Nächtliche Flasche

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von zweiermami 26.04.11 - 11:39 Uhr

Hallo Mamis,
ich habe da mal eine Frage.
Mein Sohn ist 8 1/2 Monate alt. Er wiegt bereits 11 kg. Also ein ganz schöner Wonneproppen.
Mittlererweile klappt das mit dem Brei essen einigermaßen. Hier mal kurz ein ca. Tagesablauf:
Früh 230 ml BEBA 1
Vormittag 230 ml BEBA 1
Mittag 1/2 bis 3/4 Glas Zartes Gartengemüse oder Gemüseallerlei von Hipp. Etwas anderes isst er absolut nicht :-(
Nachmittag 1 Gläschen Apfel-Banane oder Apfel-Banane-Zwieback
Abend 230 ml Gute Nachtflasche von BEBA.
Nachts teilweise 2 Flaschen.

Ich weiß das die Nachtflaschen einfach zu viel sind, und er deshalb wahrscheinlich so ein Wonneproppen ist. Ich denke zwar nicht, dass das so bleibt, denn er hat grad das krabbeln angefangen, aber trotzdem möchte ich langsam von den Nachtflaschen weg kommen. Denn ich muss ihn auch fast jede Nacht umziehen, weil die Windel ausläuft. Klar, in so ne Windel passen einfach keine 750 ml Milch rein... :-(
Hat jemand ne Idee wie ich das anstellen könnte?
Er hat letzte Woche 2 Tage durchgeschlafen... aber seitdem nicht mehr... und auch vorher nicht...

Hat jemand Tipps???

Würde mich über ein paar Antworten freuen!
Zweiermami

Beitrag von haruka80 26.04.11 - 12:05 Uhr

Hallo,

oha, 11kg ist wirklich einiges, mein Sohn hatte bei der U7 11,5kg.
Nichtsdestotrotz wird es sich verwachsen und auch ein absoluter Milchjunkie wird irgendwann das Futtern anfangen.
Problematisch ist es ja immer, wenn Kinder über 1l Milch am Tag zu sich nehmen, das ist ja für die Nieren nicht gut. hast du mal überlegt, weniger Milchpulver zu nehmen? Zumindest für nachts.
ich selbst finde nachts ne Flasche in dem Alter normal, mein Sohn war 15 Monate, als ich auf Wasser umgestellt habe-seitdem schläft er i.d. Regel übrigens durch.
Hast du es mal mit Fingerfood probiert? Einfach dass er langsam ans Essen gewöhnt wird, es gibt ja Kinder, die einfach gar nicht auf Brei stehen, sondern lieber etwas Brot, Obst, Würstchen oder Gemüse knabbern/lutschen zwischendurch.

Wegen der hohen Milchmenge würde ich mal Arzt oder Hebamme fragen, für nachts einfach mal mit weniger Pulver probieren, reicht ja, wenn du 1 Löffel weniger reintust.
ansonsten glaube ich, dass er irgendwann einfach anfängt zu essen, es werden so viele Kinder lange und viel gestillt, da macht sich unter 1 Jahr auch keiner wirklich Gedanken.

L.G.

Haruka

Beitrag von sarahjane 26.04.11 - 12:29 Uhr

Liebe Zweiermami,

Dein Baby ist erst 8 1/2 Monate alt. Und wenn es "noch so viel Milch" braucht, dann sollte es diese auch bekommen. Viele Babys trinken in dem Alter noch große Mengen an Frauen- und/oder Pre-/Einsermilch. Das ist nicht schlimm, denn in diesen Milcharten steckt im Prinzip alles, was ein Kind fürs gesunde Gedeihen benötigt.

Dein Kleines isst ja schon einiges an B(r)eikost und mit der Zeit wirds sicherlich mehr. Nur nicht drängen, aber immer wieder mal liebevoll anbieten. :-)

Bitte nimm' dem Baby die Nachtmilch nicht. Wenn es diese nicht brauchen würde, würde es diese nicht trinken. Denn Babys lassen sich Brust/Milchfläschchen nur schwerlich "aufzwingen".

Allerdings würde ich die spezielle Gute-Nachtmilch auslaufen lassen und statt dessen auch zu dieser Mahlzeit Einsermilch füttern. Denn spezielle Guten-Morgen- und Guten-Abendmilch steht im Verdacht, Kinder "dick" zu machen.

Mit Frauen-, Pre- und Einsermilch kann man nicht überfüttern. Alle 3 Milcharten machen die Kinder auch nicht mittel- bis langfristig dick und dürfen nach Babys persönlichem Bedarf gefüttert werden.

Mache Dich nicht verrückt: Babyspeck ist ganz normal und verschwindet in der Regel zum 1. bis 2. Geburtstag hin.

Beitrag von sarahjane 26.04.11 - 12:40 Uhr

P.S.: Bitte nicht die Milch verdünnen. Denn dann stellt sich kein Sättigungsgefühl ein.