Eure Erfahrungen bei langen Autofahrten?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von dynastria 31.05.11 - 12:44 Uhr

Hallo!

Ich werde in ca. 6 Wochen mit unserer Maus alleine nach Hamburg fahren. Mit dem Auto.
Entweder mit unserem Kombi oder unserem Minivan, mal sehen.

Jetzt bin ich am überlegen, wie ich das am Besten mit der Kleinen mache.

Wir hatten diese Strecke von 600 km schon einmal, allerdings war da noch eine Freundin von mir dabei, die sich ab und zu mal gut mit der Kleinen beschäftigen konnte. Wird ja nun diesmal nicht so sein.

Wir hatten immer angehalten, wenn sie nörgelig wurde, aber im großen und ganzen hat das ganz gut geklappt, dass sie beschäftigt war und wir zügig durchkamen.

Wir haben den Maxi Cosi Tobi und meine Schwiegermama meinte, ob ich den Sitz vielleicht auf den Vordersitz umbaue? Den Beifahrerairbag kann man leider nicht ausschalten, aber den Sitz soweit zurück stellen, dass der Airbag den Kindersitz nicht erreicht. Somit hätte ich sie besser im Blick und mit der Hand schnell bei ihr. Dabei ist mir aber nicht ganz wohl. Meiner Meinung nach gehört ein kleines Kind auf den Rücksitz.

Wie handhabt ihr das?


LG, Dynastria + Elea Helen (13 Monate jung) #verliebt

Beitrag von majasophia 31.05.11 - 12:50 Uhr

bei mir gehört das Kind auch auf den Rücksitz und ich denke es ist schon gefährlicher, wenn man halt auch schnell abgelenkt wird und das ganze auf der autobahn, kann eben auch schnell lebensgefährlich werden...

ich würde ganz früh morgens schon losfahren (4 oder 5 uhr), sodass die kleine erst mal noch ein paar stunden schläft; dann würde ich gegen 8 oder 9 eine größere pause mit frühstück und spaziergang( spielplatz (gibts ja auf den meisten rasthöfen) einplanen, also mind. 1h und dann eben weiterfahren, viele spielsachen mitnehmen (bücher, maltafel, kindermusik..) und dann eben versuchen weiter ans Ziel zu kommen...

Beitrag von nanyana 31.05.11 - 12:54 Uhr

hallo dynastria,

wenn es dir möglich ist, leg die fahrzeit so, dass sie bald (oder noch!) schläft. so schaffst du einen teil der strecke schonmal gut und ohne nörgelndes kind :-)

danach hilft bei unsrer ihre kinderlieder-cd, die ich lauthals mitsingen muß, und dann eben pausen machen beim kleinsten anzeichen für unruhe und dort für bewegung sorgen, dann gehts bei uns immer gut nochmal weiter...

den kindersitz auf den beifahrersitz stellen würde ich persönlich übrigens nicht machen, es ist der unsicherste platz im ganzen auto laut den statistiken, und wenn du dann "nochmal eben schnell" rübergreifst erhöht sich das unfallrisiko noch dazu erheblich. auch wenns augenscheinlich vielleicht praktischer erscheint, würd ich versuchen, das zu vermeiden...

viel erfolg auf der fahrt, nerven behalten und eine tolle zeit in hamburg!
nanyana

Beitrag von zubbeline 31.05.11 - 14:05 Uhr

abends oder nachts fahren...geht erstens dann schneller und flüssiger und die Kinder schlafen vermutlich.

Beitrag von aimee81 31.05.11 - 15:14 Uhr

Huhu #winke
ich würd an deiner Stelle nachts fahren, da hast du die größte Chance, dass die Kleine schläft :-D
Kindersitz auf Beifahrersitz, ist das überhaupt erlaubt???? #kratz#kratz#kratz Ich dachte, das darf man nur mit der Babyschale, mit größeren Sitzen nicht mehr??????
Also ja, wie auch immer, ich würd nachts fahren an deiner Stelle, wir fahren im August nach Kroatien, 1300 km, wir werden auch abends gegen 20 Uhr losfahren und hoffen, dass Leana gaaaaaaaaaaaaaaaaanz lange schläft #zitter#zitter#zitter
LG Silke

Beitrag von dynastria 31.05.11 - 17:01 Uhr

Problem mit dem nachts fahren ist nur, dass ich da nicht fahren kann. Hat persönliche Gründe.
Hab vor Jahren mal nachts nen Unfall gehabt (war nicht schuld, mir is voll einer rein) und fahre seitdem nachts nicht mehr alleine.

Beitrag von schnuppelag 31.05.11 - 19:16 Uhr

Meine Erfahrung: lieber spätabends/nachts fahren. Denn da wird meistens länger geschlafen.

Und wenn das mit dem Beifahrersitz nach hinten verschieben klappt, würd ich die Kleine auch dorthin packen... denn ob sie dich nun ablenkt, wenn sie hinten sitzt, oder wenn sie vorne sitzt, spielt keine große Rolle. Aber wenn sie vorn sitzt, verreißt frau das Lenkrad weniger beim Nachhintengucken ;-) Und wie du schon sagst: du hast die Hand schneller am Kind.

Beitrag von am210807 31.05.11 - 19:37 Uhr

Hallo,

meine Kinder sind eine Strecke von 600km zwei dreimal im Jahr gewöhnt. Aber wir sind bisher stets alle zusammen gefahren.

Nun bin ich vor 14 Tage das erste Mal allein mit den zwein unterwegs gewesen. (Sie sind fast drei und 19 Monate)
Ich hab auch ewig hin und her überlegt wie ich das mache. Ich wollte ja auch nicht aller nasenlang anhalten nur um mal was zum trinken oder essen hinterzureichen... (Umso länger dauert ja die Fahrt)

Ich habe mein Fahrt dann bei mitfahrgelegenheit.de eingestellt. Und ichhabe für den Hin- und auch den Rückweg einen netten Mitfahrer gefunden, die eben mal eingesprungen sind um die Kinds zu bedienen. War super entspannt und echt super so. Und so war ich nicht allein unterwegs und hab hin und wieder jemand zum schwätzen gehabt. Und ich hab noch etwas geld zum Sprit dazu bekommen. Bei den Spritpreisen ja auch nicht zu unterschätzen. ;-)

Vielleicht ist das ja auch eine Möglichkeit für dich.

LG

am210807