Öko vs Normal

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von hany12 03.02.06 - 10:24 Uhr

Hallo


auch wenn ich jetzt auf Unmut stoße, möchte ich mal , auch auf die unten laufende Diskusion etwa sagen.

Mir ist aufgefallen das sobald hier eine Mutter darüber erzählt das sie ihrem Baby oder Kind etwas süßes oder nihct allergenarmes zu essen gibt , sehr heftig reagiert wird.
Die Übermamafrkation kommt dann immer mit Berichten und Studien an, die belegen wie man sich verhalten soll.

Aber wir leben ja in der Realität und das bedeutet doch auch eine gewisse Normalität.

Alles in Maßen ist finde ich auch eine gute Lebensweise!!

Nur dieses Ökodenken entspricht überhaupt nicht der Realität!!!

Schönen Tag

;-)hany

Beitrag von limpbizkit1977 03.02.06 - 10:32 Uhr

Wenn Du etwas zu der unteren Diskussion schreiben möchtest warum tust Du es dann nicht da unten?#augen
Jetzt wird bestimmt den ganzen Tag zu diesem Thema ein neuer Beitrag geschrieben-was ziemlich nervig für die anderen Mamis hier werden dürfte.

LG Melli (die jetzt wieder unten mit Disskutiert wenn Maja sie noch etwas läßt;-) )#liebe

Beitrag von cajamarca 03.02.06 - 10:46 Uhr

Hallo Hany

Das hättest du doch jetzt auch unter den anderen Thread setzen können?

Wir sind alles 'normale' Mütter, jede von uns macht Sachen, die nicht immer optimal für das Kind sind, manche sind einfach etwas anspruchsvoller und besser informiert als andere.

Ich würde mich im Durchschnitt eher als Öko-Mutter bezeichnen, ich informiere mich viel über Ernährung und halte viel von Allergieprävention. Trotzdem gibt es bei uns ab und zu mal ein Stück Schokolade. Trotzdem lebe ich in einer Grossstadt und setze mein Kind Schadstoffen aus. Trotzdem bekommt meine Tochter in der Krippe nicht-bio Fleisch und Weissbrot mit Marmelade, und ich kann damit leben. Aber ich käme nie auf die Idee, mich hier gross darüber auszulassen, dass Autoabgase und Süssigkeiten einem Kind nicht schaden. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was ich (mit manchmal schlechtem Gewissen) für mein Kind toleriere, und was ich als optimal ansehe und einer anderen Mutter raten würde. Wobei ich nie auf die Idee käme, diese Mutter zu kritisieren, weil sie ihr Kind nicht optimal ernährt, solange sie nicht so anmassend ist, eine erwiesenermassen falsche Ernährung in einem öffentlichen Forum als richtig zu verkaufen.

LG Anke

Beitrag von wuermchen0712 03.02.06 - 10:38 Uhr

hi!...ich schon wieder...

verstehe schon deine meining dazu, ist ja auch ein diskusionsforum, aber dieser beitrag von dir ist gerade mal sehr unpassend, steht ja schon alles unten...


ach, zu dem leidigen thema
"beikost"
am besten gar nix mehr posten und einfach machen.
weil viele, nur ein paar, konstruktive antorten oder tips gibt es meist eh nicht.
anstatt das für und wider hilfreich abzuklären, endet es meist doch sowiso nur im klinsch.



alles liebe,
kathrin

Beitrag von hany12 03.02.06 - 10:42 Uhr

Okydoky, wollte es ja nur mal auf den Punkt bringen1

Gruß

#kratz

Beitrag von bw1975 03.02.06 - 10:43 Uhr

Hallo,

Du hast ja grundsätzlich recht. Jedem das seine!

Aber warum musst Du nun wieder die Mütter, die sich um Ihr Kind sehr sorgen, versuchen alles richtig zu machen und sich an alle Empfehlungen zu halten, als "Übermama" bezeichnen???

Das nervt, damit schiesst Du Dich selbst ins Abseits, Du bist nämlich genauso, nur eben in die andere Richtung!#bla

Ich halte mich auch an alle Empfehlungen und würde bei einer Frage natürlich auch immer empfehlen, nix süßes, lange stillen, späte Beikost etc....

Eine Übermama bin ich nicht, nur eine liebende Mama!

Lieben Gruß bw

Beitrag von deinemudder 03.02.06 - 11:01 Uhr

Also erstmal:
ökologische ernährung und allergieprophylaxe kann man nicht grundsätzlich in einen topf werfen.

Und dann:
es ist mir noch immer ein rätsel, dass jemand, der seine ansichten durch links untermauert gerne "hysterische übermutter" und dergleichen genannt werden darf, während aber rein sachlich auf nichts eingegangen wird.
Stattdessen werden threads wie dieser eröffnet, in denen dann gerne noch gehetzt wird gegen die "böse, allgegenwärtige übermutterfraktion" - gehts eigentlich noch?

"Nur dieses Ökodenken entspricht überhaupt nicht der Realität!!!"

Die realität scheint vielmehr an dir vorbeizugehen. Die realität ist nämlich, dass man dir jeden scheiss zu verkaufen versucht und dann noch behauptet, er sei gesund für dich und dein kind.
DAS ist die realität.

Der realität entspricht es ebenfalls, dass es noch NIE so viele allergien gegeben hat wie heute.
Diese tatsachen lassen sich nun einmal (ob es dir gefällt oder nicht) besser durch studien als durch begrenzte erfahrungswerte belegen.

Ich bin mir sicher, dass du dich angegriffen fühlst und du es für eine unverfrorenheit hältst, dass ich auch weiterhin auf die wissenschaftlichen arbeiten klügerer menschen als du und ich es sind wert lege.
Sei es drum - dafür muss ich mich ja auch ständig ökomutter oder übermutter nennen lassen.

Alex

Beitrag von hany12 03.02.06 - 11:08 Uhr

Es gibt verschiedene Meinungen , die sollte man aktzeptieren , wenn es um Krankheiten und Allergien geht und da gebe ich dir recht sind die Medizinischen Ansätze wohl sie besten!!

Aber nicht immer ist allergenarme Ernährung die beste, mal etwas süßes ist nicht verkehrt und auch Flschenbabys können gesubd aufwaschen.

Fühke mich übrigens überhaupt nicht angegriffen, der Ton macht die Musik dein Ton ,wie man unten "hören" kann ist nicht der Richtige. Bleib doch sachlich

SchönenTag

Hany#freu

Beitrag von cajamarca 03.02.06 - 11:31 Uhr

Hallo Hany

Eine Meinung ist aber nicht gleich ein Fakt. Wenn sich Fachleute widersprechen - und das passiert oft genug - dann kann ich beschliessen, dass ich die eine oder die andere Richtung als 'richtiger' für mich empfinde. Das passiert mir öfter mal bei Erziehungsfragen, wo ja ein sehr viel grösserer Anteil Subjektivität ist, als bei Ernährungsfragen. Dann bin ich aber auch in der Lage, meine Entscheidung zu begründen und mit Fakten zu belegen. Ich kann doch nicht einfach eine Meinung als Fakt akzeptieren, wenn z.B. jemand sagt "Schokopudding mit vier Monaten schadet dem Kind nicht".

Zu deinen Meinungen hier:

"nicht immer ist allergenarme Ernährung die beste". Ein Kind, das nicht allergiegefährdet ist, braucht bestimmt keine streng allergenarme Ernährung, und auch keine HA Milch. Aber manche Regeln gelten für alle: lange stillen, möglichst wenig Industrienahrung, möglichst bio, möglichst naturbelassene Nahrungsmittel usw.

"mal etwas süßes ist nicht verkehrt" Was verstehst du unter "verkehrt"? Einen schweren Schaden wird ein Kind durch ein StÜck Schokolade ab und zu wohl kaum nehmen, aber nichts Süsses ist besser. Ab und zu eine Süssigkeit (kommt auch darauf an, was) gibt wohl jede Mutter ihrem Kind mal, aber Obst ist besser als Schokolade und Rosinen besser als Bonbons.

"auch Flschenbabys können gesubd aufwaschen." Hat jemand das Gegenteil behauptet? Und trotzdem ist Stillen besser, auch wenn es heute kein Problem mehr ist, ein Kind auch mit Pulvermilch gesund grosszuziehen.

LG Anke

Beitrag von hany12 03.02.06 - 11:56 Uhr

vielleicht bezeichnet man gerade euch als Übermütter weil ihr anderes nicht gelten lasst.

Die Reaktionen sind ja nicht aus der Luft geriffen!!!

Vielleicht ein bischen mehr Toleranz! Und das gesunde Ernährung richitg ist war auch nicht das Thema, sondern nur de extreme Einstelung und übersensible Behandlung bei der Ernährung!!

Beitrag von cajamarca 03.02.06 - 12:03 Uhr

Wieso jetzt diese aggressive Reaktion? Wieso (und wo) lasse ich "nichts anderes gelten"? Und wo bitte ist die Grenze, zwischen "Gesunde Ernährung ist richtig" und "übersensible Behandlung bei der Ernährung (ist falsch)"??

Aber ich gebe es auf, ich hatte probiert, dir hier sachlich auf deine Frage(n) zu antworten, aber das scheint ja tatsächlich nicht möglich zu sein. Schade.

Beitrag von hany12 03.02.06 - 12:09 Uhr

Entschuldige, vielleicht reden wir aneinander vorbei!!
Die Grenzen zwischen dem was flasch und richtig ist, das ist ja genau der Punkt. Dich habe ich nicht angreifen wollen, nur sagen wollen das übertriebene Behandlungen für falsch halte.

Mich stört nur manchmal dieses Übertreibene Ökodenken! Das ist alles, dir einen schönenTag

Hany

Beitrag von deinemudder 03.02.06 - 11:28 Uhr

ICH soll sachlich bleiben, in einem thread, den du mit einem derartigen unterton eröffnest?

Entschuldige mal, aber wie du feststellen wirst, wird jedes "sachliche" argument, jeder link etc. durch pampige sprüche wie "ich weiss es besser, weil ich mehr erfahrung habe" und "ihr seid hysterische übermütter" niedergekeift!

Also jetzt wird es aber lustig...

Beitrag von cajamarca 03.02.06 - 11:14 Uhr

Ja, es ist immer wieder erstaunlich, dass auf fundierte Fakten hier selten mit anderen fundierten Fakten geantwortet wird, sondern meistens mit einem aggressiven "es hat mir aber auch nicht geschadet", oder ein "das ist aber meine Meinung und dazu stehe ich".

LG Anke

Beitrag von rike1979 03.02.06 - 15:42 Uhr

Halli Hallo,

ich will mich gar nicht lange an dieser Diskussion auslassen, denn ich denke, sie wird nicht viel bringen, denn jeder hat eine (scheinbar) gefestigte Meinung und will sich von dieser auch nicht abbringen lassen.

Wichtig finde ich auf alle Fälle, noch einmal zu sagen, dass "Öko"Kost keinesfalls mit Allergieprophylaxe gleichzusetzen ist, wie meineMudder schon sagt. Auch jemand der Ökokost seinem allergiegefährdeten Kind gibt, kann dabei einiges falsch machen, was zu späteren Allergien führen kann.

Ich denke, es ist wichtig, sein Kind gesund zu ernähren, aber ab und zu (wenn sie groß genug dafür sind) auch einmal eine Leckerei bekommen darf. Und auch da kann man schaun, dass es vielleicht nicht der pure Zucker oder was auch immer ist.

@meineMudder:
Ohne dich in irgendeiner Form angreifen zu wollen, eine Frage habe ich aber trotzdem, weil ich da irgendwie nicht auf einen Nenner komme:

Wie ja bekannt ist, gab es noch nie soviele Allergiker wie heute. Ich stell mir nun die Frage, wieso gibt es jetzt so viele Allergien, wo doch so auf die Ernährung geachtet wird.

Ich denke an meine Familie (Großeltern, Eltern, ...) und Bekannte, da gibt es keine Allergien und wie wurden diese denn ernährt. Sicher, es wurde vorwiegend selbst gekocht, also meinetwegen ÖKO ;-), doch durch Gespräche habe ich erfahren, dass nicht so eine strikte Trennung von Lebensmitteln war wie heute (erst nur Möhrchen, dann nach 4 Wochen das nächste, etc) Das war früher auch gar nicht so in der Form möglich. Und auch der Beginn der Beikost war mit 3 bis 4 Monaten. Und klar gab es mal Zwieback oder so zum Knabbern (wenn die kleinen Hauer da waren).

Ich glaube, es ist wichtig, auf die Bedürfnisse seines Kindes zu achten, nicht so sehr auf die Hinweise in den Büchern, wo eh überall was anderes steht.

Handelt ein wenig intuitiv und beobachtet Eure Kinder, ich glaube, dass ist das wichtigste, um zu sehen, was Euren Kindern guttut und was nicht.

Bitte versteht das nicht als Kritik, und wenn mir jemand das mit den Allergien erklären kann, freue ich mich wirklich.

Ich sehe das Forum als Austausch und lerne gerne dazu. Also korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege.


Liebe Grüße

Rike

PS.: Ups, ist doch ganz schön lang geworden, SORRY

Beitrag von deinemudder 03.02.06 - 18:18 Uhr

Hallo,

also um auf deine frage zu antworten: die zahl der allergiker nimmt seit jahrzehnten stetig zu (das ist übrigens in einigen meiner links hervorragend beschrieben).
Für allergische reaktionen gibt es verschiedene vermutete auslöser - fakt ist aber, dass gewisse reaktionen tatsächlich auch auf den verzicht auf das stillen (das wurde ja in den siebzigern sehr modern) aber auch durch die gabe von lebensmitteln, die nicht kindgerecht sind, ausgelöst werden *können*. Ich setze das absichtlich in sternchen, weil damit noch keineswegs gesagt werden soll, dass es auch zwangsläufig so sein muss.

Ich selber wurde auch nicht gestillt und bekam schon sehr früh allerlei zeugs, das ich als baby nicht hätte bekommen sollen. Das ist aber eben noch lange kein beweis dafür, dass man nicht grundsätzlich auf vermeidbare dinge verzichten sollte.

"Ich glaube, es ist wichtig, auf die Bedürfnisse seines Kindes zu achten, nicht so sehr auf die Hinweise in den Büchern, wo eh überall was anderes steht. "

Ich muss mich immer sehr wundern, woher hier immer jede mutter glaubt, nur aufgrund der tatsache, dass sie ein kind geboren hat, genauestens über dessen bedürfnisse in allen lebenslagen bescheid zu wissen. Erwirbt man dieses wissen denn nicht über gewisse informationen?

"Handelt ein wenig intuitiv und beobachtet Eure Kinder, ich glaube, dass ist das wichtigste, um zu sehen, was Euren Kindern guttut und was nicht."

Und das ist eben (wie man besonders auch hier im forum sehr gut sehen kann) der fatale irrtum. Da werden milchschnitten in das kind gesteckt, weil mutti denkt, "das tut meinem kind bestimmt gut, ich *sehe* es ja", zu früh beigefüttert, in den schwangerschaften geraucht ("meinem würmchen geht es trotzdem gut") etc. etc., weil die mutter fehlinformationen mit *intuition* verwechselt und - ja tatsächlich - offenbar auch gerne verwechseln will. Denn sobald es um argumentation geht, um begründungen --- um fakten --- sind irgendwie immer all diese frauen ratzfatz mit schlagwörtern wie "instinkt" oder "intuition" dabei, diffusen begriffen, die ohne sinn und verstand in der gegend herumgeschleudert werden, damit um gottes willen keiner mit *garstigen studien* langweilt.


Und dann darf man eben auch die (jaha, durch studien belegten) langzeitschäden nicht außer acht lassen. Kann sein, dass dein kind heute mit haferflocken in der milch gut schläft und sich gut entwickelt... kann aber auch sein, dass sich in zwanzig jahren eine wunderbare chronische magen-darm-krankheit entwickelt - und dass diese durch vermeidbare dinge wie eben haferflocken in der milch hervorrgerufen wurde.

Nichts für ungut, ich verstehe schon grundsätzlich, was du meinst. Ja, ich verstehe sogar, was martinee meint - allerdings rechtfertigt das eben noch lange nicht ein umherwerfen mit völlig hanebüchenen meinungen, die einfach nur auf schlechte information schließen lassen.


Alex
deren kind selbstverständlich naschen darf (manchmal sogar einfach, indem es seinene befeuchteten finger in lupenreinen, bösen ZUCKER steckt) und ganz fraglos jedes nahrungsmittel essen darf - eben zu seiner zeit.

Beitrag von rike1979 03.02.06 - 21:41 Uhr

Hallo mal wieder,

"also um auf deine frage zu antworten: die zahl der allergiker nimmt seit jahrzehnten stetig zu (das ist übrigens in einigen meiner links hervorragend beschrieben). "

Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, Deine angegeben Links zu besuchen, werde es aber sicherlich noch im Laufe des Wochenendes tun.

"Für allergische reaktionen gibt es verschiedene vermutete auslöser - fakt ist aber, dass gewisse reaktionen tatsächlich auch auf den verzicht auf das stillen (das wurde ja in den siebzigern sehr modern) aber auch durch die gabe von lebensmitteln, die nicht kindgerecht sind, ausgelöst werden *können*. Ich setze das absichtlich in sternchen, weil damit noch keineswegs gesagt werden soll, dass es auch zwangsläufig so sein muss."

Ich glaube, wir sind uns beide einig, dass Ökokost (ungespritzes, nicht genmanipuliertes Gemüse und Obst, Fleisch von nicht mit Tiermehl, etc. gefütterten oder mit Antibiotika behandelten Tieren, ...) gesünder für ein Baby, Kleinkind, ..., und sogar Erwachsenen ;-) besser ist als irgendein Zeug aus dem Supermarkt. Doch kann man mit dieser Kost bei "falscher Anwendung" genauso Allergien auslösen wie mit dem Supermarktzeug.

Ich glaube, dass Stillen ein wichtiger Punkt bei der Allergieprophylaxe ist, ist jedem bewußt. Aber nicht jeder Mutter ist es, aus welchem Grund auch immer, möglich, das 1. (halbe) Jahr vollzustillen. Man kann nur hoffen, dass sie sich dann ggf. gut informieren, welche Nahrung man seinem Kind anstelle von Mumi geben sollte.


"Ich muss mich immer sehr wundern, woher hier immer jede mutter glaubt, nur aufgrund der tatsache, dass sie ein kind geboren hat, genauestens über dessen bedürfnisse ...
schlagwörtern wie "instinkt" oder "intuition" dabei, diffusen begriffen, die ohne sinn und verstand in der gegend herumgeschleudert werden, damit um gottes willen keiner mit *garstigen studien* langweilt."

Ich habe mit Sicherheit nicht damit gemeint, dass man völlig kopflos und ohne jegliches "Basiswissen" sein Kind " großziehen (kling blöd, aber ein besserer Allgemeinbegriff für Ernährung, Lebensweise, Erziehung, etc ist mir nicht eingefallen) sollte.

Aber ich glaube auch nicht daran, dass man sein Kind besser großzieht, indem man sich 20 Bücher durchliest, in denen eh überall was anderes steht, von zig anderen Müttern unzählige Ratschläge befolgt, 3 Kinderärzte befragt und sich dann auch noch Wissen aus dem Internet und anderen Medien aneignet. Wenn das Grundlage für Kindererziehung ist, dann frag ich mich, wie sie das früher gemacht haben.

Jedes Kind ist anders und es gibt deshalb nicht für alle Kinder dieselben "Regeln".

Ich hatte zum Beispiel versucht Informationen zur Beikost zu bekommen. Tja, in 3 Büchern las ich nicht vor dem 6. Monat. Hm - Ok dachte ich. Dann fand ich in 2 Büchern die Angabe, nicht vor dem 4. Monat. Leichte Verunsicherung machte sich breit. Ich erhielt noch einige Unterlagen vom Kinderarzt, die er zusammengestellt hatte - da war wieder die Angabe 4. Monat. Völlige Unsicherheit. Im Internet las ich wieder anderes.

Am Ende sprach ich mit dem Kinderarzt - er sagte prinzipiell 4. Monat, bei allergiegefährdeten Kindern 5. Monat.
Ich erzählte ihm, dass ich das Gefühl habe, dass der Kleine nicht richtig satt wird, und er schlug vor, schon jetzt (3,5 Monate) mit Breikost zu beginnen. Und was soll ich sagen, momentan bekommt mein kleiner Fabian Hipp Früh Karotten (erst wenn er die große Portion schafft, kochen wir selber) - er reißt den Schnabel auf, wenn das Löffelchen kommt, hat weder Blähungen, noch Durchfall, ... Er verträgt es.

Was ich damit sagen will, klar habe ich mich ausreichend informiert, letzten Endes hat mir aber mein Kleiner "mitgeteilt", wann er bereit war.

Das also mit "Kind beobachten und ein wenig intuitiv handeln". Ich denke, es gibt nicht ohne Grund den Begriff "MUTTERINSTINKT" !!!

Achja, und er bekommt bisher nur die Frühkarotten, nicht jeden Tag was anderes und die wildesten Mischungen. Also nichts mit Haferflocken in der Milch - keine Unterstellungen bitte.

"Nichts für ungut, ich verstehe schon grundsätzlich, was du meinst. Ja, ich verstehe sogar, was martinee meint - allerdings rechtfertigt das eben noch lange nicht ein umherwerfen mit völlig hanebüchenen meinungen, die einfach nur auf schlechte information schließen lassen."

Nun bin ich doch ein wenig verärgert.
Sollte ich mich geehrt fühlen, dass Du mich schon ein bisschen verstehst? Und meinst Du, dass alle hier außer Dir schlecht informiert sind und "hanebücherne Meinungen" äußern? Ich denke, Du überschätzt Dich oder unterschätzt uns andere Mütter.
Jede, die sich in diesem Forum aufhält, sucht nach Informationen und hat sicherlich auch Sachen zu berichten, die andere nicht wissen.
Und selbst wenn evtl. jemand mal eine Falschinformationen äußert, so kann man dies auch nett aus der Welt schaffen (nicht so wie Deine Art und Weise in dem ähnlichen Thread von heute).

Wir haben alle nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen und können ALLE von anderen lernen!

Viele Grüße
Ulrike


Beitrag von deinemudder 04.02.06 - 00:42 Uhr

Weißt du, es ist mir eigentlich nicht wirklich wichtig, ob du dich durch meine äußerung irgendwie "verärgert" fühlst - ganz davon abgesehen, dass ich mit den "falschinformationen" tatsächlich nicht dich meinte, bin vielmehr ich in der tat durch gerede (und ich meine auch diesmal nicht deines) anderer user verärgert, die threads aufmachen mit dem grundton "mich-nerven-die-übermütter", "wann-halten-die-endlich-mal-die-klappe?" oder "hört-auf-zu-lesen-das-is-gift-für-den-instinkt"!!

Erzähl mir bitte nichts über richtigen umgangston oder darüber, wie man unstimmigkeiten "nett" aus der welt schaffen kann, wenn ich mich hier eigentlich ständig von irgendwelchen nulpen blöde anlabern lassen muss, weil ich es wage, meinem kind einerseits bio-nahrungsmittel und andererseits (zumindest eine gewisse zeit lang) allergien-vorbeugende nahrungsmittel zu geben, und dann noch die grenzenlose frechheit besitze, zu BEGRÜNDEN (!!!) in einem FORUM wohlgemerkt (!!!), warum ich das so mache.


Alex

Beitrag von rike1979 04.02.06 - 01:22 Uhr

Hallo,

ich habe Dich in keiner einzigen Zeile blöd angelabert, habe Dir nur mitgeteilt, dass ich es nicht gerade toll finde, das Geschriebene von anderen als "hanebüchenen meinungen" und "schlechte information" darzustellen.

Ich finde es toll und wichtig, als Mutter so verantwortungsbewußt zu sein und werde mit Sicherheit auch daran nichts kritisieren. Ich selbst habe letztens beim Einkaufen eine Mutter kennengelernt, die nicht einmal wußte, dass es bei Flaschennahrung verschiedene Sorten gibt und einfach mal die 1er Milch ihrem Kind gibt und ihrem Kind mit 3 Monaten Grießbrei gibt. Ich habe auch nur mit dem Kopf geschüttelt und gemerkt, dass ich mit gutgemeinten Ratschlägen auf Granit gestoßen bin.
Trotzdem bin ich nicht patzig geworden, und entschuldige bitte, nach meinem Empfinden wirst Du das nun mal. Gut, Du wirst jetzt wieder schreiben, dass Dir das ziemlich egal ist, wie andere Deinen Umgangston finden.

Du schimpfst darüber, dass dich "irgendwelche nulpen blöde anlabern", aber "WER IM GLASHAUS SITZT SOLLTE NICHT MIT STEINEN WERFEN".

Du schreibst oft hilfreiche Posts, und auch wenn ein paar Mütter vielleicht nicht unsere Einstellung zur gesunden Ernährung unserer Kinder teilen, so gibt es genug, die auch durch die Begründungen und Diskussionen viel für sich mitnehmen und für sich besser abwägen können, wie sie die Ernährung oder was auch immer handhaben werden.
Dafür sind die Diskussionen da, und klar muß man sich auch einmal rechtfertigen, was ist daran so schlimm. Trotzdem kann man dabei höflich und sachlich bleiben und muß niemanden beleidigen.

Ich weiß auch gar nicht warum wir, die ja prinzipiell die selbe Einstellung haben, hier diskutieren bei diesem Thema, ich habe mich nur ein wenig angegriffen gefühlt, ich sei schlecht informiert und das ärgert einen schon, wenn man sich alle Mühe gibt, gut informiert zu sein.

Eigentlich habe ich nur von Dir wissen wollen, warum in der Zeit, wo es noch nicht solche Ernährungsrichtlinien gab, es weniger Allergiker gab, als jetzt.

Du schreibst, dass eine Ursache das frühe Abstillen und die zu frühe Zugabe nicht altersgerechter Nahrung ist.

Das habe ich aus dieser Diskussion mitgenommen, mir war nicht einmal bewußt, dass in den 70igern das NichtStillen in wurde.


So, ich habe mir ein Fazit aus all dem hier gezogen, dabei hat mir dein Wissen weitergeholfen und einigen anderen vielleicht ja auch.

Ich hoffe, ich habe Dich jetzt nicht wieder in irgendeiner Form angegriffen.

Achja, und ein Forum ist doch eigentlich gerade dafür da, um Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und ggf. diese auch zu begründen. Klar hat man keinen Bock dumm angemacht zu werden, aber dies sollte auch für einen selbst gelten.

Liebe Grüße

Rike

Beitrag von limpbizkit1977 03.02.06 - 19:03 Uhr

Hi Rike

hihi es ist nicht meinemudder sondern deinemudder sorry, aber ich fand das jetzt sooo witzig...#huepf#huepf

LG Melli;-)

Beitrag von rike1979 03.02.06 - 21:42 Uhr

Grins,

hm ein freudscher Versprecher war das aber nicht :-)

Danke für den Hinweis.

Rike

Beitrag von limpbizkit1977 04.02.06 - 08:22 Uhr

;-)#huepf

Beitrag von ximaer 03.02.06 - 19:48 Uhr

Hallo,
dann gehören zu Deiner Realität eben auch ganz klar:
Fettleibigkeit, Zivilisationserkrankungen und Allergien.

Und eine Allgemeinheit, die das alles bezahlt.

Suse