klappts beim zweiten Baby Stillen besser?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tina-1981 24.05.11 - 10:34 Uhr

Hallo,

ich bin zwar noch nicht schwanger, aber wir wünschen uns noch ein zweites Kind.

Bei Mariella vor 1,5 Jahren hat das Stillen nicht so toll geklappt. Erst waren meine Brustwarzen total entzündet und blutig, dann hatte ich viel zu viel Milch, dass sich die Kleine ständig verschluckt hat.

Ständig hatte ich einen Milchstau und zum schluss dann noch eine ausgewachsene Brustentzündung mit Fieber und allem was nicht schön ist :-( Hab immer wieder die Milch mit nen Milchpumbe abpumpen müssen oder mit Stillhütchen gestillt.

Ich wurde damals gut von einer Hebamme betreut (Globolis und Akupunktur) und hab das Stillen dann tatsächlich 6 Wochen durchgezogen und es war nicht schön. Aber nach diesen 6 Wochen wurde es besser und das stillen war für mich ok.

Wie wird das beim zweiten Kind sein. Sind da die Brustwarzen wieder so empfindlich? Muss ich da wieder mit solchen Problemen rechnen?

Wer hat Erfahrung?

Ich habe dann knapp 7 Monate gestillt und hab es für meine Maus #verliebt auch gerne gemacht.

LG Tina

Beitrag von nadinsche77 24.05.11 - 10:41 Uhr

Hallo Tina,

mein Sohn ist jetzt knapp 2 Wochen alt und bei meiner großen Tochter war das Stillen in den ersten Wochen auch die totale Katastrophe: Wunde, blutige Brustwarzen, Milchstau, Brustentzündung - ich glaube, da können wir uns die Hand geben...

Dieses Mal ist es weitaus besser. Meine Brustwarzen waren wieder sehr empfindlich, sind auch wieder wund geworden, aber sind jetzt, nach zwei Wochen fast schon verheilt. Milchstau war bislang nicht in Sicht, obwohl ich nen heftigen Milcheinschuss hatte.

Außerdem hab ich dieses Mal konsequent ohne Stillhütchen gestillt, weil ich der Meinung bin, dass die bei mir den Milchstau ausgelöst haben.

Meine Nachsorgehebamme hat mir folgenden Tipp gegeben, um die Brustwarzen etwas abzuhärten (kann man schon in der Schwangerschaft machen): Schwarzteebeutel kurz aufbrühen und danach gut ausdrücken. Die Beutel dann auf die Brustwarzen legen, das macht die dann widerstandsfähiger. Und ich hab mir jetzt Heilwolle besorgt, die ich nach dem Stillen (quasi statt Stilleinlagen) in den BH lege. Das hat auch was gebracht.

Wünsch dir alles Gute!

LG
Nadine

Beitrag von kiki-2010 24.05.11 - 11:07 Uhr

Hallo!

Jedes Kind ist verschieden! Unseren Großen (jetzt 5) habe ich sooo gerne gestillt. Der Kleine jetzt war von anfang an schon quengeliger und hat sehr viel rumgezappelt und war ständig an der Brust. Ich musste leider nach 3 Monaten abstillen (ich war so krank und musste viele Medikamente nehmen) und dann habe ich zugefüttert. Siehe da, er war um einige zufriedener und ausgeglichener.

Stillen ist toll, ganz klar aber es gibt eben halt auch Stillzeiten, die machen echt kein Spaß. Kommt auch ganz auf das Kind an. Stillen sollte nicht zum K(r)ampf werden ;-)

Aber es wird schon, mach Dir keine Sorgen!

lg

Beitrag von sarahjane 24.05.11 - 12:08 Uhr

Jedes Kind is(s)t anders. Es kann beim zweiten Kind besser, aber eben auch schlechter klappen, Brusternährung zu betreiben.

Lasse es auf Dich zukommen und mache Dich nicht verrückt.

Beitrag von thalia72 24.05.11 - 13:18 Uhr

Hi,
nein, nicht unbedingt. Aber meine Erfarhrung ist, dass es sehr kindabhängig ist.
Der Große war ein absolutes Anfängerstillkind, ich hatte zwar gereizte BW (als hellhäutige Blondine scheint man da empfindlicher zu sein), aber das war`s.
Joris hatte es geschafft mir die BW richtig blutig zu saugen, die Anlegetechnik war aber in Ordnung.
Die Erfahrungen im Bekanntenkreis sind ähnlich.


vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10