Ich dreh´durch, was ist nachts mit unserem Kind los???

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von maja7571 04.04.11 - 11:39 Uhr

Ich muss mir meinen Frust von der Seele schreiben, bevor ich Heulkrämpfe bekomme..#schmoll
Unser Sohn ist nun 7 Monate und hatte von Anfang an starke Probleme abends einzuschlafen. Alleine geht bis jetzt immer noch nicht, nur mit Tragen,Hüpfen auf dem Gymnastikball,Tanzen (er wiegt ja inzwischen auch nur 9,3 kg !!! ) oder Fläschchen geben (ich habe nach dem 6. Monat abgestillt). Das ging mal etwas besser, jetzt dauert es wieder 1-2 Stunden, bis er dann schläft. Also er reibt sich bereits dann schon seit einer Stunde die Augen, bevor ich ihn aufs Bettchen "einstimme".
Mit dem Schlafen an sich, war im Großen und Ganzen alles ok. Schlief meist durch oder trank einmal nachts und schlief weiter.
Jetzt kommt aber das Allerneueste:
Nun fängt er seit einer Woche ca., alle paar Stunden an zu weinen...und wir wissen nicht warum.Er ist dann garnicht richtig wach, aber weint bitterlich und wenn ich ihn nicht beruhigt bekomme, steigert er sich rein.
Manchmal hat er dann keinen Schnuller im Mund, den stecke ich ihm dann rein und streichel seinen Kopf.
Nützt das nichts, nehme ich ihn hoch und wippe ihn ein bisschen.
Und wenn das nichts nützt, mache ich ihm schnell ein Fläschchen..mal hat er Hunger, mal nuckelt er nur ein bisschen und das wars dann wieder.
Letzte Nacht hatte ich mal wieder Pech, um 5 Uhr weinte er und ist dann richtig wach geworden.Dann war ich 1,5 Stunden mit ihm wach und konnte mich dann mit ihm wieder etwas hinlegen, weil er wieder müde wurde.

Also, sobald er zwischen 21/22 Uhr abends eingeschlafen ist, stehe ich alle 1-2 Stunden an seiner Wiege (er schläft noch bei uns im Schlafzimmer) und versuche ihn zu beruhigen.
Kennt das jemand???? #bitte Hiiiilfeee!!!

Beitrag von muttitheresa 04.04.11 - 11:57 Uhr

hier!!!! bei uns ist es auch so seit 3 monaten schon!!! LLERDINGS Ht sie keine proböeme beim einschlafen. aber nachts wird sie alle stunde wach und muss beruhigt werden. wir haben alles versucht... sind mit unserem latein am ende und ich versuche mich nun damit abzufinden! irgendwann wird es schon besser werden... wahrscheinlich dann wenn die maus mir sagen kann was sie hat! lieben gruß.... da müssen wir wohl durch

Beitrag von maja7571 04.04.11 - 13:33 Uhr

Oh Gott, 3 Monate !!! Ich glaub' dann muss ich irgendwann mit unserem Sohn ins Kinderzimmer umziehen, das kann ich meinen Mann ja garnicht zumuten'
Und ich lande irgendwann in der Klapsmühle :-)

Beitrag von wunki 04.04.11 - 12:07 Uhr

Begleitest du ihn in den Schlaf? Hast du schon mal für nachts probiert, dass er bei euch im Bett schläft?

Mein Sohn ist fast 10 Monate und wird in den Schlaf begleitet. Er schläft weder allein, noch mit Begleitung in seinem Bett ein, sondern mit Mama im Elternbett. Es gibt zwar Tage, da hänge ich auch eine Stunde mit ihm im SchlafZi, aber mittlerweile bin ich meist nach 30 Min. raus.

Er hatte mal ne Phase, wo er ganz oft abends wach wurde. War zwar manchmal etwas blöd, aber ist halt so. Und nur ich konnte ihn beruhigen und zwar mit stillen. Im Moment ist es wieder anders. Nachts ist es wurscht, weil er bei uns mit im Bett schläft. Ich stille ihn dann im Halbschlaf. Das Gute ist halt, man kann SOFORT reagieren, muss nicht aufstehen usw. Wenn er durchs stillen wieder einschläft, was fast immer der Fall ist, dann bin ich trotz stillens morgens total ausgeruht (stille mind. 5 Mal die Nacht).Mit Flasche ist es wahrscheinlich was schwieriger, aber ich denke, auch da gibt es eine Lösung (fertige Flasche ans Bett stellen oder so; kenne mich damit nicht so aus, weil mein Sohn noch nie eine Flasche bekommen hat).

Das "Problem" ist ja, dass die Kleinen immer mobiler werden. Sie haben auch viel mehr zu verarbeiten...außerdem gibt es ja noch die Trennungsangst.

LG WUnki

Beitrag von maja7571 04.04.11 - 13:28 Uhr

Was meinst Du mit begleiten,neben ihn legen?
Ich wollte es eigentlich vermeiden, das er bei uns im Bett landet, da ich Angst habe, das ich ihm das später schwer abgewöhnen kann.
Und bis auf die ersten Wochen nach der Geburt, brauchte er das nicht mehr.
Wenn er Hunger hat, ist das ja auch nicht das Problem. Aber er hat ja meistens gar keinen Hunger, wenn ich ihm die Flasche anbiete.
Hach neee..

Beitrag von wunki 04.04.11 - 19:44 Uhr

Mit in den Schlaf begleiten meine ich, nicht ausm Raum zu gehen, sondern bei ihm zu sein. Sei es am Bett zu hocken oder dich mit ihm ins Bett zu legen.

Was die Gewöhnung angeht: Natürlich müsst ihr euch alle damit wohlfühlen. Aber das Wort "Gewöhnung" finde ich nicht wirklich passend....das Bedürfnis nach Nähe ist ein ganz natürliches Bedürfnis. Ich z.B. fühle mich auch wohler, wenn mein Mann neben mir liegt. Warum sollte mein Sohn also alleine schlafen? Ich hatte in der SS auch gesagt, dass Elternbett Elternbett bleiben soll. Nunja, jetzt schlafen wir alle zusammen. Und mal ehrlich: Kennst du irgendwen, der mit 15 noch bei seinen Eltern im Bett geschlafen hat?;-)

Was die Flasche angeht, kann ich dir keinen Tip geben. Wie gesagt, ich bin "leidenschaftliche Stillmama". :-) Ich lege einfach an und fertig. Mir ist das wurscht, ob er hunger hat oder nicht. Fakt ist, dass mein Sohn nuckeln will und das meist nicht mit Schnuller im Mund, sondern bei Mama. #verliebt

LG WUnki

Beitrag von angelbabe1610 04.04.11 - 16:39 Uhr

Hallo!
Ich kenne das mit dem nachts wach werden auch sehr gut. Seit mittlerweile 7 Monaten schläft semih zwar problemlos in seinem Bett ein, während ich daneben Sitze und ab und an Händchen halte, aber er wird auch mindestens 2x, zurzeit sogar oft jede Std wach und schreit sich dann weg. Kriege ihn meist nur durch stillen beruhigt. Nur ewig stillen und dann auch 10-12x nachts will ich auch nicht mehr. Er hat die Augen auch fast immer zu und weint.
Vorher hat er gut geschlafen. Hatte gehofft, dass das ne Phase ist, aber die wäre wohl etwas lang ;-).
Tipps hab ich also keine, aber du bist nicht allein:-)

Beitrag von maylin84 04.04.11 - 21:23 Uhr

Hallo!

Ein Tip von mir! Lese das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen". Da findest du auch dein Rumgehüpfe auf dem Gymnastikball wieder und wie du deinem Kind beibringst alleine einzuschlafen und durchzuschlafen!

In dem Buch steht das Kinder sobald sie wach werden ihre Umgebung checken. Die Kinder die allein in ihrem Bett einschlafen merken alles ist wie vorher und können friedlich weiter schlafen. Die Kinder die durch rumtragen etc. nur einschlafen und dann in ihr Bett gelegt werden und dann wach werden merken nur irgendwas ist anders..wo ist Mama und warum bin ich nicht mehr auf ihrem Arm und warum schaukelt es nicht! ALARM!!!!!
Lukas ist nun morgen 9 Wochen alt und ich beginne nun damit ihn regelmäßig in sein Babybay zu legen zum einschlafen. Er entwickelt sich nämlich auch zum Kandidat ich schlafe so gern auf Mamas Arm ein und das möchte ich nicht.

Ich wünsche uns Beiden viel Erfolg damit! L.G. aNika

Beitrag von wunki 05.04.11 - 11:21 Uhr

Hachja....weißt du, mein Sohn hat anfangs ganz prima in seinem eigenen Bettchen bei uns im SchlafZi geschlafen. Er ist auch allein eingeschlafen und hat 12/13 Stunden am Stück geschlafen. Tja...seit dem er 13 Wochen alt ist, schläft er a) weder allein ein, b) schläft noch durch, c) und schläft auch seit mehreren Monaten bei uns im Bett, weil er sich bei uns viel wohler fühlt (was auch verständlich ist). Was ich damit sagen will: Er war es auch "gewöhnt" alleine in seinem Bett ein- und durchzuschlafen...(wobei ich schon immer ein blödes Gefühl dabei hatte, das kleine Würmchen allein zu lassen - obwohl er sich nicht beschwert hat-). Meiner Meinung nach holt sich jedes Kind früher oder später das was es braucht (es sei denn, es wurde so gedrillt, dass es seine eigenen Bedürfnisse nicht mehr versucht "durchzusetzen".)

Und was zum Thema aufwachen und Umgebung "checken": Mein Sohn schläft gegen 19 Uhr ein und schläft meist so 2-3 Stunden. In der Zeit wird er auch mal wach, gibt kurz einen Mucks von sich und schläft weiter. Und das obwohl er abends im Elternbett gestillt wird, dann eine Geschichte bekommt, noch mal stillt, kuschelt an Mama, einschläft und dann (bis wir ins Bett gehen) in sein Bettchen gelegt wird. Fällt dir was auf? Er macht keinen "Alarm"...

Sicherlich ist es nicht toll, wenn ein Baby nur auf dem Arm einschläft...aber es kommt so rüber, als wolltest du dein Kind jetzt schon dazu bringen, allein in seinem Bett einzuschlafen (ich gehe mal davon aus, dass es allein einschlafen soll, weil du diese nette These wiedergibst "Umgebung" checken.

Jeder muss seinen eigenen Weg finden...aber nicht auf Kosten des Kindes.

LG Wunki

Beitrag von maylin84 06.04.11 - 14:34 Uhr

1. Unser Sohn ist nun 7 Monate und hatte von Anfang an starke Probleme abends einzuschlafen. Alleine geht bis jetzt immer noch nicht,

2. Hachja....weißt du, mein Sohn hat anfangs ganz prima in seinem eigenen Bettchen bei uns im SchlafZi geschlafen. Er ist auch allein eingeschlafen und hat 12/13 Stunden am Stück geschlafen.

Was davon stimmt denn nun???? So kann man dir ja auch nicht wirklich nen Rat geben. Wobei ich mich da als "Jung-Mama" eh zurückhalten möchte. Da hast du sicher schon mehr erprobt.

Wünsche euch trotzdem alles Gute! L.G. aNika

Beitrag von wunki 07.04.11 - 14:08 Uhr

Du hast zwei VErfasser durcheinander geschmissen. Dein Punkt 2 habe ich geschrieben. ;-)