10 Tage nach Blastozystentransfer Östradiol nur 53? Vorbei?

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Beitrag von sally14 21.04.11 - 21:24 Uhr

Hallo,
ich habe aus eigenem Antrieb am Dienstag mein Östradio messen lassen, am 11.04. war Transfer von einer Blastozyste und einer Morula, da war mein Östradiolwert bei 1550, nun ist er bei 53.
Ich habe nun mit der KIWU in Österreich telefoniert, die mich nicht um diesen Wert gebeten hatten, es war nur ein Gefühl. Sie sagte, der Wert wäre zu niedrig und ich soll nun Östrogene nehmen, 2 oder 3 mal eine, ,da ich nicht Thrombo Ass gegen Thrombose nehmen kann, da ich eine milde Gerinnungsstörung habe. Ein Test mit Mittagsurin war negativ. Ich glaube nicht, dass ich schwanger bin erst recht nicht mit diesem Wert.

Die PRaxis hat vor der Behandlung alles ganz genau genommen wir mussten sehr viele UNterlagen bringen und UIntersuchungen machen und jetzt ist es vielleicht an meinem Östradio-Wert gescheitert...

Wie kann er in einer Woche um 1500 fallen?

Ich habe mit Ovitrelle ausgelöst und die Ärztin sagte, dass bei Ovitrelle kein zusätzliches Östrogenpräparat notwendig wäre und beim nächsten Mal würden SIe mir dann Östrogen geben...

Beim nächstne Mal, ich weiss nicht, wo ich nochmal 7500 € inkl. Unterkunft aufbringen soll. Ich musste mit 300 Einheiten Puregon stimulieren.
Bin total fertig, soll ich nicht einfach alle Medikamente absetzen?

Mein Progesteronwert liegt bei 3500, als er letzte Woche bei 84 lag, fand der Arzt in supertoll, ist dann 3500 nicht viel zu hoch?

Bin völlig verwirrt und traurig und weiss nicht mehr, was ich machen soll. Bin schon älter, dieses war die zweite ICSI, eine habe ich in Deutschland gemacht.

Was sagt Ihr? VOr allem zu dem Östradiolwert?
LIebe Grüße
Sally

Beitrag von -anonym- 21.04.11 - 23:15 Uhr

Hallo
Zu deinem Problem selber kann ich leider nichts sagen nur seh an diesem Versuch etwas Positives. Ihr habt ein unbekanntes Problem endeckt das beim nächsten Versuch behoben werden kann.

Wir haben zb auch 80.000 Euro für Versuche ausgegeben ohne zu wissen das wenn es zu einer Schwangerschaft kommt ich dieses Kind wieder verliere. Leider waren die Voraussetzungen immer so schlecht das sich mein Problem nie gezeigt hat.

Ich will nur damit sagen.. Natürlich sind vorallem wenn man vom Staat sofort zu Selbstzahler beordert wird solche Versuche sehr teuer vorallem wenn man wirklich alles versucht aber auch wenn es mittlerweile fast 100.000 Euro bei uns sind wir bereuen keinen einzigen Cent. Den wir kommen unserem Ziel jedes mal ein wenig näher..

Vielleicht wäre dein Versuch Positiv ausgegangen wenn dieses Problem früher entdeckt worden wäre aber das kann halt keiner sagen. Das einzige was man nur machen kann die Hoffnung nicht aufgeben und wirklich nochmal mit jetzt anderen Voraussetzungen die 3 ICSI angehen.

Warum könnt ihr den keine ICSI in Deutschland machen?

Beitrag von sally14 22.04.11 - 21:52 Uhr

wir waren in Düsseldorf und wollten eine IMSi, viele in Deutschland halten IMSi für Quatsch, außerdem wollten wir den Blastozystentransfer. Aber ich weiss nicht, ob er für mich Sinn macht, wenn ich nur 6-8 Follikel habe. Liebe Grüße
Sally

Beitrag von motmot1410 22.04.11 - 13:59 Uhr

Mit welchem Protokoll wurdest Du denn stimuliert?
Dem langem? Denn damit wäre der massive Absturz des Östrogens wohl zu erklären. Der Körper braucht nach einer langen Downregulierung häufig einige Zeit, um die Hormonproduktion wieder selbstständig zusteuern.
Darum geben viel Ärzte ab PU oder Transfer zu dem Progesteron auch noch ein Östrogenpräparat.

Beitrag von sally14 22.04.11 - 21:53 Uhr

nein, mit dem kurzen und ich wurde mit Orgalutran downreguliert.

In Düsseldorf hatte ich das lange und da hat man mir auch kein Östrogenpräparat gegeben.

Komisch finde ich das alles.
Liebe Grüße
Sally