achtung vor dem ersttrimester-screening !

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von kaggy72 02.02.06 - 18:57 Uhr

Ich möchte hier nur alle Schwangeren vor dem sogenannten Triple-Test warnen ! Dieser Test ist absolut unsicher in seiner Aussagekraft. Ich habe ihn dummerweise machen lassen und habe jetzt zwei Wochen Anspannung hinter mir, da meine Werte ein erhöhtes Risiko für Trisomie 13 und Trisomie 18 ergab. Ich mußte zwei Wochen ausharren bis zur Fruchtwasseruntersuchung, die heute gemacht worden ist. Der Schnelltest ergab zum Glück keine Trisomien! Emotional ein Debakel, doch jetzt ist alles wieder gut. Ich mußte aber eben erstmal 15 Minuten in der dunklen Küche heulen, weil die ganze Anspannung abfiel!
Also, ein Tipp: gut überlegen, wie man zur Pränataldiagnostik steht und sich auf eine harte Zeit einstellen. Für mich als Sonderschullehrerin für geistig behinderte Kinder war es wichtig, das Ergebnis zu wissen, aber da muß man gut drüber nachdenken!
Liebe Grüße an alle
kaggy 72

Beitrag von sindy1340 02.02.06 - 19:04 Uhr

Hallo Kaggy,

das kann ich gut nachempfinden.
Genau aus dem Grund habe ich das alles nicht machen lassen! Also aus Angst vor dem Ergebniss.
Aber herzlichen Glückwunsch, dass alles in Ordung ist und eine schöne und unproblematische Schwangerschaft!!!! #klee

Sindy mit Klein-Lukas (ET+2)

Beitrag von 12pfoten 02.02.06 - 19:19 Uhr

hallo,


kann mich da nur anschliessen,habe vor zei wochen die nackenfaltenmessung machen.da kam dann "scheiss" raus(nackenfalte vergrössert) und ein blutwert ist auch nicht das was er sein sollte.muss nun dienstag zur fruchtwasseruntersuchung(bin aber grademal 23 geworden) und muss dann nochmal 3 wochen auf das ergebniss warten und mach mir echt soviele gedanken das mir nichtmal meine mutti mut machen kann.
hab die untersuchung schon fast bereut weil sie mir so viele entspannende wochen nimmt.:-(:-(:-(.
naja,muss ich jetzt durch

viele liebe grüsse an denen den es genauso geht oder ergangen ist

monique 13+2#ei

Beitrag von lubina... 02.02.06 - 20:31 Uhr

Wieso mußt du da jetzt durch? Würdest du dein Kind nicht behalten wollen, wenn es behindert wäre?

LG Conny.:-)

Beitrag von kaggy72 02.02.06 - 20:50 Uhr

Das Blöde ist, dass man nach einem auffälligen Ergebnis wohl keine Ruhe findet und sich wahrscheinlich die restliche Schwangerschaft nur Gedanken macht. Emotional ist das nicht einfach. Wenn man einen Schritt in der Pränataldiagnostik macht, muss man wohl auch den nächsten machen. Es geht vorerst nicht darum, ob man das Kind behalten will oder nicht, obwohl man diese Frage nicht umgehen kann. Bei der Trisomie 13 und Trisomie 18 zum Beispiel sind viele Kinder gar nicht lebensfähig, 50 % der geborenen Kinder leben nur ein paar Wochen. Es gibt keinen Fall, bei dem ein Kind mit diese Auffälligkeiten älter als ein halbes Jahr wird und in dieser Zeit die Klinik nicht einmal verläßt. Da stellen sich manche Paare schon die Frage, ob man das einem kleinen Zwockel nicht ersparen sollte. Ich habe mir diese Frage auch gestellt, muß aber zum Glück erstmal keine Antwort darauf finden.
Passieren kann natürlich zu jedem Zeitpunkt etwas, dessen muß man sich ja auch klar sein.
Kaggy

Beitrag von kaggy72 02.02.06 - 20:53 Uhr

12pfoten, ich will dir damit keine Angst machen. Gib einfach mal bei Google "Triple Test" ein und lies auf ein paar Seiten. Da wirst du sehen, dass dieser Test ganz unsicher ist und eine hohe Fehlerquote aufweist. Ich finde es von Frauenärzten fast unverantwortlich, diesen Test anzubieten, weil er eben so unsicher ist und die meisten Frauen nur belastet. Ich ärgere mich darüber, dass ich mich nicht vorher mehr informiert habe, dann hätte ich den Test nicht machen lassen.
Kathrin

Beitrag von 12pfoten 02.02.06 - 20:58 Uhr

hallo,



keine sorge,hast mir keine angst gemacht,ich weiss das bei diesen tests auch viel um statistik geht aber sorgen mach ich mir nunmal trotzdem.#gruebel
hab mich nur grad geärgert mit welch komichen fragen man hier konfrontiert wird wenn man schon so ehrlich ist und von sich erzählt.damit mein ich nicht dich:-)
herzlichen glückwunsch noch zu deinem gesunden baby
#blume#blume#blume

Beitrag von kaggy72 02.02.06 - 21:06 Uhr

Ich war ja bis heute abend in der selben Sitaution. Die Angst kann einem einfach keiner nehmen, mir ging es da auch ziemlich schlecht mit.
Die Fruchtwasseruntersuchung wird Klarheit bringen und daran gibts dann auch nix zu rütteln. Frage auf jeden Fall nach, ob ein Schnelltest gemacht werden kann (sogenannter FISH-Test). Damit kann schon mal festgestellt werden, ob die Anzahl der Chromosomen stimmt und keine Trisomie besteht. Das Ergebnis kann man schon am selben, spätestens einen Tag später erfahren.
Ich drück dir die Daumen.
Kaggy

Beitrag von ostsonne 03.02.06 - 10:45 Uhr

hi kaggy,

ich hab auch so einen tripple test machen lassen bei meinem zeiten kind und hab mir geschworen, das nie wieder zu machen. erst danach sagte mir die fä, das er fast immer negativ ausfällt. hätte ich das vorher gewußt, hätte ich das nie gemacht, denn ich wollte ja das kind, egal wie.
auch die anschließende fruchtwasseruntersuchung hab ich machen lassen, weil man mich total verrückt gemacht hat. NIE wieder !
aber was ich eigentlich sagen wollte, auch eine fruchtwasseruntersuchung bringt keine 100%ige sicherheit, das sollte man auch wissen. und zu guter letzt kann auch während der geburt noch viel passieren.
also meine meinung ist, man sollte sich von anfang an im klaren sein, ob man sein kind mit allen konsequenzen haben möchte und dann danach entscheiden, ob man sich diesen wochenlangen streßsituationen aussetzen will. schließlich gab es auch schon berichte, in denen gezeigt wurden, das mütter ein behindertes kind bekommen sollten und abgetrieben haben. dann wurde festgestellt, das es gar nicht so war. was dann ?????

lg
ostsonne 16. ssw

Beitrag von lubina... 02.02.06 - 21:26 Uhr

Ich denke, meine Frage ist in keinster Weise komisch gewesen.

Mein Mann und ich wollten unser Kind behalten, egal was und wie es ist. (Das haben wir bereits vor der Schwangerschaft so besprochen.) Auch wollten wir keine Tests machen lassen, die an der Gesundheit von Kind und Mutter nichts ändern können. Z.Bsp. Zuckertest (wegen SDiabetis)=ja, Tripeltest=nein.
Als in der 21SSW (Feindiagnostik) bei meinem Sohn ein paar Softmarker für Trisomie 21 festgestellt wurden, entschieden wir uns auch gegen eine Fruchtwasseruntersuchung. Eine FWU hätte mehr Schaden anrichten können. Ich hätte z.Bsp., wie eine Freundin von mir, nach der FWU die restliche SS in der Klinik liegen müssen, wegen vorzeitiger Wehen. Es gibt noch viel mehr Dinge die hätten passieren können.
Logisch, dass ich nach dieser Diagnose ein wenig geschockt war, ich wollte jedoch dieses Kind, egal was und wie es ist. Ich wünschte mir natürlich ein gesundes Kind, wer nicht?

Deswegen war meine Frage, was die Konsequenz für dich nach einer FWU wäre?

So ein Risiko nur wegen einem beruhigten Gewissen?

LG Conny.:-)

Beitrag von 12pfoten 02.02.06 - 22:41 Uhr

also entweder reden wir hier aneinander vorbei oder was auch immer.
mir ist schon klar was alles passieren kann und du bist auch ganz grossartig in deiner rolle als mutter aber weisste was mut machste mir mit deinen gruselgeschichten kein bisschen.ich hab hier von meiner angst um mein kind geschrieben und wollte hier keine grundsatzdiskusion anfangen.
und ja ich werde bei all den risiken diese untersuchungen machen lassen auch wenn du es kaum glauben kannst,du kannst mir jedenfalls nicht erzählen das du dir keine gedanken über ein leben mit einem kranken kind machst und falls wirklich nicht hast du dich warscheinlich noch nicht wirklich übers down-syndrom informiert.

nacht

Beitrag von lubina... 02.02.06 - 23:07 Uhr

Tja, wir reden wirklich aneinander vorbei. Eigentlich wollte ich nur wissen, welche weitere Schritte Frauen/Familie beschreiten wollen, wenn sie so ein Ergebnis erfahren und welche Beweggründe sie dahin führen.

Ich habe nicht gesagt, dass ich mir keine Gedanken über ein Leben mit einem behinderten Kind gemacht habe. Diese Gedanken mußte ich mir so oder so machen. Wenn man eine vererbare Familienkrankheit in der Familie hat und sie zu 50% an den Nachwuchs vereerbt wird, sollte ich aufgrund dieser Vorraussetzungen keine Kinder in die Welt setzen? Ich habe mir also sehr wohl Gedanken gemacht.
(Die Krankheit kann, muß aber nicht tödlich enden)

Ich hatte eine einfache Frage, die du anscheinend nicht beantworten kannst. Trotzdem danke für dein Bemühen.

LG Conny.:-)

Beitrag von sandyt. 03.02.06 - 01:09 Uhr

Hallo,

wir haben den Ersttrimester Screen auch hinter uns. Unsere Werte waren gut und wir sind zufrieden damit. Das garantiert uns kein Gesundes Kind, aber das kann mir eh keiner garantieren.

Man sollte sich bevor man den Test macht wirklich im klaren sein was man will. Ist man sich sicher auch ein behindertes Kind zur Welt zu bringen, kann man sich alle Tests sparen und die SS geniessen. Ist man sich sicher aus einem negativen Ergebnis die Konsequenzen zu ziehen, müsste man eigentlich von vornherein eine CB/FU machen lassen.

Ich bin ehrlich: Bei einem schlechten NT Ergebnis hätten wir eine CB/FU machen lassen und waren uns schon vorher einig, das wir ein behindertes Kind nicht zur Welt bringen würden. Das muss jeder für sich entscheiden.

Der Neffe meines Mannes hat das Down Syndrom und meine Schwägerin wäre sich auch heute nicht sicher ob sie ein behindertes Kind noch einmal zur Welt bringen würde. Damals liess es sich noch nicht fest stellen.

LG
Sandy

Beitrag von s_a_m 03.02.06 - 09:24 Uhr

Die Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) und die Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) sind tatsächlich im Vergleich zur Trisomie 21 (Down-Syndrom) zum Beispiel sehr schwere Behinderungen. Allerdings stimmt es nicht, dass es keinen Fall, bei dem ein Kind mit diese Auffälligkeiten älter als ein halbes Jahr wird und in dieser Zeit die Klinik nicht einmal verläßt. Es kommt dabei immer auch daauf an, welche Organfehlbildungen vorliegen und ob diese behandelt werden. Würden Herzfehler bei Kindern mit Down-Syndrom ebenso selten korrigiert wie bei Kindern mit Pätau- und Edwards-Syndrom, wäre ihre Lebenserwartung auch nicht das, was sie heute ist ;-)

Liebe Grüße
Sabine

Wer´s nachlesen mag:

Trisomie 13 (Pätau-Syndrom)
http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4tau-Syndrom

Trismie 18 (Edwards-Syndrom)
http://de.wikipedia.org/wiki/Edwards-Syndrom

Trisomie 21 (Down-Syndrom)
http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom

Beitrag von 12pfoten 02.02.06 - 20:44 Uhr



hallo conny,

darum gehts doch noch garnicht,im moment würde ich nur gerne wissen was los ist,ist doch verständlich oder nicht#gruebel


tschüss monique