Umfrafe: Ist der soziale Stand für euch relevant...

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Beitrag von grinsekatze25 02.02.06 - 08:22 Uhr

...um eine Feundschaft zu beginnen?

Hallo!

Erst kürzlich habe ich die Erfahrung gemacht, das eine Freundschaft deshalb nicht zustande kam, weil mein Mann und ich beide ohne Arbeit sind, und keine abgeschlossene Ausbildung haben. Ist das für euch relevant? Oder wie seht ihr das?

Bin auf eure Meinungen gespannt.

Liebe Grüße, Tanja#katze

Beitrag von cocoskatze 02.02.06 - 09:05 Uhr

Hallo!

Nein!
Das spielt für uns absolut keine Geige.

Es gibt so viele Dinge, die wichtig sind für eine Freundschaft.
Aber am aller unwichtigsten ist es mir, ob meine Freunde arbeiten, und wenn ja, was sie arbeiten...............

Verstehe ich nicht.

Für mich sind solche Dinge wie Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Vertrauen wichtig.

Schade, daß es Menschen gibt, die so vollkommen "Statusfixiert" sind.

Wenn ich jemanden mag, ihm vertrauen kann, dann ist es vollkommen schnurz, ob er arm oder reich ist, ob er/sie Putzfrau ist, oder Arzt..........................oder eben arbeitslos.

Tut mir leid, daß du eine solche Erfahrung gemacht hast :-(

LG
Simone

P.S.
Mach dir nix draus! Solche Menschen wären keine Freundschaft wert gewesen.

Beitrag von jungemama23 02.02.06 - 09:06 Uhr

hi,

kommt drauf an. Wenn da jemand ist der sich um Arbeit bemüht aber keine findet würde ich da bestimmt keinen Bogen drum machen. Ist in der heutigen Zeit wirklich nicht mehr ganz so leicht. Aber wenns welche sind die noch mit angeben wiviel sie von den Ämtern kriegen (gibts leider auch genug) bin ich der Meinung kann ich mich auch anders ärgern. Und das ihr beide keine Ausbildung habt ist schlicht und einfach euer Problem. Deswegen Leute zu meiden finde ich schon heftigst oberflächlich.

Lg Yvonne

Beitrag von aggie69 02.02.06 - 09:54 Uhr

Hi. Ich denke mal die Frage hat mehrere Antworten. Natürlich gibt niemand zu, daß er nur nach dem sozialen Hintergrund seine Freunde aussucht. Mir ist es egal, wie Leute aussehen, was sie für Berufe haben u.s.w. - ABER ich kann mit Leuten nichts anfangen, die ihr Leben saufend auf der Couch vorm Fernseher verbringen. Wenn ich Freunde habe, dann möchte ich ein paar Gemeinsamkeiten z.B. ähnliche Hobbies, ähnliche Interessen, Gesprächsthemen - einfach eine geistige Verbindung.
Ich habe viele Freunde, die arbeitslos sind - weil es eben heutzutage schwer ist Arbeit zu finden und sie auch zu behalten. Ebendso habe ich Freunde, die Lehrer und Ärzte sind. Ich denke nicht über den sozialen Status dieser Leute nach - es ist mir egal, hauptsache die Chemie stimmt.
Aber ich kenne auch Leute, die meinen, daß man nicht arbeiten braucht und der Staat ja für einen sorgt u.s.w. Mit denen möchte ich nicht so eng befreundet sein - weil wenn ich solche Meinungen höre, dann geht mir der Hut hoch! Da ist kein freundschaftliches Gespräch mehr möglich. Ich racker mich ab, zahle Steuern und Versicherungen, damit diese Leute nichts tun brauchen? Und dann soll ich sie auch noch zu mir einladen und sie mit durchfüttern? Na irgendwo ist Schluß mit lustig!

Ooops - das mit auf der Couch liegen war nicht auf Dich gemünzt - war nur ein allgemeiner Ausdruck!

Beitrag von zitronengelb 02.02.06 - 17:32 Uhr

geht mir genauso

Beitrag von sternenzauber24 02.02.06 - 09:55 Uhr


Hallo Tanja,

Nein!Das ist für mich nicht relevat,was habe ich davon wenn Freunde arbeiten??Das man öfter Kaffeetrinken gehen kann??(Ironisch gemeint).

Wovon ich was habe ist ehrlichkeit,Humor,Einfühlungsvermögen,Herzlichkeit,und wenn jemand aus noch so kleinen Steinchen ein riiiiiiiesen Haus bauen kann,oder?;-)

Wie oft erlebt man aber:Aussen Hui innen Pfui,gell?

Für mich ist jeder Mensch gleich wert,ob mit Arbeit,ohne,mit Ausbildung..ohne!

Hochmut kommt IMMER vor dem Fall!

Viele Grüße
Sternenzauber#stern

Beitrag von sternenzauber24 02.02.06 - 09:56 Uhr

Sollte relevant heissen,Sorry#hicks.

Beitrag von lone_wolf_lakota 02.02.06 - 10:31 Uhr

hi tanja,

menschen die nach dem sozailen status ihre freunde aussuchen bzw. eine freundschaft beginnen wollen kannst du getrost den hasen geben.
solche freundschaften sehen meist so aus: " da schau her was ich habe."
motto: "meine villa, meine rennpferde, meine aktien, mein ölquellen, meine frauen.;-) usw."
sicherlich würde ich auch mit keinem alkoholiker eine freundschaft anfangen, denn ich gehöre nicht in diese welt.
du solletst auch unterscheiden ob es wirklich eine freundschaft werden soll oder eben nur ein bekanntschaft, denn zur freundschaft gehört mehr als nur standesdünkel.;-)

mach dir da nichts daraus, es kommen bestimmt noch andere menschen auf euch zu.#freu

grüßle
wolf

Beitrag von cephir 02.02.06 - 10:38 Uhr

Erst ein mal generell:EGAL!!!!
Ich sag mir :Lieber ein Penner von der Strasse, wo der Charakter stimmt als ein Mensch der Kohle hat und voll das A... ist!!!

So nun aber zum Wesentlichen:Wenn die Chemie stimmt, ich mit den Menschen unterhaltungen führen kann auch ok....
Sollte ich aber an leute geraten , die total ein auf Sozialschmarotzer machen kann ich die auch nicht leiden!!!!
Da gibt es solche und solche.....
Wenn man aber zu leuten kommt , die keine arbeit haben, den ganzen tag womöglich auf der couch verbringen und auch den A... nicht hochkriegen (Auf dauer) ist es auch sch.... stösst auch ab.....
ansonsten mag ich menschen die nett sind....#gruebel
egal woher sie kommen was sie sind usw

Beitrag von madjulie 02.02.06 - 10:45 Uhr

Jein...

Es kommt immer auf die Personen selbst an.
Ich kann nichts mit Leuten anfangen, die total perspektivlos in den Tag hineinleben, keinen Bock haben, irgend etwas zu machen und überhaupt nur dumm rumsülzen. *g*
Tagträumer eben.

Ansonsten ist mir der soziale Status recht unwichtig.
Mir ist nur wichtig, dass die Leute was im Kopf haben.
Schlecht zu beschreiben ... den ganzen Tag die Glotze laufen haben und über Vera am Mittag diskutieren ist einfach nicht so mein Ding. *g*

Ich bin seit meiner Schwangerschaft eigentlich erst arbeitslos, vorher hatte ich immer etwas zu tun.
Jetzt nach der Trennung von meinem Mann kann ich mir auch kein Auto mehr leisten. Sollte man mich deswegen meiden, kann ich darüber eigentlich nur grinsen. ;-)

Was ich aber auch nicht mag, sind Poser... "Mein Haus, mein Auto, mein Boot...". Ich definiere mich über meine Persönlichkeit und nicht das, was ich habe oder nicht.

Was ein schwieriges Thema. Ich hoffe, das kam jetzt so an, wie ich mir das dachte. #freu

Julie

Beitrag von elofant 02.02.06 - 11:40 Uhr

NEIN - defintiv!!

Mir ist es egal, welchen Kenntnisstand (Ausbildung), welchen Job (o. ob überhaupt einen) etc. jemand hat.

Mir persönlich kommt es ganz auf den Menschen selbst an. Der-/diejenige soll(te) mich ja schließlich auch mit meinen Macken akzeptieren...

Beitrag von manavgat 02.02.06 - 11:50 Uhr

Ich schaue nicht danach, was einer augenblicklich arbeitet oder was für einen Abschluss er hat. Aber eine positive Lebenseinstellung ist nicht verkehrt.

Allerdings muss ich sagen: ich lege Wert auf Bildung, Manieren und Stil. Leute, die sich nicht selbst auch mal auf den Weg machen und mich u. Umständen permanet volljammern wie furchtbar das Leben ist - egal was man Ihnen anbietet - können auch weg bleiben.

Gruß

Manavgat

Beitrag von andrea_right_back 02.02.06 - 12:59 Uhr

kurz und knapp.... NEIN... der soziale stand ist für mich absolut irrelevant!

menschen die nur aus diesem grund keine freundschaft beginnen, sind für mich oberflächlich und arrogant!!

gruß

andrea

Beitrag von kruemlschen 02.02.06 - 13:41 Uhr

Hallo Tanja,

für mich ist der soziale Stand grundsätzlich nicht relevant was das schließen neuer Freundschaften betrifft, bzw. das Verhältnis bereits bestehender Freundschaften.

Was ich allerdings überhaupt nicht tollerieren kann ist die "ich hab kein Bock zum Arbeiten und lass mich darum vom Staat finanzieren" Einstellung!
Wenn Leute Selbige haben würde ich mich 100%ig mit ihnen streiten, insofern würde dabei bestimmt auch keine Freundschaft bei rauskommen!

LG Krüml #mampf
(NMT heute #huepf )

Beitrag von serefina 02.02.06 - 13:49 Uhr

Eine Freundschaft kommt bei mir dann nicht zu stande wenn ich mit den Leuten die ich kennenlerne nichts anfangen kann.....zb: vernünftig reden.......!
Wenn ich sie für sagen wir mal "Dumm" empfinde.
Das hat aber nichts mit der abgeschlossenen Ausbildung zu tun.
Es muss ja eben einfach passen.
Aber ich kann mir gut vorstellen das es Leute gibt die gleich denken das Menschen ohne Ausbildung automatisch dumm sind.



LG Janine;-)

Beitrag von keaton 02.02.06 - 14:03 Uhr

"Aber ich kann mir gut vorstellen das es Leute gibt die gleich denken das Menschen ohne Ausbildung automatisch dumm sind."

Auch wenn ich mit dieser Aussage in ein Bienennest steche:Ein Mensch ohne Ausbildung, der NICHT dumm ist, hat - wenn sein Leben nicht gerade eine einzige Pechsträhne war - andere Defizite.

Beitrag von serefina 03.02.06 - 18:04 Uhr

Nein eben nicht......und fehler hat jeder manche Menschen haben keinen Bock da sie zu faul sind sie sind aber nicht zu dumm!!!!



LG Janine

Beitrag von kathrincat 02.02.06 - 15:26 Uhr

ist egal, auf die leute kommt es an.

Beitrag von grinsekatze25 02.02.06 - 16:41 Uhr

Danke für eure vielen Antworten und Meinungen.

Zur Hintergrundinfo:

Ich habe zwar einen Realschulabschluss, konnte meine Ausbildung leider nicht abschließen, weil der erforderliche Praktikumsplatz (wollte Erzieherin werden) nicht vorhanden war. Auch durch Umzug hat sich das nicht geändert. Habe dann in einer anderen Branche gearbeitet, doch als ich schwanger wurde, hat man mich gekickt. Jetzt ist meine Tochter 2 Jahre und ich gehe seit 09/05 wieder Teilzeit arbeiten. In dem Beruf den ich nicht erlernt habe, aber immer machen wollte. Noch ist es ein 1-Euro-Job, aber ich habe gut Chancen auf eine Festanstellung.

Mein Mann wurde aus seinem Job gekündigt, weil die Entfernung zur Arbeit zu weit war, und er damit nicht mehr flexibel genug war. Seit dem sucht er einen Job, findet in unserer Gegend aber keinen. Und da unsere Tochter auch noch nicht in den örtlichen Kiga gehen kann, wurde er vom Arbeitsamt ruhend gestellt, bis die Kinderversorgung anderweitig sichergestellt ist...

Wir wollen dem Staat also nicht auf der Tasche liegen, aber momentan bleibt uns nichts andere übrig. Ich tu alles dafür, um so schnell wie möglich feste Arbeit zu finden...

Liebe Grüße, Tanja#katze

Beitrag von sunset.chill 02.02.06 - 19:04 Uhr

Hallo Tanja,

eine Frage hätte ich mal:
Woraus schließt Du, dass diese Freundschaft genau und NUR deshalb nicht zustande kam?


LG

sc

Beitrag von grinsekatze25 03.02.06 - 06:58 Uhr

Hallo!

Ich weiß das, weil die betreffende Person mir dies ebenso per E-Mail mitgeteilt hat. Sie uns ihr Mann haben studiert, haben ein eigenes Haus usw... Ich weiß nicht ob dies NUR der Grund war, aber er ist es hauptsächlich...

Liebe Grüße, Tanja

Beitrag von curlysue2 02.02.06 - 22:04 Uhr

Ein klares Nein. Wenn ich mich mit den Personen gut verstehe interessiert es mich nicht ob sie arbeitslos sind oder welche Ausbildung sie haben, auch nicht ob sie Ausländer sind, eine andere Hautfarbe oder Religion haben usw.
Vor allem was Arbeitslosigkeit betrifft kann es heute jeden treffen. Und die Ausbildung? Nun, ich habe Fachabi, zwei Ausbildungen und mein Mann "nur" Hauptschulabschluss und eine Ausbildung... Unter unseren Freunden sind auch Arbeitslose sowie Hochschulabsolventen. Uns kommt es darauf an, ob uns die Leute sympathisch sind , die "Wellenlänge" stimmt, man sich unterhalten kann usw.

Viele Grüße

Curlysue

Beitrag von sohvi 03.02.06 - 13:54 Uhr

Hi,
in unserem Freundes- und Bekanntenkreis ist alles vertreten: vom Arbeitslosen bis zum erfolgreichen Akademiker. Aber: alle haben trotzdem ihr Leben im Griff und die Arbeitslosigkeit hat einen nachvollziehbaren Grund. Jemand, der morgens nicht aus dem Bette kommt, den Tag verdaddelt mit Nichtstun, nur auf Kosten anderer lebt, weil er zu faul ist zum Arbeiten, der einfach den Arsch nicht rum kriegt, sich weder um Arbeit noch um einen geregelten Tagesablauf bemüht...ja womöglich wäre eine Freundschaft zu so einem Menschen für mich so problematisch, dass ich sie gar nicht erst eingehen wollen würde. So ein Mensch und ich würden rein charakterlich schlecht zueinander passen. Also - lange Rede kurzer Sinn. Arbeitslosigkeit bzw. der Lebensstandard ist für mich überhaupt kein Grund, eine Freundschaft abzulehnen. Die grundsätzliche Lebenseinstellung ist entscheidend!

Lieben Gruß
Sohvi