Wie oft/wie lange sind eure Katzen draussen?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von smash79 03.02.06 - 16:49 Uhr

Hallo zusammen!

Ich hab da mal eine Frage.
Habe 2 junge Kater, sie sind im Januar 1 Jahr alt geworden.

Leider hab ich (noch) keine Katzentür, darum können die beiden immer nur dann raus oder rein, wenn ich daheim bin. Aber ich habe einen geschützten Balkon, wo sie jederzeit Unterschlupf finden.

Nun ist es häufiger der Fall, dass sie z. Bsp. abends nicht mehr nach Hause kommen, und ich sie dann die ganze Nacht draussen lassen muss (kann ja nicht alle 2 Stunden nachsehen ob "man" reinkommen will #augen)

Wie ist das bei euren Katzen? Sind sie auch so oft so lange draussen? Ich meine gerade jetzt, wo es so kalt ist, hab ich ein echt schlechtes Gewissen deswegen. Aber ich rufe sie immer, und man hört das Pfeifen wirklich gut, und sie kommen trotzdem nicht #schmoll

Ist es so, dass Kater viel öfters draussen sind als Weibchen? #kratz

Wie ist das bei euch so?
Muss ich mir Sorgen machen, dass sie sich vielleicht ein neues Zuhause gesucht haben? :-(

Gestern ist der eine nämlich wieder abends nicht heimgekommen, und am morgen war er immer noch verschwunden #heul

Ich kriege dann immer Panik und stelle mir die schrecklichsten Dinge vor, dass sie zum Bsp. unter ein Auto geraten sind oder sonst irgendwo hilflos liegen :-[, das ist der reinste Psycho-Terror #heul

Und jedesmal wenn sie dann wieder auftauchen bin ich unheimlich froh #huepf und erleichtert #schwitz dass ihnen nichts passiert ist.

Dann würde ich sie manchmal am liebsten gar nicht mehr raus lassen, aber das ist ja meiner Meinung nach auch keine artgerechte Haltung.

Sorry, ist etwas länger geworden, aber
ich wäre froh für ein paar Antworten.

#danke

Liebe Grüsse
von einer besorgten Katzenmutter

Beitrag von diabolo 03.02.06 - 17:47 Uhr

Also unsere Katze wird 6 Jahre und wir haben eine Katzenklappe aber die wird abends wieder zugemacht. Sie geht aber bei dem Wetter kaum raus nur wenn sie muß oder das revier abklappert. und weit weg geht sie momentan auch nicht. ich denke deine werden sich noch an die zeiten gewöhnen und man muß sie manchmal erziehen, wenn sie abends nicht da sind wenn du schlafen gehst mach dir keinen kopf dann müssen sie halt draußen bleiben es passiert schon nichts. bei unserer machen wir das genauso

Beitrag von honea 03.02.06 - 17:56 Uhr

Hallo, mein kleiner Kater ist jetzt dreieinhalb Jahre alt und wenn der unbedingt rein will macht der so ein Terror, man kann ihn überhaupt nicht überhören.
Und wenn du einen geschützten Balkon haben wo sich die beiden verkriechen können brauchst du dir gar keine Gedanken zu machen. Deine beiden werden sich schon nach deinen Zeiten richten.
Als mein kleiner 1 Jahr war, war er mal über drei Tage weg. Ich war fast krank vor Sorge, es war schon so schlimm das ich nachts mit Taschenlampe die Gräben und Straßen abgesucht habe ob er da nicht irgendwo liegt. Zwei Stunden später war er dann wieder zu Hause, fraß einen Happen und verschwand. Da mußt du dir keine Sorgen machen.
Und so schnell suchen sich deine beiden auch kein neues zuhause, wenn sie sich bei dir wohlfühlen und das merkst du ja.
Wenn du allerdings willst das sie dichter beim Haus bleiben dann mußt du sie kastrieren lassen.

Beitrag von holly_7 03.02.06 - 18:03 Uhr

"Wenn du allerdings willst das sie dichter beim Haus bleiben dann mußt du sie kastrieren lassen. "

Freigänger sollten generell kastriert sein! Wieviel ungeplanten Katzennachwuchs soll's denn noch geben!
#schock

Beitrag von honea 03.02.06 - 18:07 Uhr

Allerdings ist es sinnvoller die Katzendamen zu sterilisieren, denn es gibt genug wildkatzen, die auch Hauskatzen schwängern.

Beitrag von holly_7 03.02.06 - 18:10 Uhr

Meiner Meinung nach sollte ein verantwortungsvoller Katzenhalter jeden Freigänger kastrieren lassen, egal, welchen Geschlechts! Somit können weder wilde Kater schwängern noch wilde Katzen geschwängert werden!

Beitrag von honea 03.02.06 - 18:13 Uhr

Eigentlich hast du ja recht, aber wenn ich meinem Freund erzähle das ich seinen Kater kastrieren lassen will, dann dreht der völlig am Rad.

Beitrag von holly_7 03.02.06 - 18:21 Uhr

Und was ist, wenn er ungeplante Vaterfreuden erfährt und für die Katzenwelpen zahlen darf?
Es gibt (leider) eine menge Katzenhalter, die so naiv sind zu glauben, dass "die anderen" ja kastriert sind oder dass "schon nichts passieren wird"!
Solange nicht jeder mithilft, das unkontrollierte Vermehren zu verhindern, indem er sein eigenes Tier kastrieren lässt und nicht die Verantwortung ausschließlich den übrigen Katzenbesitzern überträgt, wird dies leider nie enden :-( Und darunter leiden müssen die Tiere!

Beitrag von honea 03.02.06 - 18:27 Uhr

Diese Frage habe ich ihm auch schon gestellt, allerdings keine konkrete Antwort von ihm bekommen.
Allerdings hoffe ich das wenn wir anfangen unser Haus umzubauen, unser Kater anfängt zu markieren, wegen neuer Räumlichkeiten und so. neulich auf dem Dachboden hat er es nämlich schon getan, und dann wird er auch kastriert, denn das stinkt erbärmlich

Beitrag von holly_7 03.02.06 - 18:34 Uhr

Welchen Grund dein Freund akzeptiert ist letzten Endes egal! Hauptsache, er lässt sich überzeugen.

Muss jetzt los, wünsche dir noch 'nen schönen Abend #blume

Beitrag von honea 03.02.06 - 18:35 Uhr

Danke dir auch

Beitrag von bine3002 03.02.06 - 22:05 Uhr

Wenn dein Freund so ein Problem damit hat, den Kater kastreiern zu lassen, nehme ich mal an, dass er ihn sehr liebt. Dann dürfte es ihn überzeugen, wenn er hört, dass ein unkastrierter Kater nur ungefähr halb so alt wird wie in kastrierter, aufgrund des ganzen Stresses bei der Paarung.

Beitrag von honea 03.02.06 - 22:08 Uhr

Hi, danke für den Tip. Unser Kater ist wie ein kleines Kind für uns.

Beitrag von bine3002 03.02.06 - 22:18 Uhr

Ja, das geht mir bei meinen beiden auch so. Kastrieren lassen ist wirklich besser für alle Beteiligten:

1. Wenn es zu spät passiert und der Kater schon angefangen hat zu markieren, kann es sein, dass er das nie mehr sein lässt. Es kommt dann zwar nur noch Urin, aber das ist trotzdem sehr unangenehm. Wir hatten einen Kater, der das sein Leben lang gemacht hat. Mit der Zeit waren alle Schränke unten rum angegriffen von dem ätzenden zeug, das ist wie Salzsäure.

2. Das besagte geringere Lebensalter.

3. Als verantwortungsvolle Menschen müßt Ihr dafür sorgen, dass diese unkontrollierte Vermehrerei ein Ende hat.

4. Der Kater wird viel ruhiger und lebt ungefährlicher. Er schlägt sich seltener mit anderen und das Verletzungsrisiko ist geringer. Man sollte da keine menschlichen Maßstäbe ansetzen, er kommt da gut mit klar und denkt nicht den ganzen Tag daran, dass er nun "keine Eier" mehr hat.

Beitrag von honea 03.02.06 - 22:24 Uhr

Ja, mein Freund denkt immer wenn unser Kater kastriert wird, wird er gleich mitkastriert.
Und wenn du sagst das er sich dann auch nicht mehr so doll prügelt wär ich schon ganz froh. Denn oft sieht er so zerstört aus und kann kaum noch krauchen, weil er es mal wieder extrem übertrieben hat.

Beitrag von bine3002 04.02.06 - 14:29 Uhr

Ja, habe ich mir schon gedacht, dass dein Freund so denkt. Das machen ja viele Männer. Aber man darf da wirklich nicht mit menschlichen Maßstäben rangehen, das würde bedeuten, dass man die Tiere vermenschlicht.

Ich spreche jetzt Katzen keine Gefühle ab, im Gegenteil. Ich denke, dass Katzen sehr viele Gefühle und auch Emotionen haben. Aber ich denke auch, dass sie eben nicht den ganzen Tag über ihre eigene Existenz nachgrübeln. Da zählt allein der Überlebenswille. Da haben sie dem Menschen gegenüber einen Vorteil.

Ist ein Bein ab, ist es eben ab, die Katze setzt sich nicht vor den Spiegel und ist verzweifelt, weil sie plötzlich so scheiße aussieht. Und wenn die Eier ab sind, dann merkt der Kater das gar nicht. Er "kann" noch genau wie vorher, er hat lediglich weniger Hormone und die dämpfen seinen Kampf- und Paarungstrieb ein wenig. Er ist nicht vollständig weg, d.h. er wird immer noch mal kämpfen, aber nicht mehr so erbittert.

Beitrag von claudi68 03.02.06 - 18:42 Uhr

Hallo,

mein Kater hört wie ein Hund aufs Pfeifen.
Ich hatte ihm das sofort beigebracht, als er bei mir einzog. So durfte er raus, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam. Wollte ich abends noch mal weg, oder halt schlafen gehen, habe ich gepfiffen und er war spätestens nach 10 min. da.
Ich wollte ihm damals nicht über Nacht draußen lassen,
da er eine Rassekatze ist und ich angst hatte, das ihn einer mitnimmt.
Jetzt haben wir ein Haus und er kann kommen und gehen wann er will.
Mit seinen 13 Jahren zieht er jetzt aber den warmen
Fensterplatz über der Heizung vor. ;-)

Pfeif doch mal und biete ihnen Leckerchen an.
Vielleicht klappt es ja auch.

Gruß Claudia

Beitrag von bine3002 03.02.06 - 19:02 Uhr

Kastriert sind sie? Ansonsten haben sie ein sehr großes Revier und bleiben entsprechend lange weg. Aber auch kastriert stromern sie viel rum.

Wegen der Kälte brauchst Du dir gar keine Sorgen machen, die finden einen geschützten Unterschlupf.

Ansonsten denke ich, dass Du mit dieser Sorge leben mußt. Du hast dich entschieden, sie raus zu lassen und natürlich ist es gefährlich. Es gibt Autos, Menschen, Raubtiere und sie können täglich verunglücken oder auch eingefangen werden. Wenige Katzen überleben das erste Jahr und noch weniger werden alt, wenn sie Freigänger sind, das ist nun mal so.

Mir ist das schon sehr oft passiert. Früher als Kind haben wir innerhalb von nur 2 Jahren 6 Katzen verloren. 4 wurden überfahren, die anderen kamen einfach nicht wieder. Nur eine Katze von insgesamt 10 wurde älter als 2 Jahre und erreichte sogar ein Spitzenalter von 20, wurde mit 14 allerdings auch mal angefahren. Meine erste eigene Katze ist auch einfach verschwunden und das war sehr sehr schlimm. Deswegen und weil ich mittlerweile der Ansicht bin, dass Katzen nicht unbedingt raus müssen, um glücklich zu sein, habe ich nur noch Wohnungskatzen.

Ich habe mich viel damit beschäftigt und für mich ist es einfach verantwortungsvoller, Katzen drinnen zu lassen. Einerseits weil es draussen Gefahren gibt, für die die Sinne der Katzen nicht gemacht sind und in der Wohnung setze ich sie ja auch nicht absichtlich Gefahren aus, d.h. ich sorge dafür, dass sie sich nicht verletzen können. Außerdem räubern Katzen viele Singvogelarten und sind für deren Aussterben mit verantwortlich, es gibt einfach zu viele Katzen.

Also wie gesagt, ich denke, eine Wohnungskatze kann ebenso glücklich sein. Sie braucht nur entsprechende abwechslungsreiche Beschäftigung. Da sind Ideen gefragt. Ich denke aber auch, dass man einer Freigängerkatze ihre Freiheit nicht mehr nehmen darf. Du solltest sie also weiter raus lassen und hoffen...

Beitrag von dassams75 03.02.06 - 19:11 Uhr

Hallo

Also ich habe auch 3 kleine Kater und einen älteren.Der ältere geht immer raus und kommt aber nach ein paar Stunden wieder rein.Einer der kleinen war mal ne ganze Woche weg.Und er kam auch wieder.Kater bleiben öfter mal ein paar Tage weg.

Musst dir also keine Sorgen machen das sie sich ein neues zu Hause suchen

LG #katze

Beitrag von julchenundmexx 03.02.06 - 21:18 Uhr

Hallo,
ich habe auch 5 Katzen: zwei Kater (9 und ca. 3 Jahre), 3 Katzen (ca. 4, 3 und 2 Jahre alt). Die ca. Angaben deswegen, weil es Fundkatzen sind.
Die drei Damen sind bei dem Wetter sehr häuslich. Vor allem die eine, die schläft fast den ganzen Tag nur auf dem Katzenbaum vor der Heizung und abends will sie dann so gegen 22 Uhr ins Bett.
Der eine Kater ist öfter draußen und der andere ist ein alter Streuner.
Ich habe eine Katzenklappe im Kellerfenster, das ist natürlich einfacher, wenn sie kommen und gehen können wie sie wollen.
Das jüngste Weibsbild ist auch schonmal die ganze Nacht weg.
Autounfälle können immer passieren. Mir wurden auch schon 2 Katzen überfahren, obwohl wir sehr ruhig wohnen. Und meine Katzen gehen trotzdem raus.
Wenn es bei euch irgendwie möglich ist, dann würde ich eine Katzenklappe anbringen.
LG Birgit

Beitrag von klaus_ 05.02.06 - 09:04 Uhr

wir haben
- Katzenklappe

WO kann Deine Katze sein ?

Unser Kätzin (inzwischen fast blind) war mal
- fast tot (angefahren): hat sich aber zu uns geschleppt und "es ist wieder geworden" (TA konnte nichts tun , nur "abwarten")
- eine Woche in einem Museum eingesperrt
- mehrfach über Nacht bzw. bis zu 2 Tagen in Garagen eingesperrt
- ca. zwei Wochen bei "freundlichen" Zeitgenossen, die die Katze (totz Tätowierung !) bei sich aufgenommen hatten

Wenn unsere Kätzin nachts wegbleibt , schauen wir nachts kurz an Garagen vorbei und hören , ob sie maunzt
und dann in der Früh nochmal

Uns ist es in der Priorität wichtiger, dass die Katze raus kann, ihre Freiheit hat - mit dem Risiko , dass sie überfahren wird (da leidet meißt ja nicht die Katz´, sondern der Mensch)


Gruß
K