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Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von schnecke224 14.04.11 - 09:03 Uhr

Guten Morgen,

mein kleiner ist jetzt genau 7 Wochen und ein Tag alt. Er kam fast 5 Wochen zu früh und musste 10 Tage im Kh auf der Früchten Station bleiben. Er hatte anfangs Muttermilch und Flasche bekommen und mittlerweile nur noch Flasche. Er hatte von Anfang an recht viel gespuckt und im Kh wurde die Milch dann schon auf AR umgestellt. Seit dem wir zu Hause sind ist das Spucken besser geworden. Aber es gibt immer wiederholende wo ich ihn mehrmals am Tag umziehen kann. Wir hatten dann mit Absprache der Hebamme probiert einen anderen Sauger zu nehmen, damit er die Flasche nicht so schnell austrinkt - brachte nix, dann hatten wir die Menge pro Mahlzeit reduziert und öfter gegeben -brachte auch nix, auch wenn er mehr bekommt und dann dafür nicht so oft bringt auch nix. Ich muss dazu sagen, dass er auch mit Blähungen und Bauchkrämpfen immer wieder zu tun hat (dagegen bekommt er im moment Zäpfchen und Tropfen was bei KiA in Behandlung ist). Der KiA meinte dass durch das Drücken das Spucken auch begünstigt wird etc. Er nimmt trotzdem gut zu, aber habt ihr vllt einen Tip damit es noch etwas besser wird? Wahrscheinlich könnte er dann in der Nacht auch ruhiger schlafen.

Danke für eure Antworten :-)

Liebe Grüße
Franka + Jonas

Beitrag von eurasia 14.04.11 - 10:21 Uhr

Hallo Franka,

mein Kleiner hatte auch schwer mit Blähungen zu kämpfen. Mein Mann und ich haben ihn vor dem Stillen gewickelt und dann (wenn der Magen schön leer war) den Bauch erst ganz leicht massiert und dann die Beine fest gegen den Bauch gedrückt (so als ob er alleine die Beine anziehen würde, nur mit mehr Kraft). Das hat immer sehr gut geholfen(der "Rekord" liegt bei 27 dicken Pupsern in knapp anderthalb Minuten #schock), der Bauch war nicht mehr so mit Luft gefüllt, und der Kleine hat viel ruhiger geschlafen.
Zusätzlich habe ich ihn beim Stillen ca. alle 2 Minuten abgesetzt, damit er ein Bäuerchen machen konnte.

Mittlerweile kann er zwar alleine sehr gut pupsen, aber zwischendurch turne ich trotzdem mit ihm rum und dann haut er ein paar Pupser raus, die auch meinen Mann in den Schatten stellen #rofl #ole

Ich drück Dir und deinem Kleinen die Daumen, dass es besser wird.

Lieben Gruß,
eurasia

Beitrag von 3aika 14.04.11 - 10:34 Uhr

mein sohn kam auch 5 wochen zufrüh, zum glück dürfte er nach 4 tagen nach hause, gespuckt hat er auch sehr viel, vorallen im krh, da kam immer fruchtwasser mit milch raus.

die ersten 2 monaten hat er nur vor schmerzen geschrien, hatte strake blähungen, dazu kam das er sehr viel gespuckt hat, dadurch war er natürlich nicht satt.

zuerst haben wir ihm, eine spezielnahrung gekauft gegen blähungen (BEBA- Spezial-Nahrung, gibts bei schlecker kostet so um die 12€). das hat ihm sehr gut geholfen, trotzdem hat er weiter gespuckt.

seit ca. 4 wochen kaufe ich ihm die AR-Humana kostet knapp 8€ und die verträgt er sehr gut, keine bauchschmerzen, kein spucken, nichts.

dazu muss ich auch sagen, das ich mit ihm zur krankengymnastik gehe, und seit dem ist es auch besser mit blähungen und schlafen geworden.

Beitrag von schnecke224 14.04.11 - 10:46 Uhr

Oh ja das mit dem Schreien kenne ich auch zu gut, anfangs war es auch immer beim Drücken, dass er da stellenweise sehr laut geschrien hatte. Aber das ist zum Glück nicht mehr.
Der Kinderarzt meinte, dass wir das jetzt erstmal mit den Tropfen über einen längeren Zeitraum probieren sollen und bei Bedarf die Zäpfchen. Er sprach auch von der Nahrung umstellen dann, wenn es nicht besser wird. Daher möchte ich das jetzt ungern im "Alleingang" machen oder einfach probieren? Er meinte es gibt eine Comfort Milch (ich meine von Milupa war das), die halt auch für Babys ist mit Bauchproblemen.

Mit dem Bauch massieren machen wir schon und er scheint es zu genießen, aber dabei kommt sehr selten etwas raus. Wird dann wohl nicht stark genug sein der Druck oder? Beim Abtasten beim Kinderarzt kam auch ordentlich was raus ;-) Das mit den Beinchen anziehen werde ich auch mal probieren. Wie lange vor dem Trinken macht ihr das? Und wickeln tue ich ihn auch nur vor der Flasche, danach bringt nichts, da er dann noch mehr spuckt, egal wie schnell und vorsichtig man ist.

LG Franka

Beitrag von eurasia 14.04.11 - 11:54 Uhr

Wenn wir massieren kommt auch so gut wie nie was raus. Mein Menne nennt es liebevoll "Pupsis locker massieren" #freu

Das mit dem Massieren machen wir immer kurz vor dem Trinken, weil durch die fehlenden Blähungen der Bauch schön leer ist. Unser Kleiner hat anfangs auch geschrieen weils weh tat. Jetzt sieht er nach dem Anziehen der Beinchen ganz entspannt aus und währenddessen schiebt er nur die Zunge raus vor Anstrengung ;-).

Take Care,
eurasia

Beitrag von schnecke224 14.04.11 - 13:30 Uhr

Ok, dann probiere ich das mal mit den Beinchen etc und ob es uns auch was bringt :-) aber ich bin guter Dinge, denn beim Kinderarzt ging es auch und er war dann total friedlich etc :-)

Beitrag von laghoire 14.04.11 - 15:47 Uhr

kommt mir bekannt vor. meine jungs kamen 10 wochen zu früh und einer hat richtig viel gespuckt. im krankenhaus sagte man mir, dass sei normal, komischerweise wurde die mumi aber dort mit nestargel angedickt. erst wenn sie nicht richtig zunehmen, müsse was gemacht werden.

zuhause haben beide nach jeder mahlzeit bis zu 2h nur geschrien und es kam fontänenartig mehrfach noch rausgeschossen, erst danach war ruhe. vorher sah man immer, wie die suppe hochkam und wieder runtergeschluckt wurde. vom vielen schreien hatten sie massenhaft blähungen.

meine kinderärztin ist echt gold wert und hat mir andicken empfohlen. zuerst haben wir nestargel bzw ar-nahrung benutzt, allerdings bekamen die süssen von der notwendigen dosis durchfall. daher stiegen wir auf eine kombi reisflocken (eher stopfend) und nestargel (durchfall) um.....und der reflux war nach wenigen tagen ganz weg, die kinder schliefen zufrieden nach der mahlzeit. die blähungen liessen wg nicht-schreierei und saab simplex nach und der stuhlgang war tiptop (die NW hoben sich wohl gegenseitig auf). mit dem entspannterem bauch wurde auch das spucken weniger.

mittlerweile sind meine krieger gute 5 monate....ohne andickmittel gehts noch nicht, aber jetzt nur noch mit reisflocken. es wird vom bauch weiterhin gut vertragen

ich hab viel kritik von anderen hebammen oder mamis bekommen, aber ich finde, dass meine zufriedenen kinder mir und meiner ärztin recht geben. jedes kind ist anders und braucht eine andere lösung.

Beitrag von schnecke224 14.04.11 - 17:02 Uhr

Da hast du vollkommen Recht, ich denke man muss schauen oder ausprobieren was beim Kind hilft und was eher weniger. Ich finde schon, dass es mit der AR-Nahrung besser geworden ist. Aber halt nicht ganz weg und stellenweise ist es halt wieder mehr. Ich denke aber so lang er das mit dem Bauch hat, wird das Spucken nie ganz aufhören.

Wie viel und oft bekommen eure Süßen Milch? Die Frage richtet sicher eher an die Mamis, die mit Flasche füttern. Ich weiß nicht ob das gut bzw. richtig ist, aber lt Kinderarzt und Hebamme sollten wir (nur) alle 3-4 Std die Flasche geben, damit sich dazwischen sein Bäuchlein auch erholen kann etc. Mittlerweile bekommt unser Sohn alle 4 Std seine Fläschen und ich finde, dass das wirklich ein klein wenig was bringt hinsichtlich des Spuckens.