Eure Meinung zur Zugabe von Schmelzflocken ( 12 Wochen alt )

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von munzelhase 21.05.11 - 15:17 Uhr

Hallo !!!

Unser kleiner Mann ist knapp 12 Wochen alt.
Er trinkt, meiner Meinung nach, gut und schafft im Moment 4 Fläschchen a 200 ml. ( ich denke, Schub ist zu berücksichtigen, aber vorher waren´s auch etwa 180 ml )
Jetzt hab ich ihm die Trinkmenge nochmal erhöht, weil er oft den letzten Tropfen aus der Flasche zieht und ich denke wenn er 30 ml mehr drin hat, ist die Gefahr viel Luft zu schlucken beim " auspressen der Flasche " nicht so groß. Da er aber nur noch 4 Fläschchen trinkt, weil er nachts 11 Stunden pennt, finde ich die Menge eigentlich gut und er nimmt auch gut zu und ist ein sehr zufriedenes Kind.
Nun die Meinung meiner Schwiegermutter:
Mach dem Kind endlich Schmelzflocken in die Flasche, der wird nicht satt, wenn er schon so viel trinkt und außerdem dehnst er sich so extrem den Magen!!!
( zu bemerken: sie ist 53 und von Wachstumsschüben hat sie noch nie was gehört und heutzutage würde nur alles darauf geschoben werden. Meine Schwägerin bekam auch schon mit 6 Wochen Schmelzflocken, weil sie die Nacht zum Tage machte, heute hat sie zahlreiche Allergien und hat die auch an ihren Sohnemann weitergegeben )

Wäre schön zu lesen, was ihr drüber denkt !!!

Michaela #winke

Beitrag von dominiksmami 21.05.11 - 15:20 Uhr

Huhu,

Schmelzflocken gehören im allgemeinen genau wie jeder andere Brei nicht in eine Flasche... Breie jeglicher Art müssen eingespeichelt werden und das kann nur geschehen wenn sie vom Löffel gegeben werden.

ein 12 Wochen alter Säugling braucht definitiv keine Schmelzflocken.

lg

Andrea

Beitrag von bs171175 21.05.11 - 15:55 Uhr

Neh weglassen ,der schläft doch sooo gut wieso solltest du dann überhaupt was an der Nahrung ändern .

Aber so sind sie die Mütter und Schwiegermütter ,die sollen uns doch unsere eigenen Fehler machen lassen#rofl.

LG BS

Beitrag von gruene-hexe 21.05.11 - 15:59 Uhr

Schmelzflocken hat meine Tochter noch nie bekommen, sie weiß gar nicht was das ist. Ich denke, dass brauch auch kein Kind. Die Mumi kann man auch nicht nach Lust und Laune der Damen eindicken :-P

Weißt du, ich würde einfach mehr Milch machen. Wenn es zu viel ist, wird er es nicht trinken. Wenn doch, hat er es gebraucht :-)

Und deine Schwiegi.... Sag ihr in einem vernünftigen Ton, dass dein Kind keine Schmelzflocken bekommt.

Übrigens, mein Neffe wurde mit Aponti und Schmelzflocken groß. Er hat keine Allergien noch sonst was. Er ist ein hübscher, großer, junger Mann und Kern gesund. Er wurde keinen Tag gestillt und war dazu noch ein Frühchen. Ich denke, Schmelzflocken brauch kein Kind, aber das diese zu Allergien führen, würde ich nicht Unterschreiben. Ich habs anders gesehen :-)

Lieben Gruß
Michaela, die Stillen einfach nur toll findet :-D

Beitrag von maerzschnecke 21.05.11 - 16:32 Uhr

Ich glaube, dass das generell ein Problem der 'älteren' Generation ist.

Meine Mutter war auch lange der Meinung, dass Emilia nicht gut genug zunimmt, weil ich 'NUR' stille. Die Enkel aller anderen Freunde werden fast alle zugefüttert, damit sie besser zunehmen - was ich mir da schon anhören musste.

Jetzt hat sie Emilia aus diversen Gründen 4 Wochen nicht gesehen und war begeistert, wie toll sie sich entwickelt hat.

Ich denke, dass es damals Mode war, Kinder nahezu zu mästen, weil man wohl dachte, dass Babyspeck wichtig und gut sei.

Beitrag von kathrincat 21.05.11 - 17:05 Uhr

schmelzflocken sind brei und gehören auf den löffel, auch wenn dein kind öfter kommen würde und mehr trinkt, ist es i.o.

Beitrag von emmy2010 21.05.11 - 19:22 Uhr

Schmelzflocken sind Brei und Brei gehört nicht in die Flasche.
Von den beiden Omas und sogar den Uromas habe ich das auch noch nie vorgeschlagen bekommen. Mich hat verwundert das mir Mütter mit Kinder im gleichen Alter wie unser Sohn, geraten haben mal Schmelzflocken in die Flasche zu geben. Das wurde mir geraten als ich nach 4 Monaten abgestillt habe und unser Sohn 6 Mahlzeiten am Tag hatte, angeblich würde er viel zu viel trinken.

Aber das mit den Schüben, das sehe ich auch so. Heute wird oft alles auf (angebliche) Schübe geschoben.
Mit den Allergien würde ich auch nicht unbedingt auf die Schmelzflocken schieben. Mein Mann und seine 4 Geschwister, genauso wie meine Schwester und ich, wir wurden alle nur 4 Wochen und weniger, teilweise gar nicht gestillt. Wir bekamen Abends ordentlich Schmelzflocken in die Flasche und haben mit 3 Monaten futtern müssen wie die Weltmeister. Das war vor 27-35 Jahren. Also wir sind mittlerweile 7 Erwachsene Menschen und haben alle nicht eine Allergie.

LG

Beitrag von 20girli 22.05.11 - 05:50 Uhr

Hi,

leider hat man das so früher gemacht. Auch ich..bei meiner ersten Tochter. Sie hat keine Allergien etct. aber gut wars trotzdem nicht. Sie hatte verstopfungen - sie bekam ja auch noch 1er Milch. Pre oder so gab es nicht.

Ich würde es nicht mehr so machen.

Aber gerade die "älteren" wissen es nicht anders- besser. Denn wie gesagt - uns wurde sowas für richtig erklärt und in jeder Zeitschrift las man es. Dazu kommt....das es damals eh das FlaschenZeitalter war...;-)
Da gab es auch kein Stillen. Von der Zeit aus - stammt ja auch der Mytos das jede 2 Frau nicht Stillen kann und Stille abhängig macht und die Frau nicht frei sein kann etc. und dann gab es die Flasche.

Die Päckchen die es auch heute noch gibt...die gab es auch früher- auch der Kram aus dem KH...weist du was drinnen war?
Fläschen - 2-3 stück - Milchpulver verschiedene Sorten....ja so war das.

lg Kerstin

Beitrag von ag1801 22.05.11 - 06:34 Uhr

Guten morgen,
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Schmelzflocken nichts bringen.
Ich habe viel im Netz über Schmelzflocken gelesen und habe ann entschieden meine eigenen Erfahrungen zu machen.
Habe meinem Kleinen Schmelzflocken in die Flasche gemacht, da ich gehofft habe, ass er nachts länger schläft. Da war er 14 Wochen.
Aber nichts. Das Einzige war, dass er totale Bauchweh bekommen hat und einen harten Stuhl. und er kam trotzdem nach 3h.

So habe ich meine eigenen Erfahrungen gemacht und die Packung ganz schnell in die hinterste Ecke im Schrank verstaut :-)

Du wirst hier viel negatives über Schmelzflocken hören. Aber jeder muss doch seine eigenen Erfhrungen machen.

Ich habe meine Lektion gelernt. Dann habe ich lieber ein glückliches Baby ohne Bauchweh. Deiner schläft doch nachts 11h. Meiner, mit 17 Wochen trinkt 6-7 Flaschen a 180ml. Da sind deine 4 Flaschen harmlos :-))

Liebe Grüße und einen sonnigen Sonnag

Beitrag von ulmerspatz37 22.05.11 - 07:05 Uhr

Hallo,

würde ich nicht machen, weil es absolut nicht nötig ist.

Grüßle