Töpfchen-Windel-Chaos

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von caramaena 29.04.11 - 22:25 Uhr

Hallo zusammen!
Ich muß mal ne blöde Frage in den Raum stellen und würde gern wissen, was ihr machen würdet.
Ich weiß man soll mit dem sauberwerden, Töpfchen gehen und Co warten bis der Zwerg es selber will, da es ja sonst angeblich keinen Sinn hätte.
Mein Knirps ist Anfang April 2 gewurden und will jetzt schon seit einigen Tagen keine Windel mehr. Sie brüllt und schreit, wenn es um Windelwechseln geht, zieht sich selbst Hose und Windel wieder aus und rennt mit nackigen Hintern davon - zum ausrasten, wenn es nicht irgendwie süß ausschauen würde...
Jetzt habe ich ihr schon ein paar mal angeboten, okay wir lassen die Windel weg und sie geht auf den Topf.
Windel weg und nur Slip findet sie super, aber Topf ist genauso ein Theater - brüllen, schreien und gleich wieder aufstehen.
Beste Beispiel heute früh: da ich zur Zeit Urlaub habe und mit ihr zu Hause war, habe ich ihr erneut angeboten "Gut, ziehen wir nur 'nen Schlüpfer an und du sagst mir wenn du pieseln mußt"
Antwort "(Schl)üpfer besser, Windel weg!"
Nach einer Stunde war die Hose natürlich naß und ich habe sie umgezogen und ihr nochmal erklärt, dass sie mir sagen muß, wenn sie auf den Topf muß oder sich selber drauf setzen soll (steht extra im Gang vor dem Bad). Es folgte nur ein bockiges "Nein" und sie flitze davon.
Kurze Zeit später erklang dann ein "Mama neue (Schl)üpfer (h)olen" und die Hose war wieder naß.
Das Spiel wiederholte sich dann im Laufe des Tages noch 2-3 mal bis ich ihr unter Protest wieder eine Windel verpaßt habe, da es sie am Ende nicht einmal gestört hat, das die Hose naß war.
Wenn es nach ihr ginge, würde sie keine Windel mehr tragen, aber auch nicht aufs Töpfchen gehen, sondern lieber alle Stunde umgezogen werden - ist ja schließlich dann auch wieder trocken am Hintern.

Wie würdet ihr weiter machen oder wie habt ihr es mit euren Zwergen gemacht?

Lg
Cara

Beitrag von sternenauge 29.04.11 - 23:23 Uhr


So ähnlich ging es mir bei meinem kleinen auch, wollte unbedingt eine Unterhose. Die ersten Wochen war die Hose ständig nass, neue angezogen, gleiches Spiel von vorne.

Hab meinem kleinen nicht gezwungen eine Windel anzuziehen sondern hatte einfach genug Unterhosen zum Wechseln.

Hab immer lieb und ruhig gesagt, nicht schlimm, dass nächste mal klappt es.

Und so war es, nach wenigen Wochen klappte es, setzt sich von allein aufs Töpfchen.

Vielleicht ist es bei Dir auch so. Sie ist aber auch noch sehr klein, hat noch Zeit. Vielleicht lässt Du ihr dann einfach noch die Windel.

Beitrag von caramaena 29.04.11 - 23:38 Uhr

Danke für deine Antwort, wollt einfach nur mal die Meinung eines Aussenstehenden wissen und nicht die von Familie und Bekannten, wo die einen aufs Sauberwerden drängen,die anderen sagen "laß es hat keinen Sinn" und die nächsten damit angeben, dass ihr Kind mit 2 schon komplett trocken war....#bla

Würd ihr gern die Windel lassen, zumal sie in die Krippe geht und dort auch nur gewindelt wird, es findet dort quasi keine Form von Töpfchentraining statt.
Das Problem ist ja, dass sie sie sich selber immer wieder runterreißt oder ein rießen Theater veranstaltet, wenn sie eine bekommen soll.

Ich glaub, ich überlasse es einfach ihr. Am Wochenende oder wenn ich mit ihr zu Hause bin, laß ich ihr einfach die Wahl ob Windel oder nicht.
Slips sind genügend im Schrank und 'nen Putzlappen habe ich auch ;-)

Lg Cara

Beitrag von whiteangel1986 30.04.11 - 07:11 Uhr

genau das gleiche prolem hatte ich auch. Allerdings ist bei uns in der krippe schon eine art töpfchentrainig. Da gehen ALLE kleinen kinder auch im alter von einem jahr zu geregelten zeiten aufs töpchen. Meistens nach dem essen oder vor dem essen. Also ca. alle 2h. Allerdings ist es egal ob sie machen oder nicht. Wenn ja, ist ok. Wenn nein auch ok.

Mein kleiner hatte bis vor kurzem garkeine gestalten gemacht sauber zu werden. Habe dann einfach mal von heute auf morgen die windel abgelassen (zuhause). Am ersten tag hat er phasenweise alle 10 min gepullert. Am nachmittag hielt er es 2h an. Nach 2 tagen dann hat er geziehlt gepullert. Dann fiel mir aber auf, das er in der krippe auch noch den ganzen tag eine windel trägt. Somit hat es ihn schon verwirrt. Wann kann ich in die windel pullern, wann sag ich es. Also habe ich nach einer woche geziehltes training zuhause in der krippe bescheid gegeben das er aufs töpfchen geht. Und sie da die windel ablassen sollen. Das haben sie auch getan und ihn ständig gefragt ob er muss. Wenn man ihn auf das töpfchen gesetzt hat, egal wann dann hat er wie auf knpfdruck gepullert.

Also ich würde an deiner stelle erstmal schauen. KANN sie ihre blase überhaupt schon kontrollieren? Das merkt man eben, wenn sie "geziehlt" pullert/oder es anhält. Wenn nicht, hat das trainig noch wenig sinn. Jenn ja, dann muss sie nur noch lernen vorher bescheid zu sagen (das kann mein kleiner heute auch noch nicht so ganz, wird aber langsam).

Wir waren in der ersten woche nur zuhause ( da war er auch nicht in der krippe,) da ich zuhause geziehlter auf seine reaktionen achten konnte. In der krippe haben sie ja mehrere kinder und da auf einen zu achten ob er nun muss oder nicht war schwer.

Fakt ist, wenn ihr mit dem sauber werden anfangen wollt, irretiert eine windel nur, ist meine devise.

Alles gute WhiteAngel

Beitrag von mariek. 29.04.11 - 23:33 Uhr

Ich würde ein intensives "Training" machen. Nach jeder Mahlzeit auf den Topf setzen (auch wenn sie schreit) und natürlich ein freudentanz aufführen wenn es geklappt hat.Zwischendurch wenn du merkst das sie drückt (manche hocken sich auch hin) sofort den Topf holen und sie drauf setzen.Wenn sie mit einer nassen Hose ankommt das natürlich negativ kommentieren sodass sie merkt das das nicht in ordnung ist...Und unterwegs für den anfang natürlich noch eine Windel...und öfters Fragen ob sie mal muss.(Nur nicht nerven oder sie ständig mit dieser Frage beim spielen stören;-)

Beitrag von michrisia 30.04.11 - 10:11 Uhr

Hallo

Unsere tochter hat sich ihr töpfchen selber ausgesucht und liebt es bis heute! Sie ist seit Januar trocken auch wenn immer mal wieder ein kleiner Unfall passiert!

ich bin anfangs alle 1/2 bis 3/4 Stunde mit ihr zum Töpfchen gegangen damit sie erstmal versteht was ich von ihr möchte! Sie wollte es auch und es hat gut geklappt!

Außerdem hatte ich haufenweise Wechselwäsche und so viel hab ich noch nie gewaschen! Und ganz wichtig nicht schimpfen aller Anfang ist schwer!

Meine Schwester hat mir da einen guten RAt gegeben und den habe ich bevolgt und es durchgezogen auch wenn es anstrengen war!

Sie sagte: " Wenn die Windel einmal weg ist kommt auch keine wieder davor! "

glg M.

Beitrag von singa07 30.04.11 - 10:17 Uhr

Hallo!

Wir sind ähnlich weit wie ihr. Nur bei uns war es so, dass Rübe aufs Töpfchen wollte... Er hat erst angezeigt, wenn er die Hosen voll hatte, dann, dass er gerade dabei ist und nun setzt er sich aufs Töpchen.

Wir haben mit "festen" Zeiten angefangen - nach dem Aufstehen, vor und nach dem Mittagsschlaf, vor dem Baden, vor dem Nachtschlaf. UNd haben jedes Mal einen Freudentanz aufgeführt, wenn Pipi und Stinker im Pott landeten.
Schimpfen bringt meiner Meinung nach gar nichts - deine TOchter muss ja erst einmal kapieren, was du von ihr willst. Soweit ich das verstehe, hat sie bislang noch nie ins Töpfchen gemacht, richtig?

Mach keinen Stress. Besorg dir genug Wechselwäsche (Second Hand, Flohmarkt) und lass sie zu Hause auch mal nur mit Slip rumlaufen. Das spart Wäsche.

Mein Sohn kommt inzwischen an und sagt "pipi" - noch nicht zuverlässig, aber das macht nichts.
Er geht seit einer Woche erfolgreich auf den Pott, ist 22 Monate alt.

LG
Singa