Erfahrung mit elektrischen Milchpumpen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von bodenseemami 02.02.06 - 12:38 Uhr

Hallo,

da ich vermutlich ab April wieder an die Uni muß, wenn mein Kleiner gerade mal 4 Monate alt ist und ich trotzdem weiter voll stillen möchte, sollte ich mir wohl am besten eine Milchpumpe anschaffen, damit Oma die Milch mit Fläschchen füttern kann.

Jetzt meine Frage. Ihr habt ja sicher auch Erfahrung mit elektrischen Milchpumpen, was könnt Ihr so empfehlen, wie sind Eure Erfahrungen? #kratz #gruebel

Bin dankbar um jede Antwort.

Gruß,
die bodenseemami

Beitrag von karin_73 02.02.06 - 13:15 Uhr

Ich hab die elektr. Pumpe vom Bandagisten ausgeliehen, das ist eine Ameda Lactaline. Im Krankenhaus hatten sie elektrische Pumpen von Medala oder so... die hat mir persönlich besser gefallen, aber ich komm auch mit der Ameda zurecht.

Ich stillte anfangs, dann musste ich wegen Medikamenten pumpen und Milch wegschütten, später hab ich gepumpt und Mumi in der Flasche gefüttert, weil die Brustwarzen so schlimm entzündet waren. Seit Jan ca. 1 Monat alt ist stille ich wieder ganz normal. Die Pumpe ist nur mehr ganz selten im Einsatz. Eigentlich nur, wenn Jan trinkfaul ist und ich einen Milchstau hab. Dafür ist es echt praktisch, eine Pumpe im Haus zu haben.

Ich persönlich fand es ziemlich stressig abzupumpen und die Mumi in der Flasche zu geben und ich bin froh, dass ich wieder stillen kann.

Wie läuft das bei dir an der Uni? Bist du dann den ganzen Tag dort??? Dann müsstest du nämlich auch auf der Uni abpumpen und das stell ich mir doch reichlich unpraktisch vor... Wenn du nur stundenweise weg bist, dann kannst du ja weiterhin stillen und musst nur hin und wieder mal pumpen. Ausschließlich pumpen ist nämlich echt stressig und bei vielen geht dann auch die Milch zurück.

Ich möchte nächstes Jahr ein Studium beginnen, bei uns gibt es sogar einen Kindergarten, bzw. eine Krippe direkt an der Uni. Wenn es sowas bei euch auch gibt, dann könntest du ja ev. sogar ganz normal weiter stillen. ..

LG und alles Gute
Karin mit Jan *22.9.2005*

Beitrag von bodenseemami 02.02.06 - 18:24 Uhr

Liebe Karin,

danke für Deine Antwort. Die Medela aus dem Krankenhaus kenne ich, hab ich auch schon benutzt.

Mir wäre es auch lieber direkt zu stillen, aber da ich 6 Wochen lang den ganzen Tag an der Uni bin (ein interessantes Praktikum, das ich nicht verpassen möchte), wird es wohl nicht anders gehen #schmoll, als daß ich da mal abpumpe. Ich hoffe, daß sich das mit dem Kühlschrank regeln lässt, es gibt ja auch Kaffee-Ecken... da muß ich mich mal mit den Leuten dort absprechen.
Und für 6 Wochen finde ich das auch in Ordnung. Kurz drauf ist zwar schon das nächste Praktikum, aber vielleicht könnten wir da schon ne Mittagsmahlzeit aus Gemüse o.ä. einführen, dann ist der Kleine auch schon 6 Monate alt. Morgens und abends kann ich ihn ja dann immer noch stillen.

Leider wohne ich nicht direkt in der Stadt, in der die Uni ist, sondern muß noch eine Stunde Unterwegs-Sein einkalkulieren. Und ich denke mir, für den ganzen Tag ist der Kleine doch besser aufgehoben bei der Oma (und es ist billiger!), und ich hab einfach nen freien Kopf.

LG
die bodenseemami

Beitrag von 32tanja 02.02.06 - 13:16 Uhr

Hallo,

hatte ganze zwei Tage eine Milchpumpe. Hat sich bei mir aber nicht gelohnt. Du bekommst vom Arzt ein Rezept und gehst damit in die Apotheke und kannst Dir das Monstrum dann für eine Kaution leihen.
Ich hatte erst Angst vor Schmerzen, hatte eine Brustentzündung und wunde Brustwarzen, aber es tat nichts weh. War eher lustig anzuschauen wie das funktioniert.
Mehr kann ich Dir leider nicht dazu sagen.

Liebe Grüße

Beitrag von smr 02.02.06 - 13:45 Uhr

Also ich würde Dir raten, eine Handpumpe zu kaufen, weil man mit denen selber regulieren kann, wie doll man abpumpt. Geht zwar auf die Finger, aber tut nicht so weh. Bei den elektrischen kann man das zwar auch einstellen, ich fand es aber trotzdem zu heftig. Für die elektrischen bekommst Du, wie schon geschrieben ein Rezept und kannst die dann leihen.
Aber meine Überlegung wäre jetzt auch, wie Du das praktisch machen willst, wenn Du tagsüber in der Uni bist, weil so alle 3 - 4 Std. wirst Du pumpen müssen, geht das denn dann? Und dann kommt ja auch der Sommer, wenn Du dann an der Uni pumpen würdest, was machst Du dann mit der Milch #schwitz. Soll jetzt aber nicht negativ rüberkommen, fiel mir nur so ein #kratz.
Hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen und Du findest eine für Euch alle angenehme Regelung.
LG
Sandra mit Gideon Magnus 14 Monate

Beitrag von schmide 02.02.06 - 14:20 Uhr

Hi,

die Medela Symphony kann ich nur empfehlen. Die Pumpstärke kann man regulieren, und sogar bei höchster Stufe ist die echt sanft und leise. Design ist auch hübsch - rundlich und gelb wie Küke:-). Benutze ich schon 2 Monate und bin völlig zufrieden.

gruß schmide

Beitrag von bw1975 02.02.06 - 14:56 Uhr

Kann michvoll und ganz meiner Vorrednerin anschließen.

Die medela symphony ist empfehlenswert!

Beitrag von mellika 02.02.06 - 15:51 Uhr

Hallo,

ich pumpe von Anfang an ab, da unsere Süße zu schwach war. Später war sie dann zu faul.
Ich habe die elektronische Pumpe von Medela (Symphonie). Im Krankenhaus hat man mir diese empfohlen, es die beste sein soll.
Du müsstest sie in der Apotheke leihen können (auch ohne Rezept).
Ansonsten kann ich die Avent Handpumpe noch empfehlen.

Liebe Grüße

Melanie

Beitrag von kerstin... 02.02.06 - 19:42 Uhr

Hi,
Also ich kann auch nur Medela empfehlen.#freu
Die von Nuk war mir viel zu lahm , und eine Handpumpe bringt auch nur dann was wenn man druck;-) abbauen will.Finde ich..Gruß kerstin:-D