6-Fach Impfung und Impfung gegen Pneumokokken

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mayaleonie 03.05.11 - 09:54 Uhr

Hallo!!

Meine Tochter ist bei 25+5 am 11.03. geboren!
Nun beginnt bald der 3. Lebensmonat und der Arzt hat uns gestern auf Impfungen angesprochen!
Er meinte wir könnten uns überlegen, ob wir es machen möchten, er würde es empfehlen!
Er sagte, dass es sein kann, dass sie in den ersten Tagen nach der Impfung Fieber bekommt, vielleicht öfter ABfälle mit der Sauerstoffsättigung haben wird, aber das wäre normal!
Jetzt habe ich mir die ganzen Sachen mal durchgelesen, und habe Angst, dass es ihr dann wieder richtig schlecht geht!
Es geht ihr grad so gut, bei uns ist erst seit ca. 3 Wochen die Wende, dass es bergauf geht! Habe einfach Angst:-(

Andererseits muss die Impfung wahrscheinlich gemacht werden, oder?

Habt ihr sie machen lassen?

Wie haben eure Kleinen sie vertragen?

Viele Grüße

Pia mit Maya

Beitrag von bobinha 03.05.11 - 10:48 Uhr

Hallo

Unser Sohn hat sie damals auch noch im Krankenhaus bekommen. Er hat den Tag danach viel geschlafen und die Temperatur war etwas höher, aber unter 38°C. Sollte dann bei jedem Wickeln messen um zu schauen ob sie noch höher geht. Ansonsten hatte er noch eine Beule an der Einstichstelle.

Ich an deiner Stelle würde es machen lassen. Bei uns hatten sie damals die Pneumokokken nicht mehr geschafft, weil eine OP dazwischen kam. Mussten dann später nochmal für 3 Tage ins Krankenhaus für die Impfung. Daher würde ich raten es lieber gleich zu machen. Aber denke das ist jedem anders lieber.

Liebe Grüße Bobinha mit Mr. Ich-hab-mir-meine-Zähne-in-die-Zunge-gebohrt

Beitrag von marjatta 03.05.11 - 10:52 Uhr

Die Frage ist schwer zu beantworten, denn bei den ständigen (mir nur aus Deutschland bekannten) Impfdiskussionen kannst Du hier viele Meinungen bekommen.

Grundsätzlich sind Frühchen ja schon anfälliger für Infekte und insofern ist eine Impfung - in meinen Augen - die verträglichere Alternative. Zumal üblicherweise die geimpften Erkrankungen schon eine erhebliche Gefährdung darstellen, ein Risiko, welches ich nicht eingehen möchte.

Ich habe eine Heilpraktikerin, die auch meint, man sollte schon impfen und mit Homöopathie begleiten. Mein Sohn ist zwar kein Extremfrühchen, aber wir haben trotzdem ganz normal durchgeimpft. Manchmal kam ein Tag mit Fieber im Anschluss, dafür haben wir aber sonst keine schweren Erkrankungen gehabt, vor allem, weil ich ihn von Beginn an bis heute stille (er ist jetzt 2 Jahre alt). Gerade bei Frühchen finde ich das unheimlich wichtig, so lange wie möglich zu stillen, damit das Immunsystem bestmöglich unterstützt wird. Denn gerade beim langen Stillen wird das Immunsystem verstärkt mit Immunglobulinen über die Muttermilch versorgt. Dadurch heilen Infekte schneller aus und dauern nicht so lange.

Hoffe, dass Dir die Infos ein bisschen weiterhelfen bei Deiner Entscheidung. Allerdings kannst Du ja auch einen späteren Termin suchen, wenn Du erst mal die Stabilität sicherstellen willst.

Gruß
marjatta mit Sohn und #ei, 30.SSW

Beitrag von karamalz 03.05.11 - 12:40 Uhr

hi,

müssen tust du mal gar nichts. als die zeit des impfens bei uns rankam, war ich mehr als verunsichert. da las ich von todesfällen (bei der 6- und 7fach) und impfschäden.
kurz: ich habe mich für die 5-fach entschieden und den rest einzeln.

aber er ist am 9.5. geboren und den ersten pickser gabs am 1.10.
wieso wollt ihr so früh impfen?

alles gute!

k.

Beitrag von mukki84 03.05.11 - 15:54 Uhr

Unser Schatz hat die Impfung NICHT vertragen.
Und damit meine ich nicht ein bisschen Fieber und das übliche "gequängel".
Geboren ist er am 13.11. und die Impfung hat er am 3.3 bekommen, von da an hatten/haben wir ein völlig anderes Kind.
Es fing an mit ganz leichtem Fieber, 2 Tage später ging es dann richtig los:

- er schrie nur noch
- ließ sich nicht beruhigen
- nicht mehr ablegen
- war/ist sehr schreckhaft
- schlief nicht mehr durch
- hat bis heute einen sehr leichten unruhigen Schlaf
- war/ ist sehr launisch, häufig unzufrieden

Er hat eine totale Wesensveränderung durchgemacht, und NEIN, es war kein "Schub" (glaub ich eh nicht dran).
Unser Kinderarzt hat uns dann einen Heilpraktiker empfohlen um die Impfung ausschleichen zu lassen.
Und es ist heute schon deutlich besser.

Und wenn ich an die U5 denke, wo das Thema Impfen wieder angesprochen wird, wird mir speiübel.

Momentan sind wir auf dem Stand zu warten bis Lino mind. 12 Monate ist.

Und toi, toi, toi, er wird bald 6 Monate alt und war noch nicht krank (bis auf die Impfgeschichte)!

Ich will keine Panik machen oder dir vom impfen abraten, ich hatte nur von Anfang an ein schlechtes Gefühl und bereuhe es dermaßen das ich diesmal nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe.
Wenn du dir unsicher bist, warte einfach.
Nichts läuft dir weg.

Alles Gute für euch,
liebe Grüße mukki+ Lino#verliebt

Beitrag von bs171175 03.05.11 - 16:23 Uhr

Hallo
Ich kann dich sehr gut verstehen ,mit dieser Frage haben wir uns lange rumgequält.
Wir haben uns gegen das Raten ihres Arztes entschieden später zu impfen eigentlich wollten wir zum Korrigiertem Alter hin I,mpfen,da war sie dann aber erkälted,unser Arzt hat das nicht gern gesehen ,aber Unsere Zwergin hat die Impfung dann so schlecht vertragen das sie ins Klinikum musste ,da sagte man uns das sie eine Sepsis vermutlich aus Unreife der Inneren Organe im zusammenhang mit dem Impfen hätte .Da waren wir froh das wir sooo lange gewarted hatten .
Wie Unreif müssen ihre Organe dann erst mal mit drei Monaten gewesen sein#zitter.
Naja hab aber auch viele mitbekommen in der Klinik die gár keine Probl... hatten .
Übrigens die Folgeimpfungen unserer Zwergin hatten dann keine Probs... mehr gemacht

Beitrag von svejuma 03.05.11 - 18:50 Uhr

Hi,
ich habe auch ein Extremfrühchen (24+5 SSW).
Bei uns wurde komplett durchgeimpft, noch im KH.
Matti hatte keinerlei Probleme.

LG
Julia

Beitrag von rowan855 03.05.11 - 20:05 Uhr


Hi Du :-)

Unsere Maus wurde mit 30+5 geboren und wurde unkorregiert bei der U4 das erste mal geimpft. Sie vertrug die erste Impfung (hatte auch beide Spritzen bekommen) ziemlich gut, dachte nur, man hätte eine Glücksdroge beigemischt, denn von dem extre unzufriedenen Kind war nichts zu spüren. Sie war den ganzen restlichen Tag nur am Grinsen ;-)

Erst bei der letzten Impfung bekam sie etwas Fieber. Wobei sie schon immer eine derjenigen war, die eine erhöhte Tempi hat (ca. immer bei 37,5-8 momentan).

Uns wurde dazu geraten, weil sie zum einen leider keine Muttermilch bekam und zum anderen, weil man uns sagte, das Frühchen diesen frühen Schutz bräuchten, da sie schon früh auf der Welt sind. So ähnlich, wie man das Beim Essen sagt.

Wie ihr Euch entscheidet ist leider Eure Entscheidung, das muß jeder selbst mit sich ausmachen. Mein Mann und ich sehen das zum Glück mit dem Impfen gleich, es ist uns wichtig, das sie geimpft wurde. Der Vorteil des frühen Impfens, sie hat keine Angst vor Spritzen, weil wir schon früh mit den Impfen fertig waren ;-) Wir brauchen erst wieder zum Einschulen hin!

bye Rowan