immer diese Vorurteile

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Beitrag von misscatwalk 03.02.06 - 15:12 Uhr

irgendwie frage ich mich dauernd ob ich irgendwie exotische Ansichten oder einfach nur altmodisch veranlagt bin. Ich mache mit meinem zweiten Kind momentan einen Pekipkurs, das ich mit meinen 25 Jahren die jüngste Mama bin find ich gar nicht schlimm, das ist ja fast bei allem so. In diesem Kurs gibt es nur Akademiker Mamis die über 30 sind, auch das ist ja nichts schlimmes aber ich muß schon sagen, als ich bei der Vorstellungsrund dann sagen mußte, ich bin gelernte Hotelkaufrau kam ich mir schon sehr komisch vor und habe mich bei den musternden Blicken doch geärgert, das ich nicht noch angeführt habe, das ich durchaus auch ein Abitur habe (war mir aber irgendwie zu blöd). Nun gut, für mich sind ja viele Sachen nicht mehr neu, da ich ja bereits ein 18 Monate altes Kind habe und das Pekip Konzept finde ich ansich ja auch sehr gut und ich setze gewisse Sachen davon auch zu Hause um aber die ganzen Ratschläge der Kursleiterin kann man mit mehr als einem Kind gar nicht umsetzen, Tragetuch schön und gut, habe ich auch und meine Kleine ist auch öfters darin aber ich kann und will sie mir beim besten willen nicht immer bei der Hausarbeit umhängen, da sauge ich lieber mal eben schnell 5 Minuten durch und wenn Madamme dann meint sie muß dann auf ihrer Krabbeldecke liegen und quacken, dann muß sie das die 5 Minuten eben mal tun . Ich lasse sie keineswegs immer schreien, nein aber ein paar Minuten über den Tag verteilt muß sie auch mal in Mamas Nähe ohne bei Mama auf dem Arm auskommen können, für diese Meinung bin ich allerdings fast gesteinigt worden #schock. Und da ich nicht stille, was eine ganz andere Geschichte ist und was ich auch wirklich sehr gerne gemacht hätte (allerdings ist das bei mir so ne Sache für sich, ich hatte beides Mal viel zu wenig Milch (beim ersten Kind ganze 100 ml am Tag) + mein zweites Kind war ein Frühchen bei dem der Saugreflex noch nicht ausgebildet war und sie mußte noch 1,5 Wochen im KH bleiben und ich hab ja zusätzlich auch noch meinen großen mit damals 14 Monaten gehabt, deswegen habe ich mich letztendlich dagegen entschieden, deswegen bin ich ja eh schon gleich abgestempelt aber keine hat auch nur ein einziges Mal überhaupt nach gefragt, ich bekam nur zur Antwort, nachdem ich erzählt habe, das die Kleine jetzt durchschläft: ja, ja, ist ja auch ein Flaschenkind, da ist das ja kein Wunder aber ich möchte so lange wie möglich voll stillen, ist ja schließlich das beste fürs Kind :-[. Nun ja, jedenfalls scheine ich in den Augen der anderen mein Baby viel zu wenig zu betüddeln, nur als diese Woche dann viele sich Gedanken zur Tagesmutter machten weil sie ja bald wieder arbeiten gehen , da habe ich mich nur gefragt wie das alles zusammen passen soll, die ersten paar Monate wird das Baby quasi rund um die Uhr betüddelt und herumgetragen und dann mit knapp einem Jahr kommt es zu einer Tagesmutter die teilweise noch 3-4 andere Kinder nebenher hat, aber ich betüddel mein Kind zu wenig #gruebel. Aber ich bin ja auch merkwürdig, da ich ja solange zu Hause bleiben möchte (und es zum Glück auch finanziell kann) bis meine Kinder im Kindergarten sind. Aber auch das ist bestimmt wieder falsch verstanden worden.

Beitrag von dackwife 03.02.06 - 15:22 Uhr

Hallo,

ja, ja, manchmal wird man schon ein wenig komisch angeschaut, wenn man nicht in die Norm der anderen passt. Das mit dem Stillen tut mir leid, aber es ging wohl bei dir wirklich nicht anders. Die Leute sollten echt mal nachfragen, bevor sie einen blöd anschauen. Und das du keine Akademikerin bist, ist doch egal. Deswegen machst du deinen Job ja genauso gut wie sie.
Ich habe mein erstes Kind und ich versuche auch, sie zu betüddeln, aber nicht den ganzen Tag. Sie muss auch mal alleine spielen können. Und ein wenig motzen darf sie auch mal. Da hast du ganz recht. Natürlich lasse ich sie nicht schreien.
Ich denke, es kommt nicht darauf an, wieviel Zeit ich mit meinem Kind verbringe, sondern wie intensiv ich sie mit ihm verbringe.
Bei mir ist es so: ich habe jetzt wieder angefangen zu arbeiten, als Lorelei 6 Monate alt war. Einfach, weil es finanziell notwendig ist, ich nicht so lange aus dem Beruf draußen sein wollte und mir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt. Meine Kleine ist bei meiner Mutter nachmittags untergebracht und bestens versorgt.
Na, was glaubst du, wie ich angeschaut wurde, als ich gesagt habe, ich bleibe nur ein halbes Jahr zu Hause. Wohne hier auf dem Land, wo es normal ist, dass die Mütter 3 Jahre zu Hause bleiben. Ich Rabenmutter!!

Lass die anderen reden oder denken, was sie wollen. Das ist Intoleranz oder Ignoranz. Steh einfach drüber und mach dein Ding, so wie es dir zusagt. Du weißt, was deine Kinder brauchen und dafür kann dich niemand verurteilen.

Alles Gute weiterhin
Tina & Lorelei *22.7.05

Beitrag von fiori 03.02.06 - 15:25 Uhr

Hallo,

ja da hast du leider Recht.
Mir ging es damals mit meinem großen so.
Als er 6 mon. war habe ich mich für eine Krabbelgruppe angemeldet.
Dort angekommen wurde ich erstmal von oben bis unten gemustert.
Weil ich ja noch soooo jung war.(24)#augen
Die waren alle viel älter als ich.So 35 aufwärts.
Ja egal dachte ich mir.Neue werden ja immer erstmal beguckt.
Aber nach einigen Gesprächen kam ich mir schon wie eine Rabenmutter vor.
Was du stillst nicht!#schock
Du lässt dein Kind bei Dir im bett schlafen?#schock
Was er bekommt schon Brei.#augen

Ich konnte mich gar nicht wehren und fühlte mich so schlecht,echt.
Da habe ich dann mein kleinen gepackt und bin ohne ein Wort gegangen.
Zu Hause habe ich dann erstmal geheult.#heulDoofe Weiber,dachte ich nur.
Da war mir auch egal das ich die 35 € Gebühr in den Wind gehauen habe.
Naja, aber zum Glück traf ich dann später auch Mütter(auch ältere) die total super waren.Und überhaupt nicht doof guckten weil ich nicht stillte oder das Familienbett gut finde.
Ich war da echt in einem falschen Kurs gelandet.#augen

Es gibt aber auch schon echt fiese Mütter die meinen die Besten der Welt zu sein.Aber zum Glück sind mir noch nicht so viele unter gekommen.#schwitz

Fiori#blume

Beitrag von dolfan96 03.02.06 - 15:39 Uhr

Hallo,

also ich kann schon nachvollziehen, wie es ist mit einer Einstellung bezüglich des Kindes alleine dazu stehen. Ob es nun darum ging, dass ich nach 5 Monaten nicht mehr voll gestillt habe, weil ich mich eingeengt gefühlt habe oder, dass ich meine Kleine auch früh mal für ein paar Stunden bei meinen Eltern gelassen haben, um etwas zu erledigen. Am schlimmsten - nach Ansicht einiger Teilnehmer meiner PeKiP-Gruppe - war allerdings, dass ich meine Tochter an Silvester, da war sie 9 Monate alt, über Nacht bei meinen Eltern gelassen habe.

Ich kann dazu nur sagen, entwender man steht ein Gruppe durch und wechselt dann, oder man hält sich mit seinen Äußerungen einfach zurück und denkt sich seinen Teil. Grundsätzlich ist meine Einstellung "Leben und Leben lassen".

Da du noch ein Kind hast, weisst Du auch was gut für das Kind ist, und was gut für dich ist. Meines Erachtens ist es zwar schön auf die Bedürfnisse eines Kindes einzugehen, aber wenn man sich selbst deshalb nur verbiegen muss, geht es einem irgendwann schlecht und dann auch dem Kind, weil es das spürt.

Ich finde es übrigens toll, wenn jemand sagt, dass er bis zum Kindergartenalter Zuhause bleiben will und es finanziell auch kann. Ich selber weiß jetzt, mit einem Kind von 21 Monaten, dass ich das nicht kann, obwohl es finanziell auch kein Problem ist und ich 3 Jahre Erziehungsurlaub beantragt habe. Ich werde nächsten oder übernächsten Monat anfangen 2Tage die Woche zu arbeiten und freue mich ehrlich gesagt ohne schlechtes Gewissen zu haben darauf.#freu

Ich wünsche dir alles Gute und wenn dir nicht passt, was andere zu deinem Erziehungstil oder zum Umgang mit deinen Kinder sagen, Ohren einfach auf Durchzug stellen!!#bla

Gruß,
Dolfan96

Beitrag von leah1978 03.02.06 - 16:05 Uhr

Du schreibst mir von der Seele! #pro

Ich bin zwar in keinem Pekip-Kurs (wäre das so gern, wohne aber auf dem Land und hier gibts das nicht), aber die Vorurteile darf ich mir auch andauernd anhören.

Hatte das gleiche Proble mit dem Stillen. Mein Lütter ist jetzt 5 einhalb Wochen alt und seit gestern ist er ganz weg von der Brust. Selbst meine Kinderärztin ermahnte mich und fragte, ob ich auch wirklich alles versucht hätte. Ja sicher, wollte so gern stillen, aber soll ich meinen Sohn verhungern lassen? #kratz

Ich bleib auch 2 Jahre zu Hause. Das kann hier auch keiner verstehen, zumal man hier die Kinder schon mit 8 Wochen in eine Tagesstätte geben kann. Ich möchte es aber so und leisten können wir es uns auch. Basta! ;-)

Jeder soll doch das machen, womit er glücklich ist. Also lass Dich nicht runterziehen. Deine beiden Kinder sind das Wichtigste. Und denen gefällt es sicher, dass Mami sich so lange um sie kümmert und sie dabei noch selbständig werden lässt. Ich finde Deine Einstellung gut und halte es genauso! #blume

Liebe Grüße.
Anne und Magnus (*28.12.2005)

Beitrag von at_me 03.02.06 - 16:57 Uhr

Ich bin auch in so einer Krabbelguppe und mit meinen 22 Jahren auch die Jüngste Mama, als ich erzählt habe, das ich nicht Selbstkoche wird mir das jetzt regelmäßig unter die Nase gerieben, ich habe Vorsichtshalber mal gar nicht gesagt das ich schon mit 4 Monaten mit der Breikost angefangen habe.

Ich frage mich manchmal ob die wirklich alles so machen, wie sie es erzählen. Ich finde es gut selbstzukochen, auf Bio zuachten oder meintewegen auch bis zum 6 Moante voll zustillen, ich sage ja auch nicht das, dass schlecht ist, ganz im Gegenteil, aber man sollte eben auch Respektieren das es andere Mamis anders machen und deshalb keine schlechteren Mamas sind.

Enweder Augen zu und durch, oder wechsle den Kurs, hat ja dann auch keinne Sinn wenn es dich annervt dort hin zu müssen.

Beitrag von efab 03.02.06 - 17:05 Uhr

Hi!
Also ich bin eine 'ältere Mutter' (36) und trotzdem deiner Meinung ;-)
Ich kann leider auch nicht stillen - wir haben uns 2 Monate damit abgequält, aber es war wohl immer zu wenig Milch. Mein Sohn (jetzt 4 Monate) hat dann mit ein paar Wochen zu einem Zeitpunkt, wo er einiges zunehmen sollte, nur mehr abgenommen, ab da hab ich mit Fläschen zugefüttert und nach 2 Monaten ging eben gar nix mehr. Meine praktische Ärztin hat gemeint, ich soll 'schnellstens zu einer Stillberatung', obwohl ich eh schon alles versucht hatte. Es wird immer unterstellt, daß man nicht stillen WILL und man fühlt sich fast als Mutter 2ter Klasse. Ich find das auch extrem lästig! :-[
lg, Eva & Fabian (7.10.2005)

Beitrag von littlejonny 03.02.06 - 17:40 Uhr

Hallo,

ich bin 32, Akademikerin. Mein Baby schläft bei mir im Bett, ich koche so gut wie nie selbst Brei, ich habe kein Tragetuch und meine Maus darf auch ruhig mal meckern, wenn sie versorgt ist. Wir haben 2 Katzen und Teppichboden in der Wohnung :-p

Ich hasse sie auch, diese "Superperfekt- Mamis"!

Lass Dich nicht unterkriegen :-) Die haben wahrscheinlich einen Minderwertigkeitskomplex!

LG

Marion & Avelyne '06.07.05

Beitrag von pollythecat 03.02.06 - 17:49 Uhr

hallo,

hihihi... musste echt grinsen über deinen ärger ;-)

ich bin 31 und akademiker-mama und war auch beim pekip und fand's furchtbar ;-)

ich habe nie gestillt, weil ich einfach nicht wollte und gehe jetzt wieder arbeiten, da laurids jetzt 8 monate alt ist, ne supernette tagesmama hat und ich einfach nicht mehr zuhause bleiben wollte ;-)

im pekip kurs war ich eine der jüngsten #schock, was mich echt gewundert hat. ich fand vieles in dem kurs etwas krass... aber laurids fands toll. also hab ich gar nichts gesagt, nichts erzählt, ... dann ging's.

kann dir nur raten etweder wechseln, oder ohren zu und durch!

ach ja, nicht alle älteren akademiker mamas sind so ;-)

liebe grüße polly

Beitrag von butzel0605 03.02.06 - 18:19 Uhr

Hallo,

hihi, ich muss mich immer wegen des genauen Gegenteils anmachen lassen: ich bin mit 33 Jahren für viele schon ziemlich alt, muss mir immer anhören, dass ich meine Tochter doch auch mal schreien lassen soll, und ich alte Rabenmutter arbeite seit diesem Monat auch schon wieder, weil der Papa auch so gerne mal Elternzeit machen wollte. Außerdem ist zumindest für meine Schwiegermutter klar, dass man mit einem Doktortitel mit allen praktischen Dingen hoffnungslos überfordert ist #augen.
Natürlich kann man es nie allen recht machen, aber es hat mich doch auch überrascht, wieviel Selbstbewußtsein man als Mutter braucht, weil einem ständig alle möglichen Leute bei seinen Entscheidungen reinreden wollen.

Liebe Grüße, Babsi + Jana (7 1/2 Monate)

Beitrag von euros 03.02.06 - 20:14 Uhr

Hi,

fühle mich angesprochen - bin 39 und Akademiker-Mami - aber ich kann dir nur Recht geben.
Ich habe an mir festgestellt, dass schwanger sein, Mutter werden etc. mich vorerst voll aus allem raus geworfen hat, was ich bis dahin gewohnt war. Mein Körper gehörte nicht mehr mir, die Arbeit fehlte mir, ich war gestresst, weil mein Kleiner die ersten 10 Wochen Blähungen hatte und nachts alle 1,5 Stunden oder öfter trinken wollte. Da war's dann aus mit Stillen - und ich musste mich auch immer rechtfertigen - hast du auch oft genug angelegt? hast du was Falsches gegessen? was, ein Gläschen Wein? usw. usw. Ich habe mir oft gedacht, dass jüngere Mütter das wahrscheinlich leichter wegstecken und körperlich fitter und belastbarer sind. In so eine Gruppe wie du sie schilderst bin ich nie gegangen - mir haben drei Abende beim Geburtsvorbereitungskurs gereicht, danach habe ich das Weite gesucht.
Ich hasse selbstgerechte Menschen, die immer, sobald sie nur eine klitzekleine Chance sehen, mal jemandem sagen zu können, was er/sie zu tun oder zu lassen hat, das auch unaufgefordert tun.
Die häufigste Frage von Verwandten war: Den Kleinen wirst du/werdet ihr nach Strich und Faden verwöhnen! Meine Antwort darauf war: Selbstverständlich, ich habe ja sonst nichts zu tun, dafür bin ich ja zu Hause. Er schläft bei uns im Bett, weil wir beide das so süß finden, wenn er sich so an uns kuschelt oder einfach wie ein Engel neben uns ratzt.
Viele haben versucht mir Ratschläge zu geben - doch 10 Leute, 10 verschiedene Ratschläge. Da ist mein Alter vielleicht ein Vorteil - so heftig wie bei dir hat sich wohl keiner getraut.
Ich informiere mich über das, was ich wissen will im Internet, weil ich dort die verschiedensten Meinungen höre und mir dann selbst ein Urteil bilde und entscheide, was ich gut finde und was ich mache. Ich habe von der Apothekerin, vom Kinderarzt und von der Hebamme verschiedenste Theorien zu Blähungen und den Mitteln, die helfen, gehört - da bin ich zum Schluss gekommen: Nur ich weiß, was für mein Kind gut ist, ich kenne es am besten. (Spreche nicht von ernsthaften Krankheiten)
Das mit der Tagesmutter, da möchte ich noch was sagen: Ich habe eine ganz liebe TM, wo mein Kleiner anfangs nur eine Stunde verbrachte, mittlerweile 10. Ich habe ihn dahingebracht, weil ich wollte, dass er so früh wie möglich lernt, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und weil ich für 8 h die Woche wieder arbeiten ging, als er 6 Monate war. Er liebt es andere Kinder zu treffen - oft ist er aber auch allein bei der TM, weil die Kinder ja auch alle nur stundenweise kommen. Er lacht jedes Mal, wenn wir dort ankommen (mittlerweile ist er 7 Monate) und freut sich auch riesig, wenn ich wieder komme und ihn abhole.
Diese "Übermuttis" möchte ich mal sehen - niemand ist perfekt, auch wenn er das gern glauben machen möchte. Und geredet haben schon sooo viele Leute soooo viel - allein mir fehlt der Glaube.
Lass dich nicht beirren und sag' deine Meinung! Du siehst ja hier im Forum, dass dann auch andere "zugeben", dass sie ihre Kinder mal motzen lassen, weil sie was anderes machen müssen/wollen, als immer nur vor den Kleinen sitzen. Hier im Forum sind ja die Übermuttis sonst auch immer stark vertreten und walzen alle anderen Meinungen nieder ("Hilfe!!!! mein Kind hat ein Katzenhaar im Mund, was soll ich tun? In die KLinik? usw.")

Lg Rosa+Leander (3.7.05)

Beitrag von bamboo 04.02.06 - 00:10 Uhr

hallo rosa,

"Hilfe!!!! mein Kind hat ein Katzenhaar im Mund, was soll ich tun? In die KLinik? usw."

oder

mein kind ist 19 wochen (optional 26 oder 36) alt.
es verhällt sich so normal, gar nicht so wie es im sprungbuch steht.
ist es jetzt krank, es quengelt und weint gar nicht, außerdem ist es wie gewohnt und es schläft auch gut....

meine frage ist sicher genauso überspitzt gemeint wie deine.
obwohl ich kaum die langen texte lese, hat mir deiner doch gut gefallen.

warum machen sich es viel mütter so schwer, warum lassen sie die kinder nicht einfach mal machen?

es gab keinen grund, dich direkt anzuschreiben, außer dass ich genau deiner meinung war.
aber beim lesen vieler beiträge kann ich beinahe agressiv werden :-)
und du musst jetzt herhalten.

wo sind nur die mütterlichen instinkte geblieben, die eine mutter meist richtig handeln lässt?

meine oma war der meinung, dass wir unsere geliebte katze lilly weggeben müssen, nachdem ich sagte, dass ich schwanger bin.
meine kollegin erzählte mir, dass schon kinder gestorben sind, die ein katzenhaar geschluckt hatten.
die haare hätten unendlich viele widerhaken, die sich in der luftröhre festkrallen... schmunzel

gruß antje

Beitrag von euros 04.02.06 - 10:11 Uhr

Hi Antje,

danke für deine Antwort. Wir haben zwei Katzen und einen Hund mit langen Haaren. Ich bin selbst mit vielen Tieren groß geworden und ich hab' nur in den ersten Wochen drauf geachtet, dass die Katzen nicht beim Baby schlafen (was sie liebend gern getan hätten - sie waren ziemlich eifersüchtig). Mein Kleiner hatte die sog. "Schübe" übrigens auch nicht - keinen.
Hoffe, war nicht zu lang - aber wenn ich anfange zu schreiben, dann kommt mir soviel in den Kopf, was ich sagen möchte und dann wird's immer viel länger als ich eigentlich wollte.
Wie heißt dein Kleines?

Lg Rosa+Leander (3.7.05)

Beitrag von bamboo 04.02.06 - 18:23 Uhr

hallo rosa,

man gut, dass ich nur eine mail von urbia in der mailbox hatte, und zwar von dir.
dadurch, dass ich gestern teilweise so in rage durch die beiträge war, habe ich mich bei einer person nicht so recht zurückhalten können.
es ging um einen beitrag, wo eine mutter ein fitness-abo eingegangen ist und ihre tochter bei der kinderbetreuung des studios ließ.
das kind weinte wohl als es abgeholt hatte, hinzu kam, dass die erzieherin gesagt hatte, gehen sie ihrem sport nach und halten keine längeren verabschiedungen.
hin und her... auf jeden fall schrieb dieses besagte mitglied, der ich ein wenig kritik entgegenbrachte, dass das kind einen seelischen schaden bekäme, wenn es von einer fremden frau beaufsichtigt wird.
das kind (10 monate) könne es nicht verstehen, wenn die mutter davongeht usw.
ein zitat der mutter mit dem seelischen schaden....hihi... war noch: "ich muss es ja wissen denn ich bin sozialpädagogin"
daraufhin schrieb ich, dass sie dadurch noch lange keine lizenz zum bescheidwissen hätte aufgrund ihres berufes.
ich als projektleiter in einem planungsbüro traue mir auch weitaus erzieherische maßnahmen zu....
ich berichtete von der schwester meiner freundin, die kindergärtnerin ist und die der meinung ist, dass es ausreicht, dass ihre tochter damit beginnt, trocken zu werden, wenn sie 4 jahre alt ist. dann natürlich auch nur im sommer.
ich konnte auch nur entgegnen, dass es doch egal ist, ob es ein kleid oder eine leggings bepullert oder ne strumpfhose.
aber irgendwie ecke ich oft bei anderen müttern an.
da freutr man sich auch mal auf, auf den ersten blick, gescheite frauen und mütter zu treffen.
wie du merkst, komme ich auch immer vom hundersten ins tausendste.
du musst mich erst mal telefonierend erleben... lach

zur beantwortung deiner frage.
mein sohn heißt matthis und ist genau vier wochen nach deinem sohn am 03.08.06 geboren worden.

er war also gestern 6 monate alt ist 72 cm lang und wiegt 9 kg, ein langer kerl.

vielleicht hören wir nochmal von einander, über die visitenkarte kein problem.
stellst du auch noch photos deines sohnes rein?
finde ich immer ganz schön, die anderen babies sich anzusehen.

lg antje

Beitrag von euros 05.02.06 - 13:01 Uhr

Hi Antje,

hab' ein Photo in der VK. Leander war Anfang Dezember 66 lang und 8 kg breit. Mach erst nächste Woche Kontrolluntersuchung+Impfen. Ich mess ihn selber nie ab, sehe an der Kleidergröße, dass er gewachsen ist.
Habe auch den Fitness-Studio-Beitrag gelesen - na ja. Wenn ich meinen Sohn zum ersten Mal und wenn's auch nur für 45 Minuten ist, bei Fremden lasse, dann kann ich auch eine Reaktion erwarten. Wär' ja schlimm, wenn's nicht so wär. Bei den Beiträgen kommt's mir hoch - die Betreuerin hat Schuld etc. Irgendwer muss ja Schuld haben. Und wenn's eine Kindergärtnerin wäre oder Sozialpädagogin, dann wär' wohl alles OK. Ich kenne Kindergärtnerinnen, die haben so 'nen Knall, dass ich ihnen mein Kind mit Sicherheit nicht anvertrauen würde.

Also bis zum nächsten derartigen Beitrag - da treffen wir uns vielleicht wieder beim Antworten.

Lg Rosa