kann man schwangerschaftsdiabetes vorbeugen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von puesen 02.02.06 - 10:28 Uhr

hi,

ich hab in letzer zeit öfter was über schwangerschaftsdiabetes gelesen und frag mich, was ich tun kann, um das risiko gering zu halten. oder ist es reiner zufall, ob es einen trifft oder nicht? #kratz

grüße von
marie

Beitrag von sirius16 02.02.06 - 10:38 Uhr

Hallo Marie,
eigentlich glaube ich nicht, dass man wirklich was tun kann. Auch wenn Du Dich gesund ernährst und viel bewegst, kann es Dich treffen. Ich selbst habe nur etwas erhöhten Blutzucker während der Schwangerschaft, aber noch keinen Diabetes. Dabei habe ich am Anfang noch Wassergymnastik gemacht und war regelmäßig schwimmen. Beim Essen fiel es mir schwer, mich zurückzuhalten...Wie es momentan mit dem Zucker aussieht, weiß ich gar nicht. Aber die übliche Folge (nämlich dass das Kind sehr gross wird) ist wohl nicht eingetreten, es hat angeblich grade mal über 3000 g.
Mein Tipp: Blutzuckermessung auf alle Fälle machen lassen, aber nicht auf jede Entgleisung mit Panik reagieren. Denn das treibt den Zucker erst recht hoch!
Stattdessen einfach nach bestem Wissen und Gewissen weiterleben.

Beitrag von tekelek 02.02.06 - 10:37 Uhr

Hallo Marie !
Mit gesunder Ernährung und sehr wenig Naschereien kann man das Risiko drastisch reduzieren !
Möglichst viel Rohkost, keine Süßigkeiten und Schokolade, nicht zu fetthaltige (z.B. Fritiertes) Nahrungsmittel ...
Außerdem tut es Dir und dem Baby gut - es ist nämlich beileibe nicht so, daß das Baby umso gesünder ist, je mehr man zunimmt #augen
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (*05.01.05) und #ei 10.SSW

Beitrag von kati543 02.02.06 - 11:15 Uhr

Du kannst nicht wirklich was dagegen machen. Zucker ist praktisch in allen Lebensmitteln enthalten.

Beitrag von manon32 02.02.06 - 11:05 Uhr

Hallo Marie,

ich habe Schwangerschaftsdiabetes bekommen, obwohl ich bis heute 33+6 nur 8 kg zugenommen habe und mich immer sehr gesund ernähre. Wenig Süßes, viel Rohkost, Salate, Kartoffeln, Nudeln, wenig Fettes, schon gar kein Frittiertes usw.

Mein Onkel hat auch Diabetes und so kann man auch von Veranlagung sprechen.

Mein Diabetologe sagt, dass es Vererbung ist, bei Übergewichtigen ist der Risikofaktor es ohne Vererbung zu bekommen, höher.

Aber bei 1,70 m und 63 kg vor der SS kann man bei mir nicht von übergewichtig sprechen. Ich habe sehr viel Sport getrieben, bin 3x täglich im Wald mit unserem Hund und habe trotzdem SS-Diabetes bekommen und muss seit 3 Wochen Insulin spritzen.

Beantwortet das Deine Frage?

LG

Manon + #babygirl 34. SSW

Beitrag von happypeppi74 02.02.06 - 11:48 Uhr

Hallo Marie!

Nachdem man auch bei bereits diagnostizierter Gestationsdiabetes noch mit einer Ernährungsumstellung ganz viel bewirken kann, darf ich dir aus Erfahrung versichern, daß ein positiver Einfluß sicher möglich ist!

Ich sollte ursprünglich "nur" eine zuckerfreie Ernährung anstreben. Also auch kein Honig, kein Fruchtzucker, maximal ab und zu Saccharin-Produkte.
Positiv beeinflußt wird der Zuckerspiegel aber auch noch durch Vollkornkohlehydrate, also V-Brot, V-Nudeln, V-Reis.
Generell lieber weniger Kohlehydrate und mehr Eiweiß sowie Obst/Gemüse.
Ich konnte mit diesen wenigen Veränderungen meine Werte immerhin so konstant halten, daß ich nicht spritzen muß....davor hat´s mir nämlich schon gegraut! #schock

LG Sybille