Ich kann nicht mehr

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Beitrag von kaptainkaracho 02.02.06 - 10:17 Uhr

Guten Morgen Ihr Lieben

Ich kann nicht mehr #heul

Ich habe das Gefühl ich komme vom Regen in die Traufe.....

Diejenigen von Euch die mich aus dem Schwangerschaftsforum kennen, wissen das die letzten Wochen meiner SS nicht mehr so prall waren und die Geburt auch etwas anders wurde....
Und jetzt nach der Geburt? Es wird irgendwie immer schlimmer.
Erst ließ sich mein Schnuffel überhaupt nicht anlegen und ich musste die Muttermilch abpumpen (jeder der abpumpt weiß das es im Grunde doppelte Arbeit ist).
Dann liet er fast 2 Wochen lang unter schlimmem Bauchweh und Blähungen, die aber seit dem ich nicht mehr stille seltsamerweise weg sind (obwohl ich sehr auf meine Ernährung geachtet habe).
Dann hat er jetzt Schnupfen und nun das:

Ich komme nicht mehr zum schlafen #heul#heul#heul

Er hat aufeinmal so besch*** Schlafzeiten. Er pennt grundsätzlich Tagsüber (aber immer nur ein bissl) und nachts macht er mir das Leben dolle schwer!

Ich weiß es ist ein Baby und er macht es nicht mir absicht! Aber so langsam habe ich das Gefühl ich kann nicht mehr #heul

Ich komme kaum zum Essen, schlafen und bin fast nur noch am Heulen.

Klar wenn der Kleine mich dann so liebevoll anschaut, schmelzt alles dahin, aber manchmal habe ich das Gefühl, mein Kind hasst mich.

Von meinem Freund fühle ich mich absolut unverstanden und manchmal sehr im Stich gelassen. Wenn uns Bekannte und Freund fragen wie es läuft und wie es nachts aussieht und mein Freund dann immer *gut* sagt, dann könnte ich ihm am Liebsten eine Knallen, denn er liegt im Bett und pennt während ich, seit dem ich aus dem Kh bin jede Nacht max. 4 Std schlaf habe. Klar war mir klar, dass wenn das Kind da ist, das es hauptsächlich meine Aufgabe sein wird, nachts aufzustehen, aber ich komme nicht mal Tagsüber zum Ausruhen, da der Kleine auch tagsüber, wenn er mal nicht schläft, so extrem aktiv ist und viel meckert und weint!

Ich weiß das ist seine Art zu kommunizieren, aber manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicher als mal richtig zu pennen.

Es tut mir leid Euch damit voll zu jammern, aber ich musste einfach mal Luft machen

#liebdrueck Alexa +Christian*20.12.05 der seit 5:00 wach ist und immer noch am jammern und meckern ist und ich schon nicht mehr weiter weiß

Beitrag von biene2006 02.02.06 - 10:23 Uhr

lass dich mal#liebdrueck dein kind hasst dich nicht...

vielleicht sollte dich dein freund mal mehr entlasten sich den kiwa schnappen den klein mann und ab an die frische luft damit du mal abschalten kannst und ruhe hast.

und er kann ja nun nachts auch mal aufstehen und wenn es nur früh ist aber ich denke das gehört dazu.

ich weiß nicht genau aber schau doch mal hier

http://www.beebie.de/service/entwicklung/wachstum2.htm#4.%20Sprung:%20um%20die%2019.%20Woche

vielleicht steckt dein zwerg grad in einem schub oder er hat drei monats kolliken.

lass den kopf nicht hängen und nimm dir mal deine mann zur brust:-[

liebe grüße biene2006#liebdrueck

Beitrag von kaptainkaracho 02.02.06 - 10:30 Uhr

Hallo Biene

Die 3. Monats.Koliken haben wir schon hinter uns (denn Bauchweh und Blähungen hatte er als er etwa 3 Wochen alt war, oweia das war schlimm) und sein Geweine war ganz anders

Mein Partner ist sehr mit seinem Studium beschäftigt. Klar es ist für ihn auch sehr hart, denn er musste in diesem Semester viele Klausuren, Labore und schriftliche Arbeiten schreiben / machen.

Es war mir klar das ein Leben mit Baby nicht einfach ist und einem alles über den Kopf wachsen mag, aber heut ist so ein Tag wo ich das Gefühl habe

Als Mutter zu versagen #heul#heul#heul

Ich habe noch nie am Stubenwagen gesessen und gehult, aber Heute wollte ichgarnicht mehr aufhören. Ich weiß nicht was mein Schnuffel hat
Ich denke mal das es Langweile ist oder vielleicht doch der Wachstumsschub

Ich sehne mich nach der Zeit wenn der Kleine größer ist und nachts schläft #hicks

#liebdrueck Alexa

Beitrag von jascologne 02.02.06 - 10:29 Uhr

Hallo Alexa,

you are not alone...#liebdrueck

ich glaube, dass mit wenigen Ausnahmen hier im Forum, jede von uns die ersten Wochen so erlebt haben.

Zumindest fühle ich mich angesprochen.
Ich muss echt einen doofen Satz hinter her jagen:

"Und wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"

Viele haben es so hier beschrieben und dann kam die Wende. Irgendwie schaffen wir es doch, auch wenn wir wie Zombies teilweise durch die Welt laufen.

Die meisten Männer ziehen sich anfangs zurück (nicht alle). Ich kann nur von meinem Freund sprechen. Er wußte nicht, was er mit Collin machen soll. Füttern ging nicht (da gestillt worden), dann blieb nur Windeln wechseln ("Drecksarbeit"). Bei allen anderen Dingen habe ich ihm immer wieder gesagt wie er es machen soll, was ihm keinen Spaß bereitet hat.

Du musst ihn in die Verantwortung nehmen und ihn dann auch so machen lassen wie er meint. Davon geht euer Christian nicht "kaputt". Ich wollte mir anfangs auch nicht eingestehen, dass ich nicht mehr kann. Da war ich zu stolz. Aber es hat nichts mit stolz zu tun, wenn du Hilfe forderst und dann annimmst.

Sag deinem Partner nicht, was du erwartest, sondern sag ihm in dem Moment wo du ihn brauchst, dass er sofort handeln kann. Mein Freund versteht nämlich auch keine heimlichen Botschaften, sondern nur klare Aussagen und Aufforderungen!

#liebdrueck
Jasmina+Collin

Beitrag von littlejonny 02.02.06 - 10:27 Uhr

Liebe Alexa,

lass Dich trösten: das geht bald vorbei. Avelyne war die ersten 2 Monate genauso. Mein Freund hat sich in dieser Zeit ziemlich vor der Verantwortung gedrückt und mich mit vielem allein gelassen. Ich dachte, ich könnte nie mehr ein normales Leben führen: immer müde, nie Zeit, irgend etwas zu erledigen, geschweige denn eine Minute für mich. Nochmal: es ist bald überstanden. Versuche so viel zu schlafen wie möglich, lass Dinge liegen. Wenn möglich, hol Dir Hilfe für den Haushalt und auch fürs Babysitten. Versuchs mit einem Tragetuch. Stelle keine überhöhten Ansprüche an Dich - von wegen perfekte Mutter und Hausfrau, ich krieg schon alles hin, etc...

Halt die Ohren steif!

Liebe Grüsse

Marion & Avelyne (*06.07.05)

Beitrag von twins 02.02.06 - 10:27 Uhr

Hi,
vielleicht kein Wunder, das Dein Baby derzeit ziemlich aufgedreht ist.
Er spürt, das Du Dich nicht wohl fühlst, das Du nicht mehr kannst und am Liebsten einfach ins Bett zum Schlafen gehen willst. Die kleinen haben eine sehr feine Antenne....ich habs bei meinen bemerkt.
Das war so, wie Du beschrieben hast, nur das ich gestillt habe und mein Mann gar nicht helfen konnte.

Seid ich die Flasche gereicht habe, hat mein Mann die erste Zeit von 7.00 Uhr bis 23.00/24.00 Uhr die Schicht übernommen und ich ab 00.00 Uhr. So konnte ich am Abend vorschlafen - war ruhiger - und hatte wieder viel mehr Lust.
Es hat nur zwei Tage gedauert und die Babys (habe Zwillis) waren wie ausgewechselt!!!

Du mußt Deinen Mann einfach mehr einbinden, denn schließlich ist es auch sein Kind und Dein Mann hat keinen 24 Std. Job!

Grüße und Kopf hoch!

Lisa
21.11.05, Lennert und Ann-Katrin

Beitrag von coolmum 02.02.06 - 10:38 Uhr

Hallo Alexa!

Lass dich erst mal ganz lieb #liebdrueck!

Von wegen dein Kind hasst dich! Dein Kind liebt niemanden so sehr wie dich!!! Da kannst du dir sicher sein! Du bist schließlich diejenige die ihn jedesmal aus seiner Verzweiflung holt wenn er wieder weint und wahrscheinlich nicht mal weiß warum....

Mein Mann ist da genauso wie deiner. Er muss ja arbeiten gehen, also sieht er nicht ein, dass er mal aufstehen könnte. Leider auch am Wochenende nicht.

Da dein Kleiner Sohnemann ja (wie meiner auch) die Flasche kriegt, wäre es ja kein Problem wenn dein Freund den Kleinen mal einpackt und einfach für ein paar Stunden ausbleibt. So lange, dass du einfach mal ein entspanntes Bad nehmen kannst und dich dann mal so richtig ausschlafen. Und glaub mir, das wirkt wunder! #freu

Als mein Sohn noch so klein war, hab ich mir mal einen Abend gegönnt an dem ich mich mal wieder mit meinen Kolleginnen getroffen hab. Am Wochenende. Und den Abend hab ich dann mit Absicht recht lang werden lassen ;-) Somit musste mein Mann gezwungenermaßen ein paar mal aufstehen. Am nächsten morgen hab ich ihn dann gefragt wie die Nacht denn war. Und was hat er gesagt: "Schrecklich! So schlimm wie heute Nacht war er ja noch nie! Ich bin 8 mal aufgestanden bis du gekommen bist!" Tja, dann hab ich ihm mitgeteilt dass das keine andere Nacht war als alle anderen bisher!
Ab da hat er eingesehen das ich tagsüber vielleicht auch mal ne Auszeit brauche...
Vielleicht kannst sowas ja auch mal machen.

Ich denke wenn du an der momentanen Situation etwas ändern möchtest, dann fang mit deinem Freund an. Denn dein Sohn ist noch zu klein um ihn schon zu erziehen...

Liebe Grüße und viel Durchhaltevermögen!
#coolmum

Beitrag von kruemel_77 02.02.06 - 10:51 Uhr

Hallo Alexa,

#liebdrueck und Augen zu und durch. Du wirst es vermutlich nicht glauben, aber es wird besser! Versprochen!

Kann sein, dass Dein Zwerg einen Wachstumsschub hat oder Du einfach (unbewußt!) Deine eigene Unzufriedenheit auf Dein Kind projezierst. Das solltest Du ausloten und auch abstellen, denn nur wenn Du ruhig und ausgeglichen bist, wird es Christian auch sein.

Wenn Christian tagsüber alleine nicht schläft, dann schnapp ihn Dir und legt Euch gemeinsam hin. Fakt ist, Dein Zwerg braucht seinen Schlaf ebenso nötig wie Du ihn brauchst. Wir haben es am Anfang auch so gemacht, dass ich mich mit Lina einfach tagsüber noch einmal ins Bett gelegt habe - wir haben dann zusammen gute 2 Stunden geschlafen. Danach ging es mir auch besser.

Aber - und auch das kannst Du mir glauben - der Körper gewöhnt sich an 4 Stunden Schlaf ;-).

Das wird schon, Kopf hoch und positiv denken! Nimm Dir auch Deinen Freund zur Brust und rede mit ihm. Mein Mann steht seit Beginn nachts immer auf, wenn er danach frei hat. So kann ich einige Stunden Schlaf "gewinnen" und mein Mann macht es gerne. Es ist Euer gemeinsames Kind, also sollte er auch seinen Teil dazu beitragen und Dich - so gut es geht - entlasten.

Übrigens - jammern ist vollkommen in Ordnung. Es ist besser, Du lädst Deinen Frust hier bei uns statt bei Deinem Kind ab. Das kann am allerwenigsten dafür.

VLG
Alex & Lina-Marie (*28.02.2005)

Beitrag von corre76 02.02.06 - 11:29 Uhr

Hallo Alexa#stern,
wie die anderen schon gesagt haben: red mal ein wörtchen mit deinem freund :-[ oder drück ihm deinen süßen knopf einfach mal für zwei stunden in die hand und geh spazieren! mach ihm klar, dass du sonst echt kaputt gehst, er muss einfach mit ran, und wenn ihr (wie ich auch) ein flaschenkind habt, geht das doch super.
ansonsten hilft wirklich ein tragetuch, meine süße pennt darin spätestens nach 5 min ein (2min, wenn ich dazu noch auf dem gymnastikpall hüpfe).
wenn ich tagsüber schlafen will, aber sie nicht unbedingt, lege ich sie mir bäuchlings auf den bauch, das klappt auch meistens und wir machen zusammen mittagschlaf.
also, kopf hoch und durchhalten!!! liebe grüße

Beitrag von tasha_26 02.02.06 - 12:36 Uhr

Ich kann dich sehr gut verstehen, auch ich war kurz vor einem Nervenzusammenbruch und habe eingesehen, das ich nicht mehr wichtig bin #heul.

Mein Sohn ist 8 Tage älter als deiner und ich will dir sagen, das es vorbei geht, wirklich #schwitz. Man muss sich erstmal an einander gewöhnen und auch die Pampersrocker werden ruhiger.

Versuch es mal aus der Perspektive des Kindes zu sehen. Das Kind ist erst ein paar Wochen auf der Welt und es ist alles fremd, kalt und neu. Es muss sich auch erst an den Zustand gewöhnen. Die Kinder gewöhnen sich aber schnell an neues.

Wegen deinem Mann oder deinem Freund kann ich dich sehr gut verstehen, denn die haben ja keinen Stress und schlafen, nicht wahr#kratz. Und dann fragen sie auch noch... warum bist du denn so geladen....

Versuch bitte cool zu bleiben, das wird alles besser und denk dran, du machst es für dein Kind und dein Kind liebt dich auch, wenn es manchmal unausstehlich ist. Es braucht dich halt und sie können nicht sagen, Mama hier oder Mama da. Deshalb brüllen sie halt.

Kopf hoch!

Beitrag von nike1972 02.02.06 - 14:21 Uhr

Hallo Alexa,
ich kann total nachvollziehen,was du da schreibst - bis vor einer Woche gings mir ganz genau so! Juri hat auch kaum geschlafen, tagsüber überhaupt nicht (ca. zwei mal 15 Minuten, über den ganzen Tag verteilt) und war den Rest der Zeit extrem unruhig und am Meckern...Kunststück,wenn man total übermüdet ist!!

Nichts war ok - Schmusen ist doof, Bauchlage ist doof, herumgetragen werden ist nach 5 Minuten auch doof, im Maxi Cosi liegen ist doof, im Bett liegen sowieso...
Vor 5 Tagen haben wir dann das Pucken entdeckt und seither haben wir ein super-glückliches Baby (und eine Mama auch :-))...Juri hatte sich durch sein Rumgezappel vor allem mit den Armen immer wieder selbst aus dem Schlaf geholt -daher die maximal15 Minuten Schlaf tagsüber und die Unruhe nachts. Seitdem wir ihn einwickeln, schläft er ohne Gequengel praktisch sofort ein und schläft mittlerweile von 20:00 bis 03:00 und dann wieder bis 08:00...Auch tagsüber ist es jetzt viel besser geworden - der Kleine ist prima drauf, wenn er wach ist.
Versuch's doch mal - man muss sich ein wenig an den Anblick gewöhnen und sich klar machen, dass er darunter nicht leidet (Juri grinst jetzt schon,wenn wir ihn wieder aufs Tuch legen ;-) ) ...
Hier die Anleitung:
http://www.beebie.de/service/baby/pucken.htm
Viel Erfolg
sandra und Juri (*21.12.05) der jetzt schon wieder 1 1/2 Std schläft..)