Hochbett

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von coli77 01.02.06 - 22:14 Uhr

Jasmin wird im April 3. Wir haben am Wochenende endlich ihr Gitterbett zum Juniorbett umgebaut (ich habe mein Mann endlich überzeugt *gg*) Ich möchte ihr gerne zum Geburtstag ein richtiges Bett kaufen und zwar ein Hochbett, mein Mann ist total dagegen.
Er hat Angst das sie rausfällt, bzw. wenn sie nachts aufs Töpfchen muss, die Stufen nicht findet und dadurch runterfällt. Ich dagegen denke das sie nicht rausfällt weil es ist ja auch ein "Schutz" davor das sie nicht rausfällt. Und das mit dem Töpfchen , davor habe ich auch keine Angst das sie runterfällt.
Was meint ihr dazu ?

Beitrag von janosch31 01.02.06 - 22:21 Uhr

Also ich denke, dass es noch zu früh ist für ein Hochbett, vielleicht solltest du noch nen Jahr warten... Zumal sie doch jetzt ein "neues" Bettchen hat, freut sie sich denn darüber?

Bei uns (wir haben im Schlafzimmer ein Hochbett) ist es so, dass Ronan auch total davon begeistert ist, aber... Ronan tobt sehr doll darauf rum (natürlich nur, wenn einer von uns dabei ist, ansonsten ist die Tür zugeschlossen) und zurzeit ist es so, dass Ronan uns provozieren will und sich auf den "Schutz" setzt und versucht, runterzuspringen... - weiß zwar nicht, ob deine Kleine so wild ist, aber ich würde es echt überdenken.

Jana und Ronan (06.04.03)

Beitrag von tanni2210 01.02.06 - 22:59 Uhr

Hallo! Unsere Tochter hat kurz nach ihrem dritten geburtstag ein hochbett bekommen (keines was bis unter die Decke geht aber ein halbhohes wo drunter genügend platz zum spielen ist)
es klappt prima sie ist noch nie runter oder rausgefallen! Sie findet Nachts sogar die Stufen runter im Dunkeln ums aufs klo zu gehen.
Ausserdem hat sie sie sich riesig gefreud weill sie js nun gross ist!#freu
Liebe Grüsse Tanja

Beitrag von paris02 01.02.06 - 22:55 Uhr

Hi!

Sarah ist im September 3 geworden und sie hat ein Hochbett, schon seit sie 2 1/2 ist. Wir hatten keine Bedenken. Sie war zu dem Zeitpunkt auch schon ein Jahr trocken (tagsüber und nachts) und von daher gab es keine Probleme. Wir haben es vormittags aufgebaut, damit sie den Mittagsschlaf schon drin machen kann. Wir haben Ihr gezeigt, wie sie hoch und runtergehen soll (die Leiter ist gerade am Bett und nicht angewinkelt). Zu den Schlafenszeiten ist es in ihrem Zimmer dunkel und es hat gleich von Anfang an super geklappt. Die Leiter ist am Fußende. Sie hat ein sehr kleines Zimmer und deshalb war so ein Hochbett notwenig. Es ist 120 cm hoch (Oberkante) und 2 m lang und 90 cm breit. Es ist massiv aus dänsichem Holz und sehr stabil.

Es gibt immer Gefahren, vor denen man die Kids schützen will, aber wir führe unsere Kinder an Gefahren heran, wie das Hochbett, oder wie man mit einem Schlüssel schließt (damit sie sich wieder aussperren kann, wenn sie sich mal einschließen sollte). Sie hat dadurch auch Selbstbewußtsein bekommen und unser Vertrauen in sie wurde bestärkt, daß sie auch größer und "erwachsener" wird.

Führt sie an das Thema ran, ob sie das überhaupt will.

Dani

Beitrag von diesuesse 02.02.06 - 07:44 Uhr

Hallo !

Lorena hat seit dem sie 3 1/2 ist ihr Hochbett und es hat von Anfang an keine Probleme gegeben . Sie kann ihr Bett über eine Rutsche verlassen . War ihr grösster Wunsch !!! Hätte bei den Stufen wahrscheinlich auch etwas Angst gehabt aber manchmal traut man seinen Kindern glaub ich auch zu wenig zu ! Würde an eurer Stelle aber ruhig bis Weihnachten mit dem Bett warten da eure kleine ja gerade erst ein sozusagendes neues Bett bekommen hat und sich gerade erst daran gewöhnt .

LG Marion#blume

Beitrag von benpaul6801 02.02.06 - 08:01 Uhr

hallo,
mein sohn bekam mit ca. 3 jahren sein hochbett.er ist nicht ein einziges mal rausgefallen,und bei den stufen weiss er,das er sich festhalten muss.sind ja nur 3 stufen.wenn er sich da mal vertritt ist es nur ein paar zentimeter.als er in den kiga kam,wollte er ein richtiges bett,und nicht das " umgebaute babybett ".klappte super.
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von alizeeceline 02.02.06 - 09:04 Uhr

Meine Kinder bekamen ein Hochbett, als die Große 3 war und die Kleine ein knappes Jahr. Die Große schlief oben und die Kleine unten. Wegen dem Platz ging es nicht anders. Jetzt sind sie 6 und 4 und da ist nie was passiert. Aber zur Zeit springen sie auf dem oberen Bett rum, dass man Angst bekommt. #augen

Beitrag von flocke123 02.02.06 - 11:03 Uhr

Hallo,

unsere Tochter hat zum 3. Geburtstag im November auch ein Hochbett bekommen.

Es ist von Flexa und in der Höhe verstellbar, dh. es gibt Pfosten und Leiter in 3 verschiedenen Höhen, die man dann austauschen kann. Wir haben mit der kleinsten Höhe angefangen, also 1,20 (darunter sind dann noch ca. 90 cm Platz). Weil wir auch Bedenken mit dem Aussteigen hatten, haben wir eine Schrägleiter (3 Stufen) genommen, die ist nicht ganz so steil wie eine gerade.

Wir haben ihr jetzt aber noch eine Klemmleuchte ans Bett montiert, die macht sie sich an, wenn sie aufstehen möchte und das klappt prima.

Rausfallen beim Schlafen können sie eigentlich nicht, weil ja ein Rausfallschutz davor ist. Das Problem mit dem Runterfallen stellt sich meines Erachtens eher, wenn sie darauf herumturnen. Alleine hält sich meine Tochter tagsüber allerdings nicht auf dem Bett auf, sondern höchstens untendrunter, und wenn jemand zum Spielen kommt, achte ich drauf, daß sie unten bleiben, damit beim Rangeln keiner abstürzt.

VG
Susi

Beitrag von eifelsonne 02.02.06 - 11:13 Uhr

Von Flexa gibt es ein Bett, dass sich unterschiedlich hoch bauen lässt. Sitze gerade neben einem und habe gemessen. Ist halbhoch und der Fallschutz geht mir bis zum Gürtel. Später ließe es sich dann erhöhen...

Dein Männe ist m. E. übervorsichtig. Man sollte Kindern ne Menge mehr zutrauen, als man es manchmal tut. Die sind fitter als man denkt.

Beitrag von musikerin 02.02.06 - 12:47 Uhr

Hallo Coli,

ich möchte auch gern noch meine Gedanken hierzu mitteilen.

Ich habe auch überlegt, meinem Sohn ein Hochbett zu kaufen. Bisher habe ich es doch nicht getan und zwar aus folgenden Gründen:

Wenn mein Sohn in dem jetzt umgebauten Juniorbett liegt, dann passt er "prozentual" gesehen (seine Körpergröße gesehen zur Bettlänge) sehr gut hinein (er hat bei ausgestreckten Beinen circa noch 1/3 des Bettes an freien Platz). Nun stelle Dir einmal vor, wenn Du in einem Bett liegst, welches dann noch 2/3 freien Platz nach dem Austrecken der Beine Dir bietet. Kommst Du Dir nicht etwas verloren vor? So würde es einem kleinem Kind in einem 2-Meter langen Bett ergehen.
Zudem wühlen kleine Kinder beim Schlafen sehr, dass heißt sie liegen quer, dann wieder mit dem Kopf am Fußende usw. Ich denke dass es wichtig ist, dass die Begrenzungen am Bett für das Kind zu spüren sind.

Zudem sitzen wir auch mal gern auf seinem Bett und lesen eine Geschichte und nutzen sein Bett quasi als Sofa. Ich finde dies in einem Juniorbett einfach gemütlicher und angenehmer.

Alles Gute für Euch

Gruß Claudia und Gianluca (3,5 Jahre)

Beitrag von moncsi 04.02.06 - 22:16 Uhr

Hallo!

Wir haben ein Hochbett gekauft, als mein Sohn 4 war. Damals war der kleine 2,5. Auch der Kleine ging hinauf, und man hat es ihnen beibringen können, an welche Regeln sie sich halten sollen (nicht aufstehen, nicht hüpfen usw.). Ich muss aber hinzufügen, dass wir einen Hochbett haben, bei dem sie über eine richtige Treppe hinaufgehen können. Das finde ich viel sicherer als eine Leiter. Ich glaube, dass es auch vom Kind abhängt, ob Du mit 3 ein Hochbett kaufen kannst oder nicht. Aber es wird bestimmt nicht raus- oder runterfallen. Es kann nur passieren, wenn sie sich da oben herumtobt. Aber das ist nur eine Frage der Erziehung.