Tipps von Stillmamas gesucht - Tagesmutter

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kleines-meierlein 17.04.11 - 17:36 Uhr

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach erfahrenen Müttern, die mir ein paar Tipps geben können, wie ich unseren Sohn "stilltechnisch" etwas hinauszögern kann. Mein Problem ist nämlich folgendes: Unser Sohn (8,5 Monate) wird noch so gut wie vollgestillt. Er ist hier und da ein paar Brocken von unserem Essen oder wenige Löffel Brei. Allerdings haben wir noch nie eine komplette Mahlzeit ersetzt und momentan verweigert er ja auch fast immer die Beikost und #heul oder sträubt sich. Klar, dass wir dann aufhören. Ich bin, ehrlich gesagt, etwas verzweifelt. Denn in 3 Monaten soll er bei der Tagesmutter eingewöhnt werden und ich frage mich, wie das funktionieren soll, wenn er nach wie vor so viel stillt (nämlich ca. alle 1,5 - 2 Std.).#augen Erschwerend kommt noch hinzu, dass er auch nur an der Brust einschläft und generell ein seeehr schlechter Schläfer ist.
Wer hat Anregungen, Tipps oder Erfahrungswerte für mich? Ich freue mich über alles.

Liebe Grüße,
kleines-meierlein

Beitrag von littlelight 17.04.11 - 18:59 Uhr

Huhu!

Ich denke du brauchst dir da keine Sorgen zu machen. Bei uns ist/war das ebenso. Mein Sohn geht jetzt zur Tagesmutter und es klappt alles wunderbar. Du musst nichts ändern und deinen Sohn auch nicht an anderes Essens- oder Schlafverhalten gewöhnen.

Mein Sohn hat "spät" nennenswerte Mengen Beikost zu sich genommen. Er hat ungefähr mit 9 Monaten angefangen gut zu essen. "Gut" heißt aber nicht, dass er deswegen weniger gestillt hätte. Eine Mahlzeit war eigentlich nur dann ersetzt, wenn ich mal nicht da war. Papa kann ja schlecht stillen ;-) Bei uns war die Beikost im ersten Jahr wirklich BEIkost. Wenn ich da war wurde immer viel gestillt, das ist auch jetzt mit 14 Monaten noch oft so. Bei der Tagesmutter isst er sehr gut und völlig problemlos immer genug.

Mein Sohn schläft auch nur an der Brust ein, oder beim Tragen. Bei der Tagesmutter schläft er aber ohne all das ein. Er ist nach dem Mittag essen so müde, dass er quasi ins Bett fällt. Zu Hause kann er allerdings noch so müde sein, niemals würde er auf das Stillen beim Einschlafen verzichten, wenn ich da bin. Muss er auch nicht. Zu Hause bleibt einfach alles beim Alten.

Glaub mir, die Kleinen können sehr gut die Unterschiede verstehen. Sie wissen ja, dass nur Mama stillen kann. Was ich erlebt habe, habe ich auch schon von anderen Mamis hier gelesen. Ich hatte auch erst Sorge, aber ich hab es auf mich zukommen lassen und es war wirklich problemlos. Mein einziger Tip also: Lass dich nicht verunsichern und geh das Ganze entspannt an.

LG littlelight

Beitrag von luna99 17.04.11 - 20:05 Uhr

Huhu,

deine Gedanken kommen mir sehr bekannt vor, meine Kleine ist jetzt fast 10 Monate alt. Vor 2 Monaten war auch noch keine Mahlzeit ersetzt und wir habe zum Teil alle 2 Stunden gestillt. Und jetzt seit 3-4 Tagen stille ich tagsüber eigentlich gar nicht mehr. Sooo viel isst sie auch noch nicht aber es scheint ihr zu reichen.

Ich stille jetzt noch morgens,
dann isst sie gegen 11 ein bischen Brot und Wurst und Obst oder Gemüse ( wirklich nicht viel, ca 1/4 von ner Brötchenunterhälfte)
dann gibt es gegen 15 Uhr ein bischen Obst oder GOB (ca. 40-60g) und dann gibt es abends 18 Uhr Gemüse-Kartoffel-(Fleisch) Brei ( ca. 60-80g) dann stille ich zum einschlafen gegen 20 Uhr nochmal
und dann ab 1 Uhr nachts ca. alle 2 Stunden.

Ich finde das total wenig aber inzwischen ist das stillen tagsüber einfach zu uninterressant geworden, die Welt ist jetzt einfach spannender.

LG luna mit Anna Lena

Beitrag von kleines-meierlein 17.04.11 - 20:52 Uhr

Guten Abend und vielen Dank schon einmal für die Erfahrungsberichte.#winke
Ich hoffe mal, dass es bei uns ähnlich sein wird und unser Sohn dann tatsächlich einen Unterschied zwischen daheim und bei der Tagesmutter macht. Im Prinzip weiß ich ja aus der Praxis, dass die Kindersehr gut zwischen Elternhaus/KiTa usw. unterscheiden können. Aus mütterlicher Sicht bin ich da eben nur etwas ängstlicher. Wahrscheinlich aus Angst, dass es nicht klappt, Familie und Beruf in Einklang zu bringen.#schwitz Ich versuche also mal #cool zu bleiben und nicht auf Biegen und Brechen eine Veränderung herbei führen zu wollen.
Danke für das Mut machen.