Wie soll ich mich nur Entscheiden ??????

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von winniewindel 14.05.11 - 20:57 Uhr

Hallo #winke,

stehe vor einer wichtigen Entscheidung und weiss gar nicht so genau wie ich mich Entscheiden soll ???

Also meine jüngste Tochter (1 Jahr und drei Monate) geht derzeit noch nicht in die Krippe, hatten dieses auch erst im August geplant nun habe ich aber eine Umschulung angeboten bekommen die aber bereits schon im Juli beginnt so weit ganz gut. Doch habe ich ein ziemlich schlechtes Gewissen Sie jetzt schon in die Krippe zu geben (war doch erst im August geplant #heul), sicherlich ist die Umschulung mein größter Wunsch doch wäre da nicht dieses schlechte Gewissen meiner kleinen Maus gegenüber zum anderen wüßte ich auch gar nicht wie ich das mit dem Stillen machen sollte, derzeit Stille ich ja noch drei Mal am Tag und finde dies auch noch ganz in Ordnung, das würde aber wegen der Umschulung auch nicht mehr gehen. Mache mir auch echt grosse Sorgen, hoffentlich klappt die Eingewöhnung, meine kleine Maus ist so verschmusst und kuschelt auch ganz oft mit uns und der grossen Schwester, im Moment weicht Sie auch gar nicht mehr von Mama's Seite. Bin hin und her gerissen und Frage mich soll ich die Umschulung beginnen oder doch erst im nächsten Jahr (die möglichkeit würde ja auch noch bestehen)?

Ach was soll ich nur machen, was hilft um das schlechte Gewissen meiner kleinen Maus gegenüber zu Beruhigen? Wie war das bei euch, hat da jemand Erfahrung?

LG Winniewindel

Beitrag von tosse10 14.05.11 - 21:03 Uhr

Hallo,

warum denn ein schlechtes Gewissen???? Die Krippe gefällt fast allen Kindern wenn man sich so umhört. Du tust ihr damit kein Unrecht oder so? Das ist Quatsch! Nach der Eingewöhnung fühlt sie sich bestimmt wohl. Dir tut die Umschulung gut. Und die paar Wochen früher in der Krippe machen doch im Endeffekt nichts aus. Wenn du noch stillst, dann kannst du das ja morgens und abends weiterhin machen. Dem steht doch nichts im Wege. Sicherlich ist es nicht einfach die Kleinen abzugeben, aber es schadet ihnen nichts. In der übrigen Zeit ist Mama doch umso intensiver für sie da.

LG

Beitrag von hustinetten 14.05.11 - 21:19 Uhr

Würde die Krippe sie denn eher nehmen? Mal ganz ehrlich: Erstens, ist eine Krippe nichts schlechtes, zweitens, es wo ist der Unterschied, ob sie im August oder im Juli hingeht? Das sind doch nur wenige Wochen...

Ich würde die Umschulung machen.

Mein Sohn kam mit einem Jahr in die Kita und wurde bis dahin fast vollgestillt, nur wenn ich nicht da war gab's Fläschchen mit Premilch. Alles andere wurde strikt verweigert. Und was macht der Kleine bei der Eingewöhnung? Sieht, dass alle Kinder zum essen an den Tisch laufen, krabbelt hinterher, setzt sich dazu, nimmt sich einen Löffel und ISST. Wenn ich es nicht gesehen hätte, würde ich es nicht glauben.

lg

Beitrag von hedda.gabler 14.05.11 - 21:58 Uhr

Hallo.

Meine Kleine ist ab dem 15. Lebensmonat zur Tagesmutter gegangen ... wir haben zu dem Zeitpunkt immer noch gerne, viel und nach Bedarf gestillt.

Das war überhaupt kein Problem ... meine Kleine wusste von Anfang an, wo sie was bekommt und wo nicht. Die paar Stunden von 8:00 Uhr bis 14:30 Uhr ohne stillen waren für sie völlig okay. Und es war auch nicht so, dass sie sich nach der Tagesmutter auf meinen Busen gestürzt hätte ... die Stillzeiten haben sich einfach neu eingependelt.

Nimm auf alle Fälle diese frühzeitige berufliche Chance für Dich wahr ... ich habe als Dozentin Maßnahmen für Berufsrückkehrerinnen durchgeführt. Je länger die Frauen aus dem Job waren, umso schwieriger wurde es.
Und wenn Du jetzt schon die Umschulung genehmigt bekommen hast und diese über einen Bildungsgutschein des JobCenters finanziert sein sollte, nimm die Chance unbedingt dieses Jahr wahr ... die Kassen sind nämlich leer und es werden immer weniger Bildungsgutscheine ausgestellt.

Ein schlechtes Gewissen musst Du nicht haben ...

Gruß von der Hedda ... Mutter eines aufgeweckten, selbstbewussten und selbstständigen kleinen Mädchens, der die frühe Betreuung durch die Tagesmutter nur gut getan hat.

Beitrag von derhimmelmusswarten 15.05.11 - 10:24 Uhr

Ich bin ein absoluter Kita-Befürworter. Ob sie nun ein bisschen früher oder später geht, spielt doch nun auch keine Rolle, oder? Was ist schon ein Monat? Du kannst sie nicht los lassen und das wird sie spüren, was die Eingewöhnung sehr erschweren kann. Stillen kannst du sie immer noch zu Hause. Als meine Tochter in die Kita kam, war sie 12 Monate alt, konnte nur krabbeln und trank morgens noch 2-3 Flaschen. Schwupps, nach 2-3 Wochen wollte sie im Kindergarten ihre Milch nicht mehr trinken, sondern Wasser wie die anderen Kinder. Und nach ca. 4 Wochen stellte sie sich alleine hin und rannte vier Schritte allein... Deine Tochter wird sich daran gewöhnen, dass sie in der Kita nicht gestillt werden kann. Danach wird sie auch kein Verlangen haben. Sie wird das wollen, was die anderen Kinder auch machen. Spielen, rum laufen etc. Meine Tochter hat auch bis dahin nur Gläschen gegessen. Nach wenigen Tagen haben die Erzieherinnen gesagt, dass ich mir das sparen kann. Die Kleine habe wild protestiert und das Mittagessen der anderen Kinder haben wollen. :-) Mach deine Umschulung und rede dir nicht so ein schlechtes Gewissen eiN!

Beitrag von sunflower.1976 15.05.11 - 12:46 Uhr

Hallo!

Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen.
Aber es ist ja nicht so, dass Du geplant hattest, Deine Tochter z.B. mit drei Jahren in den KiGa einzugewöhnen und ziehst es auf den jetzigen Zeitpunkt vor. Gerade in der Anfangszeit (v.a. im ersten Winter) in der Krippe bzw. im KiGa sind viele Kinder sehr häufig krank. Das muss man einplanen und eine wirklich gute Betreuungsmöglichkeit für diese Zeiten haben. Danach nehmen Kinder dann meistens nicht mehr jeden Schnupfen im KiGa mit.
Ich kenne mich mit den ganzen Regelungen bzgl. Umschulung usw. nicht aus. Wenn Du ganz sicher bist, dass Du auch im nächsten Jahr beginnen kannst, wäre es schon eine Überlegung wert. Abhängig würde ich es auch davon machen, ob es sich um Vollzeit handelt oder ob ggf. für´s erste Jahr eine Teilzeitregelung möglich wäre. Ich persönlich würde eine Teilzeit-Variante jetzt anfangen, nicht aber Vollzeit. Aber das muss jeder für sich selber entscheiden, auch wenn es schwer ist.
Wäre es aber nicht 100%ig sicher, dass Du diese Umschulung im nächsten Jahr beginnen kannst, würde ich mich auf jeden Fall dafür entscheiden, es jetzt zu machen.

Ich habe z.B. ein Fernstudium begonnen (Arbeitsaufwand 15-20 Stunden wöchentlich, vor Prüfungen mehr) als mein kleiner Sohn knapp 1,5 Jahre alt war. Seit er im KiGa ist, wollte ich mein Studienpensum erhöhen, aber so viel wie ich wollte, klappt längst nicht weil immer wieder irgendetwas dazischen kommt (KiGa-Ferien, Krankheit der Kinder usw.).

Die Entscheidung kannst letztlich nur Du treffen,, ggf. Gespräch mit denen suchen, die an der Betreuung Deiner Kinder außerhalb des KiGas/Krippe beteiligt sind und dann eine Entscheidung treffen. Mir hilft in solchen Situationen, Vor- und Nachteile usw. aufzuschreiben um mich nicht in einer rein emotionalen Entscheidung zu verstricken.

LG Silvia

Beitrag von iceangel2305 24.06.11 - 20:57 Uhr

Hallo,

ich hatte auch schonmal im MP gepostet, da ich Dir keine PN schicken kann... melde Dich doch bitte nochmal bei mir!
Es geht um Deinen Kaufwunsch.

LG Simone