zu wenig Milch? zufüttern?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von jenny-85- 03.05.11 - 09:39 Uhr

Guten Morgen an alle

Also hier ist mein Problem mein kleiner 14 Wochen nimmt nicht wirklich zu

bei der U3 anfang März wog er 5570g Bei geburt 4360g also er nahm odentlich zu jetzt schwanken wir seit 4 Wochen zwischen 6200g-6400g
gehe mit ihm bei uns auf die Waage. Ich finde er nimmt nicht genug zu der Kia meinte naja warten wir mal ab.

6:00 Stillen dann beschäftigt er sich selbst öder schläft noch mal
8:15 Waschen Anziehen Stillen
11:30 Stillen dann Mittagsschlaf bis 15:00 muss ihn wecken würde sonst bis 17:00 schlafen.
15:00 stillen
manchmal 17:00 stillen biete es ihm an möchte auch nicht immer
19:00 stillen
20:00-20:30 geht er ins Bett

2X 30min zwischendurch

Er schläft seit 3-4 Wochen durch und die Maqhlzeit um 6:00 da wecke ich ihn schon weil ich mit meinem mann eh aufstehe.

Jetzt hat er auch immer seltener Stuhlgang meist alle 6tage und quält sich dabei sehr.

Nach dem Trinken nuckelt er auch immer wie wild an seinen Däumchen aber die Brüste sind leer.

Die Windeln sind auch nicht mehr so nass wie vorher

Jetzt meine frage soll ich ihn mehr anlegen was er abe nicht so möchte nuckelt meist nur oder zufüttern. Abpumpen klappt irgendwie garnicht bekomme kaum was habe schon 2 verschiedene Pumpen

Trinke täglich Malzbier 0,5l und ca 750ml Stilltee

weiß nicht was ich machen soll ob ich zu füttern soll oder nicht

Sorry fürs viele bla bla

Gruß Jenny + Emilian 14 wochen

Beitrag von sarahjane 03.05.11 - 09:49 Uhr

Kindern gegen ihren Willen die Brust anzubieten, ist nicht ratsam. Das hast Du richtig erkannt.

Zufüttern kannst Du jederzeit. Möglichst mit Premilch. Diese ist sehr frauenmilchnah.

Achtung: Nicht jedes Brustkind akzeptiert hypoallergene Säuglingsmilch. Ist Dein Kind nicht hochgradig allergiegefährdet, reicht "normale" Premilch.

750 ml Milchbildungstee sind eindeutig zu viel. Du solltest nur 4 bis 6 Tassen davon am Tag trinken.

Du kannst auch säurearme Fruchtsäfte, kohlensäurearmes- oder freies Wasser, Kuhvollmilch etc. trinken.

Beitrag von jenny-85- 03.05.11 - 10:01 Uhr

Hallo

Also bei mir hat ne Tasse 200 ml
deshalb mache ich mi gleich morgens ne Kanne und es sind dann meist etwas mehr als 3 Tassen.

Ne müsste wenn Ha Nahrung nehmen aus der Flasche trinkt er gut gebe ihm ja immer etwas abgepumpte milch dazu.


Jenny

Beitrag von kerstini 03.05.11 - 09:56 Uhr

Also ich würde erstmal noch abwarten. Wann ist denn der nächste KiA Termin?

Wie alt und wie groß bzw. schwer ist dein Kleiner denn jetzt? Meine Hebi hat gesagt bei Stillkindern ist es oft so das sie Schubweise zunehmen. Ich versteh dich mit dem Zufüttern total (hab das auch mal in Betracht gezogen) aber ich würde definitiv noch warten.

Was heißt die Windeln sind nicht mehr so nass wie früher? Hat er ca. 6 nasse Windeln am Tag oder nicht? Und ist er fit und wirkt gesund?

Wenn du dir wirklich zu unsicher bist würde ich nen Termin beim KiA machen um es nochmal abzuklären. Darf ich fragen warum du ihn genau weckst? Du schreibst weil DU da eh aufstehst? Oder wegen seiner Gewichtszunahme?


LG


Kerstin mit Ida #verliebt (13 Wochen) und #stern Madita #stern Leo + #stern 12.SSW

Beitrag von jenny-85- 03.05.11 - 10:04 Uhr

Ja damit er mehr Trinkt bzw öfter.
Also vorher waren die Windeln immer total nass beim Wickeln jetzt sind sie zwar nass aber lange nicht mehr so doll wie vorher.
Wie gesagt er ist sehr ruhig nuckelt viel weint aber kaum nu wenn ihm wirklich was nicht passt

Beitrag von zweiunddreissig-32 03.05.11 - 10:06 Uhr

Die Stillkinder nehmen nicht regelmässig zu, sondern in Schüben. Mal sind es 200 g mal nur 90g.
Grundsätzlich gilt: das jetzige Gewicht minus das kleinste Gewicht nach der Geburt mal Lebenswochen. Es müssen wenigstens 90-120 g pro Woche rauskommen, die er zunimmt.
Am besten ist, du lässt das Wiegen weg, insbesondere zusammen mit ihm auf der Waage. Das ist sehr ungenau.
Der Stuhlgang bei gestillten Kindern sagt nichts aus, da es normal ist, wenn sie bis zu 10 Tagen nichts in der Windel haben. Du kannst ihm mit Bauchmassage, Kümmelzäpfchen, Bigaia-Tropfen und warmen Kirschkernkissen helfen.
Riecht er extrem nach Urin und die Windel ist dunkelgelb? Wenn nicht, dann reicht die Flüssigkeit.
Deine Brüste sind übrigens nie leer! Lass ihn weiter trinken / nukeln, achte aber auf richitges Anlegen. Bei zu starkem Saugbedürfnis kannst du auch Schnuller geben.

Was du machen kannst: eine ausgebildete Stillberaterin suchen, bei lalecheliga.de oder AFS-stillen.de. Sie arbeiten ehrenamtlich und helfen gut bei Problemen. Oder schau dich nach einem Stillcafe in deiner Nähe.
Das Zufüttern sollte letztes Mittel sein, wenn das Baby schon abnimmt bzw. Austrocknungszeichen zeigt.

Beitrag von flocondeneige 03.05.11 - 11:18 Uhr

Hi,
ich würde auf keinen Fall abpumpen oder zufüttern. Leg ihn doch mal jede Stunde zum Trinken an, vielleicht fördert das die Milchbildung. Ist zwar anstrengend, aber Stillen hat viel mehr Vorteile als Flaschenmilch. Also, stell dir eine Uhr, leg ihn alle Stunde an und du wirst sehen, bald fliesst die Milch wieder. Weiterhin solltest du darauf achten, dass du nicht abnimmst und dich ausreichend ernähst. Wenn du eine Diät machst kann das der Grund sein, warum dein Körper auf Sparflamme schaltet und an deinem Kind spart.

LG Schneeflocke

Beitrag von jenny-85- 03.05.11 - 11:44 Uhr

mit dem öfter anlegen habe ich schon probiert wie gesagt er trinkt dann nicht sonder kaut darauf rum nuckelt aber trinken tut er nicht.

weiß halt auch nicht weiter habe auch erst am 30.5 wieder Kia Termin

er war halt auch bis zur letzte U untersuchung immer auf den oberen Lienie jetzt ist er schon leicht unter der Mittleren.

Beitrag von qrupa 03.05.11 - 13:18 Uhr

Auch das ist kein Drama. Wenn deine bruist inemal in der lage war genug MIlch zu produzieren, dann tut sie das auch weiterhin. Die Kurven im U heft sind zudem auch gar nciht für voll gestillte Kinder gedacht sondern für Bbays die Pulvermilch bekommen. Die nehmen ganz anders zu als gestillte Kinder. Darum liegen viele gestillte Babys erstmal ganz auf der oberen Linie oder sogar drüber und pendeln sich dann nach enigen Wochen ein.

Beitrag von lilalu1000 02.07.11 - 08:46 Uhr

Hallo,

zum Milchantreiben hilft bei mir auch selbstgekochte Hühnersuppe (kann allerdings Allergieprobleme machen)

Ich konnte bei meinen immer auf dem Kopf an der Fontanelle sehen, wenn sie zuwenig bekommen haben, die sinkt dann etwas ein (wenn zu wenig getrunken wird und sonst keine Flüssigkeit zugefüttert wird und Flüssigkeit zufüttern macht ja nur bei zu schweren Kindern Sinn).

Ansonsten würde ich mir evtl. mal für einen oder zwei Tage eine Waage in der Apotheke leihen (kostet hier 50 Cent pro Tag) und kontrollieren, wieviel bei einer Mahlzeit getrunken wird aber nicht ständig wiegen, dass ist doch zu stressig.

Meine Kleine ist jetzt 2,5 Monate und war 4 Wochen zu früh.
Sie hat von Anfang an schlecht getrunken und deshalb pumpe ich ab und füttere mit dem Fläschchen Muttermilch zu. Wir kämpfen mit der Trinkverwirrung (man merkt, dass sie das Fläschchen bevorzugt -weil es schneller geht- und noch schlechter an der Brust trinkt aber
sie hat schon prima zugenommen.
Den Milchfluss muss ich allerdings auch mit allen Tricks (Malzbier, viel Trinken, Ruhe, etc.) aufrechterhalten, weil die Stimmulation durch die Milchpumpe nicht reicht.

Meinem Großen (2,5 Jahre) habe ich, nach ziemlichen Startschwierigkeiten (Stillhütchen, alle 2h Stillen, entzündeten Brustwarzen ...) 1 Jahr voll gestillt. Es hat sich trotz allen Schmerzen und dem Stress gelohnt durchzuhalten und ihn immer wieder an die Brust zu nehmen.

Viele Grüße
Anne