"Hochbett" für Zweijährigen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von lewie 13.04.11 - 21:51 Uhr

Hi Mädels,

unser Sohn wird im August zwei und soll zum Geburtstag ein neues und richtiges Kinderbett bekommen.

Nun habe ich grad schon mal ein wenig rumgeschaut und stoße natürlich immer wieder auf diese tollen "Hochbetten" mit Rutsche und allem Pie Pa Po... Es gibt ja auch so Halbhohe (etwas über einem Meter in der Höhe) - so etwas zum Beispiel: http://www.amazon.de/Spielbett-Rutsche-Abenteuerbett-BENNY-natur-blau/dp/B003CLY9XS/ref=sr_1_88?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1302724064&sr=1-88

Aber macht das bei einem Zweijährigen schon Sinn? Oder ist es einfach doch noch zu gefährlich?

Ich fänd es halt blöd, ihm nun ein kleines Bett zu kaufen und dann zwei Jahre später wieder ein Hochbett (wollen ja doch die meisten dann haben)....

Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!!!!

LG Lena

Beitrag von emilylucy05 13.04.11 - 22:01 Uhr

Hallo,

http://www.kindersicherheit.de/html/faq11.html

Lies das mal.
Unser Sohn hat das Ikea Kura bekommen. Das ist ein halbhohes Bett aber man kann das umdrehen. Nun wird er erstmal ein paar Jahre unten schlafen und später drehen es wir dann mal um aber das wird noch dauern. Unser Sohn ist 3.

lg emilylucy

Beitrag von lewie 13.04.11 - 22:03 Uhr

Super danke! :-) Und danke für den Tipp mit dem IKEA Bett ;-)

Beitrag von emilylucy05 13.04.11 - 22:11 Uhr

Bitte. :-)
Es gibt noch eine Marke weiß aber den Namen nicht mehr da kann man nach er das Bett erhöhen. Vielleicht weiß das ja jemand aderes hier.

lg emilylucy

Beitrag von zibbe 14.04.11 - 13:27 Uhr

Wir haben uns dieses Bett auch für unsere Kurze gekauft! #freu Das ist einfach klasse. Sie schläft seit fast zwei Monaten darin, natürlich erst mal unten. (Sie ist 2 Jahre alt). Wir haben zusätzlich noch einen Rausfallschutz angebracht, damit die Wühlmaus auch ja nicht rauspurzelt. Wenn sie dann mal größer ist, drehen wir die Kiste einfach um und sie kann oben schlafen und sich unten eine Höhle, Kuschelcke oder sonst was einrichten. :-)

Beitrag von solotze 14.04.11 - 13:42 Uhr

Wir haben auch das bett. Es ist einfach genial, schön, stabil und es hat sich echt einer was dabei gedacht mit dem umdrehen:-D

Beitrag von lewie 13.04.11 - 22:01 Uhr

Habe mir die Frage grad an sich schon selbst beantwortet: Da steht, die Betten sind nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Hatte ich mir ja auch schon gedacht. Ist wohl doch viel zu gefährlich!!!! Schade, dann müssen wir doch noch ein wenig warten denke ich ;-)

Beitrag von trieneh 13.04.11 - 22:04 Uhr

2 jahre finde ich doch noch ein wenig früh,für ein hochbett.mein sohn hat mit 4 eins bekommen.das bett ist aber heute noch zum spielen und toben tabu....dafür hab ich unterm bett ne matratze gelegt,wo er spielen darf.

Beitrag von 98honolulu 13.04.11 - 22:16 Uhr

Unser Sohn (2) bekommt jetzt ein Paidi-Bett, das kann man irgendwann mal zum Hochbett erweitern. Allerdings kommt das frühstens ins Frage, wenn er in der Grundschule ist...

LG

Beitrag von engelchen-123. 13.04.11 - 22:29 Uhr

Hallo,

genau die Frage hatten wir uns auch schon gestellt, da unsere Kleine ein Geschwisterchen bekommt und sie dann auch ein neues Bett bekommen soll.

Wir haben uns dafür entschieden für den Übergang zum Hochbett so ein Bett von Ikea zu kaufen:
http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/S39858939

Das kostet ohne Matratze 79 €.

LG
Michelle

Beitrag von browneyesgirl 14.04.11 - 06:44 Uhr

Mein Großer hat mit 1 1/2 schon so ein Bett bekommen.Er war auch soweit das er alleine hochgeklettert ist und das gut gemacht hat.Ist Kindanhängig denke ich eher.Meine Mittlere der wäre das nicht zuzutrauen gewesen .Und mein Jüngster würde es auch schaffen ...

Beitrag von reethi 14.04.11 - 08:03 Uhr

Das ist jetzt ein Scherz, oder? Es geht ja nicht darum, ob die Kinder es schaffen alleine dort hochzukommen...

Es geht darum, ob sie in der Nacht rausfallen können. Bzw nicht die Gefahr einschätzen können was passiert wenn sie runterfallen.

Dein Kind hat auf jeden Fall einen großen Schutzengel gehabt...

Beitrag von browneyesgirl 14.04.11 - 11:10 Uhr

Wir haben es erst zum Mittagsschlaf probiert und wenn die Kids durchschlafen und eine Umrandung (auf Deutsch Absturzsicherung) da ist passiert nicht viel.Man kann ja noch Matrazen drunter legen.Aber wie ich geschrieben habe es kommt aufs Kind an .Empfohlen wird ab 2 1/2 bis 3 Jahren ...

Beitrag von doreensch 14.04.11 - 11:36 Uhr

Meine Große war mit 4 Jahren trotz hoher Umrandung UND zusätzlicher einsteckbarer Absturzsicherung mitsamt der zusätzlichen Absturzsicherung kopfüber im Schlaf herausgefallen aus dem Hochbett.

Bewußtlosigkeit und mehrere Tage Krankenhausaufenthalt führten dazu das es die letzte Nacht in dem Bett war.

Hier gabs auch mal ein Link zu einer Homepage von einem Mädchen das sich mit 2 nach dem Schlafen am Hochbett strangulierte indem es zwischen die Absturzsicherung mit dem Kopf kam, sie wurde gefunden konnte wiederbelebt werden ist aber seither geistig schwer behindert.

Unter 6 Jahren Kindern ein Hochbett zu geben kann gut gehen, muss aber nicht. In der Lage die Gefahr selbst einzuschätzen sind sie jedenfalls noch lange nicht.

Beitrag von miau2 14.04.11 - 12:39 Uhr

"Empfohlen wird ab 2 1/2 bis 3 Jahren ... "

Würde mich mal echt interessieren, wer diese Empfehlung abgegeben hat.

Alle Empfehlungen, die ICH kenne stammen von Leuten, die sich mit dem Thema auskennen. Z.B. von dem damaligen Chef der Kinderklinik Frankfurt Höchst bei einem Vortrag über Kindersicherheit.

Und die lauten allesamt einstimmig ganz klar: frühestens ab Schulalter.

Alle diese Empfehlungen stammen von Ärzten, die vermutlich einfach das eine oder andere Kind zu viel auf dem Untersuchungstisch hatten, wo die Eltern der Meinung waren "das kann das schon".

Beitrag von browneyesgirl 14.04.11 - 13:14 Uhr

Ich meinte auch kein Hochbett sonder die Halbhochbetten und wie schon geschrieben ist jedes Kind anders.. Mein Kurzer kletter sicher aufs große Trampolin und auch Treppen und er ist erst 18 Monate.Bei meiner Tochter hätte ich das niemals gemacht weil die einfach noch nicht so weit damals war

Beitrag von doreensch 14.04.11 - 22:19 Uhr

Nehmen wir mal als Beispiel das Kura Bett, 116 cm hoch.
Ein 1,5 Jahre altes Kind ist ca. 85 cm groß

Umgrechnet würde das bedeuten wenn es dort herausfällt, das es gleichwertig ist als wenn du selbst aus 2 m Höhe auf den Kopf fällst

Oft vergißt man die Relation zum Kind zu sehen, die Realtion zum Erwachsenen darf man nicht betrachten

Beitrag von browneyesgirl 15.04.11 - 07:03 Uhr

Ich denke es sollte jede Mutter selber entscheiden können denn Sie muß ja auch mit evtl. Folgen leben.Mehr sag ich jetzt hier nicht mehr dazu ...

Beitrag von doreensch 15.04.11 - 07:07 Uhr

Nicht sie, sondern das Kind muss mit den Folgen leben. Kinder sind nicht das Eigentum ihrer Eltern. So billig sollte man das mit der Verantwortung nicht sehen.

Beitrag von ronjas_ma 14.04.11 - 06:56 Uhr

http://www.aktion-sarah.de/

Sschau Dir das mal an. Ein Hochbett ist soooooo gefährlich. Das Mädchen hatte einen Unfall mit ihrem Hochbett.

LG
Saskia

Beitrag von miau2 14.04.11 - 08:50 Uhr

Hi,
die Frage kam hier in den letzten Tagen öfter...

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=3&tid=3105969&pid=19668362

Meine Antwort auf die ziemlich identische Frage. Ich persönlich finde nicht, dass es bei zweijährigen "kindabhängig" ist.

"Kindabhängig" sind für mich Dinge, die das Kind verstehen und umsetzen kann. Und ich erwarte von KEINEM noch so gut entwickelten zweijährigen Kind, dass es derartige Dinge verstehen und umsetzen kann. Muss es auch nicht. Dafür habe ich die Aufsichtspflicht, die in dem Alter einen ganz anderen Umfang hat als bei älteren Kindern. Und zu hause heißt das für mich: das Kinderzimmer hat absolut kindersicher zu sein. Etwas, was mit einem normalen Hochbett (auch halbhohen) im Kinderzimmer schlicht und einfach unmöglich ist (vielleicht mit einem halben Meter Umrandung und einem Sicherheitsnetz drum herum - aber dann kann es immer noch von der Leiter fallen...).

Bei unserem niedrigen Bett hat übrigens das Verbot, auf dem Bett zu spielen (ist bei uns verboten, ein Bett ist bei uns halt zum schlafen da) prima funktioniert. Bis unser Großer das erste Mal Besuch hatte. Schlagartig war alles vergessen...und das kann NIEMAND vorher für sein eigenes Kind ausschließen. Oder für den Besuch, der kommt.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von xiangwang 14.04.11 - 10:13 Uhr

Hi

unsere Tochter JOana wird im Mai 3 und hat vor 2 monaten Ihr neues Bett bekommen.
HIer mal der Link

http://www.otto.de/Set-Sofabett-Rollrost-und-Matratze/shop-de_dpip_AKL5524467/?expId=4001&ArticleRef=61341271-0-4001&imageToDisplay=2029471.jpg&CategoryName=sh1493604&FromSearch=false&redirectQuery=&MaxListSize=45&ProductPage=1&BundlePage=63&TotalHits=120&FromSearch=false

Thema Hochbett hat ich mit meiner schwiegermutter eine Diskussion.
Ich bin mit 6 jahren darunter und hatte den fuss zwischen den sprossen.
Also bin ich noch nicht dafür. NICHT FÜR 2 Jährige.

Wenn JOana´s kleine schwester da ist, und die beiden nach einem Jahr zusammen ziehen, kann man immer noch mal gucken. Aber eigendlich auch dann noch. Erst wenn sie in die schule kommt. DAnn kann man anfagen darüber nach zudenken.

Ich find es ganz klar zu gefährlich!!!!

Beitrag von franni128 14.04.11 - 10:41 Uhr

Hallo, Moritz hat mit 2 Jahren und 4 Monaten das Hochbett vin IKEA bekommen (Kura). Er ist noch nie rausgefallen und es klappte vom 1. Tag wunderbar. Er darf tagsüber nicht ins Bett (war aber auch schon vorher so mit seinem normalen Bett), also nicht darauf spielen oder so. Wir haben uns bewusst für ein Hochbett ohne Rutsche entschieden, denn bei uns sind die Betten zum Schlafen und nicht zum Spielen da. Bisher haben wir die Entscheidung Hochbett nich bereut.
LG
Franziska mit Moritz 3,5 Jahre und Sophia 1 Jahr

Beitrag von melle_20 14.04.11 - 10:51 Uhr

Also unsere Emily bekam ihr halbhohes hochbett ( 2 stufen) als sie 3 war...Das klappte super, nachts rief sie uns wenn sie zur Toi musste.


Der kleine würde von mir mit 3 kein Hochbett bekommen...Der klettert wie nix..Aufm Spielplatz steht er grossen nix nach, aber n Hochbett ne ne....

Und für mich ist ein Hochbett ein bett zum Schlafen und nicht zum Toben..Wen ich das als hier lese dass die Kinder da oben spielen/toben dürfen, stellen sich meine Nakcnehaare....Wie schnell machts plums...Bei uns darf nur auf einem Bett getobt werden und das ist unser Bett, da es nich hoch ist und aber auch nur wenn ich oder mein Mann dabei sind....Ansonsten sind alle andern betten Tabu....

Wir bekommen jetzt ein Hochbett übers Eck, da der kleine in einem normalen bett besser schläft wie in seinem babybett ( gitter sind schon lange weg) aber auch da wird er niemals ohne den papa nach oben dürfen, da es mir mit seinen 1,5 jahren einfach zu klein is...Die grosse wird nun 7und ist eh sehr vorsichtig, lieber soll sie mich dann nachts rufen wenn sie aufs Klo muss...Leider brauchen wir ein Etagenbett da sie momentan sich 1 KiZi teilen und es mit 2 betten einfach zu klein ist...

Schau mal mein kleiner Neffe hat so ein bett http://www.roller.de/autobett-formel-1/000153004800/
er wird jetzt im Mai 2 jahre und den bekommste garnich mehr aus dem Bett raus :)

Beitrag von qayw 14.04.11 - 11:31 Uhr

Hallo,

ich finde Hochbetten gefährlich und überflüssig, erst recht für 2-jährige.

Aber auch größeren Kindern ist kaum klar zu machen, daß das Bett nur zum Schlafen und nicht zum Spielen ist. Ich weiß noch von früher, daß alle Spielkameraden von mir sich nur so lange an das Spielverbot gehalten haben, wie kein Besuch da war und/oder die Eltern in der Nähe waren.

Wenn die Kinder im Halbschlaf aufs Klo müssen oder mal krank und wackelig auf den Beinen sind, ist die Kletterei über die Leiter auch alles andere als toll.

Rutschen kann man auf dem Spielplatz oder im Garten.

Das einzige Argument für diese Dinger, ist für mich ein extrem kleines Kinderzimmer, so daß der Platz unter dem Bett genutzt werden kann und selbst da erst ab 6 Jahren.

Daß die Kinder sowas haben wollen, ist für mich auch kein Argument. Die wollen viel, wenn der Tag lang ist. ;-)

Meine bekommen jedenfalls kein Hochbett.

LG
Heike

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