Wieviel machen eure Männer im Haushalt???

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von james_bond 02.02.06 - 20:08 Uhr

Hallo zusammen,
bevor unser Sohn (1,5 Jahre) zur Welt kam hatten wir getrennte Haushalte und mein Mann war der TOP Hausmann, total selbständig, sauber, ordentlich... alle haben mich um ihn beneidet. Jetzt sind wir verheiratet und Eltern, unser Sohn verlangt meine ganze Aufmerksamkeit, wir haben eine Riesenwohnung und ich bin mittlereile echt überfordert mit dem Haushalt. Und ER macht gar nichts mehr, gut ab und an bringt er mal den Müll runter und trägt mir die EInkäufe rauf. Drauf angesprochen meint er nur, ich solle mich nicht so stressen und der Kleine wäre doch viel wichtiger als der blöde Haushalt und er wäre total zufrieden, ich solle nur sagen wenn ich Hilfe brauche. Ist da bei euch auch so? Sind meine Ansprüche gestiegen, früher war mir der Haushalt eher egal, aber jetzt ist das ja mit Muttersein mein "Beruf" und ich will das auch so gut wie möglich hinbekommen. Ich bin auf jeden Fall sauer auf ihn, weil er sich überhaupt nicht mehr beteiligt und nichts mehr von selber macht.
Würde mich über eure Erfahrungen freuen - Susanne

Beitrag von rose1980 02.02.06 - 20:51 Uhr

Hallo Susanne!

Also, wir haben zwei Kinder, und ich muss dir sagen, mein Mann macht zu Hause auch garnichts.
Er geht morgens zur arbeit, und kommt gegen 16-17.00 Uhr nach Hause.

Auch am WE macht er nichts, aber ehrlich gesagt, stört es mich nicht weiter, weil ich eigentlich alles gut geregelt bekomme.

Unsere Wohnung ist 100 qm gross, aber ich hab trotzdem alles im griff.

Da musste ich aber allerdings auch erst reinwachsen.
Gruss rose1980

Beitrag von james_bond 02.02.06 - 22:21 Uhr

Hallo Rose1980,
vielleicht muss man das wirklich, ich bin vielleicht einfach zu sehr noch die Zeit meiner eigenen Berufstätigkeit gewöhnt, wo ich täglich 12 Stunden ausser Haus war, aber danach "frei" hatte, mir meine Ruhepausen sprich Freizeit frei einteilen konnte und nur für mich und meinen "Dreck" verantwortlich war und nicht für drei. Ich hab halt gekocht wenn ich Hunger hatte und nicht Punkt 12.00 weil der Kleine was braucht. Wahrscheinlich muss man lernen, sich auch kleine "Freizeiten" zu schaffen, damit man wieder Kraft tanken kann, so wie man früher die Wochenenden hatte, um Montags wieder fit for the job zu sein. Und die fehlen mir jetzt halt. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Meine Wohnung ist auch tip top, zumindest meinen das alle ausser mir, es macht mir halt keinen Spass und es genügt meinen Ansprüchen nie, weil ich nie fertig werde.
Ach ja, Selbstmitleid ist doch was feines..

Beitrag von sunnyt 02.02.06 - 21:18 Uhr

Hallo Susanne!

Mein Mann und ich sind jeder von seinen Eltern aus in unsere gemeinsame Wohnung gezogen... Er hat nie Pflichten daheim gehabt und auch jetzt ist er beruflich viel weg und daher bleibt der Haushalt an mir hängen...
Manchmal nervt es mich auch und ich bekomme es nicht so gut geregelt aber meist sieht es doch ganz ordentlich aus... Aber so wie ohne unseren Zwerg ist es nicht mehr und wird es auch nicht mehr werden da wir jetzt bauen, noch ein Kind wollen etc...
Wenn ein Mann viel daheim ist, dann sollte er auch helfen, denn ich denke es ist toll wenn ein Mann im Haushalt hilft, dazu ermutige ich meinen auch ab und an mal... Aber im großen und Ganzen ist er so selten daheim dass ich dann froh bin wenn er sich Zeit nimmt für unseren Sohn...

Lg sunnyT

Beitrag von myrrhe 02.02.06 - 21:48 Uhr

hallo,

muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

Mein Mann arbeitet 45 Stunden die Woche und dann ist es auch noch körperlich sehr anstrengende Arbeit. Meine Art mich dafür zu bedanken ist den Haushalt und das Kind zu versorgen.

Ich bin weder eine durchgeknallte Emanze noch konservativ eingestellt, doch wenn sich eine Frau und ein Mann entscheiden ein Kind zu bekommen und der Mann dann den ganzen Tag arbeitet um seine Familie zu ernähren, kann sie von ihm doch echt nicht verlangen nach einem harten Tag noch was im Haushalt zu tun, oder?!

Versetzt euch mal in seine Lage: In den meisten Fällen arbeitet der Mann den ganzen Tag hart für einen Chef oder eine Firma, die ihn nicht sonderlich interessiern. Hat vielleicht zwei kurze Pausen.Wir hingegen haben fast freie Zeiteinteilung und einen Arbeitgeber den wir über alles lieben: unser Kind. Da sieht die Motivation schon etwas anders aus, oder?

Allerdings verlange ich schon, dass er nicht seine dreckigen Socken im Zimmer herumliegen lässt;-) und sein leeres Bier darf er auch selbst zurücktragen - das ist alles.

Lg,
Michaela

Beitrag von james_bond 02.02.06 - 22:13 Uhr

Hallo Michaela,
ich gönne ihm ja auch seine Freizeit, aber er hat Wochenenden und Ferien und ich - bislang - nicht. Von mir wird erwartet, dass ich jeden Tag im Jahr und jeden Tag bis auf meinen Nachtschlaf - und das ja auch nicht immer :)) - arbeite. Wahrscheinlich ändert sich das wenn unser Kind älter wird und ich auch mal Freiräume für mich haben kann. Nur zur Info, mein Mann ist Lehrer, hat Montags keine Schule und macht auch nicht die Welt an Vorbereitungen....
LG Susanne

Beitrag von sandra7.12.75 03.02.06 - 08:41 Uhr

Hallo

Mein Mann hat um 15.30 Feierabend und wir haben fast 4 Kinder.Das heißt das er mir schon mal die Spülmaschine ausräumen darf und den Müll raustragen.Er hilft mir aber auch ohne zu murren.Man muß aber noch erwähnen das ich auch noch am arbeiten bin.Ich habe die Woche mal locker 4 Stunden beim Arzt gehockt und ehrlich gesagt sehe ich es auch nicht ein die Zeit am Abend im Haushalt zu verbringen.Auto und keller ist auch seine Aufgabe.

lg

Beitrag von floh79 02.02.06 - 22:09 Uhr

Hallo Susanne,

also wir haben keine Kinder. Mein Freund hat 2 Töchter aus einer früheren Ehe die einmal im Monat für ein Wochenende bei uns sind.

Wir sind beide berufstätig. Seine Aufgaben sind den Müll raus bringen, das gesamte Haus zu saugen und eben die "Männersachen " zu erledigen wie TÜV am Auto, schwere Getränkekisten schleppen, Sachen reparieren.

Ich mache eben die "Frauensachen". Das ist nunmal so, er ist der Mann und ich die Frau.

Genausowenig wie ich irgendwelche Dinge schleppe oder repariere, bügelt oder kocht er halt nicht.

LG Kerstin

Beitrag von james_bond 02.02.06 - 22:15 Uhr

Hi Kerstin,
nur, dass ich auch repariere, schleppe usw. ... vielleicht sollte ich auch einfach wieder voll arbeiten gehen.... dann gibt´s für mich ja auch eine Entschuldigung!!
LG

Beitrag von floh79 02.02.06 - 22:20 Uhr

Das hat doch nichts mit Entschuldigung zu tun.

Du mußt einfach aufhören zu jammern, sag doch was Du von ihm willst.

Die Frauen beschweren sich immer mein Mann macht dies und jenes nicht.

Aber....Männer verstehen auch nur, wenn Du sagst bring mal den Müll weg oder saug mal die Wohnung und zwar jetzt.

Kein Mann versteht was Du willst, wenn Du sagst : "Schatz der Mülleimer ist voll".

Beitrag von james_bond 02.02.06 - 22:24 Uhr

Hahahaha,
da hast du vollkommen Recht, man muss es nur lernen. Vorher hat er die Sachen halt gesehen und von selbst gemacht und da muss ich mich erst dran gewöhnen. Wahrscheinlich sollte ich mich mehr als "Managerin" denn als Hausmütterchen sehen....
Danke...

Beitrag von floh79 02.02.06 - 22:25 Uhr

Richtig! Genau!

Ich sage Dir es funktioniert und irgendwann sieht er es wieder von selbst. #freu

Beitrag von isabel_04 02.02.06 - 22:10 Uhr

Hallo Susanne,

also mein Mann macht auch nicht viel im Haushalt. Er ist Handwerker, sein Aufgabenbereich ist eigentlich nur den Müll runter tragen, handwerkliche Tätigkeiten, die er gerne und auch wirklich viel übernimmt (wir haben eine tolle Wohnung, in der er alles selbst gemacht hat), Getränke und schwere Einkäufe übernehmen. Ich bin zu Hause und somit ist es selbstverständlich, dass er nicht mehr staubsaugen muss, wenn er nach Hause kommt. Ich bin froh, wenn er sich um unsere Kleine kümmert, wenn er nach Hause kommt und ich mal in Ruhe den Geschirrspüler asräumen kann oder ähnliches. Gelegentlich habe ich dann auch mal die Möglichkeit ins Solarium zu gehen.

Wenn ich wieder arbeiten gehe, müssen wir uns die Arbeit wahrscheinlich wieder etwas besser einteilen. Aber ich muss dazu auch sagen, dass er sehr viel arbeitet, meistens so elf Stunden am Tag.

Liebe Grüße
Christina

Beitrag von zoernchen 03.02.06 - 07:14 Uhr

Hallo,

mein Mann tut genausoviel wie ich.

Er saugt, macht den Müll, Katzenklo, Reperaturarbeiten, Neubauten usw.
Ich bin lediglich für die Wäsche und den Papierkram zustädig....
Kochen tun wir abwechselnd.

Kann mich also nicht beklagen.

Allerding wie hier jemand schrieb, du machst den Müll und zwar sofort das gäbe es bei uns nicht.
Meiner reagiert dann lieber auf: schatz der Müll ist voll.....
Befehlstöne sind absolut unerwünscht - bei beiden seiten!

LG Conny

Beitrag von benpaul6801 03.02.06 - 08:13 Uhr

hallo,
dann scheine ich wohl ein gutes exemplar erwischt zu haben.für ihn war von anfang an klar,das jeder das macht,was er besser kann als der andere ;-)
er kocht und macht die küche sauber,bezieht die betten.ich putze die bäder,saugen,wischen und so...fenster je nach witterung er oder ich...mein 1. ehe mann war auch ganz anders...kümmerte sich um nichts...jetzt wo ich wieder schwanger bin,darf ich nur noch pipifax sachen machen zuhause...aber mache es trotzdem wenn er zur arbeit ist :-p
unser haus ist ca. 100 q-meter wohnfläche,da kommt einiges zusammen an dreck-mein sohn ist 4 jahre #freu
wie gesagt,ich hatte auch schonmal eine gattung mann,der nichts machte-denn für putzen,kochen,kinder kriegen sei die frau zuständig #heul
ich habe dann die holz-hammer-methode angewendet.einfach den mist so lange rumliegen lassen,bis es ihn nervte.seine hemden habe ich nicht mehr gebügelt...war total schwer für mich,es kam ja auch laufend jemand zu besuch...aber es klappte...
liebe grüsse,yvonne

Beitrag von james_bond 03.02.06 - 09:22 Uhr

Hallo Yvonne,
also sind meine Erwartungen normal und nachvollziehbar. Gestern Abend dachte ich schon ich bin die Einzige, die denkt, dass Mutter und Hausfrau auch ein Beruf sind. Eigentlich ist mein Mann ja auch ein SChatz, als ich schwanger war. war es genauso wie bei euch - nur jetzt halt nicht mehr. Vielleicht ist es auch wirklich immer noch die Umstellung von kinderlos zu Familie. Wir haben da vielleicht beide noch nicht unsere endgültige Rolle gefunden bzw. müssen wir uns endlich mal darüber unterhalten wer hier was macht bzw. für was jeder von uns zuständig ist.
Danke für deine Antwort
Lg susanne

Beitrag von kathrincat 03.02.06 - 09:17 Uhr

hallo, ich bin hausfrau und habe leider noch keine kinder. daher mache ich den haushalt, am wochenende macht er auch mit z.b. geschierspüler ausräumen. in der woche macht er die katzenklos, mühl, und seien wäsche in seinen schrank räumen. brötchen hollen und frühstückstisch decken, damit ich noch ein bisschen im bett bleiben kann.#freu

Beitrag von james_bond 03.02.06 - 09:24 Uhr

Super, genieß die Zeit ohne KInd - ein Kind zu haben ist zwar sehr sehr schön aber auch sehr kraftraubend, die Beziehung zu meinem Mann hat sich geändert, mein Alltag... einfach alles und solange die Kleinen noch sehr klein sind bleibt doch fast alles an der Frau hängen wenn sie zuhause bleibt.
LG

Beitrag von kati543 03.02.06 - 09:42 Uhr

Mein Mann macht alles, um was ich ihn bitte. Jetzt in der SS macht er sogar noch die Sachen, die ich normalerweise tue. Allerdings hat er auch einen 8-Std. Job und ich bin zu Hause, da bin ich der Meinung, dass "Frau" auch den Haushalt machen kann. Als ich noch gearbeitet habe, haben wir uns die Arbeit im Haus geteilt. Außerdem gibt es ein paar Sachen, die er automatisch macht, weil es mir einfach zu schwer ist.

Beitrag von gh1954 03.02.06 - 10:43 Uhr

Mein Mann hat im Haushalt auch nie was gemacht, aber er hat sich im Haus und Garten um Dinge gekümmert, die gemacht werden mußten.
Ich fand das in Ordnung, denn er war 5 mal die Woche 12 Stunden außer Haus, das macht 60 Stunden und in 60 Stunden konnte ich ne Menge schaffen, auch mit drei Kindern.
Ich mag dieses Gejammere von Frauen mit einem Kind nicht, können die sich nicht organisieren??
Ich hatte teilweise (aufgrund meiner Wohnlage) mit drei Kids viel Fahrerei zu bewältigen: innerhalb einer Woche neun Nachmittagstermine, die sich natürlich auch noch teilweise überschnitten haben.
ABER, ich hatte ja den ganzen Tag Zeit, das irgendwie zu organisieren, andere Frauen müssen noch rumhetzen, Job und Kita.
Fazit: Ne Hausfrau, die jammert, ist selber schuld!!
Und wenn son Mann von der Arbeit kommt, dann ist er auch geregelt und hat seinen Feierabend im wahrsten Sinne des Wortes "verdient", was nicht heißt, dass er nicht am WE auch mal fürs Kind aufstehen kann und sich an der Pflege und Betreuung kleiner Kinder beteiligen muß.

Aber innerhalb der Woche habe ich meinem Mann seinen Feierabend gegönnt.



Gruß
geha

Beitrag von james_bond 03.02.06 - 19:29 Uhr

Hallo,
das sehe ich anders, erstens geht es nicht darum, dass ich jammere sondern in Zeiten der Gleichberechtigung finde ich einfach, dass wenn beide berufstätig sind, man sich auch die Hausarbeit teilt. Als ich berufstätig war, war ich fünf mal die Woche je 12 Stunden ausser Haus und habe danach meinen Haushalt gemacht und hatte ansonsten aber frei!!! Jetzt arbeite ich von morgens bis abends und mein Kleiner schläft tagsüber vielleicht 1 1/2 Stunden. Und in der Zeit muss ich mich entscheiden ob ich mal Pause mache oder schnell schnell die Wichtigsten Sachen erledige, damit er in der Zwischenzeit keinen "Unsinn" macht. Er ist noch keine 1 1/2 und kann sich noch nicht wirklich alleine beschäftigen. Mein Mann ist zudem als Lehrer oft zuhause und ich sehe dann wieviel Freizeit er sich einräumt mit Ebay, Computer, telefonieren und so. Ausserdem beschäftigt er sich nie wirklich alleine mit unserem Sohn. Die erste Zeit mit Kind muss man sich auch als Paar erst organisieren, wer macht was wann mit Kind, alleine, wann kann man einen Babysitter organisieren, damit man auch mal als Paar was unternimmt. Wir sind hier erst hergezogen und kennen noch nicht viele Leute und da ist es erstmal schwierig alles in die Wege zu leiten. Und da kommt auch mal Frust auf wenn man das Gefühl hat mit allem alleine dazustehen, quasi alleinerziehend mit Partner. Grins. Und wenn man mehrere Kinder hat find ich es auch wieder einfacher, weil die kinder sich miteinander beschäftigen und die älteren auch mithelfen können. Wir waren zuhause mit vier Kindern und einem behinderten Kind. Ich habe da als Älteste schon früh viele Dinge eigenverantwortlich erledigt. Nur meine Brüder mussten im Haushalt nichts machen, vielleicht ärgert mich das heute daher so. Ich habe nämlich am Wochenende und in den Ferien auch nie frei - mein Mann schon. Aber Kompliment, dass du so eine perfekte Frau bist.
Gruß Susanne

Beitrag von at_me 03.02.06 - 11:29 Uhr

Ich in momentan auch vollzeit Hausfrau, da mein Mann dei Woche unter sehr viel arbeite, stört es micht nicht das er wenig macht, dafür ist ja Hausfrau mein Job.

Seinen Müll trage ich ihm nicht hinterher, Mülleimerleeren und mal den Geschirrspüler mit ausräumen und einmal in der Woche mir das Saugen abnehmen das gehört zu seinen Pflichten.

Was wir allerding vereinbart haben, wenn er Uralub hat, dann müssen wir alle gleich viel im Haushalt ran, so haben wir mehr Zeit für Unternehmungen und ich habe auch mal einen Tag frei

Beitrag von katja_und_bernd 03.02.06 - 12:47 Uhr

Hallo,
bei uns ist es ganz genauso wie bei euch, nur dass mein Mann früher keinen peniblen Haushalt hatte. #kratz
Wir haben ein Kind.
Ich mache alles, er bringt mal den Müll raus (auf "Anweisung"), trägt die schweren Sachen, bringt mal die Wäsche aus dem Keller, kochen tut er auch mal.
Genauso reagiert meiner auch wie deiner: er sei zufrieden auch wenn es nicht perfekt sauber ist, ich solle halt sagen wenn er was machen soll etc. Die beiden könnten Brüder sein. :-)
Ja, unter der Woche sehe ich das auch ein, da ist das kein Problem. Es gibt nur immer wieder Stress wenn er frei hat und dann der Meinung ist er muss dann gar nix tun. #augen Ich fordere eben auch meine (kinder-)freien Stunden, aber irgendwie kriegen wir das nicht auf die Reihe. :-(
LG Katja #sonne

Beitrag von james_bond 03.02.06 - 19:32 Uhr

Hallo Katja,
genau das werde ich jetzt auch einführen, ich habe ab nächste Woche einen Nebenjob und er muss daher abends dann alleine den Kleinen ins Bett bringen und dementsprechend auch Abendbrot machen etc... und ich bin dann nicht da und habe mal wieder den Kopf frei für andere Dinge und kann mich mal auf mich konzentrien. Und wenn man diese Zeiten organisieren muss, spricht man sich vielleicht auch in der Freizeit wieder besser ab.
LG Susanne#blume

Beitrag von kira2002 03.02.06 - 13:17 Uhr

Hallo Susanne,

mein Mann geht morgens um viertel nach sechs aus dem Haus und kommt in der Regel abends um 18 Uhr nach Hause.

Ich gehe (jetzt wieder) vier Stunden am Tag arbeiten.

Er macht trotz seiner langen Arbeitszeit noch sehr viel im Haushalt:
Katzenklo
Wäsche komplett (außer Bügeln)
Spülmaschine ein- und ausräumen (das teilen wir uns, ich muss ihn nicht extra darum bitten)

Und wenn ihn die Unordnung stört (ich bin leider etwas schlunzig), dann motzt er, packt aber direkt an und räumt auf. Den Müll trägt meist auch er runter und wenn z. B. Besuch oder so ansteht, machen wir alles komplett zusammen bzw. ich bitte ihn, mir zu helfen, wenn ich merke, dass ich es nicht schaffe.

Durch eine Krankheit kann ich das mit dem Haushalt nicht so, wie ich es gerne hätte und ich bin wirklich froh, dass er mir so viel hilft.

Kira

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