Haus privat verkaufen?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von fatinitza 08.05.11 - 20:54 Uhr

Hallo!

Ich wollte noch fragen: wir möchten unser jetziges Haus verkaufen, weil wir ja wie unten geschrieben, bauen. Wer von Euch hat denn Erfahrung im Hausverkauf? Im Moment ist es beim Makler, aber es verkauft sich seit ein paar Monaten schon nicht und wir sind auch mit der Präsentation durch den Makler sowohl im Expose als auch bei Führungen nicht zufrieden. Wir haben mit ihm auch schon deshalb gesprochen, aber es hat sich nicht viel geändert.
Nun überlegen wir, ob wir es privat anbieten und so uns und dem Käufer Provision ersparen und es selbst in der Hand haben wie wir es präsentieren. Oder ob wir den Makler wechseln. Aber das wirkt ja auf Leute, die den Häusermarkt schon länger beobachten auch komisch, oder? Wenn wir es selbst anbieten, können wir ja argumentieren, dass wir uns und dem Käufer die Provision ersparen wollten...

Was habt Ihr für Erfahrungen?

GLG Fati

Beitrag von dore1977 08.05.11 - 21:36 Uhr

Hallo,

wir haben unser Haus privat gekauft. Ich würde niemals einem Markler (hier im Ort/Gegend) Geld in den Rachen werfen.
Sollten wir unser Haus je verkaufen wollen auch nur Privat.

LG dore

Beitrag von ladyphoenix 08.05.11 - 21:39 Uhr

Hi
also wir wollen uns in ca 10 Jahren noch ein Haus (Bungalow fürs Alter ;-) ) kaufen und nur von Privat, ich schmeiß keinem Makler die Provi in den Rachen #nanana

#winke
LadyPhoenix

Beitrag von bezzi 08.05.11 - 22:00 Uhr

Als ich mein jetziges Haus gesucht habe, habe ich nur nach Angeboten ohne Makler geschaut.
Makler braucht kein Mensch.

Beitrag von ilva08 08.05.11 - 22:05 Uhr

Wir gucken uns grad nach einem Haus um und ich kann mich meinen VP nur anschließen.

Was meinst du, was ich als Käufer mache, um Häuser zu finden?

Ich gucke im immobilienscout, bei immonet und wie sie alle heißen. Da stehen die Häuser drin, mit Fotos. Und die kannst du genauso gut reinstellen wie ein Makler.

Und natürlich sind im Internet diejenigen Häuser am attraktivsten, die von privat angeboten werden!!!

Was bringt mir als Käufer ein Makler, außer dass er schweineviel Geld kostet? #aerger

Was bringt er dir als Verkäufer - außer, dass dein Haus für den Käufer teurer, sprich unattraktiver wird? #aerger

Meine Eltern hatten für ihren Hausverkauf auch einen Makler. Es hat drei Jahre gedauert, bis der einen Käufer fand. Und dieser Käufer war übers Internet aufs Haus aufmerksam geworden, so wie alle anderen Interessenten zuvor!

Also - selbst inserieren!!!

Beitrag von wemauchimmer 09.05.11 - 08:14 Uhr

Hi Fati,
das Problem ist vermutlich nicht der Makler, sondern Eure Preisvorstellung.
Ein Makler erbringt eine Dienstleistung und dafür bekommt er Geld. Man kann sich das Geld sparen, dann muß man eben die Dienste selber leisten. So einfach ist das.
Aber wenn Ihr es in ein paar Monaten nicht loswerdet, liegt das nicht an seinem bescheidenen Expose oder so, sondern einfach daran, daß keiner soviel Geld für Euer Haus bezahlen möchte.
Je nach Gegend, wo Ihr wohnt, müsst Ihr Euch entscheiden zwischen "deutlich im Preis runtergehen" oder "Haus behalten und vermieten". In einer ähnlichen Lage haben wir uns für "deutlich im Preis runtergehen" entschieden, weil wir lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende wollten.
Vergiß nicht, daß in den meisten Gegenden in Deutschland die Immobilienpreise nach unten gehen und es daher nicht ungewöhnlich ist, wenn Du beim Verkauf Verlust machst, vor allem wenn Du es eilig hast.
LG

Beitrag von peterpanter 09.05.11 - 10:34 Uhr

Hi,

Ohne Makler ist ein höherer Preis zu erziehlen. Denn jeder vernunftbegabte Käufer zieht die Maklerprovision vom Kaufpreis ab.

Das ist auch so eine schwachsinnige Regel, das der Käufer die Provision zahlt. Richtig ist es das der Verkäufer/Vermieter die Provision zu zahlen hat - er bekommt ja schließlich auch die Dienstleistung erbracht. Es wird allerhöchste Zeit das dies mal geändert wird.

grüßle

peter

Beitrag von ilva08 09.05.11 - 11:00 Uhr

Das ist Augenwischerei seitens der Makler, um Aufträge zu bekommen. Nichts weiter.

Dem Verkaufenden wird gesagt: Ich verkaufe Ihr Haus und es kostet Sie nichts!

Von wegen. Es ist genau wie du sagst: Jeder vernünftige Käufer zieht die Maklerprovision vom Preis ab.

Und (@ wemauchimmer) worin diese Dienstleistungen liegen, die ein Makler erbringt, würde ich echt gerne mal wissen. Wie gesagt, ein Käufer guckt im Internet und meldet sich dann wenn ihm ein Haus gefällt oder er meldet sich eben nicht.
Bequatschen lasse ich mich auch nicht bei so einer Lebensentscheidung wie dem Hauskauf. Ich habe meine Vorstellungen und das Haus gefällt mir und liegt in meinem Budget oder eben nicht.

Für mich ist so ein Makler ein dopelter Hinderungsgrund, auf eine Anzeige zu reagieren: Erstens kostet er Geld und zweitens hab ich ihn an den Hacken, wenn er einmal meine Daten hat.

Beitrag von karsten123 23.01.12 - 14:24 Uhr

Ich kann ilva08 nur zustimmen. Für den Käufer macht ein Makler meist zu wenig. Klar, der Verkäufer hat kaum Kosten und keinen Aufwand.

Die Maklerprovision regt mich auch bei der Wohnungssuche ziemlich auf. Ich soll dem Makler eine Provision bezahlen, obwohl ich mir die Angebote aus dem Internet ziehe und mich dann beim Makler melde. Einmal musste ich sogar zu einem Gruppenbesichtigungstermin; also überhaupt nicht kundenorientiert. Wenn ich schon zahle, soll der Makler mir auch einen privaten Termin geben.

Habe jetzt zum Glück alles hinter mir. Nach meiner Scheidung haben wir unser Haus auch verkauft. Hat (Gott sei Dank) auch ziemlich schnell geklappt. Haben das über die Seite http://www.hausverkauf24.org gemacht. Ist alles super gelaufen.