Ärgere mich über Beitarg wegen Tagesmutter ganztags...

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Beitrag von wencke78 01.02.06 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich habe am 30.01. auf einen Beitrag geantwortet, in dem eine Mutter wissen wollte, was eine Betreuung bei der Tgesmutter für 10 Std am Tag kostet.

Meine Tochter wird im März 1 Jahr und geht dann auch zur Tagesmutter, ca 8 Stunden am Tag, da wir es uns nicht leisten können, dass ich noch länger daheim bleibe.

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=3&id=332678#2185387

Naja, lange Rede kurzer Sinn:
Shiva1802 hat dann folgendes geantwortet:

"Weiß nicht ob es für ein Kind schön ist wenn es 10 Stunden von der Mutter weg ist.

Wenn Luca in den Kindergarten kommt dann soll Baby Nummer 2 kommen.
Wenn Baby Nummer 2 dann in den Kindergarten kommt dann gehe ich wieder halbtags arbeiten.
Vollzeit kommt da überhaupt nicht in Frage denn dann hätte ich kein Kind kriegen brauchen um es dann wegzugeben.
Und ich habe ein Kind bekommen um es aufwachsen zusehen."

Ich ärgere mich noch immer über diese Aussage, ich denke wir alle lieben unsere Kinder, aber es gibt doch einfach Situationen, wo die FRau nicht daheim bleiben kann.

Ich habe auch nicht mein Kind bekommen, um es dann abzugeben- auch ich möchte sehen wie es groß wird...

Naja, ich musste das jetzt einfach nochmal erwähnen..




Beitrag von floeppchen 01.02.06 - 11:50 Uhr

und wieder mal ein fall von meinungsverschiedenheit.

boah, klar, ich denke jede mutter würde gerne drei jahre zu hause bleiben und sehen wie ihr kind gross wird und sich entwickelt, aber ich bin ebend der meinung das es heute nicht mehr ganz so einfach ist mit einem gehalt auszukommen.

unser sohn kommt im september auch in die kinderkrippe, damit ich wieder arbeiten gehen kann, sicherlich mache ich mir auch meine gedanken, wie das wird, wie ich mit meinen gefühlen umgehen werde und vorallem wie es dann unserem sohnemann ergeht.

aber so eine kinderkrippe oder auch die betreuung durch eine tagesmutter hat ja auch vorteile, die kinder kommen mit anderen kindern zusammen, denn kinder lernen am besten von anderen kindern.

ich wäre auch sauer wenn mir jemand sagen würde ich würde vielleicht mein kind vernachlässigen oder ich hätte besser kein kind bekommen sollen wenn ich keine zeit oder kein geld dafür habe. mein mann macht einen tollen job, leider ist er ebend nach meiner meinung nach unterbezahlt *zwinker*


man sollte sich hier glaube nicht alles so zu herzen nehmen, es wird immer menschen geben die eine andere meinung haben, ist ja auch ok so, aber dennoch sollte man hier niemanden verurteilen oder versuchen ihn vom gegenteil zu überzeugen.

wie heisst es so schön, leben udn leben lassen, es gibt soviele verschiedene meinungen wie es menschen gibt *smile*

liebe grüsse

nicole und luke

Beitrag von fiori 01.02.06 - 11:52 Uhr

Hallo,

ach Mensch ärgere Dich nicht.

10 Stunden oder 5 Stunden ist doch egal hauptsache man kümmert sich die restliche Zeit um seine Kinder als wären sie den ganzen Tag da.
Und ich denke das es sogar von Vorteil sein kann seine Kinder nicht den ganzen Tag um sich zuhaben.
Was manchmal sehr streßig sein kann.
Mein Sohn kommt auch in den Kiga für ein paar Stunden obwohl ich zu Hause bin.

Fiori#blume

Beitrag von nuckelspucker 01.02.06 - 11:51 Uhr

hey,

ich habe zwar deinen ursprünglichen beitrag nicht gelesen, aber ich muss dir zustimmen.

ich muss niclas auch (schweren herzens) mit einem jahr in den kindergarten geben und wenn mein arbeitgeber teilzeit nicht zustimmt, ich also vollzeit arbeiten muss, wird er auch 10 stunden in dem kindergarten sein pro tag.

das ist nicht schön, aber leider nicht zu ändern. wir sind nicht in der situation, dass der verdienst meines mannes alleine ausreichen würde. denn dann wäre es mir auch eine freude, "mein kind aufwachsen zu sehen".

wenn ich teilzeit arbeiten darf, wird das geld auch knapp sein.

sollen wir "wenigverdiener" also aufs kinderkriegen verziichten??? (wir haben zwar beide nen anständigen beruf, leider sehr schlecht bezahlt)

liebe grüße

claudia

Beitrag von kadootje 01.02.06 - 12:04 Uhr

Tja, was soll man dazu sagen?
Ich bin auch wieder angefangen zu arbeiten - ganztags! Nic ist nun 10 Monate alt und ist tagsüber in der KiTa. Aus den selben Gründen die du genannt hast: Es ist verdammt eng finanziell. Er fühlt sich in der KiTa pudelwohl und ich weiß ihn gut aufgehoben. Aber ich merke auch, wie sehr mir die Zeit mit ihm fehlt. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen beruflich kürzer zu treten und meine Stunden im Büro zu reduzieren (auf ca. 30 Std./Woche). Er ist ja doch noch recht klein.
Aber 10 Std/Tag bei der Tagesmutter ist natürlich schon eine hohe Hausnummer, wenn man bedenkt, das die kleinen dann noch in der Nacht 12 Std. schlafen; hat man (frau) ja nun nicht wirklich viel voneinander...

Dennoch ist es jeder selbst überlassen. Denn ich denke, es ist wichtig man die Zeit miteinander wirklich sinnvoll nutzt. Denn dann zählt die Qualität und nicht die Quantität.

Liebe Grüße,
Michelle & Nic (*21.03.2005)

Beitrag von bw1975 01.02.06 - 11:53 Uhr

Nicht ärgern und kein schlechtes Gewissen haben!

Es ist ganz allein Deine Sache was Du tust!

Es war in der DDR zum Beispiel üblich die Kinder in Krippen zu schaffen und da hat ja wohl auch keiner ( jedenfalls nicht alle ;-) darf das sagen bin auch aus dem Osten;-)) einen bleibenden Schaden davongetragen.

Freu Dich auf die Arbeit und dass deine Kleine mit anderen Kindern zusammen sein kann!

Alles Liebe bw

Beitrag von smily000 01.02.06 - 12:09 Uhr

Hallo alle miteinander,

jetzt hab ich aber mal ne ganz andere Frage.
Macht das geldtechnisch so viel bei euch aus arbeiten zu gehen und die Kleinen in die Krippe oder zur Tagesmutter zu geben????

Wenn ich rechne was ich verdiene mit Steuerklasse 5 und dann die Kosten für ne Tagesmutter aufrechne haben wir allenfalls 200 Euro mehr monatlich in der Tasche.

Ok, Krippe ist etwas günstiger, aber erstmal muss man ne gute finden und dann hat man ewige Wartezeiten darauf. Teilweise hätte ich mich schon vor Geburt anmelden müssen #schock

Ich komm jetzt besser weg, wenn ich nur auf 400 Eurobasis arbeite.

LG Smily

Beitrag von lady_chainsaw 01.02.06 - 12:20 Uhr

Hallo Smily,

ich denke (weiß), dass es bei einem Vollzeit-Job schon eine Menge an Geld ausmacht.

Ich selbst arbeite auch wieder Vollzeit seit Luna 12 Monate alt ist!

Wir zahlen z.B. für den 10-Stunden Krippenplatz inkl. jeglicher Verpflegung ca. 200 Euro (ist ja einkommensabhängig). Und wenn ich dann mein Gehalt gegen rechne, dann ist das schon ´ne Menge Kohle, die da mehr reinkommt als wenn ich zu Hause bleiben würde :-)

Wir haben eine ziemlich gute Krippe und mussten GAR NICHT warten ;-)

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von wencke78 01.02.06 - 12:39 Uhr

Bei uns beläuft es sich auch auf ca 200- 300 Euro, die wir mehr haben, da uns die Tagesmutter 500 Euro im Monat kostet.
Eine Krippe gibt es im gesamten Landkreis nicht.

Auf 400 Euro Babsis finde ich leider nichts passendes in meinen Job. Ich habe in den letzten Jahren mehrere Tausend Euro für Fortbildungen ausgegeben, wenn ich jetzt etwas anderes arbeite, war das alles für umsonst.
Außerem liebe ich meinen JOb über alles.

Wir haben ab März dann beide Steuerklasse 4, da wir in etwas gleich viel verdienen.

Beitrag von cocoskatze 01.02.06 - 13:25 Uhr

Hallo!

Ich berichte nun mal von der anderen Seite, denn ich habe ein Kind in der Betreuung gehabt, von dem beide Eltern Vollzeit gearbeitet haben.

Das Kind war 14 Monate alt, als es zu uns kam.

Es wurde morgens um 5.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen, um 5.30 Uhr bei mir abgeliefert, und frühestens um 16.00 Uhr abgeholt.

Die erste Zeit war sowas von hart für das Kind, daß es mir in der Seele weh tat, es mit anzusehen!

Ich gehe heute selbst wieder Teilzeit arbeiten, naja ich komm auf etwa 100-120 Stunden#schock.

Mein jüngstes Kind wird im August 3, meine Eltern wohnen im Haus, und ich arbeite ab 14.30 Uhr.
Mein Mann ist gegen 17.00 Uhr zuhause, und während unserer Abwesenheit, ist der Kleine bei Oma.

Ich sage mal ganz ehrlich, daß ich meine Kinder so jung nicht gern in "Fremdbetreuung" gegeben hätte!

Aber wie man es letztendlich handhabt, ist natürlich die alleinige Entscheidung der Eltern, egal aus welchem Grund man die Betreuung in Anspruch nimmt.

Simone

Beitrag von wencke78 01.02.06 - 13:30 Uhr

Wir haben leider keine Oma vor Ort (die wohnen 500 km weit weg) und finaziell einfach keine Alternative.

Unsere Tochter wird zwischen 7 und 10 (je nach Arbeitsbeginn meiens Mannes) zur Tagesmutter gebracht und ich hole sie gegen 3 ab.

Es sagt keiner, dass es für miche infach ist, aber ich habe bei der Tagesmutter ein gutes Gefühl und ich bin mir sicher, dass es ihr dort gut geht.

Beitrag von orcanamu 01.02.06 - 16:06 Uhr

Hallo Simone,

das ist sicherlich ein extremer Fall, oder? Bei meiner Tagesmutter (nein, die von meinem Sohn ;-)) kommt das erste Kind um viertel nach sieben, der steht um halb sieben auf, die Mutter ist Lehrerin. Mein Sohn kommt (gähn, bei der Langschläfer-Mama....) manchmal erst um halb neun da an.

Gruß
Simone

Beitrag von orcanamu 01.02.06 - 16:11 Uhr

Ärgere Dich nicht. Das ist einfach eine andere Meinung und fertig.
Ich habe meinen Sohn auch nur sehr ungern abgegeben, aber es ging halt nicht anders. Und heute geht er so gerne zur Tagesmutter (2 ganze Tage pro Woche). Da hat er Spielgefährten, "ältere" Jungs (die sind ein 1/2 bis 3/4 Jahr älter als er), denen er alles nachmachen kann und so fahren die Kerlchen (und das Mädelchen) halt stundenlang mit den Bobbycars rum oder erfinden super neue Bauwerke mit Lego usw. Ich schätze, das ist besser als mit Mama alleine daheim zu sitzen. ;-)

Gruß
Simone

Beitrag von jujpod 01.02.06 - 19:44 Uhr

Hallo,

ich muss mal meinen Senf dazu geben:

man kann auch Mutter werden, sein Kind ueber alles lieben und aus NICHT-finanziellen Gruenden wieder arbeiten gehen.

Ich arbeite gerne in meinem Beruf und moechte ihn nicht missen, abgesehen davon, dass ich schon waehrend des Schwnagerschaftsurlaub und der Mutterschaft vor Langeweile die Waende hochgegangen bin.

Seit ich wieder arbeite (Vollzeit) und unsere Maus in die KiTa geht, merke ich, dass mein Umgang mit ihr viel intensiver ist, - sprich, ich freue mich suuuuuuper, sie nachmittags zu sehen, und beschaeftige mich viel mehr und intensiver mit ihr.
Als ich noch zuhause war, hab ich sie viel oefter "weggelegt" (doofes Wort), um aufzuraeumen, zu putzen oder was auch immer zu tun, jetzt ist putzen nicht mehr wichtig (haha, wir koennen uns sogar ne Putze leisten, weil ich auch arbeite), die Zeit verbringe ich lieber mit der Maus.

Ich denke, das ist von Person zu Person verschieden, aber ich glaube nicht, dass man sich rechtfertigen muss, wenn das Kind in die KiTa geht, auch nicht fuer 40 Stunden die Woche. In Frankreich ist es usos, dies so zu tun (schon ab 4!!! wochen), und die Franzosen sind, soweit ich das sehe, nicht alle psychisch geschaedigt und ungluecklich, weil sie nicht 24h pro Tag bei ihrer Mutter waren.

Qualitaet ist sicher wichtiger als Quantitaet, und ich denke, das muss jeder halten, wie er es fuer richtig haelt, aber ein schlechtes Gewissen muss man niemandem einreden, ich denke, jede Mutter/Vater liebt ihr/sein Kind ueber alles, und das sollte man nicht in Frage stellen, nur weil man anderer Meinung ist.

Gruss
die
Rabenmutter, die gerne arbeitet

Julia