MMR impfung zweite bammeln :(

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von neslinisa 23.05.11 - 21:49 Uhr

hallo,

hatte schonmal gepostet aber wenig antworten bekommen... wollte noch mal schreiben ...meine tochter 16,5 monate wird am freitag geimpft das zweite mal... ging am 5ten mit erhöhte temperatur los und am Sie hat bei der ersten impfung 39,3 fieber hielt 48 stunden an..

wie sieht mit der zweiten impfung aus?
wie waren eure erfahrungen kann ich hoffen das es ihr diesmal erspart bleibt...

lg Neslisah

Beitrag von dynastria 23.05.11 - 21:52 Uhr

Hallo!

Unsere Maus hatte bisher zwar auch erst die 1. MMR Impfung, hat aber nach ein paar Tagen auch mit Fieber reagiert.

Aber mach dir keine Sorgen, 39,3°C ist kein hohes Fieber und nach einer Impfung völlig in Ordnung.

Unsere Maus bekommt am Mittwoch die 2. MMR Impfung. Ich bin mal gespannt, wie sie reagiert.


LG, Dynastria + Elea Helen (13 Monate jung) #verliebt

Beitrag von deenchen 23.05.11 - 22:05 Uhr

Nach der 1. Impfung hat meine Große ganz ganz schlimm reagiert mit sämtlichen Nebenwirkungen, die es gibt.
Hatte auch Angst vor der 2. Impfung. Es kam dann aber nichts, nicht mal erhöhte Temperatur.

Beitrag von marion0689 23.05.11 - 22:41 Uhr

Hallo.

Mein SOhn hat auf die 1. MMR auch extrem reagiert. Fieber, allgemeines Unwohlsein und er war mehrere Woche irgendwie "nicht auf dem Damm".
Hat viel geweint usw.

Hatte auch richtig Bammel vor der 2.

Und die kam dann und es folgte nichts :)

Ich habe mehrere Verwandte/Bekannte bei deren Kinder das auch so war.
Wenn sie auf die 1. MMR reagiert haben, kam bei der 2. nichts mehr nacht.

lg

Beitrag von ready_manu 23.05.11 - 22:54 Uhr

Vielleicht weißt du es nicht, aber eine 2. MMR ist nicht zwingend nötig. Da mein Sohn auch immer heftig auf Impfungen reagiert hat habe ich entschieden erst einmal eine Blutabnahme vor der zweiten MMR zu machen. Dort wurden dann die Titer bestimmt und ein kleines Blutbild gemacht. Und was kam raus?? Titer absolut ausreichend, keine zweite Impfung notwendig! Vielleicht wäre das auch für euch sinnvoll? Ein guter Arzt schlägt sowas übrigens von sich aus vor.

Liebe Grüße
Manu

Beitrag von zwei-erdmaennchen 23.05.11 - 23:58 Uhr

Hi Manu,

sorry, da muss ich dich leider enttäuschen...

Ein guter Arzt wird so einen Irrsinn niemals vorschlagen weil eine Titerbestimmung nur einen momentanen Stand der Antikörper darstellt. Wie es in ein paar Wochen geschweige denn Monaten oder Jahren aussieht kann niemand sagen und das hat leider auch nichts mit der Höhe des momentanen Titers zu tun.

Ich habe z.B. ein Kind im Bekanntenkreis das wenige Wochen nach einer absolut ausreichenden Masern-Titerbestimmung bitterböse an Masern erkrankt ist.

Immunität kann sich wieder abbauen und ein guter Arzt wird sich deshalb nicht auf diese Geschichte einlassen. Einer der Geld verdienen will schon weil viele die Titerbestimmung dann mehrfach wiederholen lassen in den Jahren und dann irgendwann doch noch impfen - oder eben ein krankes Kind behandeln dürfen/müssen.

Diesen Titerbestimmungs-Unsinn gab es schon einmal. Dann sind die Leute im Jugendlichen- oder Erwachsenenalter doch noch erkrankt. Daraufhin wurde eine zweite Impfung generell wieder empfohlen. Aber wie man sieht werden die Leute nicht schlauer...

Wenn dein Kind heftig auf die erste Impfung reagiert hat ist es übrigens seeeeehr unwahrscheinlich bei der zweiten Impfung überhaupt eine Reaktion zu haben.

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von schwilis1 24.05.11 - 10:42 Uhr

und diese "Immunität" kann sich nach der zweiten Impfung auf keinen Fall abbauen?

Beitrag von ready_manu 24.05.11 - 20:27 Uhr

Das ist so nicht richtig. Den meisten Kids würde eine Impfung vollkommen ausreichen und dann mit 5 die nächste. Nur weil bei einem ganz geringen Prozentsatz die eine Impfung nicht genügt, wird prophylaktisch eine zweite gemacht.
Bei meiner Freundin, Erzieherin, kam es in der Einrichtung nach der zweiten MMR übrigens total oft zu heftigen Impfmasern.
Ich bleibe bei meiner Entscheidung und werde meinen Sohn erst wieder mit 5 impfen lassen. Bei meinem zweiten Sohn werde ich es wieder so handhaben. Ich habe auch nicht gegen Rotaviren oder Windpocken impfen lassen. Und schon gar nicht gegen Schweinegrippe.

Beitrag von honu 23.05.11 - 23:01 Uhr

Meine Tochter hat letztes Jahr im September sehr heftig auf die erste Impfung reagiert. Erst Fieber und dann wochenlang gaaaaanz schlechte Laune. Die zweite Impfung hab ich immer wieder rausgeschoben, weil ich das Gleiche noch einmal befürchtet habe. Erst jetzt Anfang Mai haben wir es dann "gewagt"... meine Sorge war völlig grundlos! Es gab nicht mal Fieber und meine Tochter ist bester Laune :)

LG Honu

Beitrag von zwei-erdmaennchen 24.05.11 - 00:08 Uhr

Hi,

wenn dein Kind auf die erste Impfung reagiert hat ist eine Reaktion bei der Auffrischung mehr als unwahrscheinlich. Das ist bei allen Lebendimpfstoffen so. Deine Sorge ist somit wohl absolut unbegründet.

An sich ist es jedoch so, dass man schnell den Impfungen was in die Schuhe schiebt für die sie gar nichts können. Kinder machen in den ersten Jahren soviele Infekte und Entwicklungsschübe durch, dass es normal ist wenn sich ständig irgendwas tut. Passiert das allerdings im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung dann bringt man das auch sehr gerne in einen direkten Zusammenhang. Das ist aber sehr oft schlichtweg falsch.

Ich bin ein überzeugter und sehr gut informierter Impfbefürworter, trotzdem hatte ich an die MMRV-Impfung der Großen keine guten Erinnerungen. Sie war plötzlich wie ausgewechselt, hat schlecht geschlafen, kaum gegessen, war in sich unzufrieden, total anhänglich, etc. Selbst ich habe da einen Zusammenhang mit der Impfung gesehen. Nun waren wir alle abwechselnd kränklich - also wurde die Kleine erst viel später gegen MMRV geimpft als die Große damals. Und was soll ich sagen - fast auf den Tag genau fing sie ungeimpft dieselben Spielchen an wie die Schwester damals nach der Impfung. Die Kleine war aber noch nicht geimpft!!! Es war also nur ein Schub, der offenbar in dem Alter normal ist. Habe ich die Impfung ganz umsonst beschuldigt ;-)

Liebe Grüße
Ina #winke

Beitrag von xyz74 24.05.11 - 09:49 Uhr

Kinder machen in den ersten Jahren soviele Infekte
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Diese Aussage ist schlichtweg falsch.
Kinder/Menschen mit einem schlechten Immunsystem machen das mit.
Kinder, deren Eltern sich um eine gute Ernährung- und Gesundheitsvorsorge kümmern, haben das Problem nicht.
Leider hat kaum jemand Ahnung was "gesunde Ernährung" tatsächlich bedeutet.


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Passiert das allerdings im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung dann bringt man das auch sehr gerne in einen direkten Zusammenhang. Das ist aber sehr oft schlichtweg falsch.
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Nun ja, ich mache mir schon meine Gedanken, wenn ein vor Gesundheit strotzendes Kind nach eine Impfung Epilepsie entwickelt (Tochter meiner Freundin) oder plötzlich Neurodermitis ausbricht (mein Sohn).
Inzwischen wundert es mich auch nicht mehr, wenn behauptet wird, dass es kaum Impfschäden gibt. Ich erlebe bei meiner Freundin gegen welche Windmühlen sie seit drei Jahren kämpft damit die Epilepsie als Impfschaden anerkannt wird. Die Mehrheit der Betroffenen gibt irgendwann einfach völlig entkräftet auf.