Stillen vs. Flasche??

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von nici076 26.05.11 - 09:25 Uhr

Morgen zusammen,

ich will gar keine Diskussion auslösen, sondern nur Erfahrungen hören:

unsere Maus hat ganz arg mit Blähungen zu kämpfen, lässt sich nur ganz schwer beruhigen. Wir geben schon Sab Simplex, pucken sie schon und ich achte total drauf, was ich esse... besonders abends ist es ganz schlimm.
Jetzt würd mich mal interessieren, ob es Mütter gibt, die deshalb vom Stillen auf Flaschennahrung umgestiegen sind und ob das geholfen hat??
Freu mich auf Erfahrungsberichte!
Danke schön...

Beitrag von anarchie 26.05.11 - 09:35 Uhr

Hallo!

Flaschenkinder haben genauso oft Blähungen, wie Stillkinder.
Nur sehr selten liegt das am Essen!

Meisst liegen Blockaden vor(Osteopath..) oder einafch eine Verdauungstrakt-Unreife.
Auch tragen in einer fguten Tragehilfe(Spreiz-Anhockhaltung, Runmruncken, etc..Tuch, Bondolino oder marsuoi für ein kleines Baby) hilft bei der Verdauung.

Die Flasche bietet einem Kind KEINERLEI Vorteile gegenüber dem Stillen, auch nicht in Sachen Bauchweh.

lg

melanie mit 4 Kindern(8,7,3,1)

Beitrag von flocondeneige 26.05.11 - 09:48 Uhr

Ersteinmal: Die Blähungen hören mit etwa 12 Wochen auf. Und Sab Simplex hat bei uns auch nicht gewirkt, nur Lefax und das hat prima funktioniert. Also kauf das mal.

Zweitens und viel wichtiger:
In Flaschenmilch sind neben Nährstoffen Pre- und Probiotika.

In Muttermilch sind neben Nährstoffen Pre- und Probiotika, sowie Immunabwehr unterstützende Substanzen, Antikörper die je auf Infekt des Babys abgestimmt sind und so weiter.

Es ist erwiesen, dass Menschen, die gestillt wurden (länger als ein paar Wochen) als Erwachsene eine bessere Immunabwehr haben und generell gesünder sind.

Zudem zeigt sich eine eindeutige Korrelation zwischen Flaschenfütterung und Kinderleukämie. Sprich, du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kind an Leukämie erkrankt, wenn du es nicht stillst.

Weiterhin beugst du durch stillen Allergien vor, usw.

Ich denke, dass die Vorteile des Stillens eindeitig sein sollten. Die Pulvermilch kann Muttermilch nicht ersetzen, auch wenn sie noch so verführerisch klingt.

Ich denke daher, dass Blähungen kein Grund zum Abstillen sein sollten.

Also, still bitte weiter.

LG Schneeflocke

Beitrag von sarahjane 26.05.11 - 10:08 Uhr

Zitat: "Es ist erwiesen, dass Menschen, die gestillt wurden (länger als ein paar Wochen) als Erwachsene eine bessere Immunabwehr haben und generell gesünder sind."

Das lässt sich nicht pauschalisieren, zumal dies auch eine Sache der Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsgewohnheiten als heranwachsendes Kind bzw. als Erwachsener ist. #aha

Zitat: "Zudem zeigt sich eine eindeutige Korrelation zwischen Flaschenfütterung und Kinderleukämie. Sprich, du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kind an Leukämie erkrankt, wenn du es nicht stillst."

Dafür gibt es noch keine eindeutigen und seriösen Studien, zumal dies auch eine Sache der Veranlagung ist. #aha

Zitat: "Weiterhin beugst du durch stillen Allergien vor, usw."

Frauenmilchernährung kann das Allergierisiko nur zu etwa 50 Prozent senken. Dies gilt auch nur für ganz bestimmte Allergien. Zudem wird der Allergieausbruch meist nur hinausgezögert bzw. abgemildert.
Eine vergleichbare Wirkung erzielt man, wenn das Kind hypoallergene Säuglingsmilch aus dem Handel erhält. #aha

Zitat: "Die Pulvermilch kann Muttermilch nicht ersetzen, auch wenn sie noch so verführerisch klingt."

Oh, dann müssten ja ganz schön viele Kinder elend sterben, wenn dem so wäre. #aha

Panikmache hilft niemandem. #aha

Beitrag von karbolmaeuschen 26.05.11 - 11:40 Uhr

Das ist KEINE Panikmache, sondern eine durch Studien belegbare Wahrheit.
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=66
http://www.afs-stillen.de/upload/faltblaetter/mIB-2011-Stillen-Schadstoffe_und_Gesundheit

Und wenn Du das nicht akzeptieren kannst, dass es in Diesem Forum auch Mütter gibt, die gerne stillen, bzw möchten, bitte ich Dich solche Kommentare zu unterlassen. ES NERVT!!!

LG Silke
Stillberaterin AFS

Beitrag von muehlie 26.05.11 - 12:02 Uhr

Du bist ganz offensichtlich noch nicht einmal in der Lage, Studien richtig zu lesen und zu interpretieren. #klatsch

Beitrag von littlelight 26.05.11 - 14:41 Uhr

Tja, da sieht jemand vor lauter Flaschen die richtige Milch nicht #rofl

Beitrag von boesesbunny 26.05.11 - 18:56 Uhr

Ein Hoch auf die Pulvermilch! Wie hätte die Menschheit nur ohne sie all die Jarhunderte überlebt!? Was haben wir denn gemacht bevor es das Zeug gab?
Wie machen das nur die Völker die sowas modernes nicht haben?#kratz
Die müssen bestimmt alle elend sterben oder?

LG Yvonne

Beitrag von lady-aribeth 27.05.11 - 10:12 Uhr

Als es die Pulvermilch noch nicht gab, haben einfach Frauen aus der Sippe die viel Miclh hatten die Kinder der Frauen mitgefüttert, die wenig Milch hatten....die Aufgabe der Amme halt. (wenn ich nicht ganz falsch liege) Gab es keine Amme, starb das Kind und es wurde ein neues gezeugt... natürliche Auslese, auch wenn es nicht hierher gehört ;-)

Beitrag von felix.mama 27.05.11 - 11:55 Uhr

Natürliche Auslesen funktioniert im Tierreich nur leider etwas anders! Da geht es um die schwachen die die Art nicht gut genug fortsetzten können!

Nur mal so am rande!

Beitrag von gslehrerin 27.05.11 - 00:04 Uhr

Mensch, jetzt hast du so viele Lichter angemacht, warum bleibt es nur in deinem Kopf so dunkel?
Deine Kommentare passen z.T. gar nicht auf die Zitate!

Beitrag von zweiunddreissig-32 26.05.11 - 14:40 Uhr

Bis auf Allergien stimme ich dir zu. Mit Stillen kannst du leider die Allergien nicht vorbeugen, nur hinauszögern. Es sind auch andere Faktoren im Spiel (Immunität, Einflüße aus der Umwelt, Gene usw.)
Als 8 Monate vollgestilltes Baby, hab ich nach dem ich abgestillt wurde (ca. 11 Monate) voll das Programm bekommen: schwerstes Neuro, Asthma, Heuschnupfen und diverse Allergien, die erst nach der Pubertät aufgehört haben:-( Bei meinem Sohn jetzt fast dasselbe. Hab ihn 6,5 Monate gestillt, dann eigentlich alles gegeben, was er an Beikost wollte. Nach einer Magen-Darm-Grippe vor kurzem wurde seine Darmschleimhaut angegriffen und somit der körpereigene Schutz gestört und jetzt blüht er regelrecht auf#schwitz Heute haben wir die Diagnose Neurodermitis vom Arzt bestätigt bekommen.

Das nächste Kind versuche ich so lang wie möglich zu stillen. Aber das ganze Leben lang geht es auch nicht.

Beitrag von sarahjane 26.05.11 - 09:56 Uhr

Speziell in den ersten 3 Lebensmonaten leiden viele Babys an Magen(darm)problemen bzw. Blähungen.

Der Darm ist noch unreif, so manches Brustkind reagiert höchstempfindlich auf die Ernährungsgewohnheiten der Mutter, manche mit Säuglingsmilch aus dem Handel Ernährte vertragen Bestandteile ihrer Milch nicht etc..

Ein Wechsel zur Frauenmilch, auf eine andere Säuglingsmilch aus dem Handel oder Änderung der Ernährungsgewohnheiten einer per Brust ernährenden Mutter führen nicht immer zum gewünschten Erfolg.

Oftmals ist der Spuk nach den ersten 3 Lebensmonaten von ganz allein vorbei.

Per Fläschchen zu füttern kann zwar viele Vorteile für Mutter und Kind haben, aber wie gesagt, eine Garantie gibt es nicht, dass Dein Baby weniger leidet, wenn Ihr Babymilch kauft oder auf Spendermilch einer anderen Frau zurückgreift.

Manchen Kindern hilft auch Folgendes:

- Bauchlage im Wachzustand
- Kümmelzäpfchen
- Windsalbe oder Zinksalbe
- kleine Mengen Fenchel-, Kümmel-, Anistee (nicht länger als ein paar Tage am Stück)
- Sab Simplex oder Lefax für Säuglinge und Kleinkinder über einen längeren Zeitraum hinweg
- Fliegergriff
- Baby viel herumtragen
- als Brustmutter sollte man (vorsichtshalber) sehr genau auf das achten, was man isst und trinkt (z. B. wenig Blähendes und ganz wenig Kohlensäurehaltiges)
- nach Absprache mit dem Kinderarzt evtl. ein paar Tage lang Milchzucker geben



Gute Besserung! :-)

Beitrag von littlelight 26.05.11 - 14:42 Uhr

"Per Fläschchen zu füttern kann zwar viele Vorteile für Mutter und Kind haben."

Welche denn? Benenne doch mal ganz konkrete Vorteile der Flaschenfütterung!

Beitrag von ananova 26.05.11 - 10:43 Uhr

Hi!
Meine ersten 2 waren Flaschenkinder und die hatten sooooo schlimme Blähungen.....bei meinem Sohn habe ich dann auf Beba sensitiv umgestellt (extra Milch "gegen" Blähungen) und es ist ein bißchen besser geworden!!

Jetzt stille ich voll und meine Kleine hatte fast keine Blähungen.....also nie solche, die mich wach gehalten haben......sie hat dann nur gemeckert, bis die Blähung draußen war.....!

Vielleicht ist es auch nur Zufall......aber insgesamt finde ich das Stillen echt super unkompliziert und klasse.....hätte ich das nur vorher gewußt, dann hätte ich die ersten 2 auch gestillt.....aber damals war ich noch so egoistisch und hatte Angst, das meine Brust danach hängt und war der Meinung, das es ja sowieso nicht klappen wird!#augen .....oh man war ich damals doof!#klatsch

Ana

Beitrag von sarahjane 26.05.11 - 11:03 Uhr

Zitat: "aber insgesamt finde ich das Stillen echt super unkompliziert und klasse....."

Das ist halt subjektive Wahrnehmung / Meinung.

Zitat: "aber damals war ich noch so egoistisch und hatte Angst, das meine Brust danach hängt und war der Meinung, das es ja sowieso nicht klappen wird"

Wobei man nicht egoistisch ist, wenn man sein Kind nicht kurz oder lange oder eben auch gar nicht per Brust ernähren kann, darf oder möchte.
Und es ist ja nun einmal Tatsache, dass nicht jede Frau kurz oder lange oder überhaupt Brusternährung betreiben kann oder darf.

Beitrag von ananova 26.05.11 - 11:11 Uhr

....ich habe ja von MIR geschrieben und nicht allgemein geschrieben....
....ich kann ja nur Ich-bezogen schreiben....und es ist schon egoistisch von MIR gewesen, nicht mal das Stillen auszuprobieren, nur weil ich zu 90% Angst um meine Brust hatte....
....ich dachte, es geht hier über persönliche Erfahrungen und Meinungen?...anscheinend habe ich mich da wohl geirrt....

Allgemein gesehen, muss es jede Frau selber wissen.....das ist doch eh klar!

Ana

Beitrag von denny86 26.05.11 - 11:47 Uhr

#bla#bla#bla

wird es dir nicht irgendwann langweilig?

von die bekommt man nie eine antwort etc.


Wenn aber jemand schreibt, wie toll man das stillen im gegemsatz zur flasche findet, oweh dann springst los.


soll ich dir mal was sagen, ich habe LEIDER meine Große mit der Flasche ernährt. Könnte ich die Zeit zurück drehen, würde sie auch gestillt werden. Da ICH es viel einfacher, schöner finde und es natürlich auch besser fürs Kind ist. :-p


Soll ich mir deine Antwort selber geben?

-Brusternährung hat keine Vorteile gegenüber einer adäquaten Flaschennahrung
-Manchmal ist es halt besser einem kind die Flasche zu geben und es nicht durch stillen (aaaaaahhhh, sorry!), nochmal, nicht durch die brust zu ernähren. Es können halt viele Frauen nicht/nicht ganz ihr Kind per Brust teil/voll ernähren.


mmh. Hätte noch irgendwo die Frauenmilch unterbringen müssen - Mist. Aber so in etwa sidn doch deine Aussagen.

Schönen tag noch

Beitrag von mimilotta1976 26.05.11 - 13:39 Uhr

>Brusternährung betreiben<

Oh nee! Dir fehlen oben echt ein paar Punkte..
Leute, zückt ruhig den Blauen dafür, aber das war
noch harmlos ausgedrückt.#klatsch

Beitrag von boesesbunny 26.05.11 - 18:35 Uhr

Ich finde schon, dass es egoistisch ist sein Kind nicht zu stillen, nur weil man nicht will, keine Lust dazu hat, keinen Hängebusen will oder lieber wieder rauchen und Alkohol trinken möchte!
Wenn die Mutter wegen einer schweren physischen oder psychischen Erkrankung nicht stillt oder arbeiten muss um die Familie zu ernähren finde ich das ok, aber alles andere ist in der Tat egoistisch.
Aber wenn alle Frauen die stillen können auch stillen würden, dann würden Onkel Hipp und Co ja nicht mehr viel verdienen.:-p



LG Yvonne

Beitrag von maerzschnecke 26.05.11 - 11:24 Uhr

Wie alt ist denn Deine Maus?

Du schreibst, dass es vorallem abends besonders schlimm ist. Sicher, dass das abends Blähungen sind? Es könnte auch normale Verarbeitung der Reize sein, wenn das Kind abends vermehrt schreit.

Im übrigen ziehen Babys beim Schreien meist die Beine an, weshalb man automatisch an Blähungen denkt.

Beitrag von felix.mama 26.05.11 - 12:33 Uhr

Ich habe die Erfahrung gemacht das es egal ist ob du Stillst oder nicht.

Jedoch finde ich die ewigen diskusionen über die wertigkeit des Stillens langsam ermüdent.Ja, Stillen ist das beste fürs Kind - ohne frage! Jedoch können noch so viele Studien gemacht werden, eine garantie gibt es nie!
Theoretisch müssten so gut wie alle aus meiner Generation sehr krank sein, denn wir wurden zum größten Teil gar nicht oder nur kurz gestillt. Wir bekamen zum größten Teil sehr früh beikost, sind mit Pommes und Currywurst großgeworden. Nur haben nun alle schwere allergien?
Was ist mit der Generation unserer Großeltern?

Ja, ich bin froh das wir heute so gut aufgeklärt sind und auch ich versuche mein bestes zu geben meinen Sohn nur das beste zu geben!Nur weiß auch ich nicht was die Zukunft bringt!

Um wieder zum Thema zu kommen. Lass die Tropfen weg und versuch es mit alternativen! Tragen, Fliegergriff, Bauchmassage, ect. Das bringt meist viel mehr!

Beitrag von gslehrerin 27.05.11 - 00:13 Uhr

Natürlich sind in unserer Generation nicht alle krank.
Aber vergleiche "uns" doch mal mit den Generationen vor uns. Die Zahl der Übergewichtigen steigt stetig, (Alters!-)Diabetes tritt immer häufiger immer früher auf, selbst Darmkrebs ist keine "alte-Leute-Krankheit" mehr. Und ja, viel mehr von uns haben Allergien als alte Leute das haben.

Kein Mensch kann einem eine Garantie geben, aber reicht dir eine gesenkte Wahrscheinlichkeit nicht aus? Geht es immer nur um schwarz und weiß?

Susanne

Beitrag von felix.mama 27.05.11 - 10:38 Uhr

Was ist denn heute unbedingt besser? Nur weil hier bei Urbia so viele Stillmütter rumschleichen heißt es nicht das heute alles super ist!

Wir leben in einer Zeit der Superdicken! Mach mal das Fernsehn an. Dicke Kinder die abnehmen müssen, TV Sendungen alla The biggest looser, Supernanny die zeigen muss das es etwas anderes als Nudeln und Pommes gibt, Studien in denen Kinder nicht wissen woher die Milch kommt und die bei blindtests keinen Apfel oder Banane erkennen!


Ich würde immer wieder Stillen, weil es einfach praktisch ist und immer verfügbar. Klar sehe ich da auch gesundheitliche aspekte, nur ja, da sehe ich schwarz und weiß, weil ich keine hellseherin bin!
Also erzähl mir was denn heute bei unseren überinformationen besser ist. Entweder fressen sich die Menschen irgendwann tot oder verhungern vorm vollen Kühschrank wegen falschen idealen! Und dazwischen ist der Teil der entweder gesund und recht normal isst (auch Fertigfütter, was hier ja keiner macht).

Beitrag von gslehrerin 27.05.11 - 13:46 Uhr

Was ist denn jetzt das Problem? Es geht doch um genau das, was du beschreibst, superdicke Kinder!
Ich bin mir sicher, dass keins dieser Supernannyshowobjekte lange gestillt wurde.

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