Abendritual mit Kleinkind und Säugling ???

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von tekelek 01.02.06 - 08:01 Uhr

Guten Morgen !
Ich mache mir schon wieder ganz komische Gedanken, hoffentlich könnt Ihr mich beruhigen.
Emilia geht momentan freiwillig gegen 19 Uhr ins Bett und schläft dann mindestens 11 Stunden durch - juchu !
Nun frage ich mich aber ständig wie das wird, wenn ihr Geschwisterchen dann da ist.
Ein Säugling hat ja gerade am Anfang noch keine festen Schlafenszeiten und ich kann ja das Baby nicht jeden Abend auch um 19 Uhr ins Bett legen, wenn es gerade hellwach ist #gruebel
Ich mache mir einfach Sorgen, daß Emilia eventuell dann sauer wird, weil sie schon ins Bett gehen muß und das Geschwisterchen, obwohl es viel kleiner ist, noch bei Papa und Mama bleiben darf.
Sind diese Sorgen berechtigt oder unbegründet ?
Wie war/ist das bei Euch ??
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei 10.SSW

Beitrag von joely1976 01.02.06 - 08:09 Uhr

Hallo Katrin,

Das gleiche hab ich mir auch schon überlegt... Svenja wird fast 3 Jahre alt sein, wenn ihr Geschwisterchen auf die Welt kommt! #freu
Das Baby wird anfangs bei uns im Zimmer schlafen und später dann (wenn es durchschläft) bei Svenja! Ich denke, wir werden sie dann wohl ein bisschen anflunkern müssen... vielleicht so, dass ich Svenja ins Bett bringe und ihr sage, dass der Papa das Baby bettfertig macht..#gruebel Wahrscheinlich ergibt es sich dann schon irgendwie...
Hast du Emilia schon vom Baby erzählt? Svenja weiss es seit letzter Woche und will dem Kleinen nun ständig Küsschen geben...;-) Sie kann es kaum erwarten, bis es endlich aus dem Bauch rauskommt... naja geht ja noch ne Weile...#schwitz

Lg und alles Gute für euch!
Claudia mit Svenja (28.9.03) und ü-#ei (12.Woche)

Beitrag von tekelek 01.02.06 - 11:05 Uhr

Hallo Claudia !
Naja, erzählt habe ich es Emilia schon paar Mal, aber erklär mal einer Einjährigen, daß da ein Baby im Bauch ist, wenn noch nicht mal ein Bauch zu sehen ist ;-)
Mal sehen, vielleicht sind meine Sorgen auch vollkommen unberechtigt und sie geht dann immer noch abends genauso gerne ins Bett wie jetzt :-)
Liebe Grüße und noch eine schöne Schwangerschaft,

Katrin

Beitrag von cosmashiva24 01.02.06 - 08:46 Uhr

Hallo

meine 2 Sind 21 Monate auseinander.
Am Anfang haben wir es so gemacht das ich meinen großen Bettfertig gemacht habe noch ein wenig geschmust . Und dann mustte der Papa ihn ins Bett bringen und es gab nie ein problem damit klar musst du mit eifersucht rechnen.Mein ältere Sohn hat oft Versucht dem Kleinen weh zu tun oder er war aggresiv uns gegenüber, was sich mit beisen treten und schlagen geäußert hat,aber ich hab ihn immer miteinbezogen in die pflege und kuscheln beim stillen sitzt er heut noch mit seiner Puppe neben mir und stillt sie mit und nach vier wochen ging es dann alles super.
Hat deine Tochter ein Bettgehritual, meinem Sohn hat das sehr geholfen und er ist auch immer zufrieden eingeschlafen, trotzdem er gewust hat das sein Bruder noch wach ist.
Nunja ich könnte noch einen Roman schreiben über die beiden ich kann nur sagen ich möchte sie nicht missen meine beiden Zwerge und es ist so schön wenn mein großer blödsinn mach und der kleine sich vor lachen biegt oder beide unter dem spieltrapez liegen und der ältere ihm ein buch vorliest#liebe
Da schmilzt man als Mutter dahin#freu#freu

So genug #bla#bla
Das wird schon und am besten nimmt sich dein Mann die erste woche nach der geburt frei um die große zu "bemuttern"

Lg Cosma mit Samuel 2 und Vincent bald 7 Monate

Beitrag von tekelek 01.02.06 - 11:08 Uhr

Hallo Cosma !
Danke :-)
Das klingt ja wirklich gut ...
Emilias Ritual sieht so aus, daß wir immer zusammen Abendessen, anschließend geht entweder mein Mann oder ich mit ihr Zähneputzen, dann wird sie gewickelt und der Schlafanzug angezogen, danach gibt es im Bett noch ein halbes Fläschchen Milch und Kuscheln, anschließend schläft sie die ganze Nacht ohne Meckern durch :-)
Ich lasse es mal auf mich zukommen, es tut nur gut, Berichte von Müttern zu hören, die schon in der Situation sind ...
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von lilas 01.02.06 - 08:46 Uhr

Hallo,

seit einer Woche sind wir nun mit dem Baby (*22.1.2006) wieder zu Hause. Alltag ist noch nicht eingekehrt, aber so gaaaanz allmählich finden wir zu neuen Gewohnheiten, wobei wir natürlich versuchen, dass sich für unsere "Große" (23 Monate alt) möglichst wenig ändert - vor allem, was das Einschlafritual angeht!

Meine Tochter geht nach wie vor zu ihrer gewohnten Zeit ins Bett. Allerdings übernimmt mein Mann nun sehr viel mehr vom Umziehen, Waschen, Zähneputzen, Stofftieren "gute Nacht" sagen und dem eigentlichen Ins-Bett-Bringen. Bisher klappt das sehr gut, und sie scheint auch nicht eifersüchtig zu sein, obwohl ihr kleiner Bruder in dieser Zeit oft bei mir ist und gestillt wird. Das Wichtigste scheint ihr zu sein, dass sich an ihrem gewohnten Ablauf nichts bzw. nur wenig ändert.

Da mein Mann oder ich immer bei unser Tochter im Zimmer bleiben, bis sie eingeschlafen ist, und wir uns ablösen, falls dies zu lang dauert, habe ich mich auch schon zusammen mit dem Baby ins Zimmer meiner Tochter gesetzt, dort gestillt und gewartet, bis beide eingeschlafen waren. Das ging auch ganz gut, wenn man mal davon absieht, dass es für mich dort unbequemer ist als auf dem Sofa. #hicks

Allgemein hält sich die Eifersucht noch in Grenzen. Mal sehen, wie lang dies anhält... #schwitz

LG
lilas

Beitrag von tekelek 01.02.06 - 11:11 Uhr

Hallo Lilas !
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs ! Ich wußte gar nicht, daß Du schwanger warst ;-) ...
Mein Mann und ich wechseln uns schon seit zwei Monaten mit dem Ins-Bett-Bringen ab und es funktioniert wunderbar.
Ich denke, Emilia hätte kein großes Problem damit, wenn das zu Bett bringen ganz der Papa übernehmen würde, den sieht sie ja eh viel seltener als mich ...
Vielleicht machen wir das gerade am Anfang so, dann habe ich Zeit für das Geschwisterchen.
Ich bin ja auch schon gespannt, wie das mit dem Stillen funktioniert, das raubt ja gerade am Anfang schon immer viel Zeit #gruebel
Danke für Deine Antwort und alles Gute mit Eurem Familienzuwachs,

Katrin

Beitrag von deinemudder 01.02.06 - 11:25 Uhr

Huhu,

im vorbeigehen mal schnell die allerherzlichsten glückwünsche von uns. Ich hoffe, ihr habt alles gut überstanden!
Bin ein bisschen neidisch - wart ihr nicht erst nach uns dran?#kratz

Grüße
Alex
die sich die gleichen gedanken übers zubettgehen gemacht hat, aber nun doch alles mal einfach auf sich zukommen lässt...

Beitrag von ellen2211 01.02.06 - 08:59 Uhr

Hallo!

Bei uns war das gar kein Problem! Jonas war 2 1/4 jahre alt als Bastian geboren wurde und anfangs war es fast immer so, daß Bastian noch auf war, als Jonas ins Bett mußte. Aber lustigerweise empfand Jonas es als Privileg als erster ins Bett gebracht zu werden!

Heute bringt der Papa den Jonas und ich den Bastian ziemlich zeitgleich ins Bett. Klappt alles wunderbar!

Liebe Grüße, Ellen.

Beitrag von tekelek 01.02.06 - 11:13 Uhr

Hallo Ellen !
So ähnlich stelle ich mir das auch vor - mal sehen, ob es funktioniert.
Mein Mann und ich bringen Emilia immer abwechselnd ins Bett, ich glaube nicht, daß es ihr viel ausmachen würde, wenn sie nur noch vom Papa ins Bett gebracht wird.
Da sie abends auch gerne und freiwillig ins Bett geht, hoffe ich, daß es auch so bleibt und sie es dann so empfindet wie Euer großer Sohn ...
Danke auf jeden Fall für Deine Antwort :-)
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von kiki290976 01.02.06 - 10:58 Uhr

Hi Katrin,

auch bei uns war das alles kein Problem. Mika und Colin sind 17,5 Monate auseinander. Anfangs war es so, dass Colin erst so gegen 21 Uhr richtig müde wurde und ins Bett ging, Mika ging aber so gegen 19.30 Uhr bis 20 Uhr ins Bett. Ich habe oft Colin wenn ich mit beiden alleine war, mit ins Kinderzimmer genommen und hab mich mit ihm zu Mika ins Bett gelegt und gekuschelt und gewartet, bis er eingeschlafen war. Manchmal war aber auch Colin vorher ein wenig müde, so dass er ein kleines Nickerchen im Laufstall gemacht hat und dann war ich mit Mika alleine oben.

Mach Dir vorher nicht allzu viele Gedanken, vieles erledigt sich von alleine. Regelrecht planen kann man es nicht!

#liebe Grüße

Kerstin mit Mika (27 Mo) und Colin (9,5 Mo)

Beitrag von tekelek 01.02.06 - 11:15 Uhr

Hallo Kerstin !
Danke :-)
Ja klar, planen kann man das sowieso nicht, ich weiß ja auch nicht, was für ein Charakter da in mir heranwächst ;-)
Emilia war das totale Schreibaby, nun hoffe ich ja auf eine Schnarchnase ;-)
Aber es tut gut, Erfahrungsberichte zu hören, das nimmt mir ein wenig die Sorgen ...
Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von kiki290976 01.02.06 - 20:32 Uhr

Hi Katrin,

Mika war auch ein Schreibaby. 3 Monate lang hab ich ihn JEDE Nacht von 23 bis 4 oder 5 Uhr morgends durch die Gegend geschleppt und er hat geschrieen, geschrieen und geschrieen. Nur beim Stillen war Pause.

Colin ist das absolute Gegenteil, von Anfang an ruhig, er hat fast von Geburt an durchgeschlafen, kam nur einmal zum trinken und ist danach seelig wieder eingeschlafen und seit er 10 Wochen alt war, schläft er auch ohne die nächtliche Flasche durch. Er bekommt sie nun so gegen 5.30 Uhr und schläft dann bis 7.30 - 8.00 Uhr.....

Nur mal so, man sagte mir, dass wenn das eine Kind ein Schreibaby war, es wohl eher unwahrscheinlich ist, dass es beim Zweiten auch so ist. Wieso oder obs stimmt, keine Ahnung, aber bei uns ist es so :-)

Kerstin mit den schlafenden Mäusen
Mika und Colin

Beitrag von sweety03 01.02.06 - 13:36 Uhr

Hallo Katrin,

ich glaube nicht, dass Du Dir Gedanken machen musst, denn wie immer regelt sich sowas ganz von selbst, denn planen kannst Du es eh nicht!
Meine Töchter sind 32 Monate und 7 Monate alt. In den ersten Wochen, als Luisa noch keinen Schlafrhythmus hatte, hat mein Mann Alena immer gegen 19 Uhr ins Bett gebracht, da Luisa dann meist gestillt wurde.
Für sie war es nie ein Problem, dass die Kleine noch wach war, das hat sie gleich akzeptiert.
Nach 2 Monaten hatte Luisa einen Trink- und Schlafrhythmus. Seit dem bringe ich Luisa gegen 18.30 Uhr ins Bett, während mein Mann, der gerade erst von der Arbeit kommt, Alena übernimmt.
Dann essen wir gemeinsam zu Abend, was ein schöner Ausklang des Tages ist, gerade weil Alena ihren Papa noch sieht und ihm vom Tag erzählen kann.
Gegen 19.30 Uhr bringt mein Mann Alena ins Bett, und ich ordne das Chaos vom Tage :-)

Sweety