wieder mal sorgen um meine freundin *seufz*

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Beitrag von floeppchen 02.02.06 - 13:23 Uhr

hallo ihr lieben *smile*

ich mus smir mal wieder etwas von der seele schreiben und vielleicht habt ihr auch vorschläge was ich dabei tun kann.

meine freundin hat einen kleinen sohn, 4 monate, sie sleber ist 23 jahre alt. sie wurde von ihrem ehemann im 3. schwangerschaftsmonat verlassen und ist somit mit allem alleine.

anfangs hat sie sehr grosse sorge gehabt, ob sie das alles schaft, aber ich hab ihr mut zugesprochen und das sie und auch ihr kleiner mann sich aneinander gewöhnen muss und dann spielt sich das schon alles von alleine ein.
soweit so gut, meiner meinung nach schafft sie das auch ganz gut, klar fehlt ihr mal die zeit auch etwas für sich zu tun, aber hilfe nimmt sie da auch nicht an.

jetzt zu meinem eigentlichen problem, ich habe das gefühl das sie sich sehr nach uns richtet, nun ist mein sonnenschein aber 8 monate und im ersten jahr sind da die unterschiede ja noch sehr gravierend, ergo meint sie sie sei eine schlechte mama, weil ihr kleiner noch nicht greifen kann, sich noch nicht auf die seite drehen kann und beim füttern mit brei auch keine fortschritte macht. jetzt hab ich letzens mitbekommen wie sie füttert, nicht das sie etwas verkehrt macht, aber sie geht schon mit einem unguten gefühl an die sache. meiner meinung nach übertragen sich die gefühle auch aufs kind, ergo, mama ist nervös und der kleine dann auch.

es gibt noch soviele andere dinge in denen sie dann den spruch sagt das sie eine schlechte mama ist oder mittlerweile sagt sie sogar, sie sei gestraft.

nicht falsch verstehen, sie liebt ihren kleinen mann und sie sagt immer, das ist das schönste geschenk das ihr ihr nochehemann jemals gemacht hat. ich weis snicht was ich sagen soll wenn sie so einen spruch bringt, ich sag ihr zwar das das so nicht stimmt, aber das scheint nicht zu reichen. mein mann meinte ich sollte das mal weiter beobachten und wenn es sich nicht ändert dann mal ein grundlegendes gespräch mit ihr darüber zu führen.

kann es sein das sie diese wochenbettdepressionen hat oder ist sie einfach frustriert das sie alleine ist?

ich würde ihr so gerne helfen,weiss aber nicht wie, ausser ihr zuzuhören und ihr gut zuzureden.

danke fürs zulesen

nicole und luke

Beitrag von sunflower.1976 02.02.06 - 13:41 Uhr

Hallo!

Für mich wäre es sehr schwer, mein Kind alleine groß ziehen zu müssen. Ich bin froh, dass ich meinen Mann habe, dass er mich unterstützt und mir auch seine Meinung/seine Einschätzung zu den Dingen sagt, die unseren Sohn betreffen. Ich würde mir wahrscheinlich sonst auch jemanden "suchen" an dem ich mich orientieren kann.

Viele 4 Monate alte Kinder essen noch nicht viel oder noch keinen Brei. Das ist nomal. Und das Greifen kann sie auch schlecht forcieren, außer immer wieder dem Kleinen etwas zum Greifen und Befühlen geben und sowieso mit ihm spielen. Aber das wird sie garantiert machen.
Hat Deine Freundin die Möglichkeit, in eine Krabbelgruppe (z.B. PEKiP) oder zum Babyschwimmen zu gehen? Ich denke, es ist auch hilfreich, Frauen mit gleichaltrigen Babys zu sehen und Meinungen austauschen zu können.

So richtg helfen kann ich Dir da nicht. Kennst Du oder Deine Freundin das Buch "Babyjahre" von R Largo? Das ist sehr interessant geschrieben und es wird einem klar, dass wirklich alle Kinder anders sind und sich unterschiedlich schnell entwickeln. Vielleicht hilft es ihr, wenn sie immer mal darin lesen kann (geht auch mit wenig Zeit).

Alles Gute!
Silvia

Beitrag von nici_ds 02.02.06 - 14:58 Uhr

Hallo Nicole,

erkläre Deiner Freundin nochmals wie unterschiedlich sich die Mäuse entwickeln und sprich ihr weiter gut zu.

Ich war auch lange alleinerziehend und weiß wie schwer das ist.

Auch wenn es Kontakt zum Kindsvater gibt, dennoch hat man viel mehr Verantwortung. Ausserdem möchte man alles richtig machen und Mama und Papa für das Kind sein.

Sie hat wahrscheinlich auch nur eine Vergleichsmöglichkeit, nämlich Dich und Luke.

Biete ihr an bei Unsicherheiten in der Entwicklung bei Dir einfach mal nachzufragen.

Die Empfehlung meiner Vorrednerin finde ich gaaaanz toll. Sie soll sich nach einer Krabbelgruppe umsehen. Dort trifft sie sicher auch noch andere alleinerziehende Mütter. Ein solcher Austausch kann Wunder wirken !

Wenn sie nochmal den Spruch bringt, dann sag ihr das eine alleinerziehende Mutter nicht gleich eine schlechte Mutter ist. Unsicherheiten sind keine Schande, sie kann Dich ja ansprechen.

Und wenn wir ganz ehrlich sind, unsicher waren und sind wir alle mal. Davon mal ab ist auch niemand fehlerfrei.

Viele Grüße auch an Deine Freundin
Nici