Diese blöden Zigaretten

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von christina030866 01.02.06 - 17:06 Uhr

Hey,
ich weiß, man sollte nicht rauchen und in der Schwangerschaft schon gar nicht. Aber ich schaffe es einfach nicht aufzuhören. Als ich vor 2 Wochen erfahren habe, dass ich schwanger bin, habe ich meinen Konsum von 1 Schachtel am Tag auf ca. 3 - 5 am Tag gesenkt. Aber das reicht mir nicht. Ich würde gerne ganz aufhören, schaffe es aber nicht :-(. Bei der letzten Schwangerschaft hatte ich auch schon das Problem und meine Tochter wurde nicht richtig ernährt im Bauch. Aber es fällt so verdammt schwer :-(.
Naja, vielleicht schaffe ich ja doch noch. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Liebe Grüße
christina + #ei (6 + 1)

Beitrag von tagesmutti.kiki 01.02.06 - 17:09 Uhr

Hi Schau mal hier:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&id=334672&pid=2199492&bid=2

Hier haben heute einige Ihre Tips und Erfahrungen mit dem aufhören niedergeschrieben.

LG KiKi und Lainie SSW 28+0

Beitrag von ximaer 01.02.06 - 17:13 Uhr

Hallo,
es gibt viel Hilfe in dieser Situation - Du musst es wirklich nicht alleine schaffen.
An vielen Krankenhäusern gibt es extra Anti-Rauchkurse für Schwangere, in denen man dann mit Leidensgenossinen zusammen ist.
Jede Krankenkasse bietet Anti-Rauchkurse an, deren Kosten sie 80-90% tragen.
Viele Arztpraxen bieten Anti-Rauch-Programme an und es gibt recht viele Psychotherapeuten, die Rauchentwöhnung nach Allen Carr anbieten - mit sehr hohen Erfolgsquoten.

Alles Gute!
Suse (Ex-Raucherin)

Beitrag von buntstift79 01.02.06 - 17:17 Uhr

hallo christina,

beim entzug hat mir akkupunktur sehr geholfen. ich hatte nicht mehr dieses schmachtgefühl, sondern nur noch den inneren schweinehund, den ich aber mit viel gutem zureden besiegt habe.

keine agressivität, keine nervosität, kein: du mußt jetzt eine rauchen, sonst stirbst du....

mein mann hat gleichzeitig (auch akkupunktur) damit aufgehört und bis jetzt (rauchen seit juli nicht mehr) kam nicht einmal mehr das verlangen nach einer zigarette.

natürlich muß man ganz für sich entscheiden, ob es der richtige weg ist, jedoch kann ich es nur empfehlen. konnte nämlich in den ersten beiden schwangerschaften trotz starken willen nicht aufhören, da mich die aggresivität und nervosität fast um den verstand gebracht hat.

LG

chris

Beitrag von friesengirl 01.02.06 - 17:20 Uhr

Hallo Christina,

ich dachte am Anfang der SS auch, ich würde es nicht schaffen aufzuhören. Ich hatte zunächst auch nur reduziert. Als ich dann aber bei 3 Ziggis am Tag angelangt war, dachte ich mir: Wenn du das geschafft hast, kannst du auch die 3 letzten weglassen. ;-) Und schwupps, es ging. Vielleicht lag es auch daran, dass ich den Geruch einfach widerlich fand auf einmal. Aber wenn du bei drei angekommen bist, schaffst du auch den Rest *daumendrück*

Sicher hab ich auch heute noch mal nen Janker, aber dann ess ich lieber nen Apfel ;-)

Denk immer daran, es ist alles für dein Baby ;-)

Lieben Gruß
Nicole mit Niels (27+6)

Beitrag von summerbreaze 01.02.06 - 17:36 Uhr

Hallo Christina,

ich habe vor meiner Schwangerschaft auch geraucht, und das nicht gerade wenig und kurz, aber an dem Tag als ich erfahren habe das ich schwanger bin, habe ich keine Zigarette mehr angefasst. Klar am Anfang war es wahnsinnig schwer aber ich habe mir immer vorgestellt wie es ist wenn ich in einem Ballon sitzte und den ganzen Tag den Zigarettenrauch einatmen muss den ein Raucher so abgibt.
Das wollte ich einfach nicht. Und ich finde einen besseren Grund mit dem rauchen ganz aufzuhören gibt es gar nicht.
Viel Glück euch beiden noch.

Lieben Gruß Melanie & #baby 36 ssw

Beitrag von plda0011 01.02.06 - 18:04 Uhr

Huhu,

ich bin inzwischen sozusagen Aufhörprofi - hab's schon ganz oft gemacht ;-).
Klingt nach Witz, is aber ernst gemeint.

Habe früher 8 Jahre am Stück geraucht und auch bei übelstem Schnupfen nie auch nur einen Tag Abstinenz hinbekommen. Im Jahr 2000 hab ich wegen ner Wette versucht einen Monat nicht zu rauchen (wollte nie ganz aufhören) und dummerweise kurz vorher meinen jetzigen Mann kennengelernt, einen totalen Nichtraucher.

Der hat es mir seitdem "vermiest" und wir sind auf einen Kompromiss gekommen, dass ich immer zu meinen Prüfungszeiten zwei-drei Monate rauche und danach aufhöre. Beim ersten Mal war das echt richtig schwer und hat auch nicht geklappt. Inzwischen geht's von heute auf morgen. (Ich glaube es liegt vor allem daran, dass ich weiss ich kann es...)


Mein Tipp: Langsam weniger rauchen funktioniert nie!

Wenn, dann musst du es "einfach" lassen, drei oder vier miese Tage durchstehen und dann nur noch die Langeweile bekämpfen. Mir hat immer eine gewisse Vorlaufzeit sehr geholfen, da kann man's vorher noch bisschen genießen - wobei ich die in ner Schwangerschaft doch sehr kurz halten würde...

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg!

Liebe Grüße
Dagmar + #ei (7+3 SSW)
(Nichtraucherin seit positivem SS-Test vor drei Wochen, trotz heftiger Klausur vor der Nase)