Muß mal ne Lanze brechen für meinen Connor!!

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Beitrag von baghira769 01.02.06 - 23:06 Uhr



Hallo,

vor circa zwei oder drei monaten habe ich mich hier ausgeheult weil mein connor so schwierig war. er wollte nicht auf den arm, er wollte nicht liegen, er wollte nicht spielen nur in seiner wippe den ganzen tag getragen werden#schock. den ganzen tag!! das heißt nichts mit aufräumen oder zeit für pflege oder nur mal für sich. meine beine hatten blaue stellen wo sich die wippe reindrückte beim tragen#schmoll den ganzen tag wenn er eine minute hingelegt wurde#schrei und das fast zwei monate lang.

ich befürchtete das schlimmste. hat er schmerzen? mag er uns nicht? hat er das kiss-syndrom und wir wissen es nicht??

nein!! er war total verwöhnt, was mir drei ärzte bestättigten#augen

nachdem wir den monat dezember als schrei und entwöhnsmonat abgelegt haben(Die schlimmste zeit meines lebens!!!!aber die ärzte sagten tun sie es sonst wird er mit ihnen machen was er will) habe ich ein kind in das ich mich jeden tag neu verliebe.

er spielt, lacht, babbelt und entdeckt jeden tag neue sachen. #huepf#huepf#huepf


es gab eine zeit wo ich dachte die ganze sache wächst dir über den kopf. aber wenn man das problem erkennt und daran arbeitet und gedult aufbringt, wird alles gut"wie meine mutter immer sagt" und ich möchte sagen das ich jetzt richtig stolz bin die mama von so einem lieben kind zu sein#liebe und mehr noch es läuft momentan so gut das ich am überlegen bin, zum sommer hin an ein geschwisterchen zu basteln#hicks

#danke an meinen connor, es war eine harte zeit aber das macht unsere liebe grenzenlos


#katze
baghira

Beitrag von coccinelle975 01.02.06 - 23:19 Uhr

Hallo!

Noch so ein verwöhntes Baby. Meine Lena kam 35+4 auf die Welt und ich aus lauter Angst hab ich sie am Anfang kaum hergegeben, geschweige denn in die Wiege gelegt. Tja, daran hab ich gerade zu knabbern. Lena schläft fast nur auf meinem Arm und wehe ich lege sie in die Wiege oder ihr Bettchen dann ist das Geschrei groß. Ich hol sie also wieder raus und rede und lach mit ihr, trag sie in der Wohnung umher und lieg mit ihr auf meinem Bauch auf dem Sofa. Frühstück hat es da tatsächlich schon erst um 16.45!!! Uhr gegeben. Lena hat derweil schon 4-5 Mal ihr Essen bekommen. Zeit für mich gibt es erst, wenn mein Mann abends heimkommt und die Kleine übernimmt. Wenigstens läßt sie sich von ihm abends fast ohne Probleme ins Bett bringen. Morgens um 5 oder 6 Uhr kommt sie dann für ein paar Stunden zu mir ins Bett und schläft noch mal ne Runde. Muß ehrlich gestehen, daß mir das morgendliche Kuscheln fehlen würde und jeder Tag an dem ich sie nicht immer bei mir habe ist ein merkwürdiger Tag und ich komm mir dann ganz schlecht vor.
Auch wenn sie an manchen Tagen sehr anstrengend und fordernd ist, liebe ich mein Kind und mit jedem Lachen entschädigt sie mich für alles. Morgens muß ich sie nur aus ihrem Bett holen und Guten Morgen sagen und schon strahlt sie mich an. Was für ein Gefühl, man könnte glatt heulen.

Liebe Grüße
Silke und Lena 63 Tage alt

Beitrag von eowina 02.02.06 - 07:56 Uhr

Liebe Baghira!

Ich freue mich sehr, daß es Euch gut geht #liebe.
Damals hörtest Du Dich garnicht glücklich an.

Was ich aber gar nicht verstehe, ist dass es paar Wochen altes baby verwöhnt sein kann #kratz
laut den Ärzten.
Das kann ich nur schwer glauben.
Es gibt in Californien einen Kinderarzt - de. William Sears, Professor für Kinderheilkunde an der Universität von Südkalifornien. Er ist selbst vater von 8 Kindern.

Sein Buch heisst "das 24 Stunden Baby"

Kurzbeschreibung
Ein berühmter Kinderarzt rät, wie wir Kinder mit starken Bedürfnissen vom Baby bis zum Kleinkindalter begleiten können.

Wie sollen wir mit einem schreienden Baby umgehen - vor allem, wenn es weiter schreit, nachdem wir es gefüttert und gewickelt haben; wenn es auch dann weint, wenn wir mit ihm umhergehen und schmusen? Sollen wir unser Kleines jedesmal aufnehmen, wenn es weint? Gibt es etwas, das wir gegen Koliken tun können? Alle Eltern stellen sich diese Fragen manchmal, Mütter und Väter von "24-Stunden-Babys" stellen sie sich täglich. Ist Ihr Kind ein "Schreibaby", übersensibel, intensiv, erschöpfend und fordert es Sie rund um die Uhr, dann haben Sie ein Baby mit starken Bedürfnissen, das besonders viel Geduld von Ihnen verlangt. Als Eltern eines "24-Stunden-Babys" brauchen Sie Hilfe, Unterstützung und den Rat eines Experten. Dies alles bekommen Sie in diesem Buch.

Dr. William Sears beantwortet unter anderem folgende Fragen: - Wieso weinen Babys und wie gehen wir am besten mit einem "Schreibaby" um? - Wie können wir einem Kolikkind helfen? - Können wir vorbeugen, damit unser Kind kein "24-Stunden-Baby" wird? - Was machen wir bei Stillschwierigkeiten? - Wie können Väter helfen, damit Mütter nicht "ausbrennen"? - Welche Erziehungsmassnahmen sind beim Kleinkind angebracht? - Was profitieren wir von "24-Stunden-Babys"?

...und hier noch ein Zitat aus anderen InternetSeite.

"Also Frage: wie kann ich ein Baby verwöhnen, dass sich in den ersten drei Lebensmonaten an nichts erinnern kann? Wie bitte schön, soll das funktionieren? Das Baby lebt im Jetzt, in diesem Moment und nur dieser Moment zählt und ist unendlich. Von der Natur ausgerüstet mit Urvertrauen und dem sicheren Instinkt, dass Mama da und allumfassend ist. Es weis zwar nicht, wo es selbst aufhört und Mama anfängt, aber ohne Mama ist es unvollständig. Es ist einsam und verloren und zutiefst verzweifelt in diesem unendlichen Moment und es weis nicht, dass Mama gleich wiederkommt.

Jetzt können ein paar Spitzfindige dar her kommen und sagen: Na ja, wenn es sich sowieso nicht erinnern kann, dann kann es sich auch nicht an die Einsamkeit und die Verzweifelung erinnern. Dann kann ich es auch schon mal alleine lassen.

Wäre schön, wenn diese Rechnung aufginge. Tut sie aber nicht, denn in den ersten drei Monaten bildet Babys Gehirn die sogenannten Synapsen. Diese Synapsen verdrahten die einzelnen Schaltstellen des Gehirns miteinander, sind sozusagen die Elektriker, die die verlegten Kabel, installierten Lampen und Schalter erst in Beziehung zueinander setzen. Und genau in diesen drei Monaten wird ein für alle mal festgelegt, wie dieser Schaltplan aussieht. Für unsere Gefühlwelt bedeutet das aber auch, dass die Grundhaltung zum Leben "geschaltet" wird. Ist sie eher positiv oder eher negativ ausgeprägt? Ist das Glas halb voll oder halb leer. Wurde unser Urvertrauen erschüttert oder nicht. Wurde unseren Instinkten entsprochen oder nicht. Müssen wir sehr, sehr vorsichtig sein, wenn wir Vertrauen schenken, oder können wir mal was riskieren, mal richtig in die Vollen gehen, und trotzdem glücklich sein, auch wenn es hin und wieder mal schief geht? Fällt uns das Leben leicht, oder tun wir uns schwer damit.

Wir als Mütter sind die Mitgestalter dieses Schaltplanes, der nach drei Monaten abgeschlossen ist und danach nicht mehr verändert werden kann.

Hört also auf Eure Instinkte, gebt Ihnen nach. Lasst Euch von Eurer Mutterliebe lenken, nicht von Oma, Tante, Nachbarin, Freundin oder Ehemann.

Wenn ihr das dringende Bedürfnis habt, ständig bei Eurem Kind zu sein, es nicht schreien lassen könnt, es ständig an die Brust nehmen wollt, weil das Babys Himmelreich ist, dann tut es einfach. Es ist richtig, wenn Ihr es unbedingt ersehnt"


Meine Tochter war auch (und ist immernoch) ein schwieriges Baby.
Braucht sehr ihre Mama, will nicht alleine liegen, wollte nur getragen werden - mir hat damals das Buch von Sears sehr sehr geholfen.
Werde immer wieder traurig, wenn ich von Kinderärzten höse, die der meinung sind - ein 2 Monate altes baby sei verwöhnt :-%


Baghira - ich wünsche Euch alles Gute, nimm mir meine Antwort nicht übel, es mußte aber raus!

Eo.





Beitrag von baghira769 02.02.06 - 08:29 Uhr

morgen eo,

nein ich nehm dir deine antwort nicht übel.

da jedes baby anders ist, auch im säuglingsalter passt diese these vielleicht nicht auf meinen sohn.

ich kann dir sagen ich war damals mit den nerven runter, weil er nicht auf den arm wollte, nicht schmusen wollte, nicht geknuddelt und keine zärlichkeiten annahm. wäre ja froh gewesen darüber für ihn sooo dazu sein.

nein er wollte nur in seine wippe und die mußte in bewegung sein...und das wollte er bewußt mit 4 monaten!!!! bin hier in der wohnung kannst mir glauben kilometer abgerannt um ihn den tag und natürlich auch mir erträglich zu machen. es lag nicht an blähungen, die hatten wir auch. es lag nicht am hunger, den hatten wir gestillt. es lag nicht an der nassen windel, weil ich ihn mehrmals am tag nackt aufm wickeltisch hatte, das mochte er auch noch ausser tragen. und einsam fühlte er sich auch nicht war ja "24-stunden" bei ihm.

habe ihn auch nicht stunden und tage schreien lassen sondern immer stück für stück und nach zwei wochen wußte er nicht mehr das er je in der schei...wippe gelegen hat.

jetzt kann ich mit meinem sohn endlich schmusen, spielen, knuddeln und ne menge spass haben. jetzt verhätschel ich ihn anders und liebevoll#hicks weil ich ihn jetzt endlich richtig tragen kann.


ich denke, manchmal sind die tipps von ärzten "älteren baujahrs" gar nicht mal so schlecht.

nix für ungut, aber mütter die ihre kinder nach neusten erkenntnissen und thesen über ängste und wohlbefinden(was meiner meinung nach ein bisl übertrieben ist)erziehen, sind auch meißt die, die den meißten stress haben. gilt natürlich auch nicht für jedes baby!!

ich wünsche dir das du auch bald mit deiner tochter die schwierige zeit überwindest.

baghira!


Beitrag von baldmama_diana 02.02.06 - 10:08 Uhr

Huhu,

ich hab hier schon so oft gelesen von Müttern die ihre Kids immer im Bett haben. Immer im Tragetuch und und und.

Ich haba dazu eine andere Meinung! Ein Kind soll sich auch selbst beschäftigen.

Klar, gerade beim ersten Kind macht man viele Fehler. Vielleicht habe ich von daheim zu viel oder sehr viel mitbekommen. Ich war 16 als mein Bruder auf die Wlet kam. Er war auch ein Terrorkind *sorry für den ausdruck*

Meine Mutter konnte nichtmal auf die Toilette.

Anderes Beispiel; Meine Schwägerin hat ein Sohn der wird dieses Jahr 7! Er hat null soziales Verhalten. Er geht nicht auf Kinder zu, er redet nicht mit jedem. Wieso??? Er steht unter Mutters furchtel. Er wird vor allem geschützt. Er liegt auf dem Schoß von Mama und läßt sich graulen. Wie soll das werden wenn er in die Schule kommt? Die ganze Familie macht sich gedanken, außer die Mutter.


Also ich denke das man die Kids schon von anfang an verwöhnen kann!!!!

Hut ab! Du hast es toll gemacht um wieder LEBEN zu können!!!! Sei megastolz auf dich!!!!!!!!!!!!

Diana mit Florian (*30.06.2005) und Minimuggele 7SSW

Beitrag von baghira769 02.02.06 - 11:19 Uhr


huhu diana,

danke!!!!!! #huepf

bin auch mächtig stolz auf uns beide, war auch sehr schwer das durchzuhalten. dafür geht es uns beiden! jetzt auch wesentlich besser.

#liebdrueck

baghira mit connor, der heute seinen mittagsschlaf vorverlegt

p.s. ihr habt aber schnell nachgelegt;-)