Wieso nur?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von singa07 01.05.11 - 20:53 Uhr

Hi!

Geht es euch manchmal auch so? Ich ärgere mich gerade über mich selbst... Ich habe einen wunderbaren, aktiven, lebhaften, kuscheligen kleinen Mann zu Hause, den ich über alle Maßen liebe und doch...

Wieso nur vergleiche ich ihn immer mit anderen Kindern?
Ich weiß, dass das Quatsch ist, dass das eben nicht meine Kinder sind und wir nicht deren Eltern.

Aber... passiert es euch auch, dass ihr eigentlich der Meinung seid, einen guten Job zu machen und dann lasst ihr euch doch verunsichern?
Mich macht das gerade total fertig...

LG
Singa

Beitrag von dragonmam 01.05.11 - 21:05 Uhr

das ist glaub ich normal!
das leben ein ewiger wettsteit!
und ich denke auch eine jede mutter findet ihre art besser als andere!

Beitrag von singa07 01.05.11 - 21:09 Uhr

Hi!

Das finde ich ja noch nicht mal - also, dass ich es besser mache. Im Gegenteil, ich bin dann immer so verunsichert, wenn best. Dinge bei anderen so absolut unproblematisch scheinen und ich denke dann, dass ich es eben "falsch", suboptimal mache.

LG
Singa

Beitrag von tosse10 01.05.11 - 21:10 Uhr

Hallo,

beim Großen habe ich das lange und ausgiebig gemacht. Mittlerweile bin ich gelassener. Beim Kleinen freue ich mich über seine Fortschritte und was ich bei anderen sehe, das nehme ich nur noch als Anregung. Damit setze ich mich nicht mehr unter Druck. Bei mir war es die Kinderärztin die mir mal den Kopf gewaschen hat (aber freundlich). Ich habe sie wohl mit meinen "warum kann er das und das noch nicht?"-Fragen genervt. Sie hat mir dann eine kleine Standpauke gehalten, das ich ein kerngesundes, gut entwickeltes Kind hätte und aufhören sollte mir Gedanken zu machen. Das eine Kind läuft eher, das andere spricht früher,.... Aber solange noch nicht wirklich auffällig ist, sollte ich die Zeit mit meinem Kind genießen und positiv gestalten. Damit würde ich meinem Kind und auch mir den größten Gefallen tun und auch automatisch mein Kind vernünftig fördern.

LG

Beitrag von singa07 01.05.11 - 21:14 Uhr

Hi!

Darum geht es mir gar nicht mal. Ich habe mich schon lange davon verabschiedet, Größe/ Gewicht/ Windelproduktion/ Sprachproduktion zu verlgeichen. Das tu ich mir und meinem Sohn nicht an.

Nee, es geht mehr so um... andere Babys kann man einfach hinlegen, die bleiben ruhig auf ihrer Decke liegen, das hat unserer zB nie gemacht.

Doofes Beispiel. Wir waren nur heute bei seinen Paten, deren Tochter ist 7 Monate und gaaaanz ehrlich: so pflegeleicht war unser Sohn nie und so tough waren wir auch nie.

Ich habe einfach Angst, dass es meine Schuld ist, dass er eben nicht so ist.

LG
Singa

Beitrag von tosse10 01.05.11 - 21:21 Uhr

Hallo,

das ist bestimmt nicht deine Schuld!!!! Babys sind einfach unterschiedlich!!!! Mein Großer und der Kleine - das sind WELTEN, trotz gleicher Eltern sehen sie sich bisher nicht ähnlich. Und vom Charakter wird das noch deutlicher. Der Große war als Baby sehr anstrengend. Ablegen - keine Chance - nirgendwo. Schlafen nur mit Körperkontakt, beim ablegen sofort aufwachen und Vollgas geben,.... Ich habe monatelang am Limit gelebt weil er mich so gefordert hat. Der Kleine ist das totale Gegenteil. Den kann man hinlegen und ablegen, der mag den Spielebogen und das Mobile. Bei ihm habe ich oft Angst das er zu kurz kommt, weil ich ihn nicht non-stop bespaße, sondern er oft auf der Decke oder im Laufstall liegt.

Jetzt bin ich ausgeschweift.... Sorry! Ich wollte damit deutlich machen das jedes Kind ein anderes Temperament hat. Meiner Meinung nach sollte man das einfach hinnehmen und das positive in seinem Kind suchen. Dein Kind hat dafür andere Stärken. Entdecke diese und erfreue dich daran.


LG

Beitrag von singa07 01.05.11 - 21:28 Uhr

O ich DANKE DIR für diesen Beitrag.

You made my day!!!

Genau so ist es. Mein Sohn war und ist schon immer so ein richtiges 24 Stunden Baby, leben am Limit.
Das Baby seiner Paten ist eben nicht so.

Und mein Kleiner hat seine Stärken, allerdings.

Ich danke dir.
Singa

Beitrag von felicia25 01.05.11 - 21:20 Uhr

HI Singa,

da kann ich gerade voll und ganz mit fühlen! Mein kleiner dreht seid kurzem total durch, er ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate und raubt mir gerade den letzten Nerv. ich frage mich gerade ob wir alles falsch gemacht haben! Noch bis vor einer Woche, war er sehr kooperativ und verständig! Er redet schon ganz normal mit uns und das schon seit nen paar Monaten, das hat es immer relativ einfach gemacht, weil er gesagt hat was los ist!

Aber plötzlich schubst er andere Kinder die ihm zu Nahe kommen, niemand darf ihn angucken wenn er es nicht möchte, er bestimmt den anderen Kindern wo es lang geht, er hört gerade gar nicht mehr auf mich! Ihm ist es völlig egal was ich sage, er macht nur das was er will! Er heult los und sagt er ist traurig weil Papa nicht da ist, wenn der noch arbeiten ist!
Bin total verunsichert, die Oma erzählt immer, dass er total höflich und geduldig und vorsichtig ist und immer nachfragt, wenn er was möchte! Er ist total gerne da und ich bin ja auch froh, dass es ihm da gut geht und er dort so umgänglich ist! Versteh aber nicht warum er zu Hause so super trotzig ist! Er haut mich auch mit Absicht und es interessiert ihn gar nicht, wenn man sagt, dass es weh tut!

Ich weiß nicht ob er langsam merkt, dass sich bald was ändert, bin wieder schwanger und der Bauch wird ja nun immer dicker!

Sein Papa war auch bis vor einer Woche 2 Monate weg und mußte im Ausland arbeiten und meiner Kleiner hat ihn super doll vermißt! Frage mich, ob er jetzt im nachhinein sauer ist.......bin gerade ganz schön oft am verzweifeln und wenn ich mal laut werde bekomme ich gleich ein super schlechtes Gewissen und könnt heulen!

Du siehst also, Du bist nicht alleine und man macht sich einfach immer Gedanken und möchte das Beste für die Kleinen!

Lg Felicia und Max 2

Beitrag von singa07 01.05.11 - 21:25 Uhr

Ja, so ähnlich geht es mir. Man fragt sich halt dann doch, wie andere es hinkriegen, dass es bei ihnen scheinbar alles einfacher läuft.

Aber diese rotzigen Zweijährigen, die brauchen ganz, ganz viel Liebe!
LG
Singa

Beitrag von tosse10 01.05.11 - 21:27 Uhr

Hallo Felicia!

Das mit deinem Großen könnte fast von uns sein. Bei Oma (aber auch anderswo unterwegs) ist unser Großer (von Okt 08) der reinste Engel. Bei uns ist oft nur Trotz und Geheul angesagt. Auf jedes "Nein" folgt ein halber Tobsuchts- oder ein richtiger Heulanfall. Vielleicht liegt es am Alter? Oder daran das viele Kinder einfach zu Hause verstärkt die Grenzen austesten? In unserem speziellen Fall auch einfach daran das Oma pariert und springt und mein Mann und ich das nicht machen. In deinem Fall spielt sicherlich auch die Schwangerschaft eine Rolle! Unser Großer hat auch gebraucht sich daran zu gewöhnen (der Kleine ist jetzt 3 Monate alt). Auch die ersten 2 Wochen mit dem Baby zu Hause waren anstrengend.

LG

Beitrag von felicia25 01.05.11 - 21:56 Uhr

Hi Tosse10,

beruhigt mich ja, dass es anderen auch so geht! Habe aber natürlich auch panische angst vor der ersten Zeit mit dem Baby! Ich glaube wir haben hier schon so einen kleinen Prinzen der sich ganz schön umgucken wird, wenn da plötzlich nen Baby ist!
Im MOment ist er noch total lieb zu anderen Babys und möchte sie immer streicheln und auf den Schoß nehmen......nur wenn es dann die Schwester ist....hoffe nur die wird ein bißchen pflegeleichter!

Mein Sohn hält mich schon von Anfang an auf Trapp, dachte es wird einfacher, wird aber nur anders:-)

Naja, man muss sich erstmal an so eine Trotzphase gewöhnen, ich mich zumindest!

Lg Felicia

Beitrag von tosse10 01.05.11 - 22:01 Uhr

Hallo,

unser ist auch ziemlich verwöhnt gewesen als er noch Einzelkind war. Er hat das auch richtig eingefordert. Die ersten zwei Wochen zu Hause mit dem Baby war auch echt Terror hier angesagt. Aber mittlerweile ist es super. Der Große wird einbezogen wo er kann und mag. Er liebt den kleinen Bruder und ist ganz toll zu ihm #verliebt. Er war auch zu anderen Babys schon immer recht fürsorglich, was man ja sonst eher Mädchen nachsagt. Ansonsten ist er auch selbstständiger geworden. Unser Kleiner ist übrigens das Gegenteil vom Großen. Total entspannt und pflegeleicht. Ich kann mein Glück kaum fassen!!!! Die Hebi sagte das es sehr oft bei den zweiten so ist, vor allem wenn die Großen so anstrengend waren. Sie schiebt es auf die Eltern, welche wesentlich entspannter im Umgang mit den Kleinen sind. Und die Erfahrung auch mit anstrengenden Kindern schon haben.

LG und alles gute Dir!

Beitrag von derhimmelmusswarten 02.05.11 - 10:00 Uhr

Nö. Ich vergleiche nicht. Ich finde meine Tochter super und auf schlaue Kommentare geb ich eh nix.