Zahnop bei meiner Tochter, kann mir wer Mut machen, Vorsicht lang

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von cinderella-79 01.05.11 - 20:42 Uhr

Meine Tochter bekommt morgen eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose. Da sie unter einem Zahnschmelzdefekt leidet, wohl durch die vielen Medikamente die sie im Baby und Kleinkindalter nehmen musste sind die Zähne meiner Tochter sehr in mitleidenschaft gezogen. Sie sind sehr kaputt. Der bisherige Zahnarzt hat uns bisher immer vertröstet und meinte wenn die zweiten kommen ist das alles weg.

Aber ich hatte da echt meine Bedenken, das die zweiten dann genauso angegriffen werden wenn sie kommen, wenn die ersten schon kaputt sind. Also hab ich dann den Zahnarzt gewechselt. Er riet mir dann das bei ihr unter Narkose machen zu lassen, da Kinder nie so lange still halten und man sie nur quält. ALso hab ich letzte Woche einen Termin beim Kieferchirurgen gemacht. Alles gut, morgen ist der Termin. Ich sah dem ganzen eigentlich ganz locker entgegen, bis gestern.

Gestern nacht stieß ich im verfluchten Internet auf einen Bericht von einer Familie, die das bei ihrem 3 Jährigen Kind auch hat machen lassen, also eine Behandlung unter Vollnarkose. Und das Kind ist im Laufe der Narkose verstorben. Seid dem hab ich eine Höllenangst davor. Ich bin drauf und dran den Termin morgen abzusagen. Ich weiß, das ist vielleicht verrückt und übertrieben, aber ich hab jetzt echt eine heidenangst um meine Maus. Ich will ihr ja Helfen,denn mit ihren kautten Zähnen fühlt sie sich nicht wohl. Und nein, es lag nicht am Zähneputzen, sie hat sich ihre Zähne immer zweimal am Tag geputzt, und ich hab immer nachgeputzt, erwähne es lieber bevor jetzt gleich kritik kommt.

Habt ihr schon erfahrung gemacht mit Narkose bei Kindern? Wie gefährlich ist eine Narkose bei den Kindern?
Klingt bestimmt vollkommen kirre aber ich hab jetzt total schiss, hab die letzte nacht schon nicht geschlafen und werd bestimmt heut nacht erst recht nicht schlafen.

Wäre echt um erfahrungen dankbar, vielleicht könnt ihr mir ein bischen die Angst vor dem Termin morgen nehem.

Lg Steffi, die hier sitzt und bibbert wie ein kleines Kind

Beitrag von 3erclan 01.05.11 - 20:50 Uhr

Hallo

ich würde keine Narkose wegen Zahnbehandlung machen lassen.

Ja mein Kind wäre fast bei der Narkose bei einer Op verstorben.

gute nerven

Beitrag von arkti 01.05.11 - 20:56 Uhr

Vollnarkosen sind immer ein Risiko, natürlich findet man auch Todesfälle im Internet egal ob jung oder alt.
Um das zu wissen brauch man aber auch kein Internet.

Wie soll man dir bitte die Angst nehmen?
Es ist komisch wenn das eigene Kind operiert wird aber das Risiko ist immer da.
Man muss eben positiv denken.

Beitrag von diehilde 01.05.11 - 21:18 Uhr

Hallo, also meine Jungs hatten schon zweimal eine Vollnarkose, war nie ein Problem. Um mich herum wurden schon sehr viele Kinder unter Vollnarkose operiert, ich hab noch nie von Problemen gehört. Die Kinder stecken das meist gut weg. Bei einer Bekannten wurden letzte Woche bei ihrem vierjährigen Sohn unter Vollnarkose Zähne gezogen, war auch kein Problem. Ich hab noch von keinen Horrorgeschichten gehört.
Und bei euch wird sicherlich auch alles gut gehen!
Alles Gute für morgen #liebdrueck

Beitrag von janamausi 01.05.11 - 21:21 Uhr

Hallo,

Vollkarkose hat immer ein Risiko - auch bei Erwachsenen.

Meine Tochter wurde schon zwei mal operiert. Beim ersten mal (da war sie 2 Jahre) war das Aufwachen für mich nicht schön. Sie hat im Halbschlaf getobt, wollte sich die Kabel abreißen. Sie hat dann noch mal ein Beruhigungsmittel bekommen, ist schnell eingeschlafen und nach ca. 1 Stunde aufgewacht als ob nichts gewesen wäre.

Beim zweiten mal war das Aufwachen kein Problem.

Hat der Arzt dich denn nicht über eine Narkose aufgeklärt?

Ich wünsch euch alles Gute für Morgen!

LG janamausi

Beitrag von bambolina 03.05.11 - 01:18 Uhr

Darf ich fragen, ob die Narkosen ambulant oder im KH gemacht wurden?
lg bambolina

Beitrag von janamausi 03.05.11 - 06:25 Uhr

Hallo,

beide Male im Krankenhaus.

LG janamausi

Beitrag von bambolina 03.05.11 - 13:20 Uhr

Mein Sohn hatte zwei ambulant und eine im KH.

Bei den ambulanten ist er hinterher total ausgeflippt, bei der ZahnOP hat er sich ständig auf den Kiefer geschlagen, es sei so kalt (er wusste hinterher nichts mehr), ich hatte Mühe ihn zu halten...

Bei der im KH war alles absolut toll. Aufgewacht, noch leicht durmelig gewesen, aber voll da. Kein gegen die Wand rennen, um sich schlagen. Ich hab die ganze Zeit gewartet, wann das noch kommt.

Hat sich bei mir halt die Frage gestellt, ob die ambulant andere Narkosen machen - deshalb habe ich gefragt.

lg bambolina

Beitrag von janamausi 03.05.11 - 14:40 Uhr

Hallo,

meine Tochter wurde das erste mal mit ca. 2 Jahren operiert. Da hatte sie eine Zyste am Auge. Da war das mit dem Aufwachen ganz schlimm (für mich, sie wußte danach gar nichts mehr davon). Die Ärzte haben mir es dann so erklärt, dass sie relativ schnell aufgewacht ist und dann die Narkose noch stark gewirkt hat und sie deswegen so neben sich war.

Für mich war es ganz schlimm sie so zu sehen und beim zweiten mal (vor paar Monaten, da wurden ihr die Mandeln entfernt) hatte ich schon totale Angst davor. Aber da ist sie ohne Probleme aufgewacht.

Was auch sehr extrem war ist, dass meine Tochter beide male nach der Narkose großen Hunger hatte. Sie ist grundsätzlich eine schlechte Esserin, aber da wollte sie unbedingt (und auch viel) essen :-)

Ich glaube nicht, dass es unterschiedliche Narkosen gibt, evtl. anders dosiert oder es kommt darauf an, wie schnell man aufwacht.

LG janamausi

Beitrag von bambolina 03.05.11 - 15:23 Uhr

Na ja, so wirklich war ich mir auch nicht im Klaren, warum das so unterschiedlich war. Die Blindarm-OP im KH war nur ein halbes Jahr nach der ambulanten Zahn-OP, alterstechnisch kein großer Unterschied.

Stimmt, vielleicht lag es auch an der Dosierung?

Bei der zweiten OP haben wir auf diesen Saft davor verzichtet, es hieß, dann hätten sie es mit dem Aufwachen leichter. Es war noch bedeutend schlimmer als bei der Ersten.
Ich konnte meinen damals 7 knapp 8-jährigen kaum halten. Hatte auch den Eindruck, dass ich gar nicht zu ihm durch drang...
Aufgewacht ist er vielleicht ne halbe Stunde nach OP

lg bambolina

Beitrag von arienne41 01.05.11 - 21:50 Uhr

Hallo

Es gvibt Zahnärzte die sind sehr schnell mit einer Nakose bei Kindern. Ich erlebte es selber und wechselte den Zahnärztin.

Das ist zwar keine spezielle Kinderzahnarztpraxis aber sie hat eine Enkelsgeduld.

Ich erzählte ihr was in der Praxis vorher passiert ist. und beim ersten Besuch machte sie nur solche Dinge wie Zähne zählen und zeigen.
Sie sagte mir das es sein kann das nächstes mal auch nicht mehr passiert aber da konnte sie schon was machen :-).

Sie sagte eine Vollnakose sollte das letze Mittel sein.
Wenn es viele Zähne sind so wie es sich bei dir anhört eben einen nachen dem anderen und wenn es mal gut läuft vielleicht zwei :-).

Meine Frage ist:
Hast du einen guten Kinderzahnarzt?
Wurde mal versucht ein Zahn zu machen?

Wenn nicht mal was probiert wurde würde ich keine VGollnakose machen lassen (ist halt für den Zahnarzt einfach) denn er muß keine Zeit verschwenden mit reden und Geduld wie es unsere Zahnärztin tut.

Suche dir einen Zahnarzt der nicht gleich an Vollnakose denkt.

Beitrag von connie36 02.05.11 - 09:41 Uhr

hi
meine hat zwar keine zahnprobleme, was mich eigenltich wundert, da sie bis sie 3 jahre war, fast nur von antibiotikum ernährt wurde. (sie hatte pro monat bis zu 3 mittelohrentzündungen mit dauerbronchitis).
sie sollte mit einem jahr operiert werden, das war uns zu früh, udn wir hofften, ihr imunsystem würde sich über den sommer aufbauen und alles wäre ok. war aber reines wunschdenken. im sept. ging es los bis mai. es war niemals in dieser zeit ein monat ohne mind. 1 mittelohrentzündung mit geplatztem trommelfell. als sie dann 2 wurde, haben wir uns für die polypen-op entschieden, die uns nahegelegt wurde. es hiess, bei 90% wären dann auch die ohren ok. sie bekam die op, musste nach der op nochmal in kurznarkose gelegt werden, da sie beim aufwachen so schrie, das blutungen einsetzten die verödet werden mussten.
3 tage später hatte sie wieder eine moe.
dann hiess es, paukenröhrchen sollten eingesetzt werden.
da wir sie aber nicht krankheitsfrei bekamen, da die bronchien ja auch dauernde infekte hatten, dauerte es fast ein jahr bis wir die op machen konnten. da war sie 3. also wieder narkose und op. ging supi, nach 17 monaten noch eine narkose, da die röhrchen so fest gewachsen waren, das sie nur operativ entfernt werden konnten. aber sie hatte von der narkose selber, alle 3x keine probleme.
wünsche euch alles gute
lasst es machen, ich selber habe meine ausbildung bei einem mund-kieber-gesichtschirugen absolviert, und du tust deinem kind keinen gefallen, den termin abzusagen.
lg conny

Beitrag von geli0178 02.05.11 - 11:34 Uhr

Hallo,

ich hoffe die Operation ist gut verlaufen.
Bei meinem kleinen Sohn musste eine Notoperation gemacht werden, weil sich die Zahnärzte acht Wochen lang geweigert hatten einen toten Backenzahn zu entfernen. Das dumme an der Geschichte war nur das sich die Zahntasche irgenwann so entzündet hatte das das ganze mehr als nur kritisch war. Trotz Anmeldung zur Operation zwei Stunden vorher wollte uns die Ärztin nicht behandeln weil es Freitags 13.00Uhr war und die Narkoseärztin theoretisch schon unterwegs war in die nächste Praxis sollte zur Narkose. Glück bei der Geschichte war die Erwähnung des Namens der Ärztin wo schon mal eine Operation stattfand und die Zahnärztin doch nochmal die Narkoseärztin holte. Diese gute Seele an Narkoseärztin erkannte unser Kind wieder und 5min später lag der Bub auf dem Tisch. Im Nachgang meinte die Narkoseärztin das es am Montag zu spät gewesen wäre.
Manchmal ist es besser gewisse Dinge im Vorfeld zu machen, zumal wenn schon längere Zeit Probleme vorhanden sind.

VG Geli

Beitrag von zanadu01 02.05.11 - 13:59 Uhr

Hallo, mein Sohn worde unter Vollnarkose bei einer Kinderzahnarztpraxis behandelt. Er hatte zwischenraum Kariesund außerem eine endzündeten Totenzahn.Den konnte die Ärzt nur mit Vollnakse behandeln. Es war überhaupt kein Problme. Er schlief auf meinem Arm ein und wachte in seinen Bettchen auf.
Als Baby worde schon ein Wasserhoden behandelt. Zum Glück ging das alles in Vollnakose, er geht heute ohne Problme zum Arzt ( Zahnarzt )und läßt sich behandeln.
Alltenative gib es noch die Behandlung mit Lachgase.

Beitrag von bambolina 03.05.11 - 01:13 Uhr

Mein Sohn bekam schon dreimal Vollnarkose (Polypen, ZahnOP und Blinddarm) es musste halt sein und ließ sich nicht umgehen. Er hat alle drei super überstanden.
Sicher hatte ich auch Angst, vor allem als die Ärtze einen "aufklärten" und die Risiken aufzählten und WAS alles passieren kann... Aber man darf einfach nicht daran denken was in einem Fall von Tausend oder einer Million passieren kann.
lg bambolina

Beitrag von bambolina 03.05.11 - 01:16 Uhr

P.S
Was muss bei deiner Tochter denn gemacht werden?

Beitrag von cinderella-79 03.05.11 - 17:05 Uhr

Ich dank euch allen für euere auch lieben Worte.
Wir hatten gestern die op und es ist alles gut gegangen.
Meine Maus hat die Op gut überstanden, knapp zehn Minuten nach
OP Ende wachte sie schon wieder auf und nach einer weiteren Stunde konnten wir schon wieder nach Hause. Sie hat das echt total gut gemacht.

Und ich hab mich mal wieder viel zu sehr verrückt gemacht.

Aber trotzdem Danke an alle.
Jetzt hat sie es überstanden und sie ist auch überglücklich.