Statistisch mehr Still- oder mehr Flaschenmamas?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von xxidaxx 12.04.11 - 11:48 Uhr

ich wollte einfach mal so ne Umfrage starten, ob es mehr Still- oder Flaschenmamas gibt. Ich habe allerdings den Eindruck, dass sich die Flaschenmamas sich so langsam nicht mehr trauen, zu sagen, dass sie mit dem Fläschchen füttern, da sie ja gleich von den "Kampfstillerinnen" gesteinigt werden.

Aber auf ne ehrliche Antwort freu ich mich.. :)

LG

Beitrag von lalal 12.04.11 - 11:53 Uhr

So willst Du eine Umfrage beginnen? Wenn schon aus deinem Beitrag hervorgeht das Du scheinbar ein Problem mit Stillenden Frauen hast?

Was sind denn Kampfstillerinnen?

Rein vom eindruck würde ich vermuten das deutlich mehr Frauen die Flasche geben.

Ich stille übrigens!


Beitrag von mela05 12.04.11 - 11:56 Uhr

So eine wie dich zum Beispiel #augen#winke

Beitrag von lalal 12.04.11 - 11:59 Uhr

Ahja, was nun leider keine Definition für "Kampfstillerin " ist...

Beitrag von rmwib 12.04.11 - 12:01 Uhr

Kuckstu Duden,

Kampfstillerin, die; -nen --> Frauen wie Du.

#rofl

Beitrag von lalal 12.04.11 - 12:08 Uhr

Vermutlich reicht einfach die Tatsache das eine Frau stillt um diesen "Titel" zu tragen...
;-)

Beitrag von rmwib 12.04.11 - 12:24 Uhr

Und dann noch lange. Weil sie nicht loslassen kann. Schlimm sowas.

Beitrag von zweiunddreissig-32 12.04.11 - 11:56 Uhr

Es gibt auch eine gemischte Gruppe, die Stillen und Flasche geben

Für was willst du diese Statistik erstellen?

Die Ergebnisse von diesem Forum werden alles andere als representativ und helfen dir nicht weiter;-)

Beitrag von sparrow1967 12.04.11 - 11:57 Uhr

2 Kinder bekamen die Flasche, eines wurde gestillt.


"Kampfstillerin" #augen

Beitrag von rmwib 12.04.11 - 12:00 Uhr

Kampfstillerinnen #klatsch

Und zur Umfrage:
Ich habe gestillt. Genau wie alle anderen Frauen in meinem Umfeld, manche zwar nur kurz aber die ersten 4-6 Wochen haben es alle, die ich kenne, wenigstens versucht.

Beitrag von mela05 12.04.11 - 12:05 Uhr

Klar, ein Versuch ist es wert, ABER:

Es gibt nun mal Frauen die :
1.) aus irgendeinem Grund nicht stillen KÖNNEN
2.) aus irgendeinem Grund nicht stillen möchten- weil z.B. die Frau endlich wieder ihren Körper für sich alleine haben möchte und auch mal wieder Frau sein

3.) die Säuglingsanfangsnahrung lebenswichtig ist für die Babys die nicht gestillt werden aus irgendeinem Grund auch immer.

Ich habe nichts gegen stillende Frauen aber auch nichts gegen Flaschenmamis.

Übrigens gibt das Fläschchen enorm viele Vorteile genauso wie das Stillen.

Kann man so und so sehen.

Nicht jede Mutter ist sofort eine Rabenmutter nur weil sie nicht stillt.

Und "Kampfstillerinnen" (kann man auch anders nennen mir fällt jetzt nur kein passendes Wort ein) gibt es hier zu genüge bei Urbia, da traut man sich schon gar nicht zu sagen das man nicht stillt.

#winke
Amela- die überzeugende Flaschenmami ist mit einem super zufriedenen und ausgeglichenem Kind

Beitrag von rmwib 12.04.11 - 12:23 Uhr

Mir ist es ziemlich egal, wie andere Leute das machen und ich finde es auch nicht schlimm, wenn jemand nicht stillen KANN- wenn er denn wirklich nicht kann.

Ich denke auch, dass es psychische Zustände gibt, in denen eine Frau nicht in der Lage ist, zu stillen. Geschenkt, da muss sich keiner quälen, wenn es eine Qual wäre. Das akzeptiere ich.

Ich habe auch nie jemanden versucht zu bekehren, aber wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, habe ich sie immer abgegeben und versucht zu helfen.

Aus meiner Sicht gibt es FÜR DAS KIND (und um die geht es ja eigentlich in erster Linie ;-)) keinen Vorteil, der es bewusst rechtfertigt, auf das Stillen zu verzichten. Was mit der Mutter ist, steht da auf einem anderen Blatt.

Mir liegt es total fern, anderen Leuten etwas aufzudrängeln und ich bin in der Realität auch eher jemand, der sich seinen Teil denkt, als ungefragt zu missionieren.

Aber ich finde es trotzdem wichtig, dass in Sachen Stillen weiter aufgeklärt wird (vor allem was Rooming-in, Zufüttern nach der Geburt etc. angeht) weil vielen Frauen, die stillen WOLLEN, der Stillerfolg durch uninformierte Hebammen, Personal auf Entbindungsstationen und Kinderärzte verwehrt wird- einfach nur, weil Informationen fehlen. Und das finde ich persönlich sehr traurig, für die Mütter, aber besonders für die Kinder.

Beitrag von nele27 12.04.11 - 12:39 Uhr

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Aber ich finde es trotzdem wichtig, dass in Sachen Stillen weiter aufgeklärt wird (vor allem was Rooming-in, Zufüttern nach der Geburt etc. angeht) weil vielen Frauen, die stillen WOLLEN, der Stillerfolg durch uninformierte Hebammen, Personal auf Entbindungsstationen und Kinderärzte verwehrt wird- einfach nur, weil Informationen fehlen. Und das finde ich persönlich sehr traurig, für die Mütter, aber besonders für die Kinder.
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Das seh ich auch so.

Wenn nur noch die Frauen Flasche geben, die nicht stillen WOLLEN, dann wäre doch alles ok.
Außerdem glaube ich, wenn die Frauen, die "eigentlich" möchten, aber durch schlechte Beratung, mangelnde Disziplin oder sonstwas abstillen wollen/müssen, eine Gelegenheit bekämen weiterzustillen, dann würde das weiter anstecken.

Ob wir das wollen oder nicht, viel ist auch Modeerscheinung & Gewohnheit. Wenn das Fernsehen und die Straße voller Flaschenmamas sind, ists eher das normale Bild Flasche zu geben und das wirkt sich eben indirekt auch auf die Stillquote (va. auf das intensive Bemühen oder Nicht-Bemühen) aus.

LG, Nele

Beitrag von lalal 12.04.11 - 12:49 Uhr

Absolut treffend formuliert:-)

Beitrag von ratpanat75 12.04.11 - 18:44 Uhr

"weil z.B. die Frau endlich wieder ihren Körper für sich alleine haben möchte und auch mal wieder Frau sein "

Was bedeutet für dich "Frau sein" #kratz ? Ich weiß nicht, was du genau damit meinst. Und was hindert eine stillende Mutter daran "Frau" zu sein?
Ich habe nicht den Eindruck, dass ich in den 6 Jahren, die ich insgesamt gestillt habe, weniger "Frau" war als Nichstillende.

Das "Frau sein" hat die Natur doch dafür eingerichtet, dass sie Kinder gebären und stillen kann.

Beitrag von wunki 12.04.11 - 12:10 Uhr

Ich stille und das sehr gerne. Mein Sohn ist 10 Monate alt und stillt noch sehr viel.

Das Wort "Kampfstillerinnen" finde ich allerdings sehr unglücklich, da du hier ja wahrscheinlich eher eine sachliche Äußerung wünschst, oder?!

Ich nenne mich eher "leidenschaftliche Stillmama". ;-) Steinige aber keine Flaschenmütter...

LG Wunki

Beitrag von mela05 12.04.11 - 12:12 Uhr

Schön das du stillen kannst und es auch gerne tust.

Aber seien wir doch alle mal ehrlich:
Es gibt hier genug Mamis die den Flaschenmamis Vorwürfe an den Kopf jagen nur weil sie nicht stillen.

Hier wird doch oft darüber diskutiert: Flaschenmami = Asi!

Beitrag von wunki 12.04.11 - 12:24 Uhr

Um ehrlich zu sein: Ja, es gibt hier viele, die das Stillen sehr verteidigen und manchmal vielleicht zu energisch. Aber nein, ich finde nicht, dass es hier bei den Stillmamas geht "Flaschenmami=Asi". Ich denke eher, dass hier auch manchmal viel zu viel in die Antwort hineininterpretiert wird. Ob gewollt oder ungewollt sei mal dahingestellt.

Ich kann es zwar nicht nachvollziehen,warum man sein Baby nicht stillen will (ich rede von will, nicht kann!!!), aber das muss jeder selbst wissen. Was ich aber absolut nicht leiden kann, sind die Mütter, die so tun als ob sie gerne stillen würden aber ganz OFFENSICHTLICH gar keinen Bock dazu haben...Dann doch bitte ehrlich sein oder erst gar nicht schreiben!

Und zum Thema nicht stillen können: Es gibt bestimmt Frauen, die nicht stillen können (oder vielleicht auch nicht das Durchhaltevermögen haben und deswegen nicht stillen können/wollen), aber es ist schon sehr merkwürdig, wie viele es sein wollen....obwohl körperlich doch ?98 %? in der Lage wären...Aber auch das geht niemanden was an.

Alles in Allem sollte doch jeder seinen eigenen Weg gehen und dabei Hilfe von Gleichgesinnten bekommen...ohne Vorwürfe....


LG Wunki

Beitrag von nele27 12.04.11 - 12:47 Uhr

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Hier wird doch oft darüber diskutiert: Flaschenmami = Asi!
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Das ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe mal vor einiger Zeit eine Studie eingestellt, nach der Stillende statistisch (!!!) eine höhere Bildung haben als Flaschenmamas.

Das heißt aber nicht, dass jede Flaschenmama asi ist.

Es ist halt nur so, dass gut ausgebildete, aufgeklärte Frauen eher dazu neigen zu stillen (so wie sie auch eher dazu neigen, bio zu essen oder ihre Kinder in die Bücherei zu bringen - ist einfach so).

Du musst Dir aber den Schuh nicht unbedingt anziehen :-)

LG, Nele

Beitrag von mela05 12.04.11 - 12:50 Uhr

#kratz Was hat denn bitte Bildung mit Stillen zu tun #kratz Klär mich mal bitte auf.

Ich wurde auch nicht gestillt, und habe eine super abgeschlossene Ausbildung und Abitur mit super Noten.

Also bin ich nicht gebildet nur weil ich nicht gestillt wurde oder weil ich selber nicht stille.

Mhhh, jetzt steh ich aber auf dem Schlauch.

Beitrag von nele27 12.04.11 - 12:54 Uhr

Hi, hier ist der Link mit der Studie:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=36&id=3010543

Unter den Frauen mit hoher Bildung sind prozentual mehr Stillende als unter denen mit niedriger Bildung.

LG #winke

Beitrag von mela05 12.04.11 - 12:58 Uhr

Sorry aber ich lach mich weg #rofl

Kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Ich kenne genug Frauen, die absolut ungebildet sind, weder einen Abschluss haben noch in der normalen Mittelschicht wohnen und trotzdem stillen.

Und diese Anzahl der Frauen die ich selber kenne und sehe überragt.

Was ist dann bitte mit den RTL Schauspielern á la Hartz IV Empfänger, die stillen doch meines Wissen auch weil es eben billiger ist als Säuglingsanfangsnahrung zu kaufen.

Also, bei aller Liebe, klar ist Stillen ein großes Vorteil fürs Baby, gesundheitlich bedingt, aber bildungsbedingt das kaufe ich dir bei aller Liebe nicht ab!

Beitrag von krischi-1508 12.04.11 - 13:22 Uhr

und so wurde die Studie mal wieder bestätigt....#schein

Beitrag von mela05 12.04.11 - 13:47 Uhr

Klärst du mich bitte auf ???!!!

Beitrag von krischi-1508 12.04.11 - 14:00 Uhr

Das meine ich jetzt ganz allgemein und auf niemanden bezogen!


Unter Bildung darf man nicht ausschließlich den Schulabschluss sehen, oder ob jemand Hartz 4 empfängt.

Meiner Meinung nach geht es darum, wie sehr sich eine Mutter mit der Ernährung ihres Säuglinges befasst. Das tun nunmal mehr Mütter, die gebildet sind, statistisch gesehen.
Informiert sie sich, bemüht sie sich, verzichtet sie für das Baby oder denkt sie, "geb ich halt einfach eine Flasche, ist genauso gut, außerdem kann ich dann weg gehen und wieder rauchen und das Baby schläft durch"

Die letzteren Argumente sprechen nunmal von einem bildugsfernen Hintergrund.
Das bedeutet aber nicht, dass man alle über einen Kamm scheren kann.
Es gibt immer solche und solche.