Welches Gemüse ist "mild"?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von jutta26 02.02.06 - 12:16 Uhr

Hallo Ihr,

unser Moritz ist jetzt 3,5 Wochen alt und hat doch öfter mit seinem Bauch Probleme:-[.
Zum Glück (noch) nicht richtige 3-Monats-Koliken, aber ich merke schon sehr Leidvoll wenn etwas nicht so prickelnd ist. Ich würde mir und meinem Murpsel so einige "Schleppstunde" und Kümmelzäpfchen ersparen und überlege nun, welches Gemüse eher ok ist und was ich besser von vornherein meiden sollte. Klar, die meisten Kohlsorten, Zwiebeln... sind schon mächtig blähend, aber wenn ich Erbsen und Kohlsorten meide, bleiben da irgendwie fast nur noch Möhren und Salat#kratz. Und was ist mit den Zwiebeln, die man so zum anbraten beim Fleisch nimmt, auch schlecht?

Und ich wollte mal fragen, ob eine von Euch auch das Gefühl hat, daß man Nachmittags/Abends weniger Milch hat, was macht Ihr denn da? Zufüttern möchte ich ja auch nicht gerne...#kratz, aber er sucht dann immer nach dem stillen noch ganz doll#schmoll#heul.

Vielleicht kan mir ja jemand wertvolle Tips geben!#danke

Jutta mit Moritz

Beitrag von misseaz 02.02.06 - 13:04 Uhr

Hallo Jutta

Nun kenne ich das ganz gut mit dem Bauchweh. Ihr zwei armen...Meinem kleinen geht es erst jetzt langsam einbisschen besser, er ist jetzt 9 Wochen alt, angefangen hats mit 2 Wochen.

Ich habe mich anfangs auch wirklich verrückt gemacht was ich esse. Aber nichts hat geholfen....ich habe mir das leben neben dem wenigen schlafen und rumtragen etc einfach noch schwerer gemacht...

aber du kannst es ja mal probieren: Fenchel ist super für deinen kleinen (ja auch in tee-form)....und die zwiebeln beim anbraten würde ich auch weglassen...

Ansonsten hat bei uns eine Chiropraktikerin ganz gut geholfen. vielleicht bringt euch das auch was??

alles gute!
isa+malik

ps: bin kein still-experte, aber versuch ihn doch einfach abends einwenig öfters anzusetzen so steigerst du die milchproduktion. ja nicht zufüttern sonst wirds noch schlimmer... einfach immer wieder anlegen, das ist am besten.. ich stelle bei mir auch fest das ich abends weniger milch habe, aber immernoch genug. und seit ich dann in kürzeren abständen gestillt habe eine zeit lang, ist es viel besser geworden.

Beitrag von sunflower.1976 02.02.06 - 14:21 Uhr

Hallo!

Die Blähungen müssen nicht von Deinem Essen kommen. Es gibt auch viele Babys, die abends Bauchweh bekommen, wenn sie am Tag viel erlebt haben. Zu den Gemüse-Sorten kann ich nichts sagen, da ich bei meinem Sohn von Anfang an alles essen konnte.
Prima helfen regelmäßige Bauchmassagen (Massageöl oder Kümmelöl) im Uhrzeigersinn.
Und Du kannst Deinem Kleinen helfen, indem Du Stilltee trinkst (maximal 1 Liter am Tag). Der ist milchbildend und mildert Blähungen.

Aber zum Stillen...
Zufüttern würde ich wirklich noch nicht, dann würde die Milchproduktion weniger werden und Du hättest das Gegenteil von dem erreicht, was Du möchtest.
Abends trinken die Kleinen mehr, um einen Vorrat für die Nacht anzulegen. Vielleicht hilft es, wenn Du ihn abends häufiger anlegst. Mein Sohn geht z.B, um 19:00 ins Bett und wird direkt vorher und auch schon um 18:00 gestillt.
Und Du kannst, nachdem er die zweite Seite leer getrunken hat, nochmal die erste anbieten. Da hat sich dann schon wieder Milch gebildet.
Ansonsten kannst Du die Milchmenge prima steigern, indem Du Malzbier oder alkoholfreies Weizenbier trinkst.

Ups, das ist lang geworden-sorry!

Silvia mit André (7,5 Monate und noch fast voll gestillt#augen)