Baby schreit während dem stillen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von igggi 15.05.11 - 19:00 Uhr

Hallo,

vielleicht weiß ja jemand von Euch Rat:

Ich stille meine eine kleine Tochter (11 Wochen) voll, meist klappt das auch recht gut. Ab und zu, vor allem abends, beginnt sie aber, nach ein paar Schluck zu schreien, trinkt wieder ein bisschen, schreit wieder, trinkt, schreit, ... so kann das ca. 1/4 Stunde gehen, bis sie endlich wieder ganz normal die Stillmahlzeit beendet.

Was kann das sein?

Beitrag von maerzschnecke 15.05.11 - 19:09 Uhr

zu müde?
Bauchschmerzen?
Brustschimpfphase?
12-Wochen-Schub?

Beitrag von zickchen1985 15.05.11 - 19:09 Uhr

Huhu..


ich selber kann dir nicht sagen was das ist.. ich stille meine kleine 5 Wochen nun alt auch voll.... und kenne das nur zu gut.. meine hat auch diese Phasen... sie isst und wärend dessen schreit se.. geht immer nen paar mal so und zieht sich manchmal ne halbe stunde hin...

Meistens pennt se dann nach den Attacken an der Brust ein... kann sein das se vieleicht einfach nur Müde ist.. aber wissen tue ich das nicht genau...


Lg

Beitrag von lilly7686 15.05.11 - 19:11 Uhr

Hallo!

Vermutlich ein Wachstumsschub :-)
Ist sicher in ein paar Tagen wieder vorbei.

Alles Liebe!

Beitrag von zickchen1985 15.05.11 - 19:18 Uhr

Aber wachstumsschub denke ich weniger,,, meine Kleine hat das seid der 2.Woche...

Naja aber jedes Baby ist ja bekanntlich anders.. wäre auch schlimm wenn alle gleich wären----

Beitrag von catelus.3 15.05.11 - 20:14 Uhr

hallo

meine lena nerwt sich am anfang wenn die brust zu foll ist und die milch zu schnell kommt und sie mit dem trinken nicht nachkommt
wenn es nach 5-10 min. pasiert hat sie luft geschlukt und muß beuerle machen

Beitrag von anchesen 15.05.11 - 20:16 Uhr

Würde auch gerne wissen was das ist. Meine Maus ist jetzt fast 6Wochen alt und macht das schon fast von Anfang an. Meist am Abend.
Liebe Grüße! Nadine

Beitrag von allessoneu 15.05.11 - 20:58 Uhr

Meine Tochter hat das in den ersten Wochen auch so gemacht. Es war gräßlich. Meine Stillberaterin (bin zu einer Stilltreffgruppe gegangen) tippte aufgrund meiner Beschreibung auf einen zu starken Milchspendereflex.
Du findest im Internet genug Seiten, die dagegen Tipps geben, z.B. vorher Milch ausstreichen, das Baby von "oben" anlegen (gegen die Gravitation), andere Stillpositionen nehmen, andere Brust, über mehrere Mahlzeiten nur eine Brust anbieten.

Bei mir haben diese Tipps nicht geholfen, aber als Sascha dann älter wurde kam sie besser klar und es gab nur noch selten Probleme.

Dann begann der 12-Wochen-Schub und es wurde plötzlich ganz schlimm. Sie hat eineinhalb Wochen lang bei fast jeder Mahlzeit (nie nachts), aber besonders am Abend geweint, abgedockt, angedockt, rumgezappelt, geschrien. Ich wäre fast auf Fläschchen umgestiegen, und dann ging's wieder weg.
Meine Stillberater hat Saschas Trinkverhalten einmal beobachten können und meinte nur "Die ist ungeduldig und total fertig." Ähh? Also doch nicht zu starker Milchspendereflex? #kratz

Egal, es ging vorbei und wenn sich Sascha jetzt Mal über die Brust aufregt und nicht mehr trinken will, dann steck ich ihr den Schnuller rein, um sie zu beruhigen und lock sie dann mit den Schnuller wieder an die Brust.

Beitrag von bella1725 16.05.11 - 00:38 Uhr

Hallo,

also ich kann die anderen Atworten nur bestätigen,
wenn der Milchspendereflex zu stark ist, dann sprüht es die Milch den kleinen Babys so stark in den Rachen, dass sie sich verschlucken oder es unangenehm ist. So hatte es meine Hebamme mir erzählt und so war es auch.
Brust vorher abstreichen wenn es nur wenig ist ODER am allerbesten wenn es viel Milch ist, diese vorher etwas abpumpen. Gerade so viel dass es nicht mehr so viel Druck drauf gibt. UND die abgepumpte Milch einfrieren, für den nächsten Ausflug, Arztbesuch etc.
Wenn die Brust zu voll ist, unangenehm anfühlt oder sogar weht tut, hilft das Abpumpen auch einer Brustentzündung vorzubeugen.

Weil die kleinen in der Zeit so schnell Wachsen, würde ich nicht erst darauf warten bis die Milchmenge von selbst zurückgeht, damit man wieder beim nächsten Wachstumsschub darauf ewig wartet bis sie wieder steigt.

LG, Belli

Beitrag von bella1725 16.05.11 - 01:10 Uhr

... mir ist noch was sehr Wichtiges eingefallen!


Also manchmal, gerade Abends war das so, hat meine Kleine immer geweint obwohl die Brust in Ordnung war und sie Hunger hatte. Es war immer dann der Fall, wenn ich zu lange gewartet habe sie zu füttern und sie quasi in einen Schreikrampf rein kam.

Da musste man viel Geduld haben bis sich das kleine Würmchen ausgeweint hatte (max. 10 Minuten) um es wieder zu probieren. Um zu beruhigen half da manchmal vorher ein Schnuller (aber ganz selten).

Besser ist es sich nicht nach starren Zeitabständen oder Urzeit zu richten bei dem Stillen, sondern so oft das Kleine Würmchen eben trinken möchte und man es für sich einrichten kann. Sogar alle 30 Minuten die Brust wechseln ist OK denn dann schläft das kleine wenn es satt ist nachts um so länger, bei mir waren es ca. 6 Stunden am Stück mit 12 Wochen (die ich auch gebraucht habe).

Sehr gut hilft da übrigens ein Tragetuch (Wickelkreuztage). Da kann man stillen und trotzdem rumlaufen, etwas putzen, sogar kochen oder einfach nur die Arme frei haben ;-)

http://stillen-schlafen-tragen.de/tragen/tragen.html, http://www.einfachtragen.at/wie/,

LG, Belli