Mütternotdienst

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kinddesmondes 01.02.06 - 19:55 Uhr

Hallo,
ich brauch mal eure Meinung...

Was würdet ihr von einem Mütter/FamilienNotdienst halten!?

Also wenn mal grad not am Mann/Frau ist das jemand zu euch kommt und euch zur hand geht!? Zb. wenn man mal krank ist oder die kinder krank sind und man mal einkaufen muss oder oder oder

würdet ihr sowas in anspruch nehmen?
was würdet ihr solchen leuten dafür geben?
oder was für vorschläge hättet ihr sonst so in die richtung!?

Danke

Jil

Beitrag von katarsis 01.02.06 - 20:05 Uhr

hallo!!

also ich würde so etwas toll finden, weil ich hier niemanden hab, der mir mal das kind abnimmt oder mal zur hand geht.. den mein kleiner 1 Jahr. ist doch jetzt öfter mal krank.. ich würde ca. 6 bis 9 € dafür zahlen, je nachdem was anfällt..
ich hoffe ich konnte helfen..

liebe grüße

Katharina

Beitrag von kinddesmondes 01.02.06 - 20:08 Uhr

hi, danke für die schnelle antwort...

darf ich fragen von wo du kommst?
6-9€ die stunde oder pro einkauf!? :-)

LG

Jil

Beitrag von lara78 01.02.06 - 20:40 Uhr

Hallo,
sowas ist eine superidee.Ich würde es in Anspruch nehmen,zum Beispiel wenn ich krank bin oder wie schon mal blind#schock,weil mir meine Tochter das Auge verletzt hat.Und so blöd es sich anhört,wenn ich wirklich Hilfe brauche,zahle ich fast alles;-).Hab dann sogar meine Schwester bezahlt,obwohl die es umsonst gemacht hätte.Ich glaube,dass sowas grossen Andrang hätte
LG Lara

Beitrag von babe72 01.02.06 - 21:51 Uhr

Hallo,

meinst du, du möchtest so etwas gründen? Das wäre sicher ein Erfolg! Bei uns in der Schweiz macht es das Rote Kreuz, und ich finde den Dienst sehr nützlich. Rein die Idee, dass jemand einspringen könnte, falls das Kind (oder Mutter) mal krank werden sollte, ist beruhigend.
LG
Barbara

Beitrag von isabel_04 01.02.06 - 22:39 Uhr

Hallo Jil,
ich gehe mal davon aus, dass du eine ehrliche Antwort möchtest...

Also ich für meinen Teil würde so etwas nie in Anspruch nehmen, es sei denn ich bin persönlich auch anwesend. Ich würde mein Kind niemals jemandem anvertrauen, den ich persönlich nicht kenne. Komme ich mal in eine Notsituation geraten, würde ich Hebel in Bewegung setzen um jemanden zu finden, den ich kenne.

Das darfst du jetzt nicht persönlich nehmen, aber vielleicht erzählst du ja ein bisschen mehr, wie du dir das vorstellst...

Liebe Grüße
Christina

Beitrag von kinddesmondes 02.02.06 - 07:57 Uhr

Hi Christina,

danke für deine meinung....
denn genau das ist der gedanke den ich selber auch habe. wie weit andere hilfe von fremden annehmen können und wollen und in welchen momenten!
Ich selber würde meinen Sohn auch bis zum letzten selbst versorgen, bzw meine Familie in anspruch nehmen. doch bei mir ist das auch kein problem denn ich wohne mit Oma in einem haus und der rest ist auch gleich um die ecke!

Aber ich kenne einige frauen/Familien die hier wohnen die keine Familie hier haben und/oder auch wenige Bekannte!
Und drum wollte ich mal ein paar meinungen hören!

zu meinen vorstellungen:
Also da ich auch alleinerziehend bin (seit der schwangerschaft, nach 4jahren beziehung)
und neben her noch Tagesmutti bin. Dadruch einfach schon oft für leute als Hilfe eingesprungen bin.
Würde ich gerne anderen mit meiner erfahrung helfen!
Also in (Junge)Familien/ zu alleinerziehende/ zu sehr junge Mütter/ zu ältern leuten gehen und helfen... wo hilfe gebraucht wird!
wie gesagt egal was es ist und warum.... muss dazu sagen ich wohne hier sehr ländlich und hier leben doch einige leute die fast "vereinsamen"...
würde also auch einfach nur für eine ältere dame zb einkaufen fahren bzw mit ihr zusammen.
Vielleicht auch nur mal zum kaffee oder zu spazieren gehen...
Aber auch sachen wie Hausputz und kleine handwerkliche sachen erledigen.
Oder in Familien mit behinderten Kindern zb.
usw usw.....

Also so im großen und ganzen ein "mädchen für alles und jeden"!!!

LG Jil

Beitrag von krina78 02.02.06 - 09:03 Uhr

Hallo Jil,

ich finde zwar das so ein Dienst sicher toll wäre, aber selber in Anspruch nehmen würde ich ihn glaube auch nicht.
Wenn du schon als Tagesmutti arbeitest, und dich die Eltern dort in ihren Freundeskreis weiter empfehlen hast du sicher eine Chance. Aber ich kenne keine Mutter die in einer "Notsituation" jemand Fremden anrufen würde, um sein Kind von ihm betreuen zu lassen!
Ich kenne hier bei uns viele Hausfrauen mittleren Alters die überall Zettel aufhängen und in Briefkästen schmeissen und ihre Dienste anbieten für z.B. einkaufen gehen, putzen, Behördengänge erledigen, Krankenpflege, ältere Leute zum Arzt oder so begleiten, Kinderbetreuung usw.
Die Erfolge sind sehr gering!
Allerdings haben wir in unserer Kita eine junge Frau, die Krabbelgruppen, Kinderturnen und Spielgruppen privat organisiert (sie bekommt von der Kita einen Raum zur Verfügung gestellt). Sie bietet zusätzlich auch noch so einen Dienst an, wie du dir das vorstellst, und das läuft super!
Aus dem Grund, weil die Mütter die Frau kennen, und auch die Kinder in dem Fall schon einen Bezug zu ihr haben. Fremde Leute ragieren aber auf ihr Dienstangebot auch nicht.

Liebe Grüße,
Karina

Beitrag von isabel_04 02.02.06 - 08:57 Uhr

Hi Jil,

die Idee ist eigentlich sehr nett und kostet ja nicht gerade viel an Investition. Du solltest es einfach mal versuchen. Setze eine Anzeige in eine Gemeindezeitung und warte mal ab, wer sich so meldet...

Da ich in Berlin wohne und hier auch geboren bin, fällt es mir immer etwas schwer mich in das ländliche Leben reinzuversetzen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall sehr viel Glück...

Liebe Grüße
Christina