Geschwisterzimmer und Hochbett, Alter der Kinder...?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von dini2 01.05.11 - 17:23 Uhr

Hallo,
hat hier im Forum jemand ein Hochbett in im Kinderzimmer zu stehen, wo Geschwister drin schlafen? Wie alt waren Eure kinder, dls sie ein Hochbett bekommen haben?
Meine Tochter hat mit 2 Jahren ein großes Bett bekommen. Ich habe es selbst gebaut mit rundherum Rausfallschutz. Ich habe überlegt, daß mein Sohn mit 2 Jahren auch ein großes Bett bekommt. Da unsere Kinder erst einmal in einem Zimmer zusammenbleiben müssen, bekommen sie wohl irgendwann ein Hochbett, das wir später, wenn sie alt genug sun, auseunander bauen können und jeder ein eigenes Zimmer bekommt. Das geht noch nicht solange sie klein sind, weil das Schlafzimmer von den einzelnen Kinderzimmern zu weit weg wäre. Und das jetzige Kinderzimmer ist auf der gleichen Ebene, wie unser Schlafzi (leider eben nur ein Zimmer). Wenn der Bruder also ein großes Bett bekommt, wäre meine Tochter 4 1/2. Ist das nicht ein wenig früh für ein Etagenbett? dann muß die ja nachts die Leiter herunterklettern um auf die Toilette zu gehen. Wir können keine zwei Betten aufstellen, dafür ist das Zimmer zu klein um auch noch drin spielen zu können... wie habt ihr das gelöst in den Geschwisterzimmern?
LG

Beitrag von anja9002000 01.05.11 - 17:42 Uhr

Hallo,

wir haben ein Hochbett, das man auch als zwei Einzelbetten stellen kann. Die Große schläft oben, damals war sie 5,5 Jahre und der Kleine schläft unten. Manchmal tauschen sie auch.
Ich denke, da das Bett oben rundherum mit Holz gesichert ist, kann nicht viel passieren. Die Leiter ist am Fußende und in Kopfhöhe haben wir eine kleine Touch-Lampe (batteriebetrieben) installiert, damit sie nachts ein klein wenig Licht hat.
Kommt vielleicht auf deine Kids an. Meine Große ist, als wir das Gitter vom Gitterbettchen weggemacht hatten öfter rausgerollt, im normalen Bett brauchte sie lange ein Bettgitter, weil sie immer wieder rausrollte. Der Kleine rollte bereits mit anderthalb nicht mehr aus seinem Bettchen. Der war da ganz anders. Aber bisher funktionierts super.
LG Anja

Beitrag von noreda1981 01.05.11 - 18:05 Uhr

Hallo,

da wir nur ein Kinderzimmer zur Verfügung haben mussten wir uns auch wegen Platzmangel ein Hochbett besorgen.Mein Sohn schläft unten (er ist fast 3) und meine Tochter oben (fast 5).Wir haben das Hochbett seit 3 Monaten und sie fühlen sich sehr wohl.Bis jetzt ist nichts passiert.Mein Sohn hat unten ein Schutzbrett und das Bett oben von meiner Tochter ist rundrum mit Holz verkleidet.Ich und meine Geschwister haben auch relativ früh ein Hochbett bekommen.Es ist nie was passiert.

Lg

Beitrag von loonis 01.05.11 - 18:15 Uhr




Wir haben Billi Bolli Hochbetten....
die kann man immer wieder nachrüsten bei Bedarf ...

Unsere Kids teilen sich ein Zimmer ,wir haben aber 2 Billi Bolli Betten...

Unsere Kids waren 2,5 od. der Große 2,8 J. alt als sie die Hochbetten bekamen...
Dort ist aber ein extra hoher Rausfallschutz dran,d. Leiter kann durch eine
Tür gesichert werden,Bett ist mehrfach in d.Höhe verstellbar ...

Bei Billi Bolli seid Ihr mit Euren Vorstellungen sehr gut aufgehoben,
ist aber nicht billig ...


LG Kerstin

Beitrag von tauchmaus01 01.05.11 - 18:16 Uhr

Wie wäre es mit einem Bett unter dem noch ein Bett ist was man rausziehen kann?
Tagsüber ist genug Platz zum Spielen und Nachts hat jeder sein Bett.

Mona

Beitrag von semmelhase 01.05.11 - 18:55 Uhr

Huhu....

meine Tochter schläft seit sie 3ist in einem Hochbett, also oben.
mein sohnemann bekam kurz bevor er 3 wurde ebenfalls ein hochbett.

Sie gehen nachts beide zur toilette, und krabbeln auch wieder in die Betten, ohne mich zuwecken #rofl

Bisher hat sich keiner irgendwie verletzt, wobei gelogen,
mein sohnemann hat die göttliche gabe immer gegen das bett zu rennen und hat dann eine blaue stirn #schein

#winke#winke

Beitrag von zahnweh 01.05.11 - 22:06 Uhr

Hallo,

gäbe es die Möglichkeit eines der Kinderzimmer als Spielzimmer zu nutzen und eines nur zum Schlafen?

Oder gibt es insgesamt ein Zimmer für beide gleichzeitig.

Unser Kinderarzt rät von Hochbetten vor dem 6. Geburtstag ab.
Hier in der Umgebung gab es schon einige Schwerverletzte. Eigene Kinder bzw. auch ein Besucherkind. Mutter hat zwar alle 10 Minuten reingeschaut, aber nicht mal eine reichte, damit was passierte.

Klar passieren kann immer was. Allerdings is auf dem Spielplatz spezieller weicher Boden. Als mein Kind dort runterfiel, nicht mal eine Schürfwunde oder gar sonstiges. Zu Hause deutlich geringere Höhe, Gehirnerschütterung. Auch Korkboden kann beim Aufprall sehr hart sein.

Die nächste Frage: würde dein Kind auch bei Krankheit die Leiter runter kommen?
Meine hatte kurz nach Weihnachten fast 40°C Fieber. Aus ihrem Bett bekam ich sie raus. Von einem Hochbett hätte ich sie nicht sicher runtergebracht. Ich hätte sie weder runterheben können, noch wäre sie in der Lage gewesen die Leiter zu steigen.

Wie ist das mit Besucherkindern?
Kann dein Kind die Regeln schon verteidigen? Würde sie im Zweifel, dass sich ein Kind nicht dran hält, deine Hilfe holen? Oder würde sie zuschauen und das andere Kind einfach machen lassen?


Ob die wirklich was taugen, weiß ich nicht: Betten, wo man ein zweites Bett unten rausziehen kann. Wäre interessant wegen Belüftung der Matratzen.

Wie lange sollen sie sich denn das Zimmer zum Schlafen teilen?
Übergangslösung für ein paar Wochen? Oder doch eher Monate?

Beitrag von dini2 03.05.11 - 20:57 Uhr

Hmm...
wir haben ein dreistöckiges Haus. Wir haben unterm Dach zwei Zimmer mit Bad, in der Mitte Wohnraum und Küche und unten wieder zwei Zimmer mit Bad. Das ist später recht praktisch. Die Kinder bekommen dann jeder ein eigenes Zimmer im unteren Stockwerk. Dann haben sie ihr eigenes Reich mit Bad. Aber so lange sie klein sind (Tochter grad 3 geworden und Sohn 5 Monate, er schläft ja noch im Schlafzimmer) müssen sie im Oberen Stockwerk schlafen, neben dem Schlafzimmer. Meine Tochter würde nicht so weit weg schlafen, somal da ja noch ein Stockwerk dazwischen ist. Und ich hätte auch keine Ruhe trotz Babyfon. Über ein Schlaf- und ein Spielzimmer habe ich auch schon nachgedacht. Aber wir hatten grad jemanden da. der Nach Wasseradern geschau hat und es gibt in dem Zimmer nur eine Möglichkeit ein Bett zu stellen ohne daß eines der Kinder auf einer Wasserader schläft. (OB ES STIMMT SEI JETZT MAL DAHINGESTELLT- IST JA EIN ANDERES THEMA).
Betten zum rausziehen... hmmm...da ist so eine Lösung für Besuch. wie fühlt sich das Kind, wenn sein Bett jeden Tag unter das andere geschoben wird. Und sie schlafen dann in einer Ebene (fast). Was ist wenn das eine Kind von oben runterkugelt?... Man müßte ein Bettschutz anbringen.
Bei den Hochbetten gibt es einen Rundumschutz, den man evtl noch höher machen könnte. Eine Leiter, dieeher eine Treppe ist, ist auch klar! Nicht einmal ich möchte nachts aus dem Bett über eine Leiter steigen.
LG

Beitrag von zahnweh 03.05.11 - 21:39 Uhr

Dass mit den Stockwerken verstehe ich sehr gut. Würde auch versuchen alle auf einer Ebene schlafen zu lassen.

Das Spielzimmer wäre ja tagsüber und somit wäre es meiner Meinung nach nicht schlimm, wenn das Schlafzimmer nur Bett hat. Vielleicht noch einen Schrank.

Zur Wasserader. Mag ja sein, dass manche da empfindlich sind und drauf reagieren. Aber ganz ehrlich: lieber ein Bett an einer Wasserader, als ein Hochbett.
Würde da lieber erst mal die Wasseradern ausprobieren. Nur wenn das gar nicht klappen würde mit dem Bett an der Stelle UND andere Faktoren ausgeschlossen würde ich noch mal daran denken.

Das mit dem Ausziehbett wird wohl so sein. Wobei meine Großeltern hatten teilweise Betten in Schubladen, da alle insgesamt nur einen Raum hatten. Allerdings war das damals normal und keiner hat das als Seltsam empfunden. Später hatten ein Elternteil mal ein Schrank-Klappbett. Allerdings andere Zeiten und damals nicht ungewöhnlich.

Wegen rausfallen vom Hochbett: wäre der Rundumschutz auch an der Leiter?
Problem 1: Rundumschutz lässt Lücke an der Leiter/Treppe: mein Kind hat einen Rausfallschutz am normalhohen Bett. Sie drehte sich schon mehrfach so hin, dass der Kopf genau an der Öffnung lag, stieß sich im Schlaf mit den Füßen ab und flog Kopf voraus aus dem Bett. Kopfweh, aber nichts schlimmeres. Bei Hochbett mag ich gar nicht dran denken.

Problem 2: Rausfallschutz ohne Öffnung am Ausstieg (hab ich dann auch schon probiert bei meiner). Sie versuchte über den Schutz drüber rein und raus zu gehen. Es ging wegen der Höhe. aber einen Fuß auf eine Treppe hätte sie nicht getroffen. Seither lass ich einen Ausstieg offen und hoffe dass sie nicht rausfällt. Ist egal ob die Öffnung am Kopf- oder Fußende ist. Meine schafft beides.

Unser Kinderarzt rät wie gesagt vor dem 6. Geburtstag sehr vom Hochbett ab. Danach würde die Unfallrate wohl sinken, da die Kinder motorisch und im Halbschlaf reifer seien.

Wie ist es eigentlich im Halbschlaf und Treppe: Würde dein Kind im Halbschlaf die Treppe runtersteigen können?

Beitrag von keep.smiling 01.05.11 - 22:24 Uhr

Paidi empfiehlt ein Hochbett erst ab 6 Jahren.
Und es kommt natürlich auch immer aufs Kind an.

LG ks

Beitrag von wemauchimmer 02.05.11 - 08:49 Uhr

Wir haben auch 2 Kinder in einem Kinderschlafzimmer und die Große schläft seit sie ca. 3 ist im selbstgebauten Hochbett. Verschiedene Faktoren führen aber dazu, daß wir das problemlos verantworten können:
- Große war schon immer eine ruhige Schläferin
- Hohes Geländer
- Einstieg ist nicht direkt neben der Matraze, sondern da ist noch ein Abstand (Ablage) dazwischen
- Keine senkrechte Leiter (also quasi eine steile Treppe)
Es ist für die Große überhaupt kein Problem, nachts die Leiter runterzuklettern, wenn sie mal muß.

LG

Beitrag von noah-malik 02.05.11 - 10:09 Uhr

Ich würde dir auch zu einer Treppenversion anstatt der Leiter raten. Mein Sohn hat mir 2 1/2 im Spielbett oben geschlafen, es ist nie was passiert. Anfangs hatte ich immer abends eine Matratze davor. Aber das kommt auch auf die Kinder an, meine Jungs waren beide motorisch sehr ihrem Alter voraus und nicht ängstlich, bei meiner Tochter hätte das wohl nicht funktioniert.