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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tini26 02.02.06 - 11:01 Uhr

Hallo Sam,

das was ich Dir hier öffentlich schreibe, beschäftigt mich schon seit Wochen und auch wenn ich dafür von einigen gesteinigt werde, es muss jetzt mal raus. Warum mußt Du immer wieder diese Seite www.ericmagnus.de posten und zudem darauf hinweisen, dass Deine Freundin nach einer völlig normalen Schwangerschaft und keinerlei Anzeichen bei den US Untersuchungen ein Kind mit Down Syndrom auf die Welt gebracht hat.

Zweifelsohne ist wirklich eine schöne Homepage von EricMagnus und es ist toll, dass Du die Leute darauf aufmerksam machen willst, dass es dieses Problem gibt. Aber was macht das in einem Schwangeschaftsforum, in dem jede sowieso Angst hat, das ihr Kind behindert auf die Welt kommt. Das paßt einfach nicht hierher. Aber musst Du uns es immer wieder auf die Nase binden? Vorallem dann nicht, wenn einfach eine postet, dass sie ihr 3 D Bild eingestellt hat. Sie freut sich über ihr 3 D Bild, Du sagst ihr, "Hey ist ja toll, aber trotzdem kann Dein Kind behindert auf die Welt kommen". Das will keine in dem Moment, in dem sie sich freut, wissen. Wir sind eh alle hier mehr oder weniger verunsicherter, daher sind wir auch in dem Forum. Da liest man dann nicht gerne solche Sachen. Kannst Du Dich damit nicht einfach ein wenig zurückhalten. Seit Du diese Seite immer gepostet hast, mach ich mir noch mehr Sorgen und ich denke, das geht anderen auch so. Sei so lieb und halt Dich doch ein wenig damit zurück. Oder poste es in Foren, bei denen sich die Frauen wirklich dafür interessieren.
Ich hoffe, Du verstehst das richtig, aber wir wollen uns während der Schwangeschaft freuen, das hat Deine Freundin bestimmt auch gemacht, wenn das Kind später - wider Erwarten - krank od. behindert sein sollte, können wir uns dann damit noch früh genug auseinandersetzen. Aber während der Schwangerschaft macht das doch keinen Sinn, sich damit verrückt zu machen.
Die ewigen Sorgen, die Du schürst, bringen uns auch nicht weiter.
Wenn Du selbst schwanger bist, wirst Du das verstehen

Danke. Tini 39 SSW

Beitrag von anyca 02.02.06 - 11:04 Uhr

Da bin ich anderer Meinung! Ich finde den Hinweis sehr gut, da viele sich mit der Pränataldiagnostik verrückt machen und glauben, dadurch eine Sicherheit zu bekommen, die so nicht gegeben ist.

Mich hat der Hinweis auf die Seite NICHT beunruhigt, im Gegenteil, er hat mich in meiner Entscheidung bestärkt, auf Nackenfaltenmessung, Tripletest und co zu verzichten.

Beitrag von qwertqwert 02.02.06 - 11:06 Uhr

Deiner Meinung kann ich mich nur anschließen!!!!

Beitrag von kleine_kampfmaus 02.02.06 - 11:06 Uhr

Hallo Tini,

da stimme ich dir aus vollstem Herzen zu! Normalerweise bin ich auch nicht grad zart besaitet und kann mit solchen Themen sehr offen umgehen. Seit ich aber SS bin, will ich sowas weder hören noch sehen. Das macht mich nervlich nur fertig und ich versuche überhaupt nicht dran zu denken.

Vielen Dank, dass du den Mumm hast, das mal anzusprechen!!!!

LG
Kleine Kampfmaus + Minimatz (31. SSW)

Beitrag von tini26 02.02.06 - 11:10 Uhr

Danke, bin ich froh#freu dachte schon ich werde gesteinigt. Ich habe es mir auch lange überlegt, ob ich das wirklich schreiben soll. Schön, dass es auch welche gibt, die meine Meinung teilen. Ich sehe es genauso wie Du, während meiner SS will ich von sowas nix wissen, ist vielleicht blauäugig aber für mich eben besser.

Beitrag von oldma 02.02.06 - 11:11 Uhr

....... ach was ich finde deine beiträge immer sehr interessant und vor allem informativ .habe mir schon einige deiner links hinterlegt, auf denen ich ab und zu herumschleiche. ich informiere mich immer gern sehr umfassend über möglichst alle details, ehe ich entscheidungen treffen und ich denke, dass dies auch andere tun und daher gern die tips zur information nutzen. l.g.c.

Beitrag von ramira1980 02.02.06 - 11:23 Uhr

Hi Tini,

auch ich kann und will dir voll und ganz zustimmen.

Mir persönlich reicht es im Moment, dass ich weiß, dass es solche Krankheiten leider gibt. Ich möchte mich im Moment mit diesem Thema nicht weiter beschäftigen u. auch nicht drüber nachdenken, oder etwas darüber hören oder lesen.

Denn ich weiß genau, dass ich mich dann noch verrückter mache, als ich es ohnehin schon bin.

Ich bin für mich der Meinung, mich mit diesem Thema beschäftigen zu wollen, falls es bei mir so weit kommen sollte. Unter dem Umstand wäre ich dann froh, etwas über dieses Thema zu erfahren und auch evtl. wertvolle Tipps zu bekommen.

Aber da dies nicht der Fall ist, stimme ich mit Tini voll und ganz überein, denn ich denke, dass sich jede Schwangere Gedanken macht, auch vllt. in Bezug auf Behinderungen oder Krankheiten. Diese "Verrücktmacherei", die man sich dann selber zumutet, sollte für's Erste reichen.

Gruß ramira1980

Beitrag von mica2406 02.02.06 - 11:22 Uhr

Liebe Tini,
liebe Sabine,

ich finde den Aspekt, dass Frauen, die sich wegen der Pränataldiagnostik sowieso schon verunsichert fühlen durch "s.a.m."s Postings "verunsichert" werden bedenkenswert und richtig.

Für mich persönlich hat Sabines Link auf die Eric Magnus Seite folgende Bedeutung gehabt:

Sie hat mir damit ein zweites (ein anderes ungleich schlimmer ausgegangenes habe ich im Bekanntenkreis) dokumentiertes Beispiel dafür geliefert, dass nur die Fruchtwasseruntersuchung der Weisheit letzter Schluss sein kann.

Diese zwei Beispiele (im Bekanntenkreis war es Trisomie 13) haben meine Unsicherheit (mit meinem Mann habe ich schon bei der Planung der Schwangerschaft verabredet, so sicher wie möglich zu gehen um zumindest ein nicht lebensfähiges Kind mit Chromosomenschäden zu verhindern - aber nachdem die Nackenfaltenmessung ein absolut winziges Risiko ergab habe ich mich in den Wahn hineingesteigert, dass ich mein ungeborenes Kind vor meinem Mann und der FU schützen muss...) dahingehend beseitigt, dass ich eingesehen habe, dass wirklich nur die FU Sicherheit gibt. Ab diesem Moment (zeitgleich habe ich von der Bekannten und von Eric Magnus erfahren) war ich endlich ruhig und konnte auch die FU ohne Panik hinter mich bringen.

Deswegen an dieser Stelle: Danke Sabine für den Link zu Eric Magnus und danke Tini, dass Du Dich so für die entspannte Schwangerschaft stark machst!!!
LG

Beitrag von tagesmutti.kiki 02.02.06 - 11:19 Uhr

Hi Tini,

ich kann mich Deiner Meinung nur anschließen.

Ich freue mich auch jedesmal wenn ich vom Gyn komme und er sagt mir alles ok, das Ultraschallbild unserer Maus lässt die Freude in meinen Augen glitzern und man postet hier die Freude und wird dann auf ein Ereignis umgeleitet mit dem man sich in dem Moment einfach nicht befassen möchte.

Sicherlich die Seite ist sehr schön, habe sie mir genau angesehen und auch alle Einzelheiten der KH studiert aber ich möchte mich nicht damit befassen das mein Kind diese Krankheit haben könnte. Wenn es nach der Geburt so sein sollte ist es ok. Dann kann ich mich genaustens darüber informieren, belesen, mich erkundigen wie auch immer aber in meine SS gehört es einfach nicht rein. Es zieht mich vom Gefühl her runter und macht mich unsicher!!!!

Und manchmal nimmt dieses Posting einfach überhand auch wenn es lieb gemeint ist.

LG KiKi und Lainie SSW 28+1

Beitrag von schnuffelschnute 02.02.06 - 11:24 Uhr

Hallo,

Du hast Recht, ich möchte mich auch nicht damit befassen. Es ist okay, MAL davon zu lesen, aber wenn nach jeder positiven Nachricht oder Freudenposting so ein Dämpfer kommt ist es nicht mehr schön.
Es würden keine Kinder mehr geboren werden, wenn jeder diese Angst zu sehr fürchten würde.

Gruß,

Ariane + Natascha (8) + Klein-Maya 25.SSW

Beitrag von s_a_m 02.02.06 - 11:43 Uhr

Hallo Tini!

Ich danke für die konstruktive Kritik. Die Seite poste ich nicht um zu zeigen, "dass es dieses Problem gibt", denn ich bin mir sicher, dass es keine Frau hier im Forum gibt, die nicht von ihrem Arzt darauf hingewiesen wird. Alledings nicht mit Infos, was es eigentlich bedeutet, ein Down-Syndrom, sondern mit Hinweisen, wie man Wahrscheinlichkeiten dafür berechnet und Diagnosen stellt. Und das oft mit dem Tenor "Wir gucken nur mal schnell ob alles in Ordnung ist" oder "Sie wollen das doch sicher ausschließen, oder?"

Hand aufs Herz: Wessen Arzt hat neben den Infobroschüren über Pränataldiagnostik auch eine Infobroschüre zu Down-Syndrom bekommen?

Wen es nicht interessiert, dem steht es frei, als unpassend empfundene Links zu überlesen. Allerdings scheint der Besucherzähler der Seite doch zu zeigen, dass ein gewaltiges Interesse besteht. Allein das Gästebuch ist in den kaum anderthalb Jahren, in denen die Seite online ist, mehr als 10.000 mal angeklickt worden, die Seite selbst mehr als 30.000 mal.

Das sieht nicht so aus, als bestünde hier kein Interesse mal zu gucken, wie eine unpersönliche Trisomie 21 als Person aussehen kann.

Wenn gesagt wird, solche Themen gehörten nicht in ein Schwangerschaftsforum, wird wahrscheinlich vergessen, dass es in unzähligen Postings am Tag um nicht anderes geht, als um Behinderung und speziell auch um Down-Syndrom. Jedes Posting zur Nackenransparenzmessung, zum Triple-Test, zur Beurteilung von Nasenbein und Oberschenkelknochen, jede Frage zu Amniozentese, Chorionzottenbiopsie und FisH-Test beschäftigt sich auch mit dem Thema Down-Syndrom.

Die Ängste sind da und entstehen nicht erst dadurch, dass einem ein Link zeigt, dass das Thema Down-Syndrom wegen diversen medizinischen Entwicklungen heutzutage ebenso zu einer Schwangerschaft gehört, wie das Thema Fehlgeburt. Ich glaube, die Sorgen sind da und die Ängste und Verunsicherungen ebenfalls.Und ich glaube, dass sie vielfach daher kommen, dass nach wie vor Ansichten über Down-Syndrom in den Köpfen vieler Menschen sind, die mit dem heutigen Stand von Medizin und Pädagogik kaum noch etwas gemeinsam haben.

Ebenso wie viele das Thema Fehlgeburt gerne in andere Forenbereiche verlagert sehen würden, ist es wohl auch mit den Thema Behinderung. Die Angst davor ist da. Aber sie wegzuschieben und zu meinen, dass es ja so wie so immer "die anderen" trifft und man sich selbst damit nicht befassen muss, ist ein seltsamer Weg.

Es steht jeden frei, Postings zu ignorieren, aber ich denke, allein der Besucherzähler zeigt, dass es viele hier aus dem Forum interessiert. Und warum auch nicht? Die Seite hat nichts widerliches und abstoßendes ansich. Sie erlaubt den anonymen Blick auf ein Kind, von dem viele sich aufgrund der Trisomie 21 fürchten. Gesten schrieb eine werdende Mutter, sie habe einen schlechten Tiple-Test-Wert bekommen für Down-Syndrom und habe nun "panische Angst". Es kann nicht schlecht sein zu wissen, wovor man da eigentlich Angst hat und dann zu gucken, ob es sich tatsächlich lohnt, in Panik zu verfallen.

Soviel von mir, liebe Grüße
Sabine

Beitrag von lisuemi 02.02.06 - 11:22 Uhr

Liebe Tini,

Du hast mir aus der Seele geschrieben, denn genauso habe ich es die vergangenen Wochen auch immer empfunden.

Ich gebe Dir voll und ganz Recht, dass das in dieser Masse immer und immer geschrieben, mich zumindest, eher verunsichert als es mir helfen würde.

Ich finde es toll, dass Du den Mut hattest, dies so zu schreiben.

Herzliche Grüße,

Michaela 14.SSW

Beitrag von sunbird5768 02.02.06 - 11:30 Uhr

Hallo Tini,
kann mich auch nur deiner Meinung anschliessen. Wer wirklich informationen zu dem Thema haben will, der kann im Grunde auch "googlen" und vor allen Dingen einen oder mehrere Ärzte um ihre Meinung bitten.
Entscheiden muss es lediglich jede schwangere Frau selbst, aber bitte OHNE diesen ständig erhobenen Zeigefinger!!
Ich habe auch "nur" das Ersttrimester-Screening gemacht - auf Anraten meines Arztes und nach eigenen Informationen, die ich u.a. im Internet gesammelt habe.
Wir haben lange überlegt; aber bei einem "Risiko" von 1:3000 für Trisomie 21 habe ich mich dann doch GEGEN eine FU entschieden.
Sollte mein Kind wider Erwarten nun doch mit einem Gendefekt oder sonstigem auf die Welt kommen - ich kann es nicht ändern und ich kann nicht vorhersagen, wie ich dann damit umgehen kann / werde.
Dazu habe ich dann, wenn es soweit ist, noch genug Zeit....
Bis dahin werde ich meine #schwanger geniessen und mir KEINEN Kopf machen....
LG
Viola

Beitrag von lautemelli 02.02.06 - 11:33 Uhr

Hallo Tini!

Also, ich war gerade zum ersetn Mal auf der Seite von Eric udn ich finde daran überhaupt nichts schlimm, wenn diese Seite hier immer mal wieder empfohlen wird.
Ich denke auch die Trisomie gehört zum SS-Forum dazu!
Wenn Du Dir dadurch solche Angst machen läßt, solltest Du Dich während ´ner SS besser aus solchen Foren fern halten.
Es kann doch im Endeffekt jedem von uns so ergehen, daß man 40 Wochen lang glaubt, alles sei in bester Ordnung und bei der Geburt stellt sich heraus, daß es eben nicht so ist. Ich finde, daß man sich damit ruhig schon während der SS mal auseinander setzen sollte.
Und eine Krankheit ist nicht immer nur eine Strafe, sie kann auch trotzdem ein Kind ein Geschenk sein lassen.

Ich finde es wirklich toll, daß sich die Eltern mit diesem absolut süßen Kind nicht verstecken und versuchen ein so normales Leben wie möglich zu führen. Wenn das meine Freunde wären, wäre ich auch stolz drauf und würde ihre HP gerne weiter empfehlen.

Soviel zu meiner Meinung über die HP von Eric.

#liebe Grüße

Melli

Beitrag von tagesmutti.kiki 02.02.06 - 11:39 Uhr

Hi Melli,

es geht ja Tini nicht darum ob die Page toll ist oder nicht aber jedesmal wenn hier jemand seine Ultraschall oder 3D Bilder zeigt oder welche sehen möchte kommt s.a.m. und verweist auf den Link mit dem Hinweis ihre Freundin hatte eine Problemlose SS und ihr Kind hat Trotzdem eine Behinderung. Das ist der einzigste Knackpunkt!!!

LG KiKi

Beitrag von tini26 02.02.06 - 11:42 Uhr

Liebe Melli,

Du hast zwar Recht, dass das keine Strafe ist, das meinte ich auch nicht, sondern nur, dass der Verweis auf die HP besser im Forum "Leben mit Handicap" aufgehoben ist, als im Schwangerschaftsforum, wo wir uns eigentlich damit nicht beschäfigten wollen. Und insbesondere völlig falsch dann ist, wenn die Verfasserin bei Beiträgen darauf verweist, in denen die Mädels sich total freuen, dass ihr US oder 3DUS super toll war und dann diesen Verweis auf die Nase gedrückt bekommen.
Wenn ich mich mit Trisomie 21 beschäftigen will, dann gehe ich in das entsprechende Forum od. auf die entsprechende Google Suche.
Aber doch nicht hier im SS Forum? Ich finde einfach nur, dass es am falschen Platz ist. Ansonsten kann ich die ganzen Beiträge hier im Forum ganz gut verkraften ;-)

Trotzdem danke für Deine Meinung.

LG TINI

Beitrag von buntstift79 02.02.06 - 11:43 Uhr

Hallo Tini,

wie fange ich am besten an, mmmh. ich gebe dir vollkommen recht, das man nicht jedesmal daran erinnert werden muß, das das kind nicht "gesund" sein könnte. ich glaube das weiß jede frau, auch wenn man die gedanken gerne vor sich herschiebt. auch sollte man und muß man seine schwangerschaft genießen. 100% wissen gibts bei nichts!!!

jedoch gibts auch die frauen hier (ich denke an die richten sich auch sams postings) die der meinung sind ist die FU in ordnung ist das kind zu 100% gesund. und da hat sam ja recht, das stimmt nicht. Bei der FU werden nur die chromosomen gecheckt und sonst NICHTS. d.h. das kind kann alle behinderungen dieser welt haben die nicht die chromosomen betreffen.

ich habe mich für den feinultraschall entschieden und da alle relationen i.o. waren, alle organe unauffällig, das kind zeitgerecht entwickelt ist, gehe ich einfach davon aus, das unser kind keinerlei größeren schäden hat. ich lasse mir dann auch durch solche postings keine angst mehr machen. eine garantie gibts für nichts!!!

Mach dir keine sorgen mehr und genieße die letzten tage der ruhe.

LG

chris

Beitrag von nil77 02.02.06 - 12:08 Uhr

Natürlich gehört auch dieses Thema in dieses Forum, genauso wie das Thema Fehlgeburten.

Trotzdem kann ich dich, Tini, sehr gut verstehen!

Fast alle schwangeren Frauen haben natürlich Angst, dass etwas mit dem Ungeborenen nicht stimmen könnte...und auch immer wieder die Angst, dass noch irgendwas passieren könnte.

Aber es wäre schon sehr hilfreich wenn nur bei Anfrage bzw. bei Postings mit diesen Themen die Hinweise auf z.B. diese Homepage gegeben werden.

Vielleicht liegt es auch daran, dass man automatisch anders damit umgeht, wenn man sich so lange und so intensiv damit auseinandersetzt. Und dann auch das Gefühl dafür verliert wie "sensibel" Frauen sind, die sich noch nicht so damit auseinandergesetzt haben.

Alles in allem schwíerig.
LG NiL

Beitrag von simone_2403 02.02.06 - 11:44 Uhr

Hallo Tini

Also ich finde nicht das Sabine Sorgen schürt.Im Gegenteil.

Ich habe 3 Kinder gesund geboren war auch bei der 4 SS zu jeder Vorsorge,mein Fa machte bei jedem Besuch US und nicht nurdie Screenings und was war???

Leon wurde mit Gastroschisis geboren.

Ich hätt weiß Gott was dafür gegeben wenn ichin der SS auch nur den kleinsten Beitrag darüber hätte lesen können,so aberlag ich da,hatt emein Kind gerade geboren und wußte NICHTS ich wußte nicht ob mein Baby überlebt,wußte nichtwas mitihm jetzt geschieht und wie alles weitergehen sollte.

Sabine verbreitet keine Panik,sie betreibt Aufklärung und das ist gut so.

Ausnahmslos JEDE Schwanger wird früher oder später mit solchen Gedanken geplagt"ist mein Baby gesund",aber nichts kann dir das garantieren.Es ist jederzeit möglich das etwas schief geht und wenn ichmich im Vorfeld schon Informieren kann "was wäre wenn" beruhigt mich das mehr als alles ander.

Jede werdende Mami wünscht sichein gesndes Baby,aber wenn dem nicht so ist glaubstdu da ndet etwas an der Liebe zudem Kind?Ich kann diraus Erfahrung sagen nein,ganz im Gegenteil.

Beitrag von tini26 02.02.06 - 11:55 Uhr

Liebe Sabine, liebe Simone,

danke für Eure Antworten, insb. auch von Sabine, an die es ja auch gerichtet war.

Ich weiss, dass es durchaus sein kann, dass mein Kind - trotz aller möglichen positiven Untersuchungsergebnisse - krank od. behindert auf die Welt kommen kann. Insbesondere 9 Tage vor ET mache ich mir darüber immer mal wieder Gedanken. Ich weiss auch, dass der Begriff "VorsorgeUntersuchung" letztlich falsch ist, weil was kann der FA vorsorgen? Er kann ja nur sagen, das und das stimmt nicht, er kann aber mir ja nicht die Entscheidung abnehmen, was ich machen soll, wenn er feststellt, dass das Kind nicht gesund ist. Das ist dann meine Entscheidung .Will ich mit einem behinderten Kind Leben oder nicht? Ich bin froh, dass mir die Entscheidung nie gestellt wurde, weil ich nicht weiss, wie ich mich entschieden hätte und daher ist es am Ende vielleicht viel besser, ich weiss gar nicht was auf mich zukommt und es wird erst nach der Geburt festgestellt, dass das Kind behindert od. krank ist.

Ich verschließe nicht die Augen vor dem Problem und ich bin auch nicht der Meinung, dass mich sowas nicht trifft. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man oft sagt, sowas trifft einen nicht und dann trifft es eine schon.

Letztlich geht es mir einfach darum, dass Sabine nicht bei den Freuden Postings der Schwangeren den Links setzt (den wir alle hier jetzt schon kennen), sondern dann, wenn konkret danach gefragt wird. Und es ist schwierig, wenn der Link schon im Posting gesetzt wird, dass man den dann nicht anklickt. Insofern kann man das gar nicht ignorieren.

Wir ignorieren hier alle nicht die Gefahr dessen, dass wir möglicherweise ein behindertes od. krankes Kind bekommen.

LG TINI

Beitrag von simone_2403 02.02.06 - 12:11 Uhr

Hallo Tini

Ich hab den Link von Eric eigentlich nur in Postings gesehen in denen von Nackentranzparenz FU oder ähnlichem die Rede war.

Keiner hat gesagt,das ihr die Gefahr ignoriert und es ist mehr als natürlich das man sich um den Wurm in einem drin Sorgen macht.Man möchte ja ein gesundes Baby.Dennoch bin ich der Meinung,das es besser ist ALLES in Betracht zu ziehen und sich auch "über ungelegte Eier" gedanken macht.Es war speziell für und ein riesen Schock,als Leon geboren wurde und ich hätte mir das Herz rausreißen lassen,wenn ich nur den kleinsten Hauch vorher darüber hätte lesen können .Es hätte vieles vereinfacht.

Sabine klär über mögliches auf und das finde ich wichtig.Sie zeigt auf,das die beste Vorsoge fehler haben kann und ehrlich gesagt ich geh lieber vom weniger guten Fall aus und freue mich um so mehr,wenn es dann nicht zutrifft.

Ich wünsche dir noch eine schöne restliche Kugelzeit,eine wunderschöne und schnelle Geburt und eine schöne Zeit mit deinem Würmchen.

lg

Beitrag von schnuggel 02.02.06 - 12:05 Uhr

Hallo Tini,

in einem Punkt gebe ich dir recht. Es ist nicht schön, wenn man sich über ein Ultraschallbild o.Ä. freut und diese Freude postet, das drohende ABER vorgehalten zu bekommen. Da ist der Verweis auf die trotzdem gegebene Möglichkeit einer Behinderung meiner Meinung nach auch unangebracht.

Aber immer wieder stellen hier Schwangere die Frage, ob sie eine FU oder den Triple-Test machen sollen. ich habe mir diese Frage auch gestellt und mir hat die Seite über Eric geholfen, meine Ängste loszuwerden. Trisomie 21 muss nicht so glimpflich verlaufen was die Folgeerkrankungen betrifft, wie es in diesem Fall ist, aber es hat mir Mut gemacht. Daher habe ich entschieden, die Untersuchungen nicht zu machen und bewusst (!) mein Kind so zu nehmen, wie es sein wird.

Daher finde ich den Hinweis auf die Seite ab und zu in diesem schnellebigen Forum ganz gut, wenn auch nicht als Antwort auf Freudenpostings, sondern wenn sich jemand mit der Frage sowieso beschäftigt.

LG,
Katrin

Beitrag von flou 02.02.06 - 12:11 Uhr

Hallo Tini,

Ich wurde sehr schlecht von meiner FA über Prädiagnostik, Risiken, Trisomie etc informiert und da ich 35 J bin, war mir die Seite von SAM sehr hilfreich.

Ich habe übrigens danach die Amniostese bei meiner FA abgesagt... Die Frage: Und was wenn es ein Trisomie-Kind wird? Halb so schlimm, auch darüber könnte ich mich freuen. Und dies beruhigt mich imens.

LG

Isabel 13+3

Beitrag von s_a_m 02.02.06 - 12:44 Uhr

Jetzt breche ich mal meine eigene Regel ;-) und schreibe trotz dem "soviel von mir" noch ein Posting. Und zwar würde ich gerne wissen, um welche Ausgangspostings es eigentlich geht, auf die die Antwort mit dem Eric-Link nicht passend erschien.

In den Ultraschall-Postings der letzen Tage (19.1.-2.2.), auf die ich mit dem Link geantwortet habe, wurde auch eine Frage gestellt. Ich hoffe, ich habe keines übersehen:

„Bauchibilder beim Fotografen mit Papa?“: Hat eine von euch auch solche Bilder? Kann mir jemand ein paar Beispiele geben?

„Darf ich mal Eure Babypages/Bauchbilder/US-Bilder sehen,büdddeeee!“: da ich ein absoluter Fan von Bauchbildern und US-Bildern bin,frage ich Euch mal ganz lieb, ob ich welche von Euch sehen darf? Über Links würde ich mich seeeeehhhrrr freuen.

„Ultraschallbilder zum vergleich?!?“: würde gerne meine Bilder vom Ultraschall mit euch vergleichen! Habe welche in 2D & 3D!

Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt mal auf die sonstigen "Guckt mal, ich habe auch ein Bauchbild / Ultraschallbild" - Postings geantwortet zu haben, bei denen es darum geht, einfach nur mal zu zeigen, wie die Kleinchen aussehen.

Wäre der Link denn akzeptierter, wenn ich im Posting weglasse, dass Eric ein Down-Syndrom hat und seine Bilder trotzdem ebenso normal sind wie die eines Regelkindes ("ganz normale Schwangerschaft")? Denn das sind sie; es sind keine körperlichen Marker für Down-Syndrom zuerkennen. Oder ist es wirklich der Kackpunkt, dass die Bilder auch ohne Marker ein Kind mit Trisomie 21 zeigen, auch wenn es kein Arzt erkannt hat und es auch kein Laie erkennen würde?

Natürlich möchte ich weder nerven noch Angst machen und auch streiten will ich nicht. Wenn der Link bei (Vergleich-)Fragen zu Ultraschallbildern nicht gewünscht ist, poste ich ihn nicht mehr und bin dann auch nicht beleidigt.

Aber ich habe schon ein wenig habe Sorge, dass dann denmächst auch der Hinweis kommt, dass man z.B. beim Thema Nackentransparenz oder First-Trimester-Screening nicht lesen möchte, dass Eric (und auch diverse andere Kinder) nicht auffällig war. Denn die meisten werdenden Eltern versprechen sich ja gerade von dieser Untersuchung eine Entscheidungshilfe bezüglich einer Amniozentese und erhoffen sich Sicherheit ohne Risiko, die es aber so einfach nicht gibt.

Versteht ihr, was ich meine?

Liebe Grüße
Sabine

P.S. Dazu, dass Eric ein "leichter Fall" ist, ist zu sagen, dass man die kognitive Beeinträchtigung noch gar nciht erkennen kann. Und gesundheitlich ist er momentan alles andere als ein Vorzeigebeispiel für Down-Syndrom. Er hat eine schwer einstellbare Form von Epilepsie, die 1 bis 5 von 100 Kindern mit Trisomie 21 bekommen. Und wenn das so weitergeht, dass die Medikamente nicht so wirken, wie sie sollen, trifft ihn das vielleicht sehr viel schwerer als ein Herzfehler, ein Darmverschluss o.ä. Dinge ihn vermutlich getroffen hätten :-(

Beitrag von schnuggel 02.02.06 - 13:01 Uhr

Hallo Sabine,

ich hatte das mit dem "glimpflichen Fall" geschrieben. Es tut mir leid und ich nehme es zurück. Denn keine der Beeinträchtigungen ist wohl für die Eltern und für Eric leicht.
Aber ich war einige Zeit nicht auf der Seite, so dass ich von einem positiveren Stand ausging. Es tut mir leid, dass es dem Kleinen nicht gut geht.
Insgesamt hat aber die Geschichte von Eric und seinen Eltern meine Ängste, die geradezu unermesslich waren, ob ich ein Leben mit einem behinderten Kind schaffen könnte, relativiert. Es ist ein sehr schwieriges Thema, wenn man in seinem Leben bisher noch gar nicht mit irgendwelchen Behinderungen im Verwandten- oder Bekanntenkreis konfrontiert war.

Danke dir für deine Posts!!

Katrin

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