Umfrage: Erfahrungen mit Beikoststart

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sunnystarlett 23.05.11 - 14:23 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
mich würde mal interessieren, mit welcher Woche Ihr angefangen habt Brei zuzufüttern und wie Eure Erfahrungen damit waren/sind. Woher wusstet Ihr, dass der richtige Zeitpunkt ist und mit welchem Brei habt Ihr angefangen.

Es soll hier niemand verurteilt werden, weil zu früh oder zu spät damit angefangen wurde und eine mega Diskussion möchte ich damit auch nicht anzetteln. Ich frage einfach mal interesserhalber nach, weil das Thema ja auch irgendwann mal auf mich zukommt. Sei es nun in 2 Wochen oder 2 Monaten :-)

Freu mich auf Eure Antworten :-)

Beitrag von sarahjane 23.05.11 - 14:33 Uhr

Mein Kind war mit 7 Monaten einfach soweit. Er war (und ist) bestens entwickelt, und zeigte einfach Bereitschaft, "essen zu lernen". Es ist schwer zu erklären, woran mein Mann und ich dies festmachen konnten.

Wir führten in 4-Wochen-Schritten B(r)eikost ein und fuhren damit bestens. Bei unseren Zwillingen werden wir wohl auch so verfahren.

Beitrag von angeldragon 23.05.11 - 14:52 Uhr

ich werde warten bis mausi sitzen kann den nur wer sitzen kann ,kann auch essen ich meine versuch du doch mal was im halb liegenden zustand zu essen ;-);-)

natürlich würde sie mir beim essen zusehen sie sieht bei allem zu was ich mache und würde auch begeistert schauen wen ich stromkabel knabbern würde essen zusehen heißt für mich nicht beikostreif

aber sie hat eh kein intresse sie schiebt mit ihrer zuge sogar lefax tropfen raus geschweige den ein schnuller #rofl#rofl

aber das übliche maß aller dinge ist onkel hipp normalerweise fangen die meisten also mit 16 wochen an egal ob beikostreif oder nicht (wobei es durchaus beikostreife babys mit 4 monaten gibt)

natürlich fangen auch flaschenkinder eher an als stillkinder den stillkinder neigen eher dazu anderes als die brust abzulehenen(natürlich auch nicht alle)

wie du siehts alle kinder sind anders ein vergleich wird dir nichts bringen dein kind wird dir zeigen wann es sowet ist

ob das gut ist oder nicht weiß ich nicht und ich kann nur von meinem kind ausgehen das in ein paar tagen sicherlich noch nicht das geringste von essen wissen will sie wird bald 16 wochen

Beitrag von sunnystarlett 23.05.11 - 14:59 Uhr

Danke für Deine Antwort aber es geht hier keineswegs um Vergleiche. Ich wollte lediglich mal, dass Erfahrungen mit dem Beikoststart ausgetauscht werden. Also richtet sich meine Frage auch eher an Mamis, die auch schon damit begonnen haben.

VLG,
Nadine

Beitrag von 2joschi 23.05.11 - 19:28 Uhr

:-p#pro#pro

Beitrag von qrupa 23.05.11 - 14:59 Uhr

Mit 6 1/2 Monaten hat sie angefangen uns alles essbare aus der hand zu klauen udn in den Mund zu stecken. Da haben wir uns nicht mehr gefargt ob sie jetzt vielleicht soweit ist, das war einfach ganz klar. Brei haben wir nie gegeben, sie hat einfach von unserem Essen abbekommen und das werden wir auch mit unserer kleinen Tochter in einigen Wochen wieder so machen, wenn sie uns so deutlich zeigt dass sie was anderes als Milch will

Beitrag von debbie-fee1901 23.05.11 - 15:15 Uhr

Hallöchen, wir haben jetzt letzte woche angefangen und es klappt ganz gut!! Helena ist 6 1/2 monate und war vorher nicht bereit! Wir haben das voe 3/4 wochen schonmal versucht nur da wandte sie sich schreiend ab. jetzt schreit sie wenn der löffel leer ist!! sitzen kann sie auch schon ganz ok.

Uns war/ ist es wichtig, das unser kind spaß am essen hat.
Klar nehmen die kleinen alles in denn mund, nur das heißt nicht das sie auch automatisch beikostreif sind.

Ich koche die breie selber, da weiß ich was drin ist. und wer die gläschen (zum. gemüse) mal selber probiert der weiß das die nicht wirklich lecker sind!!!

Aber ich stille sie noch genauso wie vorher.

LG Debbie

Beitrag von ag1801 23.05.11 - 16:47 Uhr

Unser wird diese Woche 4 Mknate.
Wir haben vor 2 Wochen mit Möhre und Pastinake angefangen. Heute Het der Kleine schon ein halbes Glas gemampft.
Sicherlich ist es hochnäsig früh und einige werden mich verurteilen, aber wir haben das go vom KiA bekommen. Unser bekommt Aptamil Comfort. Allerdings wird er nicht mehr richtig satt und trinkt am Tag bis zu 1,5 Liter.
Wir haben verschiedene andere Sorten probiert, aber von denen hat er wieder arge Bauchweh bekommen.
Das Gemüse schmeckt ihm und er scheint es zu vertragen.
Wir gehen gaaaanz langsam dran. Immer einen Löffel mehr.

Die Meinungen zu dem Thema gehen sehr weit auseinander. Jeder muss da für sich den richtigen Weg finden.
Ich selbst habe auch fast alle pros und contras für einen frühen Start gelesen und mich dafür entschieden.

Viel Glück für euch. Du hast ja noch einen Moment Zeit :-)

Lg

Beitrag von kanojak2011 23.05.11 - 19:44 Uhr

Hi liebe Ag,
rechtfertige dich nciht. Es scheint zu sein, dass es wahrschienlich normal ist, dass man mit Ac nicht satt wird. Ich finde den Vergleich zu euch recht erschreckend.
die Geschichte mit miener Tochter ist absolut identisch. Wir haben in gleicher woche angefangen, auch aus identischem Grund, es hat auch auf anhieb geklappt...und es war unsere Rettung..

LG#winke

Beitrag von fairy74 23.05.11 - 16:58 Uhr

#winke

wir haben mit 18 Wochen angefangen. Mit Kürbis.

Das klappt mittlerweile ganz gut. Aber nur Kürbis mag sie nicht. Also wechseln wir mittlerweile die Gemüsesorten ab.
Ob selbstgekocht oder Gläschenist ihr egal.

Es gibt Tage, da mag sie überwiegend nur Fläschen, das ist ok.
Heute war ihr Spinat der Renner.

Probleme mit der verdauung etc hatten wir nicht. Auch nicht bei Möhre.

Lg

Beitrag von 2joschi 23.05.11 - 19:18 Uhr

Hallo,

Lina (wird morgen 4 Monate alt) hat heute ihre ersten 4 Teelöffel Möhrchen Mittags bekommen. Und sie war total begeistert-hat richtig geschmatzt. Ich konnte den Löffel gar nicht schnell genug wieder nachladen-da hat sie schon geschimpft...:-p

Bis jetzt hatten wir keine Beschwerden..keine Blähungen oder ähnliches.

Sie macht das ganz toll mit dem Löffel und schiebt den Brei auch nicht mit der Zunge raus.

lg Susi und Bunny Linchen#hasi

Beitrag von vchilde1976 23.05.11 - 19:22 Uhr

Schmeißt ruhig mit Steinen nach mir, wenn Ihr meinen Beitrag gelesen habt...

Also: Wir haben mit pürierter Birne angefangen, als Simon 3,5 Monate alt war. Sein Problem damals war, daß er so gut wie gar nicht allein abgeführt und sich nach spätestens fünf Tagen mit massig Stuhl im Darm herumgequält hat. Ich wollte ihm nicht andauernd Zäpfchen geben und habe unseren Kinderarzt um Rat gebeten. Der meinte, wir sollten es mit Birne probieren. Noch am selben Abend hat Simon seine ersten Löffelchen Birne bekommen - hat super geklappt. Es dauerte keine Woche, und die paar Löffelchen reichten nicht mehr, Simon wollte das ganze Glas haben. Etwa einen Monat später folgte der erste Gemüsebrei. Auch das hat gut geklappt. Jetzt sind wir bei Fleisch-Gemüsebrei, und mit dem Abendbrei (Getreide-Obst-Brei) haben wir auch schon angefangen. Das ist etwas schwierig, aber mit einem Trick scheint Simon diesen Brei zu akzeptieren;-).

Beitrag von sunnystarlett 23.05.11 - 19:36 Uhr

Danke für Deine ehrliche Antwort! Und hier hat definitiv keiner mit Steinen nach Dir zu schmeissen. Dein Kind, Deine Entscheidung! Und wenn es Euch damit gut geht, hast Du alles richtig gemacht. Ich entscheide auch aus dem Bauch herraus wann wir damit beginnen. Und wenn das in 2 Wochen sein sollte, dann ist das halt so. Jeh nachdem, wie es Luisa und mir damit geht :-)

VLG,
Nadine

Beitrag von kanojak2011 23.05.11 - 19:49 Uhr

Guten Abend,

erstes Kind, sehr früh.. Das waren etwa 14 Wochen. es war aus absoluter Not heraus, eine identische Situation wie bei der Userin Ag.
Es hat auf Anhieb geklappt und wir waren auch recht schnell ohne milch d.h. milch als Ergänzung.

Kind Nr.2...sorry, der ist zu blöd für. Ich probiere es ab und an seit dem 4ten Monat, weil seine Milchmengen auch schon recht viel sind. Aber es lohnt sich nciht. Er spuckt es immer wieder raus. Dann schreit er, weil es ihm nicht schnell genug ist, dann.....uhh, da sind wir noch in 2 Jahren bei der Flasche..ich habe aber nicht zu eilen.

Womit ? na ja, bei Nr.1 noch ganz aufwendig mit kochen. Bei nr.2 kaufte ich jetzt Gläschen, zum Teil richtig ungesunde leckere..

Wenn er sich dann mehr äußert, werde ich zum Tei lwieder kochen. Mal Obst, Mal Gemüse/Fleisch

Beitrag von kiki-2010 23.05.11 - 19:50 Uhr

Beide Kinder mit 4 Wochen (der eine Vollstillkind, der andere jetzt leider nur 3 Monate Stillkind)!

Meine beiden Jungs sind (und waren) körperlich einfach fit dafür, sehr experimentierfreudig und hatten nie Probleme mit der Verdauung oder so.

Nr. 1 hat mit Karotte begonnen und Nr. 2 jetzt mit Früchten (macht man hier in Spanien so). Klappt super!

Wichtig ist: Hör auf Deinen Instinkt, der sagt Dir was gut und richtig ist. Jeder macht es anders (und das ist auch gut so). Wir hier in Spanien geben den Kindern z. B. schon recht früh viele Früchte und Getreide zum Essen. Und glaub mir, Allergien und so ein Zeug, kommt bei uns kaum vor - das ist eigentlich eher die Sache der Deutschen obwohl die sooo strenge Beikost-Pläne haben und doch angeblich alles allergiegefährdende ausschließen (ich wüsste z. B. nicht wer hier sein Kind mit Pastinake füttert - was ist das eigentlich?? #kratz). Nun ja, man kann es auch übertreiben :-).....

Also, locker bleiben, Kind ausprobieren lassen, dann klappt das schon!

lg

Beitrag von thalia72 23.05.11 - 20:18 Uhr

Hi,
bei beiden mit sechs Monaten.
Justus aß sein Breichen relativ brav, aber es gab immer mal wieder Verweigerungen. Richtig geschmeckt hat`s ihm erst als er sitzen konnte.

Joris findet Brei ziemlich bescheuert. Er lutscht gerne Brot, kaut und isst es dann. Erdbeeren und Bananen isst er auch. Also biete ich ihm vermehrt Fingerfood an. Aber auch Brei.

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von sunnystarlett 23.05.11 - 20:55 Uhr

Vielen lieben Dank für Eure Antworten und ich finde es wirklich super, dass hier weder mit "Steinen geschmissen" wurde noch eine endlose Diskussionen entstanden ist :-) Sondern einfach ein ehrlicher Austausch! Super!

Luisa ist mein erstes Kind und in einigen Dingen bin ich halt sehr unsicher. Daher auch ursprünglich meine Frage. Ich wollte mir keine Studien durchlesen sondern die Info von erfahrenen Müttern hören/lesen. Ich werde das mit der Beikost noch mal mit unserem KiA besprechen und dann aus dem Bauch heraus entscheiden bzw. Luisa entscheiden lassen, wenn ich Ihr den ersten Löffel hinhalte :-)



VLG,
Nadine