Krippe - Hilfe!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ulala-1980 19.05.11 - 16:32 Uhr

Huhu,

ich brauche mal Euren Rat.

Ich kann kurzfristig - sprich sofort - einen Krippenplatz haben, was wirklich an ein Wunder grenzt...

Ich bewerbe mich derzeit noch. Habe mich bei mehreren Zeitarbeitsfirmen beworben, die schon fleißig am Suchen sind. Ich glaube nicht, dass das noch lange dauern wird, aber man weiß ja nie.

Würdet Ihr den Krippenplatz nehmen und notfalls bezahlen, obwohl Ihr noch arbeitslos daheim sitzt? Die Eingewöhnung muss ja auch vorher über die Bühne gehen. Dazu kommt, dass mein Mann von zuhause arbeitet, also sitzen wir sogar 3 Tage die Woche zu zweit daheim. Klar, er arbeitet, aber trotzdem.

Hach ich weiß nicht was ich machen soll. Ich tendiere dazu zuzuschlagen. Die Krippe ist auch sehr schön und gerade neu eröffnet worden. Ist allerdings nicht ganz billig (270 Euro für 3 Vormittage, ich will nur 3 Tage arbeiten gehen). Mein Mann will noch warten, aber dann sind doch alle Plätze weg, bis ich ankomme...

Was meint Ihr denn?

LG

Patricia

Beitrag von miau2 19.05.11 - 16:45 Uhr

Hi,
wir haben seit September einen Krippenplatz, seit Oktober bin ich aktiv auf Jobsuche. Anders herum geht es m.E. nach gar nicht, denn die Eingewöhnungszeit ist etwas, was nicht wirklich kalkulierbar ist. Und ich kann mich ja schlecht bewerben mit dem Nachsatz "wenn Sie mich dann einstellen melde ich mich, sobald ich einen Krippenplatz habe und mein Kind eingewöhnt ist". Hier wäre es allerdings auch praktisch unmöglich, kurzfristig einen Platz zu bekommen - dafür sind die Preise nicht so extre wie bei Euch (wir zahlen für 5xmax. 7:30-16:30 190 Euro plus Essensgeld).

Was arbeitest du denn, dass du so optimistisch sein kannst? Ich würde alles von 15-30 Wochenstunden annehmen und hatte in dem guten halben Jahr, das ich jetzt suche genau eine einzige ungefähr inhaltlich und zeitlich passende Stellenanzeige - und die ganzen Vermittler und Zeitarbeitsfirmen können auch nicht mehr als mich vertrösten. Aktuell habe ich zumindest einen Minijob, besser als gar nichts (offiziell bin ich eh noch in Elternzeit, aber mein AG braucht mich danach nicht mehr - ich kann also pünktlich am ersten Tag nach der EZ meine Kündigung zum nächsten Termin erwarten). Ansonsten bewerbe ich mich immer auf Vollzeitstellen - in der Hoffnung, vielleicht doch DEN einen Arbeitgeber zu finden, der bereit ist, die Stelle zu teilen (was für ihn ja durchaus auch Vorteile hätte...nur leider ist das in den Köpfen der AG noch nicht durchgedrungen).

Also, bei uns war die Entscheidung ganz einfach, den Krippenplatz auch schon vor dem Arbeitsvertrag zu nehmen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von ulala-1980 19.05.11 - 17:05 Uhr

Huhu,

danke für deine Antwort.

Ich bin Vertriebsassistentin und würde alles kaufmännische machen. Morgen habe ich zum Beispiel ein Vorstellungsgespräch bei einem ZA Kunden, das ist eine Bank, die eine Team Assistentin sucht. Wenn sie mich nehmen, arbeite ich 4 Tage die Woche, teilweise vor- teilweise nachmittags, in Summe 20 Stunden. Also ich kann in den Vertrieb, ins Sekratriat und alles machen was mit Sachbearbeitung zu tun hat. Bin bei 4 ZA Firmen gemeldet und die haben jetzt schon mehrere Stellen gehabt, wo sie mein Profil hingeschickt haben. Ein Headhunter war auch an mir dran, aber dem musste ich absagen. Also ich bin ganz guter Dinge.

Die Eingewöhnung muss dann wohl mein Mann machen. Der sollte ursprünglich die Kinderbetreuung übernehmen, aber da ist mir nicht ganz wohl bei. Daher habe ich mich noch bei der Krippe gemeldet. Mensch, ich will den Platz haben, wenn die mich morgen nehmen, dann muss ich ihn eh.

Boah bin ich aufgeregt wegen morgen #zitter

LG

Patricia







Beitrag von fbl772 19.05.11 - 16:46 Uhr

Hallo Patricia,

warum überlegst du da noch. Das beste Argument beim AG ist doch - die Betreuung des Kleinen ist gesichert und du hast ein gutes Gefühl, da du ihn dann auch schon eingewöhnt hast.
Wann willst du denn die Eingewöhnung machen, in der Probezeit?

Also, rational denken und zuschlagen :-)

VG
B

Beitrag von ulala-1980 19.05.11 - 17:08 Uhr

Huhu,

eigentlich sollte mein Mann die Betreuung übernehmen, bzw. er wollte. Er dachte, er könnte das Kind betreuen und nebenbei noch 8 h arbeiten #rofl

Ich habe dabei aber ein mega schlechtes Bauchgefühl. Die Betreuung wäre dann meiner Meinung nach nicht gescheit geregelt. Wenn sie wenigstens vormittags in der Krippe wäre, dann könnte er da schon mal 5 h in Ruhe arbeiten und dann noch mittags auf die Kleine aufpassen.

Danke, du hast mich überzeugt. Ich warte morgen noch das Vorstellungsgespräch ab und dann schlag ich zu!!!

LG

Patricia

Beitrag von fbl772 20.05.11 - 09:47 Uhr

Liebe Patricia,

du brauchst überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben. In dem Alter wollten die Pupse doch sowieso immer mehr Kontakt mit Kindern haben. Wenn deine Kleine also kein ganz extrem schüchternes Kind ist und einigermaßen offen ist - dann ist das Krippenleben ein enormer Gewinn für sie!

Mein Kleiner bspw. ist ein extremst offener und actionliebender Bub, der mit 6 Monaten in die Krippe kam und seine Erzieherinnen und seinen Kinder liebt. Jetzt ist er fast 3 Jahre alt und es gab noch keinen Tag, wo er mal nicht in die Krippe wollte. Aber natürlich gab es in der Vergangenheit auch mal kleine Phasen, wo man beim Hinbringen phantasiereich sein musste, um ihm den morgendlichen Einstieg zu erleichtern. Aber wenn dein Mann auch mitzieht, dann klappt das ganz super !

Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Arbeitsplatzsuche!
Bettina

Beitrag von schwarzesetwas 19.05.11 - 19:23 Uhr

JAAA!

Defintiv.
Du darfst auch nicht vergessen, dass einige Kinder sich in der ersten Zeit viele Krankheiten einfangen und Du sprichwörtlich Deinen nichtvorhandenen Job wegen so vieler Krankheitstage eh verloren hättest.

Meine Kinder waren das erste halbe Jahr (Krippe/Kindergarten) ständig krank. So hätte ich nie mit 10 Tagen Kinderkrankheitstage hinkommen können. Auch mit meinem Mann zusammen nicht. Ein Infekt jagte den nächsten.

Und Kinderunterbringung bevor man einen Job beginnt ist sehr viel stessfreier (auch für das Kind!!!) - zumal sich die Eingewöhnung auch ausdehnen kann....

Lg
SE

Beitrag von ulala-1980 19.05.11 - 20:13 Uhr

Ja stimmt, daran hab ich auch noch nicht gedacht. Gutes Argument :-)

Ich denke, ich werde den Platz wirklich nehmen. Ist wirklich die beste Lösung.

LG

Patricia