Info - Wann Beikost einführen (laut EU)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von allessoneu 09.05.11 - 09:39 Uhr

Das sind die Ergebnisse der European Food Safety Authority von 2010, wann man mit Beikost anfangen sollte/kann.

(Verlinkt auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin: http://www.dgkj.de/wissenschaft/meldung/meldungsdetail/gutachten_auf_eu_ebene_zur_einfuehrung_von_beikost/)

Man kann im Alter zwischen 4 und 6 Monaten mit der Einführung von Beikost anfangen, sollte es jedoch nicht vorher tun. Es gibt dabei keine Anzeichen von kurz- oder langfristigen Erkrankungen wie Infektionen, Allergien oder Übergewicht.
Im Hinblick auf das Risiko von Verdauungskrankheiten und Diabetis wird empfohlen, glutenhaltige Nahrung nicht später als im 6. Monat, möglichst neben dem Stillen, einzuführen.
Die Mehrheit der Kinder bekämen über das Stillen bis zum Alter von 6 Monaten genug Nährstoffe. Bei einigen müsste aber schon vorher mit dem Zufüttern begonnen werden, damit sie sich optimal entwickeln.

(Hat mich interessiert, weil hier so heiße Diskussionen über den Zeitpunkt der Einführung der Beikost geführt werden.)

Beitrag von berry26 09.05.11 - 09:46 Uhr

Wie wärs wenn man einfach wartet bis ein Kind beikostreif ist!? Dazu braucht man keine Studien sondern einfach nur etwas Geduld!;-)

Beitrag von allessoneu 09.05.11 - 09:48 Uhr

Das sehe ich natürlich genauso!

Beitrag von berry26 09.05.11 - 09:50 Uhr

Dann sind wir ja einer Meinung! So weisst du aber auch das eigentlich kaum ein Kind vor 6 Monaten wirklich beikostreif ist. Meist ist dies mit 6-8 Monaten der Fall, deshalb finde ich eine Angabe von 4 Monaten ziemlich irreführend.

Beitrag von allessoneu 09.05.11 - 10:04 Uhr

Da kann ich leider nichts zu sagen, weil ich keine Erfahrung mit Beikosteinführung habe und auch aus dem Bekanntenkreis nichts berichten kann.
Meine Kleine ist Mittwoch 4 Monate alt, aber nur weil sie mich beim Essen beobachtet und meine Gabel verfolgt, gehe ich natürlich nicht davon aus, dass sie beikostreif ist. Sie schaut sich ja eh alles genau an.
Aber ich bin auch nicht ungeduldig oder scharf darauf, ihr Brei (oder BLW) zu geben. Ich seh das ganz praktisch: Stillen ist sowieso viel einfacher!

Ich gehe allerdings auch nicht davon aus, dass es zu gesundheitlichen Schäden kommt, wenn man Brei ab dem 4. Monat einführt solange das Baby ihn GERNE schluckt und sich KEINE Verdauungsprobleme einstellen. Soweit vertraue ich dann doch den Studien. Daher finde ich es immer etwas gemein, wenn hier Frauen, die vielleicht auch etwas naiv von ihren frühen Beikosteinführungs"erfolgen" erzählen, so extrem angeklagt werden.

Beitrag von berry26 09.05.11 - 10:46 Uhr

Naja die Spätfolgen kann leider kaum eine der Mutter hier beurteilen. Sie treten nunmal erst im Erwachsenenalter auf!

Wenn man Studien schon glauben schenken mag, würde ich mich aber an die WHO halten.

Beitrag von allessoneu 09.05.11 - 11:15 Uhr

WHO-Empfehlung: Ein halbes Jahr voll stillen, dann für weitere 1,5 Jahre weiter stillen unter Zugabe von Beikost.

Im Vorwort des EU-Studienberichts steht, dass sich die EU der WHO-Empfehlung anschließt, der Fokus der EU-Studie aber darauf läge, den besten Zeitpunkt für die Beikosteinführung zu bestimmen.

Damit sich diese beiden Aussagen nicht widersprechen hieße das ja, dass die EU eigentlich eine Beikost-Einführung mit dem Alter Monat 6 empfiehlt, aber gleichzeitig meint, dass eine Einführung ab dem 4. Monat nicht gesundheitsschädlich sei.#kratz

Beitrag von berry26 09.05.11 - 11:20 Uhr

Naja ich hab das nicht gelesen. Im Endeffekt schreibt eh fast jeder das gleiche. Ich habe da meine eigenen Überzeugungen. Bisher konnte auch noch keiner Nachteile der späten Beikost nachweisen. Also lieber zu lang gewartet als voreilig angefangen.

Ab dem 4. Monat, also mit 3 Monaten, empfiehlt übrigens KEINER die Beikosteinführung, sondern NACH dem 4. Monat!

Beitrag von angeldragon 09.05.11 - 10:34 Uhr

was beikostreif wattn das? auf den gläschen stet 4. monat und damit hat man punkt genau am tag des 4. monats brei in das kind zu schaufeln

sitzen können? völlig überbewertet und wen kind nicht essen will liegts nur daran das es den brei nicht mag und dan wird solange reingeschaufelt bis er endlich runterschlukt #rofl#rofl#rofl

natürlich gibt es babys die mit dem 4. monat beikostreif sind
nur währe es schön wen man da nach dem baby geht und das nicht macht weils eben überall draufsteht oder nur weil das baby einem beim essen beobachtet wen ich stromkabel kauen würde ,würde es genauso begeistert schauen :-p:-p:-p

Beitrag von berry26 09.05.11 - 10:37 Uhr

Naja Kinder die mit 4 Monaten greifen, essen und gestützt essen können sind wohl eher Ausnahmetalente.;-)

Beitrag von luccielein 09.05.11 - 09:47 Uhr

#pro

Beitrag von alexm1988 09.05.11 - 09:55 Uhr

Meinen die in dem Text wirklich zwischen DEM 4. UND 6. MONAT??? oder ist das nur falsch ausgedrückt und die meinen MIT 4-6 MONATEN?

Beitrag von allessoneu 09.05.11 - 10:08 Uhr

"Im Alter zwischen 4 und 6 Monaten" steht da.

("between the age of 4 and 6 months")

Beitrag von meandco 09.05.11 - 09:58 Uhr

#rofl

jaaaaaa ... genau #augen#klatsch

meine tochter hat beim stillen wöchentlich 30 g zugenommen ... ich hab 6 monate voll gestillt ...

nach 1. mahlzeit: 200 g zunahme, die ärztin: sehen sie, ich hab es doch gesagt!!!!

woche darauf: 30 g zunahme, ich: sehen sie, ich hab es doch gesagt!!!!#cool

gott sei dank entsprechen wir alle den studien ... #drache

lg
me

Beitrag von angeldragon 09.05.11 - 10:36 Uhr

natürlich entsprechen alle unsere kinder den wachstums-zunahme-motorik-lern tabellen

fällst du etwa raus? schäm dich in grund und boden ;-);-)

Beitrag von lilly7686 09.05.11 - 11:35 Uhr

Ich versteh nicht, warum Mütter nicht auf ihr Kind und die Natur vertrauen.
Warum muss man ein Kind ständig wiegen, um zu sehen, ob es gut gedeiht?

Ein Kind gedeiht gut, wenn die Klamotten langsam immer kleiner werden (nein, das liegt meist nicht am falschen Waschen!). Es gedeiht gut, wenn die Windeln nass sind, es fröhlich ist, und wenn es sich weiter entwickelt. Wenn es lernt, zu sehen, zu greifen, zu begreifen, wenn es lernt, sich um zu drehen, wenn es krabbeln lernt usw. DANN entwickelt sich ein Kind gut!
Ob es nun 50g pro Woche zulegt oder 300g ist doch im Grunde völlig wurscht.

Aber wenn ein Kind sich eben nicht gut entwickelt, dann hilft eine Zunahme von 200g pro Woche auch nicht weiter!

Ich finde, man muss immer das gesamte Bild sehen und nicht nur die Gewichts zunahme. Aber erkläre das mal nem Arzt.....

Beitrag von lienschi 09.05.11 - 14:55 Uhr

Da geb ich dir vollkommen recht.

Mein Zwerg wurde die ersten Tage im Krankenhaus, im Wochenbett 2x von der Hebammen und ansonsten nur zu den U´s gewogen... das reicht doch vollkommen aus, wenn ein Baby ansonsten keine Auffälligkeiten zeigt, oder?!

Aber leider nimmt der Kontrollzwang (gerade wenn´s um Kinder geht) immer mehr zu und das Vertrauen auf den natürlichen Verlauf der Dinge geht mit der Zeit flöten.

Schade eigentlich, dass so viele Eltern nicht mehr ohne Ratgeber, Fachzeitschriften, Statistiken, Entwicklungskurven und Richtlinien auskommen.

Ich seh mir sowas auch gerne mal an, und ja, ich vergleiche meinem Zwerg auch gerne mit anderen Kinder in seinem Alter, aber ich brech nicht immer gleich in Panik aus, wenn er nicht genau dem Durchschnitt entspricht.

In diesem Sinne... nen schönen #sonne -Nachmittag noch!!! ;-)

lg, Caro

Beitrag von meandco 09.05.11 - 22:47 Uhr

eben #schwitz versuch das mal #schrei

ich hab 12 monate damit verbracht ... dann wollten sie sie künstlich ernähren weil sie durchfall hatte und keine karotten mag #schock#schock#schock

also hab ich nen termin bei ner gastrologin ausgemacht - wegen durchchecken auf diverse gründe ... wir bekamen sofortige beruhigung mit 14 monaten, das esstechnische ok (nein, ich hab sie nicht hungern lassen #aerger#klatsch) mit 16 monaten und völlige entwarnung und die bestätigung dass sie gesund ist so wie sie ist mit 20 Monaten #freu

die wiegerei hab ich nur mitgemacht um solchen maßnahmen in dem zarten alter noch zu entgehen. hatte gehofft die ärzte noch länger hinzuhalten, aber naja ...

übrigens:
ich hab in diesen 2 jahren genau 2 ärzte getroffen die nicht nur kurven und messwerte angeschaut haben sondern auch mal das baby #schock beide waren einhellig der meinung: ein krankes kind schaut anders aus #cool

lg
me

Beitrag von oskaya 09.05.11 - 10:37 Uhr

Vielen Dank für die Info

Beitrag von italyelfchen 09.05.11 - 13:46 Uhr

Huhu,

da hänge ich doch direkt einen guten Link an, in dem das gleich steht, und noch viel ausführlicher:

http://www.bmelv.de/cln_172/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/HandlungsempfehlungenNetzwerkJungeFamilien.pdf?__blob=publicationFile

Liebe Grüße
Elfchen