Wer hat erfolgreiche künstliche Befruchtung hinter sich?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von thila28 01.02.06 - 14:36 Uhr

Hallo Mädels,

bin nur am Heulen. Das Spermiogramm ist sehr schlecht ausgefallen. Es kann uns wohl evtl. nur noch eine künstliche Befruchtung zur Schwangerscaft verhelfen.
Hab solche Angst, dass wir nie ein Kind bekommen können.

Hat jemand erfahrung, bin so traurig.

Thila

Beitrag von lupa69 01.02.06 - 16:03 Uhr

Hallo Thila,
ich versteh Dich gut. Wir waren gestern beim Urologen und der hat uns das Ergebnis des Spermiogrammes bekanntgegeben. Etwas über 1 Mio Spermien und diese sehr langsam. Lt. dem Urologen können wir unseren Kinderwunsch nur mit künstlicher Befruchtung erfüllen. Eigentlich waren wir immer gegen die künstliche Methode, aber jetzt wo das Urteil feststeht ??????
Ich habe sehr viele Ängste, was die KB betrifft. Hormone, ev. Wasserbauch, usw. ... dann ev. wieder eine Enttäuschung. Außerdem hab ich Angst, daß wenn ich der Natur reinpfusche, dann ev. die Rechnung präsentiert bekomme. Ich bin etwas älter als Du - 36 - und steh schon ziemlich lange im Berufsleben. Bist Du Dir sicher, daß Du es verkraftest nur noch Hausfrau und Mutter zu sein? Wenn ich ehrlich bin, bin ich mir da nicht so sicher. In meinem Beruf kann ich zwar sehr gut von zu Hause aus arbeiten, aber bei KB könnte ja auch sein, daß ich Zwillinge bekomme und dann??? Was ist mit der Abhängigkeit, in die man sich begibt. Ich hab mir das letzte Jahr immer gedacht, wenn es sein soll, dann bekomme ich auf natürlichem Weg ein Kind, und jetzt ist es nicht so. Soll ich mein Schicksal jetzt einfach hinnehmen? Ich weiß es nicht. Wie geht es dir dabei?
Lg lupa

Beitrag von thila28 01.02.06 - 16:51 Uhr

können ja ab und zu mal was von uns hören lassen.
Muss heuet erstmal mit meinem Mann sprechen.
Ich find das alles so ungerecht...

Freu mich bald wieder von dir zu hören...

Gruß

Thila

Beitrag von gabi2211 01.02.06 - 16:29 Uhr

Hallo :-)

Ich bin auch 36 und uns geht es ähnlich ... ich PCO, Mann schlechtes SG, aber ich gebe mich meinem Schicksal nicht hin. Ich möchte auf jeden Fall Mama sein und möchte auch dann noch weiter arbeiten - wenn wohl auch nur Teilzeit. Da ich ja auch schon fast 20 Jahre arbeite kann ich mir ein Leben ganz ohne Arbeit kaum vorstellen... kann dich also absolut verstehen!
Ob weiterarbeiten oder nicht hat ja auch nichts mit künstl.befruchtung zu tun!
Aber ich kenne das auch, solange noch kein Kiwu da war dachte ich auch immer, sowas kommt für mich nicht in Frage. Aber die Medizin ist heute schon soooooooo weit und mittlerweile würde ich fast alles tun um ein Baby zu haben ... Ich habe mich sehr sehr viel erkundigt und bin mittlerweile zuversichtlich auch bald zu den Schwangeren zu gehören... :-)

Lieben Gruß von Gabi

Beitrag von thila28 01.02.06 - 16:52 Uhr

...schön, dass du der Sache so positiv gegenüberstehst... Ich muss den Schock erstmal verdauen, sehe gerade alles schwarz...

LG

Thila

Beitrag von gabi2211 01.02.06 - 16:59 Uhr

Ich glaubs dir ... ging mir und geht mir zeitweise ja immer noch so !

Ich bin nur so zuversichtlich durch unser Gespräch bei der Kiwu-Klinik ... sonst würde ich da auch noch nicht klar sehen...

Beitrag von gabi2211 01.02.06 - 16:25 Uhr

Hallo Thila, #liebdrueck

ach wie gut kann ich dich verstehen !
Wir haben am 10.01. das Ergebnis des 2. SG bekommen, wo zwar 290Mio Spermien drin waren, aber leider sind sie zu langsam.
An dem Tag habe ich mir die Augen wirklich wund geweint! #heul
Aber mittlerweile bin ich schon wieder sehr sehr zuversichtlich. Wir haben mittlerweile unser 1. Gespräch in ner kiwu-Klinik hinter uns und sind sicher und zuversichtlich, dass auch wir bald unser Wunschkind haben werden.
Ich bin schon 36 und habe dazu noch PCO. Aber die in der Klinik sind trotzdem sehr zuversichtlich.
Nächste Woche gehe ich das 1. Mal zum Zyklusmonitoring und im April/Mai gehts dann los mit IUI.

Thila, auch ich hatte - und habe immer noch - Angst nie ein Kind zu bekommen, aber weißt du, wenn du dich bissle informierst wirst du sehen, dass ihr nicht alleine seid und noch dazu - es gibt viiiiiiiiiiiiele Methoden.
Schau auch mal bei www.klein-putz.de ... dort sind viele Betroffene...

Ich drück dir - und uns - und allen den anderen, denen es wie uns geht - ganz kräftig die Daumen, dass es mit dem Baby bald klappt. #pro

Lieben Gruß von Gabi #liebdrueck

Beitrag von thila28 01.02.06 - 16:57 Uhr

Danke für deine netten Worte.

Bei uns ist wohl ICSI angesagt. Müssen aber erstmal zum Gespräch... Muss erstmal mit meinem SÜßen quatschen...

Lass mal was von dir hören...

LG

Thila

Beitrag von kathrin83395 01.02.06 - 19:50 Uhr

Hallo !
erstes SG war bei uns schlecht. Nur 500.000.
Bei zweiten 16 Millionen aber leider sehr langsame.
Jetzt nimmt er 3 Monate Medikamente. Dann soll das alles besser werden !
Dann wenn das nicht klappt künstlich !!
Was haltet Ihr von Kontakt per E-Mail ???
Kathrin83395@hotmail.com

SChreib einfach wer will!

Beitrag von eve1972 01.02.06 - 22:15 Uhr

Hallo!
Kann Dich gt verstehen-auch mein Mann hat 2x ein sehr schlechtes Ergebnis nach Spermiogramm bekommen-das letzte Mal nur 800.000!!!!
Haben in 2Wo ein 1.Gespräch in einer KiwuKlinik-mal sehen was dann kommt!
Ich versuch mich noch nicht verrückt zu machen und hoffe dass es auch für uns(+Euch)eine Chance gibt!
Fänds toll wenn wir uns gegenseitig auf dem laufenden halten!!

Liebe Grüße
eve