Köpfchen immer nach links - enttäuscht vom Kinderarzt und ratlos!

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Beitrag von murmel2006 01.02.06 - 15:01 Uhr

War heute mit Erik zur U3, vorher natürlich total aufgeregt und ganz viele Fragen aufgeschrieben. Als wir den Termin gemacht haben es hieß "wir bestellen die Babys zu den U-Untersuchungen immer am späten Vormittag weil dann die ganzen kranken Kinder raus sind" - und es war heute brechend voll, weil die Kinderärztin von nebenan krank war und all ihre Patienten bei dieser Kinderärztin waren. Hab mir schon gedacht, daß sie sich dann sicher nicht viel Zeit nimmt. Und so war es auch, hat nur die Reflexe geprüft, nichtmal mit ner Rassel geklappert wo er reagieren mußte, nich mit nem Gegenstand vor seinen Augen rumgefuchtelt, gar nichts. Hat gesagt er ist kerngesund und ich habe bis Ende des 6. Monats voll zu stillen, danach fangen "wir" mit beikost an (hallo, das entscheide ich, vielleicht klappt es ja auch länger gut mit dem Stillen oder eben auch nich, daß weiß ich doch heute noch nich!). Hat mich gar nicht gefragt über ihn und als ich angesprochen hab daß er sein Köpfchen nur nach links dreht fing sie an ich soll ihn 4 Wochen ausschließlich rechts lagern und sein linkes Bein am Bett festbinden damit er sich nich umdreht, zum Ostheopaten überweisen wollte sie mich nicht.

Bin jetzt total traurig, werde mein Baby ganz sicher nich am Bett festbinden (wie sollte das im Schlafsack überhaupt gehen?) und ihn ganz sicher auch weiterhin abwechselnd rechts und links drehen. Hab auch hier im Forum gesucht und gefunden, daß es den Mäusen auch wehtun kann, wenn man sie auf die andere Seit legt, gut, das gefühl hab ich bei ihm nicht aber trotzdem - was soll ich denn jetzt machen?

Beitrag von schnuffinchen 01.02.06 - 15:04 Uhr

Du sollst das Bein am Bett festbinden???

#schock #schock #schock

Geh SOFORT zu einem anderen KiA, die hat ja mal null Ahnung. Es klingt nämlich ganz nach einer Blockade, und mit solchen Aktionen kann man es noch schlimmer machen. Bei einer Blockade hilft auch anderes Lagern nicht, das kann nur unangenehm werden für Dein Baby.


LG Janine + Hendrik *21.08.05

Beitrag von silke_35 01.02.06 - 15:18 Uhr

Hallo,

für den Osteopathen/Orthopäden braucht man keine Überweisung. Da kannst Du mit seiner Krankenkassenkarte hingehen.

Ich würde abklären lassen, ob er vielleicht eine (Atlas)Blockade hat.

Gruß
Silke

Beitrag von kessy16 01.02.06 - 15:43 Uhr

Hallo,

geh bitte umgehend zu einem Orthopäden, der rengt das Ganze in ein paar Sekunden wieder zurecht und damit hat es sich.

Unbehandelt kann es zu einem einseitigen Plattkopf und Entwicklungsverzögerungen kommen, das muß ja wohl nicht sein.

Haben viele Babys, aber die meisten Eltern warten einfach viiiel zu lang bis sie endlich mal zum Orthopäden gehen, und dann ist der "Schaden" meist schon da.

Also, nichts wie hin.

LG

Kerstin

Beitrag von cathie_g 01.02.06 - 16:11 Uhr

bitte?! Die hat ja einen Knall - da bindest Du nix fest, sondern legst unter die linke Huefte ein gefaltetes Handtuch. Das hebt die Huefte ganz leicht an und macht es fuer ihn schwieriger, sich nach links zu drehen.

Dann nimmst Du ihn konsequent von rechts hoch, also Baby anluepfen, nach rechts drehen, zu Dir nehmen und stillst ihn fast nur von rechts (ist fuer Dich etwas unbequemer, geht aber). Dann ist das Problem in 3 Wochen erledigt, auch ohne Osteopath und angeschnalltem Kind.

Tipps bitte an die Aerztin weitergeben!

LG

Catherina, deren Sohn einen Rechtsdrall hatte

Beitrag von ximaer 01.02.06 - 17:19 Uhr

Sorry, aber diese Kind gehört in die kompetenten Hände von Fachleuten - und nicht nach Großeltern-Manier gelagert.

Genau diese Tipps sind es, die so manchem Kind schlimme Monate bereiten, denn so werden die Ursachen für die Fehlhaltung vielleicht nach einiger Zeit kompensiert - nicht aber behoben.

Suse

Beitrag von cathie_g 02.02.06 - 12:00 Uhr

tja Suse,

der Tipp kommt von meinem Kinderarzt und der Fortgang der Besserung wurde auch von ihm ueberwacht. Nur weil mein Kinderarzt nicht aus einem leichten Rechtsdrall einen Fall fuer 3 x 3 Halsverrenker macht, ist er nicht weniger Fachmann, im Gegenteil - er hat den Drall entdeckt (ich noch nicht) und er hat mir kompetent geholfen.

Ich lass mir doch mein voellig gesundes Kind nicht pathologisieren! Eine Seitenpraeferenz zu haben ist etwas voellig normales (schliesslich haben wir alles eine "Haendigkeit").

"Schlimme Monate" bereiten den Muettern doch nur die hysterischen KISS, KISS Schreier, die nicht eher ruhen, bis auch noch die letzte ihren Sparstrumpf zu den (Ehrfurcht an) E X P E R T E N (Ehrfurcht aus) getragen hat - und Experten sind nur die die auch was finden.

Ganz schoen laecherlich

Catherina

Beitrag von ximaer 02.02.06 - 16:58 Uhr

Schade, wie unsachlich Du wieder wirst.
Ich kann nur hoffen, dass sich Mütter durch Dein Gelabere nicht verunsichern lassen.

Suse

Beitrag von krokolady 01.02.06 - 17:09 Uhr

Halleluhja...wieder ne Ärztin die besser hätte Fleischereiverkäuferin oder so hätte werden sollen.

Recht drastische Methoden die gute Frau.

Das mit auf der anderen Seite lagern stimmt, kenne das von Kim, die hatte auch nen Links-Hang....aber festbinden? Nee sorry.......

Beitrag von ximaer 01.02.06 - 17:22 Uhr

Hallo,
Du solltest unbedingt zu einem kompetenten Kinderorthopäden gehen und das abklären lassen. Auch ein Oseopath kann oftmals weiterhelfen.

Grüße
Suse

Beitrag von mrswilliams77 01.02.06 - 19:12 Uhr

Also meine Kleine hatte das auch, nur dass sie den Kopf immer nach rechts hatte. Meine Kinderärztin hat das auch sofort bei der U3 gesehen und mich zum Physiotherapeuten überwiesen. Der hat das Kind hinten am Kopf massiert und weg wars. Seitdem ist sie viel besser drauf, kann den Kopf hin und her drehen und hat auch nimmer so viel Blähungen.
Geh bitte so früh wie möglich zu jemanden der das beheben kann, weil es schlimme Folgen haben kann, z.B. Schiefhals, platten Kopf, Haltungsschwäche und es kann ein Schreikind werden.
Also diese Kinderärztin ist ja echt das letzte!:-[ Wo hat denn die bitte studiert. Ich hab selbst früher bei meiner Kinderärztin gearbeitet und so was mit dem Anbinden hab ich ja echt noch nie gehört. So was gehört der Ärztekammer gemeldet!

Viele Grüße, Michaela mit Romy (12 Wochen)

Beitrag von kikiju 01.02.06 - 19:54 Uhr

Hallo,
den Kinderarzt solltes du wechseln.Bei unserem KA sitzen Babys nie im Waretezimmer, um sich nicht anzustecken.Wir kommen immer gleich in ein Behandlungszimmer ( u.a.deswegen ,habe ich mir den auch ausgesucht)
Ich stille auch noch nach dem 6 Monat (zur Beikost).Das entscheidest immer noch du!!
Justus hat seinen Kopf in dem Alter mehr zur rechten Seite gedreht und so war die Sehne schon etwas verkürzt (Schädelasymetrie).Die Kinderärztin hat uns bei der U3 gleich zur Krankengymnastik geschickt.Es würde ganz schnell besser.

Gruß Kerstin

Beitrag von ela5000 01.02.06 - 21:25 Uhr

Hallo!

Sorry, aber die KiÄ ist unmöglich... Bei Jonas wurde bei der U3 festgestellt, dass er den Kopf immer nur nach links legt (hab ich vorher allerdings schon selbst bemerkt). Sollte ihn auch umlagern. Tja, er hatte eine blockade im Nacken und im Becken, KONNTE also gar nicht anders liegen. Jetzt hatte er einen total schiefen Kopf, weil mir kein Arzt geglaubt hat, dass er sich nicht bewegen KANN... Eine Helmtherapie war bei uns der letzte Ausweg, damit Jonas einen halbwegs schönen Kopf bekommt...

Mein Tip:
Such Dir schleunigs einen anderen KiA, der Dich ernst nimmt mit Deinen Sorgen!!! #liebdrueck

Liebe Grüße
Ela mit Jonas & Tobias

Beitrag von dackwife 02.02.06 - 05:45 Uhr

Hallo,

also von dem Kinderarzt wäre ich auch enttäuscht. Wer bindet denn sein Baby am Bett fest? :-[
Mein Kinderarzt macht auch nicht das übliche Programm mit Rassel etc., aber das macht nichts, denn er begutachtet die Kinder eben anders. Da ich das weiß, ist es o.k. für mich.
Lorelei hatte auch eine Lieblinsseite. Sie hat auch immer nach links geschaut. Mein Kinderarzt meinte, ich solle konsequent die Seiten wechseln und sie auch im Laufgitter immer etwas anders hinlegen. Auch versuche ich, das Blicken auf die andere Seite anzuregen, in dem ich sie z.B. so vor das Aquarium lege, dass sie nach rechts schauen muss.
Ob man eine Überweisung zum Osteopathen bekommt, weiß ich nicht. Ich gehe aber trotdem hin. Muss man ja eh selbst bezahlen. Ich möchte einfach, dass der Osteopath sich meine Kleine einmal begutachtet und schaut, ob sie irgendwelche Verspannungen hat. Denn das glaube ich manchmal. Bin mal gespannt, was er so spricht.

Liebe Grüße
Tina & Lorelei *22.7.05