Trösten

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Forum: Baby

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Beitrag von sassiputz 02.02.06 - 10:19 Uhr

Hallo liebe Eltern,

ich brauche mal wieder ein paar Meinungen:

Wenn mein Sohn hinfällt, weint er natürlich. Wenn ich ihn hochnehme, schreit er erstmal noch mehr und lässt sich natürlich von mir trösten, solange es geht. Ich kitzel ihn dann immer ein bißchen, dann lacht er und wenn ich aufhöre, meckert er weiter. Ich finde das eigentlich ganz normal und auch total niedlich.

Nun bekomme ich von allen Seiten zu hören, dass ich ihn doch gar nicht erst trösten soll, dann wäre er schneller wieder ruhig, ich verwöhne ihn damit... #bla #bla #bla.

Wird er dadurch nun zur Mimose, die später bei jeder Kleinigkeit losheult? Ich weiß es nicht und bin für jede Meinung dankbar.

LG
Saskia

Beitrag von lady_chainsaw 02.02.06 - 10:31 Uhr

Hallo Saskia,

also bei mir kommt es drauf an, ob ich merke, dass es wirklich weh getan hat.

Wir haben es aber von Anfang an so gehalten, dass z.B. beim Laufenlernen ein "Und wieder aufstehen - jaaaa, Du schaffst es" kam, wenn Luna mal wieder auf den Popo gefallen ist. Oder wir haben alle geklatscht - das endete damit, dass Luna nach dem Hinfallen immer selbst geklatscht hat ;-)

Wenn es natürlich richtig weh tut, dann sind wir logischer Weise sofort da...#heul

Aber ob das was mit Verswöhnen zu tun hat, das denke ich eher nicht.

Jedes Kind ist einfach anders - und Luna z.B ist ziemlich hart im nehmen :-p Die brüllt nicht mal, wenn sie gegen einen Schrank gelaufen ist.

Gruß

Karen + Luna (2,5 Jahre)

Beitrag von sassiputz 02.02.06 - 10:35 Uhr

Ist ja niedlich mit dem Klatschen #freu.

Wenn Vincent hinfällt und nicht weint (was durchaus vorkommt), dann renn ich natürlich auch nicht gleich los. Aber wenn er losheult, dann nehme ich ihn hoch und tröste ihn, bis es wieder gut ist.

Ach, eigentlich denke ich auch, dass es ok ist, aber manchmal bin ich doch etwas verunsichert.

Danke für die Antwort.

LG
Saskia

Beitrag von ayshe 02.02.06 - 12:19 Uhr

hallo,

ich finde, ein kind kann eigentlich nur selbst entscheiden, wann es trost braucht, was wehtut, was nicht.

ich hasse es, wenn jemand sagt:"hat doch gar nicht wehgetan, ist doch nichts"

wenn ich mir wehtue, man aber nicht gleich blut spritzen sieht, glaubt mir doch auch, daß es wehtut - oder nicht?
wenn mir dann einer sagt, ich solle mich nicht so anstellen :-%


naja, jedenfalls warte ich immer ab, wie meine tochter sich verhält und beschreibe nur die situation:
ja, da war genau die tischkante im weg.

wenn es wehtut, weint sie, bekommt trost.

tut es ihr wohl nicht weh, sagt sie nur "ja, tisch" und spielt dann aber weiter.

lg
ayshe

Beitrag von sassiputz 03.02.06 - 09:39 Uhr

Hallo Ayshe,

danke für die Antwort. Ich sehe das auch so, wie Du.

Ich lasse mich nur zu sehr verunsichern. Ich kenne zu viele Leute, die da wesentlich stumpfer sind, als ich. Gestern sagt doch glatt eine Bekannte (auch Mutter): "Leider kann ich die Kleine nicht einfach schreien lassen, denn dann fängt sie spätestens nach 10 Minunten an zu :-%!" #schock

Ich bin manchmal völlig schockiert und mache mir Gedanken, ob ICH nicht diejenige bin, die alles zu eng sieht. Aber ich bin froh, dass es auch genug andere Mütter gibt, die mich bestätigen.

Viele Grüße
Saskia