Betrug beim Autokauf?!

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Beitrag von allinklusive 03.02.06 - 14:01 Uhr

Hallo,

ich versuche den Vorafall jetzt etwas besser zu schildern. Wir haben vor ca. 9 Monaten ein Auto Privat gekauft. Es wurde vertraglich festgehalten, das die linke Hintertür und der Kotflügel einen kleinen Unfallschaden hatte, der aber notdürftig repariert wurde. So weit so gut. Damit waren wir auch so einverstanden.

Vor kurzem hat sich die Versicherung des alten Fahrzeuginhabers gemeldet und wir sind irgendwie wärend des Gespräches auf den damaligen unfall gekommen und der Versicherungsmensch meinte dann, das ja vorne alles kaputt gewesen ist.

Da wir schon mal die Erfahrung gemacht haben, das Autos die so einen großen Schaden haben, später ganz schnell noch mehr Macken bekommen und schneller kaputt gehen.
hätte wir das Auto nicht gekauft!

Deshalb die Frage ob der alte Fahrzeugbesitzer das Auto nicht zurück nehmen muss, weil er beim Verkauf eine Falschaussage gemacht hat.

Für mich ist das eindeutig Betrug.

Was meint Ihr?

Beitrag von cocoskatze 03.02.06 - 14:06 Uhr

Hallo!

Warum sollte er denn das Auto nach 9 Monaten zurück nehmen?

Seid ihr nicht mit zufrieden, macht es "Mucken", oder was ist der Grund?

Ein gebrauchtes Fahrzeug kauft man so, wie man es gesehen hat.Warum willst du es nun ändern?

Ich versteh das immer noch nicht wirklich #kratz.

Wir haben auch ein gebrauchtes Fahrzeug gekauft.
Einen Totalschaden ;-)
Nachdem mein Mann mit ihm fertig war, war er wie neu.

Wenn wir das Fahrzeug mal weiter verkaufen, dann nehm ichs doch nicht nach 9 Monaten zurück, weil er mal nen Schaden hatte................

Simone

Beitrag von allinklusive 03.02.06 - 15:35 Uhr

Es geht nich darum ober er Mucken macht oder nicht!

Tatsache ist, das er gelogen hat. Und deshalb will ich wissen, was man da machen kann!

Beitrag von cephir 03.02.06 - 15:50 Uhr

Den wagen einmal schecken lassen:die bestätigung einholen das er echt da en bautz hatte...
den typ von der versicherung am schlawitten nehmen-aber neee besser gar nicht vorher informieren:Anzeige machen wegen vortäuschung falscher tatsachen oder bewusstes verschweigen von mängeln......
Aber du musst es schriftlich haben mit dem rums vorne...
so und in der anzeige gibst du den Typ von der versicherung als zeuge an......
Gleichzeitig anwalt nehmen der euch in der sache gut vertreten kann-denn unter den umständen MUSS er den karren zurücknehmen-klar die nutzzeit die du gefahren bist-weiss nicht ob das vom Kaufpreis abgezogen wird ich denke doch... aber egal-dann weg mit dem auto

Beitrag von cephir 03.02.06 - 14:43 Uhr

Du kannst dagegen angehen, selbst nach 9mon.
Er hat ja nicht alles erzählt!!! Das wesentliche weggelassen,für mich ist das Betrug!!!

Beitrag von happysepp 03.02.06 - 15:05 Uhr

also grundsätzlich würde mich mal interessieren warum sich die versicherung des vorbesitzers bei die gemeldet hat ?

den zum einen darf dir die versicherung eine solche auskunft garnicht geben und vor allem warum sollte der kunde hier in die pfanne gehaun werden ? naja und warum 9 monate später ?


das einzige was du nun machen kannst ist auf deine kosten ein gutachten anvertigen lassen und eine nachträgliche wertminderung (fals nicht schon längst gemacht) durchsetzen.
natürlich wird das ganze dan vor gericht landen was zum einen lange dauert und viel kohle kosten wird !
naja die versicherung oder der versicherungsangestellte wird dir wohl eher keine zeugenaussage machen und nun begründe mal wie du auf die idee kommst das der waggen unfallbeschädigt ist !

die aussage der waagen war vorne total kaputt ist auch nicht aussagekräftig !

nimm die stoßstange mal runter dan kannst bei den heutigen autos direckt in den motor schaun und der waagen sieht aus wie nach einem totalschaden !
wen dan nur eine neue stoßstange dran kommt und sich sonst nix verbogen hat dan muß dir das der verkäufer garnicht sagen.

naja irgendwie glaub ich dir deine geschichte eh nicht !

Beitrag von allinklusive 03.02.06 - 15:34 Uhr

ne weißte ich erzähl die aus Spaß, Schlaumeier

Beitrag von happysepp 03.02.06 - 16:18 Uhr

das kommt vor !!!


ne aber mal im ernst , warum hat sich die versicherung des vobesitzers den überhaupt bei dir gemeldet ?
beantworte doch mal diese frage den das hast du im vorigen beitrag auch nicht gemacht .
ich frage mich wirklich wieso das eine versicherung tun sollte .

naja und wen der schaden wirklich so grass war dan müßtest du das doch am fahrverhalten gemerkt haben zb durch klappern , schwergängige lenkung schlechter geradeauslauf und von den spaltmaßen her sowieso.

Beitrag von mork 03.02.06 - 16:43 Uhr

Hallo,

Du kannst den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten. Das Fahrzeug muss hierzu nicht mangelhaft repariert worden sein.

Deine Fragen nach einem Unfallschaden müssen vom Verkäufer umfassend beantwortet werden.

Ein erheblicher Unfall muss sogar ohne Nachfragen vom Verkäufer mitgeteilt werden.

Der Pkw muss aber einen nennenswerten Unfallschaden erlitten haben und der Verkäufer muss von dem Unfallschaden positive Kenntnis gehabt haben (beides vom Käufer nachzuweisen).

Es kann aber sein, dass Ihr für den Zeitraum der Nutzung eine Nutzungsentschädigung entrichten müsst.

Ich bin mir da aber nicht sicher, ob dies auch bei arglistiger Täuschung der Fall sit.

Diese Entschädigung ist beispielweise beim Neuwagenkauf zu entrichten, wenn der Wagen gefahren wurde und der Pkw später dann vom Verkäufer zurückgenommen werden muss.

mork