Wie genau geht "Einschlafstillen"?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von marika333 13.04.11 - 21:51 Uhr

Kann man sich ja fast denken,aber dann scheinzs bei uns nicht zu RICHTIG zu funktionieren...

Ich dachte es geht so,dass man mit dem Baby ins Zimmer geht wo es schläft und das Kind ist bettfein und dann wird gestillt-das Kind pennt dabei ein-wird zb ins Beistellbett gelegt und die Nacht beginnt.

So-wenn ich es so mache dann pooft sie manchmal an der Brust ein,aber spätestens wenn ich sie ins Babybay lege ist sie HELLWACH#nanana

Huah-somit ziehen sich unsere Bettgehzeiten immer ziemlich hin.
Gut sie ist erst 3Monate alt und daher ist das wohl völlig normal.

Wenn sie unten bei uns müde wird hat es keinen Sinn sie noch im Rämmie Dämmie Bereich zu lassen...also hoch in die "Ruhezone".

Wie macht man das denn nun?!?!?!? Sagt es mir mal wies geht oder klappt's bei uns einfach nicht wie gedacht?#schwitz

Lg m

Beitrag von perserkater 13.04.11 - 21:56 Uhr

Hallo

Ganz einfach, ein Baby wird nach dem stillen nicht mehr angerührt. Das heißt im Klartext, es liegt bereits da wo es schlafen soll und du stillst bis es schläfst und kannst dann raus schleichen. Natürlich ist das im Gitterbett hinderlich, im Familienbett gestaltet sich das schon einfacher.

LG

Beitrag von thalia.81 13.04.11 - 22:04 Uhr

Hmmm,

also wir machen das so:

Papa macht Paul bettfertig. So gegen 18Uhr. Gegen 18:30 gehe ich dann mit Paul ins Schlafzimmer, ich setze mich ins Bett und stille ihn.
Immer seltener schläft er direkt beim Stillen ein. Zur Zeit muss er erst einschlafen, eher er überhaupt stillen kann #kratz Er schläft in beiden Fällen in meinem Arm ein. Ich lege ihn dann neben mich ins FB (im Beistellbett schläft er schlechter, wacht dort ständig auf), kuschel ihn bis er fest schläft, und danach stehe ich auf.

So richtig "geklappt" hat das als Paul etwa 15/16 Wochen alt war. Wichtig bei uns war, dass ich ihn auf die Seite lege und noch mal schuckel und erst aufstehe, wenn er richtig fest schläft, d.h. wenn seine Arme wie Pudding sind ;-)


LG

Beitrag von sacht736 13.04.11 - 22:08 Uhr

Hallo ,

ich mache das so ... Meine Maus ist 2,5 Monate

Gegen 20.30 Uhr mache ich sie bettfertig dann stille ich sie auf den sofa ganz normal. Sie schläft dann meistens auf mein Arm ein ..... aber auch nicht immer.

Dann lege ich sie danach zu mir ins Bett und da schläft sie komischerweise immer ganz schnell ein , ganz alleine ! Ich lege mich dann später dazu ..... Und sie schläft dann auch schon 6 Stunden durch :-D

Liebe Grüße

Beitrag von muehlie 14.04.11 - 00:08 Uhr

Wenn du ein Babybay hast, wieso legst du die Kleine nicht direkt dort rein und stillst sie darin im Liegen? Dafür sind dieses Babybalkone doch da? ;-)

Beitrag von steffi0413 14.04.11 - 01:01 Uhr

Hallo,

war das immer so, oder hat sich die Lage in den letzten Zeiten geändert?

Mit 3 Monaten machen die Babies sehr grosse Änderungen durch. Nehmen viel mehr von der Umgebung wahr, werden viel bewusster. Eben deshalb kann sein, dass sie leichter übermüdet werden und so schwieriger in den Schlaf finden. Es kann aber auch sein, dass sie einfach noch nicht schläfrig ist.

Die einfachste Lösung ist - wie perserkater schon erwähnt hat - wenn Du sie im Liegen stillst (im Familienbett oder auf einer Matraze) und sie nach dem Einschlafen nicht mehr berührst.

Wenn Du sie nachdem ablegen möchtest, dann solltest Du ca. 20 Minuten warten, bis sie sich schon im Tiefschlaf befindet und erst dann ins Bett legen.

LG
Steffi

Beitrag von muffin357 14.04.11 - 08:57 Uhr

hi --

ich hab NOra gepuckt und bei Julian "pucken-light" gemacht...

ich hab zum einschlafstillen einfach die Ärme IN den Schlafsack gesteckt, - dann wedeln die beim hinlegen nicht rum und er wurde nicht wach und hatte immernoch das "gehaltengefühl" -- im laufe der nacht hat er seine ärmchen dann selber rausgewurschtelt

#winke Tanja

Beitrag von sarah05 14.04.11 - 10:09 Uhr

Hallo.
Also wir machen es so...
Ich gehe um 18.30 -19.00 Uhr mit der Kleinen nach oben in ihr Zimmer,dort wickel ich sie und mache sie Bettfertig.
Dann dunkel ich das Zimmer ab,mache ihre Gute Nacht Musik an und lege mich mit ihr in meine Bett (habe momentan ein Bett dort stehen) und stille sie im liegen.
Sie schläft immer dabei ein,ausser manchmal,da möchte sie auch nicht so viel trinken und nimmt dann den Schnuller.
Ich lege sie erst 5 Minuten später in ihr Bett,denn wenn ich sie sofort hinlegen würde,dann wacht sie auch wieder auf.
Dunkelst du denn das Zimmer ab?
Oder lass sie doch erstmal dann in deinem Bett liegen und leg sie später,wenn sie tief schläft in ihr Bett.
Liebe Grüsse Sarah

Beitrag von caro1301 14.04.11 - 11:25 Uhr

Hallo,

"Ich dachte es geht so,dass man mit dem Baby ins Zimmer geht wo es schläft und das Kind ist bettfein und dann wird gestillt-das Kind pennt dabei ein-wird zb ins Beistellbett gelegt und die Nacht beginnt."

Im Prinzip ist das schon richtig, nur manchmal funktioniert das nicht mit dem Weglegen, weil das Kind noch nicht richtig tief und fest schläft. Und dann ist evtl. die Matratze kalt, die Umgrenzung von Mama fehlt, der Geruch fehlt: Hilfe, irgendwas stimmt nicht, ich bin in Gefahr, aufwachen! Ein ganz normaler Reflex.
Was bei uns geholfen hat, wenn man ihn nach dem Einschlafen im Arm ins Bett legen wollte: Matratze mit Wärmflasche anwärmen, Stillkissen um ihn drapieren, und wichtig: nach dem ins Bett legen nicht gleich die Hände wegnehmen, sondern noch mit beiden Händen den Körper des Kindes festhalten, dieser Tipp hat bei uns Wunder gewirkt.

Ich würde allerdings in dem Alter langsam versuchen, vom Einschlafstillen wegzukommen und ihr angewöhnen, im Bett und alleine (mit Beisein von Mama oder Papa, wenn gewünscht) einzuschlafen. Meine Meinung, muss nicht jeder so sehen. Und ich habe Einschlafstillen lange praktiziert: bis er 13 Monate alt war immer zum Vormittagsschlaf, Mittagsschlaf und abends habe ich ihn immer so "eingeschläfert".

Viele Grüße, caro1301

Beitrag von sarah05 14.04.11 - 17:04 Uhr

Warum soll sie denn mit 2 Monaten aufhören das Baby in den Schlaf zu stillen #kratz ?