lieber nicht selbst kochen bei Beikoststart??

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von julimond28 29.05.11 - 18:31 Uhr

Hallo,

noch haben wir eine kleine Weile Zeit aber ich hatte mir schon viele Gedanken gemacht und wollte eigentlich selber kochen!

Jetzt meinte meine Hebi das das am Anfang eher schlecht wäre weil man die Karotten z.B. selbst nicht so fein pürriert bekommt!

Könnt ihr das bestätigen?
Oder bräuchte ich dann so einen Babycook (Avent oder Beaba z.B.?)
Oder püriert ihr ganz normal mit einem Pürierstab?

LG

Beitrag von emmy06 29.05.11 - 18:33 Uhr

ich hab nen thermomix, damit dämpfe/ püriere ich und es ist superfein, genauso wie im glas...

gläseressen gibt es hier nicht.




lg

Beitrag von julimond28 29.05.11 - 18:38 Uhr

Hallo,

habe mir schon gedacht das es damit wahrscheinlich geht! Leider habe ich den nicht!

Hatte noch zu meinem Mann gesagt mit einem Thermomix oder einer Kitchen Aid geht das bestimmt!
Hätte jetzt einen guten Pürierstab angeschafft (haben noch keinen)!
Aber wenn das nicht klappt:-(

Beitrag von kaka86 29.05.11 - 18:47 Uhr

Ich hatte einen Pürierstab von Alsi für 15€!
Und das ging super!

Es muss nich immer das teuerste sein!

Deine Hebi erzählt quatsch!

Beitrag von emmy06 29.05.11 - 18:54 Uhr

Beim Großen hab ich zu Beginn auch nur den Pürierstab genutzt und das klappte einwandfrei...



LG

Beitrag von binipuh 29.05.11 - 18:37 Uhr

Hallo!

Ich kann das nicht bestätigen.

Habe schon verschiedene Sachen gekocht und püriert.
Hat wunderbar geklappt.
Sicherheitshalber hab ich dann alles nochmal durch ein Sieb gestrichen.

Kartoffeln hab ich immer nur zerstampft.
Reis und Hirse bekommen durch die Stärke einje Konsistenz von Tapetenkleister.
Da nehme ich jetzt immer Hirse- oder Reisflocken.

Fleisch geht auch, "kratzt" aber im Hals. Der Kleine fing sofort an zu würgen.
Die Arbeit spar ich mir jetzt.
In den Fleischgläschen ist Reis und Öl mit drin. Das ist dann cremiger...und der Kleine mag es.

Ich würde mir nicht extra irgendein Gerät kaufen.
Ein guter Pürierstab tuts auch.

Gruß

Bini

Beitrag von kaka86 29.05.11 - 18:45 Uhr

So ein riesen Schwachsinn!

An Gemüse habe ich alles problemlos püriert!

Wenn Kartoffeln mit im Gericht sind und das eingefroren war, habe ich das immer kurz aufkochen lassen und dann war die konsistenz auch wieder normal!

Einzig Reis und Nudeln habe ich nicht ganz püriert bekommen, aber das ist ja nicht das Problem!

Ich würde NIE Gläschen füttern, mal abgesehen davon, dass ichs einmal im Urlaub probiert habe und meine Tochter das kotzen gekriegt hat!

LG
Carina

Beitrag von widowwadman 29.05.11 - 19:26 Uhr

Wir haben prinzipiell nichts pueriert, weil Brei einfach nicht noetig ist.

Beitrag von nsd 29.05.11 - 19:36 Uhr

Hi!
Ich koche von Anfang an selbst (habe mit Zuchini angefangen) und es klappt prima. Ich dämpfe das Gemüse und püriere es mit dem Zauberstab. Meiner hat so einen Turbo-Knopf und es ist super breiig. Meine Mutter hat einen 20 Jahre alten Zauberstab mit nur einer Geschwindigkeit und da ist es nicht ganz so fein. Dann drücken wir es noch durch einen Sieb.

Beitrag von berry26 29.05.11 - 19:42 Uhr

Ein beikostreifes Baby braucht eigentlich gar keinen Brei sondern kann Stücke essen! Wenn du Brei geben willst ist es also völlig unerheblich ob der ganz fein püriert ist oder nicht. Im Grunde würde es reichen die gegarten Karotten mit der Gabel zu zerdrücken. Ein Pürierstab ist also mehr als ausreichend.

LG

Judith

Beitrag von muffin357 29.05.11 - 19:49 Uhr

also mein Zauberstab schafft tatsächlich einige Sachen nicht soooo fein bzw er brauch viel zu viel wasser dazu ... -- ich nehm den Blender von der Küchenmaschine und lass den einfach lange genug laufen, dann wirds genauso fein, wie es sein soll...

#winke tanja

Beitrag von crumblemonster 29.05.11 - 20:24 Uhr

Hallo,

ich bin froh, daß ich bei meiner Kleinen diesmal selbst gekocht habe.....

Bei den Großen ging es sehr schnell von ein paar Löffelchen zu einer ganzen Mahlzeit. Bei der Kleinen ging das gar nicht... wir haben 5 Wochen gebraucht, ehe eine ganze Mahlzeit gegessen wurde.

Ich habe die Möhren ganz normal im Topf gekocht/gedünstet. Also schälen, in 'Rollen' schneiden (schön schmal, dann geht das kochen schneller) und ab in den Topf. Hinterher das Wasser abgegossen (aber ein bißchen zurückbehalten, weil ich nicht wußte, ob es flüssig genug wird. Dann püriert (ganz normaler Pürierstab), Rapsöl rein (5 EL auf 1 kg Möhre) und dann in Portionen á 30 g bzw. 50 g eingefroren.....
Gut, manchmal mußte ich nach dem Auftauen noch einmal pürieren (manchmal 'rutschen' einem Stücken durch). Aber das brauche ich nun auch nicht mehr machen. Mittlerweile kaut sie die Stücken, wenn da doch mal ein größeres dabei ist und ich brauche mittlerweile insgesamt nicht mehr so fein pürieren.....

So einen 'Baby-Dampfgarer' benötigst Du nicht. Mit einem normalen Topf geht das genauso und außerdem sind die Dinger ja meist so irre klein, daß da kaum was reingeht.

LG

Beitrag von viofemme 29.05.11 - 20:36 Uhr

Wenn man Karotten, Pastinaken oder was auch immer, so fein pürieren muss, dass nur eine dickflüssige Flüssigkeit übrig bleibt, damit das Kind den Brei auch isst, dann würde ich das Kind noch nicht für Beikostreif halten. Wo ist denn dann noch der Unterschied zum berühmten Karottensaft aus der Flasche?
Wir hatten immer ein paar Stückchen im selbstgekochten Brei und es war kein Problem. So konnten wir auch problemlos zu richtig stückiger Kost umsteigen.

Gläschen gab es nie und wir haben nur einen ganz gewöhnlichen Pürierstab.

Beitrag von omnes 29.05.11 - 20:58 Uhr

Hallo,

meine Maus hat von Anfang an nur selbstgekochtes bekommen. Zum einen waren und sind mir Gläschen zu teuer und zum anderen hat mir mein Kinderarzt es empfohlen.

LG

Beitrag von vchilde1976 29.05.11 - 21:00 Uhr

Ich koche grundsätzlich selbst, aber wenn ich unterwegs bin (wie an diesem Wochenende), bekommt Simon Gläschenkost - mit Pastinake/Kartoffel kann ich nix falsch machen, das schlabbert er mit Genuß weg.

Ich koche immer für drei Tage und benütze einen Pürierstab. Durch Herumprobieren habe ich herausgefunden, daß 200 ml Wasser völlig ausreichen, um eine gute Breikonsistenz zu bekommen - nicht zu fest und nicht zu flüssig.

Beitrag von incredible-baby1979 29.05.11 - 21:31 Uhr

Hallo,

ich koche grundsätzlich selber.
Julians Breie waren nie superfein püriert, also von Anfang an "stückig" und (wahrscheinlich) genau aus diesem Grund gab es bei uns nie das "Stückchen"-Problem, was Kinder haben, die immer aalglatte Breie bekommen haben.
Ach ja, ich habe einen Pürierstab verwendet.

LG,
incredible mit Julian (26 Monate) im Schlummerland, der ein äußerst unkomplizierter Esser ist

Beitrag von ulmerspatz37 29.05.11 - 21:37 Uhr

Hi, ich koche von Anfang an selber. Im Topf gedünstet und mit dem Pürierstab super fein püriert. Geht prima - Egal ob Gemüse oder Obst. Babycook ist meiner Meinung nach nur Geldmacherei.
LG und viel Spass beim Beikochstart

Beitrag von la1973 29.05.11 - 22:21 Uhr

Also ich habe einen billigen Pürierstab von Kaufland und habe am Anfang nur selber gekochtes gegeben.
Die Gefahr, wenn man Gläschen gibt ist nämlich die, dass Kinder dann selber gekochtes garnicht essen. Kann, muss aber nicht sein.
Selber gekochte Pastinake schmeckt ganz anders als die aus dem Glas.

Beitrag von flocondeneige 30.05.11 - 07:41 Uhr

Meine Kinderärztin hat mir auch gesagt, dass man bis die Kleinen 10 Monate sind nicht selbst kochen soll. Das hat nichts mit dem pürieren zu tun, sondern mit dem Nitratwerten von insbesondere Karotten.
Das Nitrat wird in der Mundhöhle und im Magensaft des Babys in Nitrit verwandelt. Das wiederum geht ins Blut über und kann den Sauerstofftransport behindern.
Da du zu Hause kein Privatlabor hast (nehm ich mal an) in dem du testen kannst wie hoch die Nitratbelastung ist, empfiehlt meine Kinderärztin die Gläschen zu kaufen, bei denen das kontrolliert wird.

LG Schneeflocke