Weiterhin Spielgruppe - ja oder nein???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mara0818 05.05.11 - 13:49 Uhr

Hallo Zusammen,

mein Problem ist, dass unser kleiner Mann (20 Mon.) seit 6 Mon. in eine Spielgruppe ohne Eltern geht. Die ist 1x wöchentl. von 9-12 Uhr. Wenn ich ihn abgebe weint er noch immer so 5 min, wenn ich ihn abhole dann nur kurz oder fast gar nicht. Er spielt wenig wenn ich weg bin und sitzt oft bei den Betreuern auf dem Schoss. Alle anderen Kinder spielen und weinen auch nicht mehr beim abgeben.
Jedesmal ist in der Gruppe was anderes mit ihm los, mal zahnt er, mal ist er müde usw. und daheim ist er dann immer ganz fit und spielt viel. Ach so, sobald wir kommen um ihn abzuholen, wird er fröhlich und spielt gern.Ich hab schon immer ein doofes Gefühl ihn dorthin zu bringen.

Auf der anderen Seite denken wir uns aber auch, dass es für ihn vielleicht wichtig ist, mal ohne Mama und Papa auszukommen. Selten nimmt ihn mal die Oma für 1-2 Stunden, ansonsten immer nur wir.

Ich überlege jetzt ernsthaft ihn aus der Gruppe rauszunehmen und es vllt ab September (dann ist er 2 jahre) nochmal woanders zu versuchen. Und dann vllt auch öfter als 1x die Woche, damit er sich schneller daran gewöhnen kann.

Was denkt ihr so? Bin total unschlüssig, zumal es nicht eben leicht ist eine Kinderbetreuung ohne Eltern zu finden. Aber ich möchte natürlich auch nicht, dass er sich da gar nicht wohl fühlt. Er ist übrigens auch eher von der schüchternen Sorte, auch bei anderen Spielgruppen wo ich dabei bin, braucht er relativ lange bis er aufgetaut ist.

Danke für Eure Meinung
LG mara

Beitrag von anela- 05.05.11 - 14:03 Uhr

Warum muß er denn da hin? Mußt du arbeiten etc?
Es ist für Kleinkinder nicht wichtig, regelmäßig alleine ohne Eltern zu sein!

Beitrag von amadeus08 05.05.11 - 14:05 Uhr

ich glaube ein Problem ist sicher, dass das nur einmal die Woche stattfindet, da kann er sich wirklich schlecht dran gewöhnen. Außerdem ist er ja noch sehr jung. Bei uns im Ort werden Kinder erst nach Vollendung des zweiten Lebensjahres überhaupt genommen in der Spielgruppe, die dann aber auch zweimal die Woche stattfindet.
Wenn er sowieso nicht spielt im Moment, würde ich ihn nochmal rausnehmen und ihn lieber später anmelden.

Lg

Beitrag von marjatta 05.05.11 - 14:47 Uhr

Also, mein Sohn geht seit er 12 Monate ist in die Krippe. Das ist eine tägliche Veranstaltung unter der Woche und dauert für ihn im Schnitt 7-8 Stunden.

Eine einmalige Spielstunde pro Woche kann schon ein Problem bereiten. Der Umgang mit gleichaltrigen Kindern ist auf jeden Fall wichtig. Unter den gegebenen Umständen wegen der "Seltenheit" eher in Begleitung eines Elternteils.

Da ich selbst früh fremdbetreut war (bereits nach 8 Wochen), sehe ich darin kein grundlegendes Problem. Es muss aber eine gewisse Regelmäßigkeit auch in der Anzahl herrschen. Wenn diese nicht gegeben ist, dann kann es eben schon sein, dass ein sensibleres Kind damit nicht zurecht kommt.

Vielleicht suchst Du eine andere Spielgruppe, in der Du mit ihm gemeinsam hingehen kannst. Damit umgehst Du das Problem, dass er sich nicht wirklich daran gewöhnt. Ansonsten kann es vielleicht auch an den Betreuern liegen, am Konzept. Dafür gibt es durchaus einige Möglichkeiten.

Das musst Du aber ausprobieren. Grundsätzlich wurde mir in der Kita gesagt, dass die Kinder sich schwerer mit der Eingewöhnung tun, je älter sie werden.

Gruß
marjatta

Beitrag von dentatus77 05.05.11 - 17:08 Uhr

Hallo!

Offensichtlich fühlt sichdein Sohn in der Spielgruppe nicht wohl, nicht alle Kinder sind die perfekten "Krippenkinder", die fast keine Eingewöhnungsprobleme haben und sich unter Kindern wohlfühlen.
Und eine Spielgruppe, die nur einmal in der Woche stattfindet, ist einfach nicht geeignet, dass dein Sohn sich eingewöhnt, dafür ist es für "Problemkinder" einfach zu selten.
Vielleicht ist die Gruppe für ihn auch zu groß, man kann bei so kleinen Kindern schlecht sagen, woran es liegt, dass sie sich nicht wohlfühlen.
Ich würde den Kleinen aus der Gruppe nehmen, vielleicht findest du ne Eltern-Kind-Gruppe, wo er sich erst einmal an andere Kinder gewöhnen kann, erste Freundschaften schließen kann... Und dann kannst du ja vielleicht versuchen, ihn mit 2 in den KiGa zu geben, die regelmäßige (tägliche) Betreuung erleichtert das Eingewöhnen, und viele Kindergärten haben nachmittagsgruppen, die oft kleiner sind.
Oder du gibst ihn zu einer Tagesmutter, wo er vielleicht nicht 1*3 Stunden sonder 2-3* 1-1,5 Stunden ist. Das macht es vielleicht auch leichter.

Liebe Grüße!