Covenience Food für Babies

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von schullek 28.05.11 - 12:06 Uhr

http://www.nzz.ch/magazin/unterhaltung/spielrezensionen/convenience-food_fuer_saeuglinge_1.10703776.html

http://www.fr-online.de/wirtschaft/babymilch-in-kaffeekapseln-/-/1472780/8496488/-/index.html

ich hoffe doch stark, dass sich das ganze als flop herausstellt. befürchte jedoch gegensätzliches.

lg

Beitrag von gruene-hexe 28.05.11 - 12:12 Uhr

Nestle #augen Muss man dazu noch was sagen? Ich denke nicht ;-)


Beitrag von schullek 28.05.11 - 12:14 Uhr

ich würde mich schämen für die zu arbeiten.

Beitrag von gruene-hexe 28.05.11 - 12:21 Uhr

Würde mir auch nicht im Traum einfallen! :-)

Beitrag von schwilis1 28.05.11 - 12:31 Uhr

das problem ist nicht nestle sondern Eltern die es kaufen. und es wird eltern geben und sie werden ganz stolz davon berichten....

Beitrag von gruene-hexe 28.05.11 - 12:34 Uhr

Stolz auf Dosenfutter bei einem Baby #rofl So bekommt man schon ganz Kleine dazu, sich gar nicht mehr mit Nahrungsmittel zu befassen. Dose rein, und raus kommt dann das Babyfutter #zitter

Beitrag von schullek 28.05.11 - 12:37 Uhr

naja. problem, das einem bewusst sein muss, ist, dass es eben immer eltern geben wird, die nicht informiert sind. und irgendwo muss es da auch ne soziale verantwortung geben. klar, nestle will geld machen, ist kein gemeinnütziger verein. aber irgendwo fehlen mir dann da gewissen auflagen, die deren handeln be- oder einschränken.

lg

Beitrag von shmenkman 28.05.11 - 12:59 Uhr

Hallo!

Was genau kritisierst du an diesem Kapsel-System?

Verstehe eure Entrüstung nicht so ganz. Milchpulver gibt es ja schon länger, ist es die Zubereitungsart, die dich so empört?

Hast du dich über Kaffekapseln auch so geärgert, als sie eingeführt wurden?

Außer dem ökologischen Aspekt kann ich jetzt nichts daran finden.

Grüße!

Beitrag von schullek 28.05.11 - 13:09 Uhr

ich kritisiere die gesamte herangehensweise, das ganze denken, was dahintersteht.
zumal es sich nicht nur um milchpulver handelt, sondern auch anderes essen für babys.

da ich kein kaffetrinker bin, hat mich die einführung dieser pads nicht tangiert. und auch wenn, hat kaffe nun mal gar nichts mit babyernährung zu tun.
es suggeriert eine ganzen generation, wovon sich leider sehr viele werden beeinflussen lassen, dass alles einfach ist, wenn man nur genug geld dafür bezahlt, dass man für gesundes essen einfach nur ne kapsel in einen automaten hauen muss und fertig.
das ist nicht die denkweise, die ich mir in bezug auf babies und kinder allgemein erhoffe.

lg

Beitrag von shmenkman 28.05.11 - 13:20 Uhr

Also, über anderes Essen für Babys habe ich jetzt nichts gelesen (vielleicht überlesen), und ob ich jetzt Pulver und Wasser zusammenrühre oder eine Kapsel einlege ... ich glaube nicht, dass das eine näher an "echter" Ernährung ist, als das andere. Glaubst du, dass Babys, die Pulvermilch bekommen, später denken, Essen würde immer aus Pulver und Wasser zusammengemischt?

Die Analogie zu Kaffeepulver ist nunmal eindeutig, man kann es oldschool machen, also aufbrühen oder mit Kapseln. Ich denke nicht, dass das was über den Stellenwert der Nahrung im Allgemeinen bei den Kapsel-Trinkern aussagt.

Beitrag von viofemme 28.05.11 - 13:27 Uhr

Dass dieses neuartige System, zumindest wie es sich bis dato darstellt, keinen nennenswerten Mehrwert für den Verbraucher hat, steht sicher außer Frage. Ich halte es aber für ziemlich übertrieben, daran gleich den Untergang des Abenlandes festzumachen. Du scheinst zudem wenig von deiner Generation zu halten, wenn du sie für so leicht zu beeinflussen hälst. Unkritische Köpfe wird es immer geben und du wirst doch nicht ernsthaft von einem Unternehmen erwarten wollen, nur Dinge zu produzieren, die nicht nur von Anfang bis Ende fair gehandelt sind , sondern auch wirklich für den Endverbraucher absolut unverzichtbar und auf jeden Fall nur positive Auswirkungen, selbst auf den Geldbeutel haben. Das ist doch naiv. Oder wirfst du Winzern vor, Alkohol zu produzieren, Miele, überflüssige und unökonomische Trockner, Nivea, Kosmetika die niemand wirklich braucht, RTL Fernsehformate, die zur Volkscerdummung maßgeblich beitragen usw. Und was sagst du den Angestellten dieser Konzerne?

Nestle ist ein marktwirtschaftliches und somit auf gewinnoptimierung ausgelegtes Unternehmen und soll doch machen was es will. Und es wird Eltern geben, die dieses System der normalen Flaschenmilchzubereitung den Vorzug geben. Diese Mütter hätten auch sonst nicht gestillt. Wer hat also einen Nachteil? Was das Essen angeht, so sind wir doch längst so weit und auch Biosupermärkte haben ein reichhaltiges Angebot an Fertigprodukten.

Beitrag von schullek 28.05.11 - 21:38 Uhr

"Du scheinst zudem wenig von deiner Generation zu halten, wenn du sie für so leicht zu beeinflussen hälst."

zum einen denke ich leben wir in einer zeit, in der wir sehr viel verwirklichen können. die möglichkeiten sind enorm. und wer sie zu nutzen vermag, richtig, der kann das beste daraus machen. aber das bringt eben auch nachteile mit sich. zum anderen ja, ich halte mitunter nicht viel von unserer generation. diem menschen haben die möglichkeit zu so vielem und nutzen so wenig. bzw. machen sie es sich einfach und kommen damit sehr weit vom weg ab. und mit weg meine ich das was das ursprüngliche ist. mikrowelle, fertigalles.... ich stehe dem sehr skeptisch ggü. auf einigen gebieten ein segen, auf anderen gefährlich.

"du wirst doch nicht ernsthaft von einem Unternehmen erwarten wollen, nur Dinge zu produzieren, die nicht nur von Anfang bis Ende fair gehandelt sind , sondern auch wirklich für den Endverbraucher absolut unverzichtbar und auf jeden Fall nur positive Auswirkungen, selbst auf den Geldbeutel haben. Das ist doch naiv. "

nein, ich erwarte das nicht. habe ich aber auch schon geschrieben. mir ist sehr bewusst, dass nestle ein wirtschaftliches unternehmen ist udn auf gewinnmaximierung aus ist. aber gerade in so sensiblen udn wichtigen bereichen wie babyernährung ist das eben ein zweischneidiges schwert. ich kenne die branche, weiß wir werbung udn pr funktionieren und was man damit erreichen kann. udn ich sehe die auswirkungen bei vielen müttern. hipp wird als experte angesehen udn nicht als jemand, der seine produkte verkaufen will. was der sagt, wird schon stimmen....


"Diese Mütter hätten auch sonst nicht gestillt. Wer hat also einen Nachteil?"

der nachteil ist die herangehensweise an die ernährung unserer kinder. wenn es in unseren köpfen verankert bleibt, dass babys nahrung aus einem pad kommt, was kommt als nächstes?

wie gesagt, ich sehe das ganze sehr skeptisch. und säuglingsnahrung ist nun einmal ein wichtiger bereich, der nicht gänzlich marktwirtschaftlich orientiert funktionieren sollte. ich bin der meinugn strengeere auflagen in diversen bereichen u.a. werbetechnisch sind absolut notwendig.

lg

Beitrag von viofemme 29.05.11 - 16:43 Uhr

Ich möchte dir natürlich auch nicht einer Antwort schuldig bleiben. Vieles habe ich ja unten schon geschrieben (Zu Lillys Beitrag).
Ich sehe nur immer noch nicht, weshalb es soviel schlimmer ist, ob das Essen als Kapsel oder als Pulver zum Kind kommt. Beides ist doch gleich weit vom eigentlichen Produkt entfernt. Daher finde ich dieses Teil gar nicht schlimm, sondern nur überflüssig. Aber wir werden sehen, was der Markt daraus macht.
Ja, vieles wird uns heute sehr leicht gemacht, aber ich bin durchaus auch froh, dass ich meine Erbsen nicht mehr mühsam auspuhlen muss und ich war schon oft dankbar für die Erfindung der Mikrowelle. Bevor ich beruflich des Kindes wegen zurück steckte und viel mehr Zeit hatte, fehlte mir die Zeit zum Kochen oft und so dürfte es vielen unserer Generation gehen.
Soweit ich weiß sind die von dir geforderten Auflagen ohnehin schon sehr hoch. Die Probleme was Kinderernährung angeht, sehe ich andernorts: Bärchenwurst, Fertigmenus für Kleinkinder, calciumreiche Schokolade usw. Dort gibt es ausgesprochen wenig Auflagen auch was das Marketing angeht und hier ist Erziehungsarbeit für Eltern und durch Eltern gefragt.

Beitrag von lilly7686 29.05.11 - 09:46 Uhr

"Diese Mütter hätten auch sonst nicht gestillt."

Kann sein. Muss aber nicht.
Ich kenne sehr viele Mütter, die sagen, wenn das Stillen klappt, dann klappt es. Wenn nicht, dann gibts Flasche.
Beim winzigsten Problem wird dann abgestillt und Flasche gegeben.

Ich denke, dass solche Systeme dazu führen, dann immer mehr Mütter das Stillen als nicht so wichtig ansehen.

Eine Sache, die viele Mütter sagen, wenn man sie fragt, warum sie stillen wollen, ist, dass das Stillen praktischer ist, als Flasche zu machen.
Und schon jetzt, wo es "Cool Twister" und ähnliches gibt, ist dieser praktische Aspekt des Stillens schon "ausgeschalten".

Ich persönlich halte von diesem neuen Nestle Produkt nicht viel.
Die TE hat meines Erachtens absolut Recht mit ihren Argumenten.
Wenn unsere Kinder nun lernen, dass Babymilch einfach ausm Automaten kommt, was kommt dann als nächstes?
Es gibt schon zu viel Fertig Zeug. Man muss Babynahrung nicht auch noch so machen können.
Das ist einfach nicht in Ordnung.

Ich verstehe natürlich, dass Nestle auf Gewinn aus ist. Das sind doch fast alle Unternehmen oder? Das sind doch auch wir als Privatpersonen, wenn wir ehrlich sind.
Und Nestle fördert damit Arbeitsplätze. Auch das ist positiv!

Aber das WIE ist entscheidend. Ich finde das WIE hier nicht in Ordnung.

"Was das Essen angeht, so sind wir doch längst so weit und auch Biosupermärkte haben ein reichhaltiges Angebot an Fertigprodukten."

Auch das ist meines Erachtens eine sehr negative Entwicklung.
Viele Leute in meinem Alter wissen doch gar nicht mehr, wie man eine richtige Rindersuppe macht, oder wie man einen Schweinsbraten macht. Wie man frische Dinge überhaupt korrekt verarbeitet. Oder wie man eine Bolognese richtig würzen muss, wenn man keine Fix-Tüte bei der Hand hat...
Schade sowas!

Beitrag von viofemme 29.05.11 - 16:29 Uhr

Ich bin ehrlich verwundert, und das gilt nicht nur für dich, sondern auch für die TE, was ihr für Erfahrungen mit anderen Eltern habt. In meinem Umfeld, zugegebenermaßen im wesentlichen Akademiker, ausgesprochen kritische Verbraucher, gut informiert, wird man nicht ohne weiteres auf solche Bauerfängereien herein fallen und ausschließlich aus pragmatischen Gründen dieses System dem Stillen vorziehen. Dazu gehört schon sehr viel Blauäugigkeit und niemanden den ich kenne, würde ich das zutrauen. Mag sein, dass die junge Mutter aus prekären Verhältnisse  bzw. geringer Bildung hier anders handelt. Schließlich halten viele auch Fruchtzwerge für gesund, aber wie soll man in unserer ohnehin schon stark reglementierten Welt die Menschen denn noch vor Dummheit schützen? Wir sollten doch alle mündige Verbraucher sein.
Entschließt sich jemand aus welchen Gründen auch immer gegen das Stillen, so sicher nicht wegen eines schicken Kapselautomatens. Da möchte man Nestle ziemlich übertrieben einen Schwarzen Peter zuschieben. Und obwohl mein Kind noch nie andere Milch als Muttermilch bekommen hat, sollten wir doch alle glücklich sein, dass Kunstmilch heute eine so gute Qualität hat. Und ist es wirklich so ein dramatischer Unterschied, ob die Milch per Automat oder per Pulver in die Flasche kommt? Ich denke nicht, dass es sich lohnt, deshalb - im übertragenen Sinne - ein Fass aufzumachen. ;-)

Wäre es nicht viel sinnvoller, die Juniortüte und Kindergeburtstage bei Mäc zu verbieten und endlich Aufklärungsarbeit über Kinderernährung (denn ich sehe später viel größere Probleme diesbezüglich als bei Säuglingen) zu leisten?

Gerade was das Thema Fix-Produkte angeht, bin ich im Grunde absolut deiner Meinung und schon aus gesundheitlichen Gründen verzichten wir komplett darauf und eine Zeitersparnis sehe ich hier auch nicht.  Aber ich war auch schon oft froh darüber, nach einem dreizehnstündigen Arbeitstag einfach ein Fertiggericht in die Mikrowelle schieben zu können und nicht noch einkaufen und kochen zu müssen. Mittlerweile koche ich 
jedoch frisch, doch bin ich nun auch beruflich nicht mehr so eingespannt. Was die Kochkünste meiner Generation angeht, so beobachte ich eher, dass sehr wohl auf sehr hohem Niveau mit ausgesprochen hochwertigen Zutaten gekocht wird. Nur eben nicht täglich, sondern dann wenn Zeit da ist. Im Gegensatz zu früher bleibt Mutti ja nicht am Herd, sondern geht glücklicherweise ihrer eigenen Karriere nach.  

Diese Kapselmaschine sollte man aber nun wirklich nicht überwerten, weder im Positiven noch im Negativen. Praktisch am Stillen ist doch gerade auch das Stillen unterwegs und meine Nespresso schleppe ich auch nicht als Koffee-to-go-Alternative mit mir herum. Was nun an Kapseln einfacher ist als an Milchpulver, kann ich nicht beurteilen, aber dass ich den Mehrwert anzweifle, habe ich ja bereits geschrieben. Mir geht es nur darum, dass ich den Wind um diese Maschine im Grunde für übertrieben halte und es wohl eher darum geht, viel Zustimmung hier zu erhalten. Denn es finden sich doch bei Urbia immer genügend Leute, die nur zu gerne jede Gelegenheit nutzen, mal eben Stimmung gegen die Babynahrungsindustrie zu machen. Dabei schießt man argumentativ dann schon mal übers Ziel hinaus. ;-)

So, sorry für den langen Text, aber ich bin heute mann- und kinderlos und drücke mich gerade vor einem Haufen langweiligen Verwaltungskram...
Schönen Sonntag noch!

Beitrag von schullek 29.05.11 - 18:35 Uhr

hallo nochmal, ich antworte gleich hier, statt auf deine antwort an mich.

"Ich bin ehrlich verwundert, und das gilt nicht nur für dich, sondern auch für die TE, was ihr für Erfahrungen mit anderen Eltern habt."

die meisten unserer freunde und bekannten sind entweder akademiker oder mit schulabschluss abitur. aber dennoch kenne ich ja genug andere menschen, ohne auch zwingend mit ihnen eng befreundet zu sein. die meisten erfahrungen solcher art sammele ich schon immer im kiga meines sohnes. da findet sich eine sehr bunte soziale mischung.


"Wir sollten doch alle mündige Verbraucher sein. "

ja, das wäre ein schöner sollzustand. wie du aber selber argumentierst, halten viele fruchtzwerge für gesund und kaufen sog. kinderprodukte, wiel sie den werbeaussagen glauben schenken. und ebenso funktioniert es eben auch mit der säuglingsnahrung in kapselform. natürlich ist es im prinzip gleich, ob es aus der packung oder der kapsel kommt. aber, wie ich schon geschrieben habe, finde ich das, was das ganze aussagt eben bedenklich. aber haben wir ja nun auch schon hinreichend diskutiert.

zu einem mag ich noch etwas sagen:

"Mir geht es nur darum, dass ich den Wind um diese Maschine im Grunde für übertrieben halte und es wohl eher darum geht, viel Zustimmung hier zu erhalten. Denn es finden sich doch bei Urbia immer genügend Leute, die nur zu gerne jede Gelegenheit nutzen, mal eben Stimmung gegen die Babynahrungsindustrie zu machen. Dabei schießt man argumentativ dann schon mal übers Ziel hinaus."

mir geht es mitnichten darum besonders viel zustimmungm zu erhalten. ich habe die links entdeckt und fand es befremdlich. mag sein, dass es ein posting mit wenig inhalt anfangs war, aber im verlauf der diskussion hast du sicherlich gemerkt, dass ich durchaus meine gründe habe udn die auch darlegen kann. zudem nutze ich sicherlich hiermit nicht die kleinsteb gelegenheit um gegen die babynahrungsmittelind. zu schießen. mag sein, dass es andere gibt, die das so handhaben, ich für meinen teil kann das für mich ausschließen. ich finde vieles ungut, habe aber keinen grund deshalb probleme zu kreieren. und nun ja, meine argumente finde ich durchaus schlüssig.

lg

Beitrag von viofemme 29.05.11 - 20:20 Uhr

Muss dir doch noch kurz antworten, weil du echt nett klingst und wir im Grunde eigentlich nicht so unterschiedliche Ansichten haben.
Ich habe mir meinen Beitrag noch mal durchgelesen und dieser Akademikerteil klingt irgendwie arrogant von mir, war aber keineswegs so gemeint! Wollte nur irgendwie auch sagen, dass ich nur für mein Umfeld sprechen kann und mir tatsächlich nicht vorstellen kann, dass man in Bezug auf sein Kind so ignorant sein kann. Aber wenn ich manchmal hier im Forum so lese, werde ich, da muss ich dir recht geben, eines bessern belehrt...
Zum zweiten Punkt: ich wollte dich bestimmt nicht persönlich treffen und kann das ja auch gar nicht beurteilen. Mitunter gibt es aber eben Themen, die hier bei Urbia nur eine mögliche Reaktion hervorrufen. Stell dir einmal vor, man würde im "Schlafen"-Forum posten: "Meine Schwiegermutter rät zum Febern. Ich bin dagegen. Hat Schwiegermutter recht?" Ein extremes Beispiel aber er soll verdeutlichen, was ich meinte. ;-)
Ich kritisiere dich im übrigen auch gar nicht für die Links, die fand ich interessant und echt amüsant, weil wohl wirklich Leute dieses Zeug kaufen werden, aber ich finde diese Maschine eben nicht so schlimm.

Ach Gott, ich wiederhole mich... So, nun geht's aber zum Tatort!
LG

Beitrag von schullek 29.05.11 - 21:43 Uhr

istn schon ok. ich hab es nicht als kritik aufgenommen oder dergleichen. ich find es gut, wenn man bei urbia mal zur abwechslung vernünftig diskutieren kann.
und im schriftlichen merkt man nicht immer, inwiefern das fehlende angesicht zu angesicht bedeutung verschiebt:-)

ich denke auch, dass wir wohl eigentlich ähnlich ticken in bezug aufs thema zumindest. alles andere kann ich ja nicht beurteilen. nur den tatort schau ich nicht#schein

lg

Beitrag von karra005 28.05.11 - 13:06 Uhr

Was ist denn das??? das hab ich ja noch nie gehört??? Jetzt hab ich mir erst gerade Bilder dazu angesehen. Ganz sicher wird es Menschen geben die so etwas kaufen.
Immerhin gibt es ja auch Menschen die Kaffeekabseln kaufen obwohl die Mehrheit sagt, Kaffee von echten Kaffebohnen schmeckt einfach viel besser.

Naja hab so ein Caffeeautomat eh nicht, von daher werde ich mir das auch nie kaufen, selbst wenn ich lust dazu hätte.
Nur wer so eine Maschine hat, der wird solche Taps auch kaufen.

Beitrag von viofemme 28.05.11 - 13:10 Uhr

Genau! Ich habe eine Nespresso-Maschine, weil der Kaffee (aus echten Kaffeebohnen, woraus auch sonst?) uns am allerbesten schmeckt. Und weil das so ist, werde ich natürlich auch auf der Stelle abstillen und nur dieses Kunstmilchsystem zulegen. Habe ich dich richtig verstanden?

Beitrag von suesse-elfe 28.05.11 - 22:18 Uhr

die aussage ist mal total falsch meine liebe...

ich habe auch eine maschine von Nespresso und der Kaffee der dort verarbeitet wird ist aus echten bohnen- ein schock für dich was #schock.

und ganz ehrlich, ich stille meine tochter neben der beikost und ich denke nicht, dass ich mir solche kapseln zulege nur weil ich eine solche kaffeemaschine besitze. solche unterstellungen würde ich gleich mal lassen, außerdem steht in dem artikel, dass man für diese milchpampe einen anderen automaten braucht, nestlé lässt es sich halt bezahlen. da wären die ja schön blöd, wenn man mit den schon vorhandenen automaten die milch machen könnte...also erst nachdenken und dann schreiben!!!

LG

Magdalena und Stella Viktoria

Beitrag von eumele76 28.05.11 - 21:48 Uhr

Hi,

ich hab mal ein bisschen zu diesem System gegoogelt.

Die Schweiz ist Testmarkt und ich kann euch schonmal sagen das es hier nicht so einfach sein wird. Sicher gibt es hier sehr viele wohlhabende Leute, aber dieses Zeug ist doppelt so teuer wie das normale Milchpulver, das schon im Gegensatz zu Deutschland superteuer ist.

Die Schweiz ist absolut Pro-Stillen, ich bin gespannt wie es sich verkauft. An sich ist es ja gesetzlich verboten Werbung für Anfangsmilchen zu machen, Nestle jedoch umgeht dieses Verbot damit ja ziemlich geschickt :-(.

LG,
Nina